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Sparmodus - mangelnde Selbstdisziplin

H

Helpmehilferuf

Gast
Hallo,

ich studiere an der Uni und habe in der Schulzeit oft die Erfahrung gemacht, wenig bis nichts für gute Noten lernen zu müssen. Irgendwann hat sich bei mir dann eine gewisse Gleichgültigkeit eingestellt. Mehr wurde eh nie gefragt, ich musste auch nicht mehr lernen, also gebe ich mich mit dem Durchschnitt zufrieden.

Ich habe zeitweise geschwänzt, die Noten wurden trotzdem nicht schlechter. So hat sich also bei mir das Gefühl eingestellt, dass es egal ist, ob ich da bin oder nicht. Ich kann meinen Erfolg sowieso nicht beeinflussen.

Bisher kam ich mit diesem System an der Uni sehr gut zurecht. Doch der letzte Prüfer hat mich ordentlich in die Pfanne gehauen und mit meinem System gegen die Wand fahren lassen. Entweder, weil er mich durchschaut hat oder...nun ja. Man weiß es nicht.

Nun ist mein System der Faulheit aber schon so festgefahren, dass ich da kaum herauskomme. Bitte nicht auslachen. Ich habe ein ernstes Problem damit. Hat jemand ähnliches durchlebt? Wie kann ich diesen Kreislauf durchbrechen?

Vielen Dank und einen guten Rutsch!
 
er. So hat sich also bei mir das Gefühl eingestellt, dass es egal ist, ob ich da bin oder nicht. Ich kann meinen Erfolg sowieso nicht beeinflussen.
das hättest Du auch in der Schule, Du bist jedoch über ein bestimmtes Lern- bzw. dann auch über einen gewissen Erkenntnislevel nie hinaus gekommen.
In der Uni ist der Stoff nicht nur zu viel, sondern auch zu komplex, um mit wenig Disziplin langfristig weiter zu kommen. Wir Uni-Dozenten sehen 3 Semester als Bewährungszeit.
Arbeitsplatz anders als den wählen, als den Du in der Schule hattest, wenn Du da einen hattest...
keine Vermischung von zocken und lernen.
Feste Handyzeiten...
langsam anfangen. 20 min lernen/arbeiten, dann 5 min Pause, Wieder 20 min ohne Ablenkung, ohne Aufstehen, ohne handy... dann Pause...
langsam steigern.
Inhalte zusammenfassen, Auswendiglernkarten erstellen.

arbeitsgruppen mit festen (!) Daten.
 
Zuletzt bearbeitet:
das hättest Du auch in der Schule, Du bist jedoch über ein bestimmtes Lern- bzw. dann auch über einen gewissen Erkenntnislevel nie hinaus gekommen.
In der Uni ist der Stoff nicht nur zu viel, sondern auch zu komplex, um mit wenig Disziplin langfristig weiter zu kommen. Wir Uni-Dozenten sehen 3 Semester als Bewährungszeit.

Ich mache aber schon nach 4 Semestern Staatsexamen...das erste. Und na ja, irgendwie hatte ich in der Schule meistens 1er.
 
Was ist denn Deine Motivation? Was spornt Dich an? Studierst Du wirklich aus Leidenschaft? Macht nicht den Eindruck. Ansonsten würdest Du Dich nicht mit Durchschnitt zufrieden geben, sondern Dich mit den besten 10 % messen und entsprechend lernen….Das motiviert dann auch.

Der letzte Prüferhat Dich auch nicht in die Pfanne gehauen, weil er Dich durchschaut hat. Du bist ihm völlig egal und er macht sich keine großartigen Gedanken über Ich. Er hat Dich in die Pfanne gehauen, weil Du nicht gut genug warst. Das scheint seine motivierende Wirkung nicht verfehlt zu haben, wenn Du deshalb jetzt hier postest. Schule ist nicht Uni. Da tummeln sich talentierte Menschen und man bekommt die 1en nicht hinterhergeworfen. Zumindest in vielen Studiengängen nicht. Was studierst Du denn?
 
Was ist denn Deine Motivation? Was spornt Dich an? Studierst Du wirklich aus Leidenschaft? Macht nicht den Eindruck. Ansonsten würdest Du Dich nicht mit Durchschnitt zufrieden geben, sondern Dich mit den besten 10 % messen und entsprechend lernen….Das motiviert dann auch.

Der letzte Prüferhat Dich auch nicht in die Pfanne gehauen, weil er Dich durchschaut hat. Du bist ihm völlig egal und er macht sich keine großartigen Gedanken über Ich. Er hat Dich in die Pfanne gehauen, weil Du nicht gut genug warst. Das scheint seine motivierende Wirkung nicht verfehlt zu haben, wenn Du deshalb jetzt hier postest. Schule ist nicht Uni. Da tummeln sich talentierte Menschen und man bekommt die 1en nicht hinterhergeworfen. Zumindest in vielen Studiengängen nicht. Was studierst Du denn?


Ich studiere Medizin. Und irgendwie fehlt mir der Ehrgeiz, zu den Besten zu gehören. Warum auch immer. Also es ist mir gleichgültig. Man muss aber hinzufügen, dass der Professor niemanden von uns gut geprüft hat. Letztlich sind alle schlecht. Deutlich schlechter als sonst.
 

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