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Soviel gekämpft - Rückschlag!!!

NR12

Mitglied
Es ist zum Heulen. Habe so gekämpft und alles geregelt - dachte ich - um eine Umschulung in Teilzeit zu beginnen. Die wäre über zwei Jahre gegangen, für mich planbar. Mit dem Betrieb war alles geregelt, mit dem Arbeitsamt - laut dem Test müßte ich alles schaffen(!), unabhängig welchen Beruf etc. - auch die IHK gab ihr ok. Jetzt, auf einmal wo es um den Vertrag geht, nimmt letztere ihr ok zurück! Sie hätten noch mal nachgerechnet und ich käme nicht auf die erforderlichen Stunden 🙁 - hätten die nicht mal eher rechnen können???
So, jetzt soll ich als Mutter eines kleinen Kindes eine Vollzeitumschulung über zwei Jahre annehmen (der Betrieb kann keine drei Jahre, ist mir ohnehin vorher schon entgegen gekommen), d.h. 12 Tage am Stück im Schichtwechsel - das kann ich gar nicht!!! Da kommt mein Kleiner trotz Tagesmama definitiv zu kurz. Mir kommen schon wieder die Tränen hier beim Schreiben, was ich anfange, trotz Kampfes und einer schon geradezu starren Hartnäckigkeit ist immer irgenwo jemand, der mir letztendlich den wind aus den Segeln nimmt. Ich möchte doch nur endlich eine Ausbildung in dem Beruf der mir am Herzen liegt... :wein:
Ich habe soviel in Kauf genommen, bin seit Mitte/Ende letzten Jahres mindestens einmal wöchentlich ehrenamtlich einige Stunden in dem Betrieb, bei Aktionen auch ganztags an WE und nun das...
 
Das klingt für mich nach Berechnung. Sie wissen das du Kinder hast, also können sie sich auch ausrechnen das du niemals diese Stundenlast tragen kann. Ich vermute sie haben es sich anders überlegt und wollen dich auf einen leichten Weg loswerden. Gründe gibt es eine Menge. Fehlzeiten von dir wenn die Kinder krank werden, du bist nicht flexibel wegen der Kinder. Suche dir eine andere Stelle bei einer anderen Firma die fairer ist und gehe mit erhobenen Kopf an ihnen vorbei.

Wenn du eine Lehrstelle willst, dann bekommst du auch eine. Vielleicht nicht bei dieser, aber es gibt zum Glück noch andere Firmen.


Viel Glück bei der neuen Suche.


karma
 
Hallo,
sowas kenne ich auch, gerade wenn man Kinder hat. Bei mir ists lange her,meiner ist nun schon selbst in Ausbildung, aber als er kleiner war, hatte ich auch probleme Arbeit für mich und meine Fähigkeiten, meine mir entsprechende Arbeitszeiten zu finden.
Habe viel begonnen, dann abgebrochen-aus Kräftemangel und weil ich es wichtiger sah, bei meinem Kinde zu sein...
Ich kann aber nur sagen, laß dich von solch Sachen nicht unterkriegen!

Ich habe dann weiter versucht und gesucht. habe dann eine Stelle gefunden, wo die Chefs sehr locker waren und auf meinem Zeitproblem eingegangen sind, ich wurde eingesetzt wann ich konnte ,und man half mir noch zusätzlich, weil ich keinen Führerschein habe!
Sicherlich ist es auch abhängig davon, in welche Branche man will, aber mach weiter, heul drauf los und sei wütend, aber dann mach weiter 🙂 Klar das du traurig bist oder wütend, war ich auch oft.
Aber das darf dich alles nicht aufhalten....
Gerade weil du die Kraft hast -man liest ja was du bereit bist zu tun...laß dich nicht beirren und suche weiter , es wird irgendwo das geben, was du suchst und irgendwo wird ein Betrieb sein der genau ich sucht...🙂

Was wichtig dabei ist, das u wirklich innerlich frei bist,also auch davon überzeugt bist das es deinem Kind dabei gut geht. Du mußt wirklich davon überzeugt sein, das ihm das "loslassen" auch gut tut. Bei mir waren etwas Zweifel da anfangs und dann habe ich sobald ein kleines Problem da war, alles hingeschmißen.
Vielleicht ist bei dir irgendwie der Wurm drin, das das leben dir zeigen will, das es noch nicht eure Zeit ist...
Ich bekam meine Stelle damals erst als er in die Schule kam, aber es paßte für uns.

Liebe Grüße
Sonnenlichtlein
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für Eure Antworten!

Ich fürchte bald ihr habt Recht 🙁. Habe selber bei der IHK angerufen, der eigentlich Verantwortliche war da und sagte es bleibe auf jeden Fall möglich, anders ginge es ja auch nicht mit Kind.
Habe das dem Betrieb zurückgemeldet und mußte feststellen, das sie eigentlich - wie es mir scheint - eine Vollzeitkraft haben wollen, die sie nur billig bezahlen müssen. Sämtliche Vereinbarungen scheinen hinfällig, sogar Bereitschaftsdienst wird von mir gefordert, ich hätte ja mein Kindermädchen :mad:. Hallo? Letzteres muß ich wahrscheinlich selber bezahlen, da würde von meinem Minilohn gar nichts mehr überbleiben.
Ich war ja bereit auch etwas Überstunden zu machen - es macht mir ja dort an sich Spaß - , doch von anfänglich einmal die Woche einen Tag Spätschicht zu alle zwei Wochen und dann Bereitschaft, nur einen Tag die Woche frei, Normal WE-Arbeit wie die anderen - DAS GEHT NICHT!!! Selbst wenn ich es wollte, da käme mein Kurzer definitiv zu kurz!
Man bin ich sauer: Seit fast einem Jahr arbeite ich dort ehrenamtlich mit, Zeige Einsatz ohne Ende und was kommt zurück? Nichts!!!
Übrigens müßte ich dort als Umschülerin ebenso wie die Azubis auch häufig mal alleine arbeiten und den "Laden schmeißen", ach ja und gleich die ersten ein zwei Wochen wo ich dort anfange ist Familie Chef in Urlaub... Ist ja eigentlich auch nicht zulässig.
Sch... und meinen anderen Job habe ich schon gekündigt, habe jetzt ein mächtiges Problem, denn ich weiß echt nicht ob ich so eine Umschulung in Kauf nehmen möchte, wo ich schon vorher Bauchweh von habe *seufz* 😕
Wurde bereits in meiner ersten Lehre ausgenutzt und habe nach einem Jahr abgebrochen, möchte das nicht noch einmal erleben...

Übrigens, es gibt hier im Umkreis nur zwei weitere Betriebe (bei einem ist extrem schlechtes Betriebsklima, die anderen verlangen ebenfalls extreme Flexibilität) aber da habe ich mit Kind noch schlechtere Chancen...
 
So, nun sah ja alles gut aus. Habe nach soviel Kampf die Stelle bekommen.
Nun - nach zwei Monaten - habe ich meine fristlose Kündigung bekommen. Ich habe das Gefühl der mir genannte Grund war nur ein Vorwand um mich los zu werden.
Eigentlich war ich wohl eher von Anfang an ein störendes fünftes Rad...🙁...😕
 
Tja, das mit dem in den Spiegel schauen ist so eine Sache.

Habe ja schon einen Fehler gemacht, sicher auch mehrere, doch andere haben den selben sowie einige andere Fehler noch häufiger begangen.

Und ich bin an sich ohnehin ein sehr selbstkritischer Mensch - das wußten die auch garantiert!

Bin, bzw. war dafür ja in der Umschulung um das Ganze noch zu lernen (!) - die Ausbildungsstätte ist allerdings auch alles andere als Fehlerlos - mußte mich da mehr oder weniger meistens alleine in meinen Schichten durchwurschteln.

Habe das auch noch immer in den Schutz genommen, war ja so froh eine Stelle zu haben *seufz*.

Das Gemeine ist: habe ich dann mal Fragen gestellt wenn endlich jemand da war, habe ich dafür statt einer Antwort oft einen unfreundlichen Spruch zu hören bekommen.
Nun habe ich bei dieser letzten Sache dann mal nicht genauer nachgefragt, in der Annahme das "Genuschel" war dann wohl auch nicht wichtig, sonst hätte sie es sicher klarer gesagt und bekomme ZACK (nach dem WE) die Kündigung!

Mir kam es vorher noch komisch vor, habe daher noch abends einen Zettel geschrieben und darauf hingewiesen, das ich mir hinsichtlich der Sache nicht sicher war (habe mal wieder alleine den Betrieb verlassen, Chefs waren oben in der Wohnung...) und es ist auch nichts passiert, daher bin ich mir sicher es war nur ein gefundenes Fressen, bin nicht die erste die in diesem Betrieb "gegangen wurde" - habe auch immer das Gefühl gehabt nicht gerade der Liebling zu sein, und mein größter Fehler war meine Offenheit hinsichtlich meiner Ängste in Bezug auf andere Menschen 🙁.

Was mich letztendlich am meisten ärgert ist, das es mir jetzt noch klarer geworden das das "mein" Beruf ist, dieser als solches hat mir wirklich riesig Spaß gemacht, die Chancen ihn zu erlernen liegen jedoch jetzt erst recht bei null.

Und dann der ganze Behördenkram rückwärts: Tagesmama, Kita, Umschulungsvertrag beim A-Amt abmelden...
Hoffentlich müssen wir wenigstens nichts zurückzahlen.

Überlege schon trotzdem weiter die Berufsschule zu besuchen und evtl. den Lehrer dort um Rat/nach einer anderen Stelle zu fragen.

Werde das Ganze jetzt erst mal sacken lassen und erst eine Nacht darüber schlafen (wenn ich das kann 🙁)...
 
So, nun habe ich mich bei einem Minijob beworben, den ich schon nächste Woche anfangen kann.

Zusätzlich habe ich mich heute um eine erneute Umschulungsstätte bemüht. Dort würde man mich gerne nehmen, jedoch wieder tritt das Problem mit der Finanzierung auf. Die einzige Möglichkeit für mich besteht darin, das dort vermutlich jemand anderes kündigt.

Oder das ich quasi meinen Arbeitslohn über das Arbeitsamt beziehe - wäre ja auch für mich stressfreier.

Habe morgen einen Termin beim Arbeitsamt, hoffe da läßt sich vielleicht doch noch was machen.
Was meint ihr, ist es sinnvoll der Arbeitsagentur gegenüber meine Sozialängste zu erwähnen? Die hatte ich fast im Griff, doch sie sind durch diese Situation wieder extrem da. (Macht die Suche auch nicht gerade einfacher, und bei meinem Lebenslauf und nun einer Kündigung habe ich ja nur wenig Chancen...)
Habe ja demnächst auch noch einige Gespräche deswegen *seufz*.

Vielleicht besteht ja die Möglichkeit auf die Kinder- sowie Fahrtbetreuungskosten durchs Arbeitsamt zu verzichten (Kinderbetreuungsgeld dann durch Jugendamt?) und diese dann als "Verdienst" anzusehen.

Oh je, da muß ich wohl morgen ganz schön verhandeln 🙁.
 

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