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Soziale Kompetenz in der Schule...

K

Kleiner Freak

Gast
Hallo Leute,

Ausflüge, Gruppenarbeiten, Sport....
Ja...wie der Titel schon sagt. Arbeiten schreiben, lernen...alles kein
Problem für mich, ich bin sogar mitlerweise wieder sehr motiviert, was das angeht.
Doch all diese sozialen Angelegenheiten, alles was mit den lieben Mitschülern zu tun hat...die machen mir jedesmal das Leben zur Hölle.

Es war schwer, verdammt schwer mein Schicksal als ewiger Outsider anzunehmen. Besonders da ich mitlerweile seit Jahren unter Sozial Phobie leide.
Ich möchte auch garnicht weiter darauf eingehen.
Ich will mich auch aus Prinzip nicht wieder auf andere einlassen, solange ich da noch hingehe, da mir das einfach nicht bekommt und ich weder Chance
noch Willen dazu habe.
Ich geh im Prinzip nurnoch hin, um zu lernen und halte das für richtig.

Ich käme gut mit klar jetzt...aber dann immer diese oben genannten Sachen.
Gruppenarbeiten...die Hölle für mich.
Erstes Problem: Auf andere zugehen. Ich kanns nicht und wills eigentlich auch garnicht...ich komm mir aufdringlich dabei vor, besonders da ich als
Gestörte empfunden werde. (ich rede kein Wort etc)
Meistens kommt es dann so, dass ich aus Mitleid oder Anordnung des
Lehrers irgendwo rein komme. Und das macht mich sowas von kaputt,
ihr könnt es euch sicher vorstellen.
Das zweite wäre dann die Zusammenarbeit mit ihnen.

Ausflüge...ich hab sie bisher immer geschwänzt. Und wenn ich mal da
war, war es gleich der Anlass beim nächsten mal zu schwänzen.
Ich will privat einfach nichts mit der Klasse zu tun haben...
ich fühle mich fehl am Platz.
Doch die Lehrer meinen, es wäre ein Schultag wie jeder andere und dass
es Pflicht wäre, hinzugehen.
Das kann ich aber beim besten Willen nicht nachvollziehen. Und ich sehe
es wirklich nicht ein, da hingehen zu "müssen", da es nichts mit dem
Unterricht zu tun hat.
Ich bin echt verzweifelt damit, da bald schon wieder so ein schrecklicher
Ausflug ansteht...und der Lehrer mir schon gedroht hat, wenn ich da
wieder fehle.

Ich kann mir gut vorstellen, dass sich das alles ziemlich arrogant anhört...
"Sie will mit keinem was zu tun haben blabla"
aber ich konnte mich nur so aus dem Selbstmitleid retten...ob ich nun
an Minderwertigkeitskomplexen leide oder nicht, ich bleib sowieso
Außenseiter und will mich eben nurnoch auf die Noten konzentrieren.
Besonders schlimm für mich ist es ja, dass ich wegen dummer Umstände die Älteste in der Klasse bin....

Das dritte wäre dann der Sport...
Ich bin schonmal rein körperlich her ne Katastrophe. Nicht wegen dem Gewicht, ich bin relativ schlank.
Aber ich bin eben ziemlich untrainiert, weil ich nur am Pc sitze und lese und sowas. Rausgehen tu ich sogut wie nie, geschweige denn Sport.
Mir liegt auch nicht wirklich was daran...aber ich halte es kaum aus, mich
da jedes mal zum Deppen machen zu müssen....
Besonders bei Mannschaftsspielen (Volleyball!!), das ist für mich das Schlimmste....
Jede Woche geht das bischen Selbstbewusstsein, dass ich mir versuche
aufrecht zu erhalten, wieder flöten dadurch.
Schonmal, dass ich diesen Krams da vor meinen "Feinden" mitmachen muss und mich obendrein blamiere wos nur geht...ich könnte jedesmal heulen....

Was meint ihr so...?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Kleiner Freak,
ich seh die Sache inzwischen aus zwei Seiten. Zum einen war ich mal in deiner Situation - Außerseiterin und beliebtes Mobbing-Opfer meiner Mitschüler. War ne verdammt harte Zeit und vor allem diese Sportstunden (bin einfach keine gute Sportlerin) waren die Hölle für mein Selbstbewusstsein- kennt jemand das Gefühl, immer die letzte zu sein, die in eine Mannschaft gewählt wird?
Hab mich immer als störendes Element gefühlt, mich wahrscheinlich auch dementsprechend verhalten und wurde dann natürlich auch so behandelt..
Du hast geschrieben "Schicksal als ewiger Outsider" - das muss echt nicht so sein. Haben mir meine Lehrer damals auch gesagt, ich habs nicht geglaubt, aber es stimmte. Im Studium war die Situation auf einmal ganz anders und ich habe Freunde gefunden und das Leben in einer Gruppe wurde viel einfacher.
Das klingt jetzt vielleicht hart, vor allem wenn noch dinge wie eine soziale Phobie mit spielen, aber meist trägt man unbewusst einen großen Teil dazu bei, in so eine Position zu gelangen bzw. darin zu bleiben.
Wenn du schreibst, dass du gar keine Lust hast, dich mit denen abzugeben, zeigt das schon ne Menge, so was strahlt man auch aus und desto mehr werden dich deine Mitschüler trietzen...
Jetzt zu Sachen wie Schulausflüge, Gruppenarbeiten, etc. Es ist nun mal so, dass in der Schule nicht nur fachliche Inhalte vermittelt werden sollen (spreche jetzt aus der Sicht der lehrer). Soziale Kompetenz gehört nun mal auch dazu und ist auch für unsere Gesellschaft ziemlich wichtig. In den meisten berufen bist du darauf angewiesen, in einem Team mit Kollegen zusammen zu arbeiten. Sowas soll auch in der Schule rübergebracht werden => Gruppenarbeiten.
Auch die meisten Schulausflüge sollten! (ist nicht immer so) einen Bezug zum Lernen haben, nicht nur Spassmache sein. Das Miteinander ist wichtig und manchmal besucht man ja auch Museen oder ähnliches, die einen Bezug zum Unterricht haben. Deswegen sehen es Deine Lehrer natürlich nicht so gern, wenn du da jedes Mal fehlst.
Leider weiss ich jetzt auch nicht genau, was ich dir raten soll. Vielleicht kannst du ja mal mit einem Vertrauenslehrer über Deine Gründe sprechen und der legt ein gutes Wort für dich ein?
Welche Klasse bist du denn? Hast du da vielleicht die Möglichkeit, noch die Schule zu wechseln, was es etwas einfacher machen könnte (ist aber auch nicht so toll, die Neue zu sein)...
Ansonsten kann ich dir nur sagen, dass man es überleben kann und dass es später besser wird. Also Zähne zusammen beissen und durch... (ist schwer, ich weiss)...

LG
Sori
 
es kann sein, dass es lebensaufgabe ist, dass wovor wir am meisten angst haben, zu lernen, davon bin ich heute überzeugt.

darf ich euch ein bisschen aus meinem leben erzählen ?

in einem haus - alleinstehend und 700 m vom nächsten ort entfernt, aufgewachsen, und von einer mutter grossgezogen, die mich völlig krass überbehütet hat, und die selbstbewusste menschen gehasst hat.
nebenbei - meine eltern hatten kein auto, haben nie urlaub gemacht und hatten auch nicht allzuviel soziale kontakte.

was dazu geführt hat, dass ich die ersten beiden jahre in der schule kein wort im unterricht gesprochen hab - nun, mitgekommen und versetzt worden bin ich trotzdem. ich war zwar ein aussenseiter, bin aber eigentlich nie gemobbt worden.
aber meine menschenscheu ging soweit, dass ich noch als jugendlicher die menschen oft mit dem fernglas beobachtet hab, anstatt mich unter sie zu mischen.

naja, wenn mir damals einer erzählt hätte, dass ich später mal aussendienst machen würde, und sogar gefallen daran finden würde, die menschen in ihrer ganzen bandbreite - von arrogant bis aufgeschlossen, von ganz reich bis ganz arm, vom proll bis zu menschen wo sofort ein kontakt da war und man sofort über alles reden konnte - kennen- und akzeptieren zu lernen, ich hätte den für verrückt erklärt.

aber es ist so gekommen.

keine angst mehr vor den mitmenschen - aber auch kein "massenbewusstsein" - mich hätte man ruhig bei adolf oder göbbels ne rede anhören lassen können - ich hätte mir die hysterie zwar verwundert angeguckt, aber mit sicherheit mich nicht mitreissen lassen.

naja, soviel von mir.

man soll nie nie sagen, denk ich, und auch nicht vor dem was stress macht weglaufen - es holt einen eh wieder ein.

liebe grüsse

peter
 
@Soror

kennt jemand das Gefühl, immer die letzte zu sein, die in eine Mannschaft gewählt wird? Hab mich immer als störendes Element gefühlt, mich wahrscheinlich auch dementsprechend verhalten und wurde dann natürlich auch so behandelt..
Und wie ich das kenne....aber das war schon mein Leben lang so, auch wo
ich noch nicht so sehr in der Außenseiterrolle war (bis zur 6ten also)
Der Rest ist mir auch bekannt. Aber ich hasse nichts mehr, wie
mich aufdringen zu müssen oder anderen aufgezwungen zu werden.
Ich möchte dann immer am liebsten verschwinden, würde eh keinen stören.

Du hast geschrieben "Schicksal als ewiger Outsider" - das muss echt nicht so sein.

Glaub mir...meine Lehrerin hat es damals jahrelang versucht mit mir und
es eher noch schlimmer gemacht.
Ich möchte das nicht mehr. Dummer Mitläufer (noch dazu aus Mitleid) sein. Ich fühle mich außerdem viel wohler ohne diesen Zwang, mit anderen reden zu müssen. Das war so ein grauenhafter Druck immer, als ich es noch
versucht habe. Ich geriet dadurch nur in Selbsthass, weil ich so verklemmt war/bin und mich dadurch keiner haben wollte.
Hab auch wirklich kein großes Interesse mehr an sozialen Kontakten (besonders in der Schule) Ich bin allein einfach besser dran. Unabhängig und
mach mein eigenes. Davon möchte ich ehrlichgesagt auch nicht wieder abgebracht werden, da ich mich mit der Einstellung recht wohl fühle...

aber meist trägt man unbewusst einen großen Teil dazu bei, in so eine Position zu gelangen bzw. darin zu bleiben.
Das ist mir wirklich mehr als bewusst. Deshalb werde ich auch immer wieder
an der Gesellschaft scheitern.

Wenn du schreibst, dass du gar keine Lust hast, dich mit denen abzugeben, zeigt das schon ne Menge, so was strahlt man auch aus und desto mehr werden dich deine Mitschüler trietzen...
Sollen sie von mir aus...ist mir inzwischen egal, weil ich ihnen sowieso aus
dem Weg gehe. Schlimm ist es eben nur dann, wenn ich mich mit ihnen
aufgrund Gruppenarbeiten, Sport abgeben MUSS.
Das demütigt mich dann extrem. Und da ich kein Wort sprechen kann (ging schon in der 7ten los), wirds dann halt besonders kompliziert...

Und mit der sozialen Kompetenz...ich will damit einfach nichts mehr zu tun
haben, ehrlichgesagt. Auch möchte ich keinen solchen Beruf ausüben, wo
ich viel mit Menschen zusammenarbeiten muss/auf sie angewiesen bin.
Ich möchte das einfach nicht...ich gehe daran mehr kaputt, als wenn ich
mich zurück ziehe...

Welche Klasse bist du denn? Hast du da vielleicht die Möglichkeit, noch die Schule zu wechseln, was es etwas einfacher machen könnte (ist aber auch nicht so toll, die Neue zu sein)...
Ich bin in der 10ten. Die Schule möchte ich nicht wechseln.
Erstmal, da die Schule, die ich besuche einen relativ guten Ruf hat (will jetzt nicht angeben...) dadurch auch größere Chancen, auf einer weiter-
führende Schule genommen zu werden.
Zweitens wäre das für mich mehr Stress, irgendwo neu anzufangen als
jetzt so weiterzumachen. In der 8ten (das war vor 3 Jahren) hab ich mal kurz gewechselt.
Wollte es probieren. Aber ich merkte, dass es ein Fehler war. Man hat mich
da zwar erstmal mehr anerkannt aber im großen und ganzen war es mir auch zuviel mit denen.

@peter

Hast schon recht. Bin weggelaufen. Aber ich hab eben einfach keine
Lust mehr auf Menschen. Soziales ist einfach nichts für mich und da heb ich mir meine Kraft lieber für andere Dinge auf...Dinge, die ich besser kann.

Danke, dass ihr versucht, mir zu helfen...

lg, kleiner Freak
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ging jetzt nicht genau aus deinem Text hervor, warum das Zusammenarbeiten mit Mitschülern ein solches Grauen für dich ist. Wurdest du gemobbt, oder was ist vorgefallen?

Aber ganz ab davon, möchte ich dir eines sagen:
Die sozialen Kompetenzen die du ansprichst, sind von hoher Bedeutung. Nicht nur für uns als Menschen, sondern auch im Berufsleben. Deine guten Noten werden dir nichts nutzen, wenn man in Einstellungstest herausfindet, dass du für Gruppenarbeit unpässlich bist. Für gewöhnlich sucht man sich sogar gezielt die Leute heraus, die in der Lage sind eine Gruppe zu leiten. Das sieht z.B. so aus, dass 5 Leute ein Problem vorgesetzt bekommen und man dann darauf achtet, wer organisiert an die sache herangeht und die Gruppe als ganzes voranbringt. Was am Ende als eigentliche Lösung des Problems herauskommt ist dabei sogar absolut zweitranging ; ).
Ab vom Berufsleben wirst du ebenfalls immer wieder Situationen antreffen, in denen es von entscheidendem Vorteil sein kann, auf andere zugehen zu können.
Worauf ich hinaus möchte. Zu sagen: "Ich kann das nicht, deswegen lass ichs komplett", ist der falsche Weg. Du wirst es über kurz oder lang brauchen, deswegen versuche dich darin zu üben. Du sagst es gibt Personen, die dich zumindest aus Miteid in Gruppen aufgenommen haben. Die können dann keine Abscheu für dich empfinden. Versuch doch mal locker zu sein, während du bei ihnen sitzt, misch dich in Gespräche ein.
Das ist für dich vermutlich leicht gesagt und schwer umgesetzt, aber irgendwie solltest du es versuchen. Und hinfallen ist nicht schlimm, musst nur wieder aufstehen : ).
 
Es ist ein Grauen für mich, weil ich so ziemlich die unbeliebteste Person auf der Schule bin...das ist nicht gelogen...
Und liegt eben daran, dass ich aufgrund früheren Erfahrungen mit Mitschülern, eben nicht mehr so richtig bis garnicht reden kann. An der Tafel und so kann ich schon was sagen aber bei Leuten, hauptsächlich Mitschülern geht niggs mehr. Bin Mutist wiegesagt.
Das hat sich halt rumgesprochen. Dass ich komisch bin und mit keinem rede. Die meisten halten mich warscheinlich für gestört. Und ich komm aus der Rolle nicht mehr raus. Selbst wenn ich die Chance dazu hätte...
Ich bin anfangs schon schüchtern und unsicher gewesen und da man so eben in dieser "Gemeinschaft" nichts wert ist, wurde ich dementsprechend behandelt, bis ich echt garkeine Lust mehr auf soziale Kontakte hatte. Und ich hasse Mitleid, nichts kränkt mich mehr. Fühle mich immer nur unwohl, ich will einfach nur unabhängig sein, mich nicht einordnen müssen, mein eigenes machen, das ist mein größtes Anliegen mitlerweile.

Ja diese ganze Berufskacke...ich kanns echt nicht mehr hören.
Uh teamfähig, Kontaktfreudig blablabla....
Für NIEMANDEN will ich mich mehr irgendwo einordnen müssen....mir auf der Nase rumtanzen lassen müssen....ich will einfach nur frei sein....frei von Menschen....
 
Zuletzt bearbeitet:
hi kleiner freak,

wie siehst du denn deine zukunft - beruflich und persönlich ?
oder schiebst du die gedanken daran weg ??

peter
 
Ja diese ganze Berufskacke...ich kanns echt nicht mehr hören.
Uh teamfähig, Kontaktfreudig blablabla....
Für NIEMANDEN will ich mich mehr irgendwo einordnen müssen....mir auf der Nase rumtanzen lassen müssen....ich will einfach nur frei sein....frei von Menschen....

Sich einzuordnen ist nunma notwendig, im übrigen ist es in einer Gemeinschaft auch schlicht und ergreifend hochgradig egoistisch, es nicht zu tun. Wenn dir das alles so zuwider ist, wirst du dich wohl in ein Holzfass setzen und den Deckel zuschrauben müssen. Alles andere verlangt von jedem Menschen ein wenig Zuvorkommen. Abgesehen davon, kaufe ich dir überhaupt nicht ab, dass du nichts mehr mit Menschen zu tun haben möchtest. Menschen die sich in diesem Maße zurückziehen tuen das, weil sie verletzt wurden (wie du auch) und sind mit der Lösung der Isolierung (was die Bezeichnung "Lösung" eigentlich gar nicht verdient) letztlich ebenfalls todunglücklich. Für dich als Mensch wird es über kurz oder lang wieder nötig sein, mit Menschen Umgang zu haben. Und wenn du mal ehrlich zu dir selbst bist, weißt du das auch ganz genau. Dieser Punkt wird vllt. nicht mehr in deiner Schulzeit kommen, aber er wird kommen.
Du sagst, du wollest nicht, dass man dir auf der Nase rumtanzt. DAS ist nun wieder verständlich. Einordnung bedeuet aber nicht, dass man sich auf der Nase rumtanzen lassen muss. Es bedeutet auch nicht, Ideale aufgeben zu müssen, seine Meinung aufzugeben oder den Wert seines Darseins in den allumfassenden Dienst anderer zu geben. Es bedeutet nur, dass man zur Gemeinschaft seinen Teil beiträgt und sich in ihr vernünftig verhält, wie jeder andere auch. Das sollte eigentlich weder zuviel verlangt sein, noch allzu schwer umzusetzen sein. Und wenn sich jemand nicht benehmen kann, geig ihm die Meinung. Aber in solchen Situationen ist es auch an dir, ein wenig Stärke zu beweisen. Stell dir ma vor, alle Menschen die mit ein wenig Intelligenz bestückt sind, würden deiner Attitüde folgen. Ein reines Desaster...
Du solltest also nicht versuchen "frei von Menschen" zu sein und vor den Problemen davon rennen (denn nichts anderes tust du) und sehen, was du an dir ändern kannst.
Nichts entschuldigt das Verhalten von Menschen, die Andere zum Spaß an der Freude verletzen. Wie man dich behandelt, ist in keinster Weise fair. Die traurige Wahrheit ist aber: So wird es immer sein, diese Art von Mensch wird es immer geben und es bleibt einem nur eins zu tun, sich dagegen zu wehren. Denn vom Weglaufen und Verstecken wirst du genauso unglücklich wie wenn du dir das gefallen lässt.
Und zum Glück gibt es auch noch Menschen, die anders sind, sicher gibt es auch für dich sympathische Gestalten ; ).
 
So...danke für Antworten.

Also ich sehe meine Zukunft im Moment folgendermaßen....
nach der Schule will ich Abi machen und danach studieren (ich hab da auch schon was vor Augen...)
Seit ich die wunderbare Erkenntnis gemacht hab, dass ich nur für mich und meine Bildung lerne (dürfte zwar sowieso klar sein aber sieht man eben manchmal nicht gleich ein...)
gehts mir viel besser und ich hab jetzt mein Ziel...
Was danach kommt, darüber möchte ich mir zurzeit keine Gedanken machen...weiß nur dass ich im IT bereich arbeiten will...
kommt ja meistens sowieso anders als man denkt...
Ich möchte mich wiegesagt unabhängig sein.
Und ich werde sicherlich keinen Beruf wählen wie Krankenschwester etc.
Ich bin bereit, meinen Teil zur Gesellschaft beizutragen.
Mit den Sachen, die ich kann...aber nicht, weil ich anderen aufgezwungen werde, sondern weil ich frei dort bin, nur meine Arbeit verrichte bzw lerne und jederzeit gehen könnte. Bitte nicht falsch verstehen!
Ich weiß jetzt nicht genau, wie ich das ausdrücken soll...
Mir ist klar, dass es nach der Schule anders ist und ich hab auch ehrlichgesagt etwas Hoffnung, da ich mit Erwachsenen besser zurecht komme als mit meinen Mitschülern...mir fällts ja wiegesagt nur im privaten Reden und mich dazustellen schwer...Vorträge etc kann ich gut halten...
Vielleicht mach ich mir auch nur was vor....und später ist es auch nicht anders mit den "Kollegen" oder was auch immer...ich werd es ja sehen...

@Hargrenabersu
Ja du hast schon recht. Ganz allein will ich auch nicht sein.
Ich will mich auch nicht vollständig isolieren, sondern einfach unabhängig und neutral gegenüber allen sein.
Nur auf Gruppen und sowas kann ich gut verzichten...ich fühl mich wiegesagt unwohl unter (vielen) Menschen. Wenn jeder seins macht und man dann am Schluss alles zusammenträgt, ist es ok...
aber richtig zusammenarbeiten...gemeinsame Veranstaltungen...dafür bin ich nicht geschaffen...Ja klar...ich wünsch mir irgendwo schon Freunde...aber so wie ich bin...ich komm aus der Rolle wiegesagt nicht raus...und werde immer wieder da hineinrutschen...vielleicht sollt ich mir doch wieder nen Psychologen suchen aber ohne Wille geht das eben auch nicht...

Sorry...ich wollte wirklich nicht, dass es egoistisch rüberkommt...

lg, kleiner Freak
 
Zuletzt bearbeitet:
🙂 hi kleiner freak und alle anderen,
ich kann dich,kleiner freak, so gut verstehen. Ich bin von der 5-10 klasse fast nur gemobbt, gehänselt und ausgegrenzt worden. Das ging so weit das ich mich nicht mehr getraut habe mich zu melden oder sonst irgendwas zu sagen. Auch meine Noten wurden schlechter. Es ist noch nicht lange her bis zum 7.07.2006 dieses Jahres war ich in dieser Klasse.Es war eine Realschule.
Und in den letzten Jahren ist mir etwas sehr komisches widerfahren. Du magst das jetzt vielleicht belächeln, aber es war wirklich so. Mit meiner Klassenlehrerin und mit einigen anderen Lehrern habe ich mich so gut verstanden. Fast wie Freunde. Sie waren in der Zeit die einigsten die mich verstanden haben und die mich unterstützt und zu mir gehalten haben, denn bei mir war es so das meine "geliebten" Mitschüler neidisch auf meine Noten und meine Ideen und mein Verhalten waren. Hört sich vielleicht eingebildet an, war aber so.
ICh musste kämpfen, kämpfen um mein Selbstwertgefühl und mein Selbstbewusstsein.Ich habe oft geweint oft gezweifelt und mich gefragt ob mein verhalten richtig ist.
ICh konnte aber machen was ich wollte ich war immer der "Ar..." von allen.
Bei mir gab es keine sozialen Fobien oder so. Eigentlich war ich wie jede andere auch weder auffällig noch unscheinbar-.
Mein Abschied von dieser Schule isdt mir besonders schwer gefallen,aber bestimmt nicht wegen meinen Mitschülern.
ALs ich ging sagte eine Lehrerin: Schön das es dich gibt, du bist ein wundervooller Mensch.
Ich musste sehr weinen, weil mir endlich klar wurde: Es ist nicht immer ausschlaggebend das du mit denen klar kommst die dich nicht wollen, sondern mit denen die dich so nehmen und Mögen wie du bist .
Denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich immer wieder versucht mein VErhältnis zu den anderen zu verbessern. ICh denke als Klassensprecherin ist man bei sowas ja eh der A**** für alles, aber ich war ja eh außen vor.

Und jetzt. Ich bin auf einem Beruflichen Gymnasium. Wurde zur Klassensprecherin gewählt und bin mit meiner Freundin der strahlende Mittelpunkt der Klasse.

DU musst kämpfen und wenn du nicht mehr kannst musst du dir sagen, das nach einer schlechten Zeit eine gute Zeit kommt.
DU bist nicht immer an allem schuld, es sind die anderen die dich zu ihrem Mobbing-Opfer machen, weil sie mit sich selbst nicht klar kommen.
Du wirst diese Zeit überstehen: es ist hart, aber man kann es schaffen.

Ich wünsche dir vieel kraft für die Zukunft!!
KÄMPFE!!
Liebe Grüße,
Friederike
 

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