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Sorgen und Not anvertraut... bloßgestellt worden

Zieh eine Grenze zwischen dir und deiner "Familie" das heißt, fahre den Kontakt so weit zurück soweit es geht. Sowas braucht kein Mensch, die sind genauso nötig wie ein Kropf. Je weniger du mit ihnen zu tun hast um so Besser geht es dir denn, helfen können und wollen sie dir ja auch nicht.

Schau das du dich wieder auf die Füße bekommst und dafür brauchst du deine ganze Kraft, die sind es nicht Wert das du auch nur einen Gedanken an sie weiter verschwendest, so viel Aufmerksamkeit haben die nicht verdient.

Melde dich so schnell wie möglich beim Jobcenter damit du wieder Boden unter den Füßen bekommst, das ist jetzt Priorität Nummer eins.:blume:
 
Was staatliche Hilfen angeht, müsste ich dafür wohl meinen Job ganz beenden. Denn ich verdiene dort zwar zu wenig zum Leben und zu wenig für die Krankenversicherung, aber dennoch ist es in den Augen des Amtes ein Einkommen. Als Freiberufler aufstockendes ALG 2 zu bekommen, soll sehr schwierig sein habe ich gelesen. Weil die Einkünfte ja so unregelmäßig sind. Andererseits bekomme ich, glaube ich, kein ALG, wenn ich einfach selbst einen Job hinschmeiße, soweit ich weiß müsste der Arbeitgeber mir doch selbst kündigen. Nur bin ich ja leider offiziell selbstständig.  Die Lage ist sehr verzwickt...

das dachte ich mir. ich bin an dieser stelle ehrlich :

schäme dich nicht, nutze die möglichkeiten die dieses land dir bietet.

du wirst deinen job beenden müssen, aber dann hast du auch unterstützung. du bekommst versicherung, wohnung, etc bezahlt und kannst in ruhe zusehen, dass du richtig gesund wirst. momentan hast du extremen druck, bist nicht krankenversichert und machst dir auch noch selbst druck, weil du alles irgendwie selbst auf die reihe kriegen willst.

ich verstehe, dass du dich schämst und probleme damit hast, ALG zu beantragen, aber das solltest du nicht! es ist doch für menschen mit problemen da. und wenn es jemand verdient hat, dann doch jemand in deiner situation.

ich verstehe, dass die hemmschwelle es dir schwer macht, aber sieh es nicht als Schwäche dies zu tun sondern als stärke. ich halte "es alleine versuchen" für sehr sehr riskant dir selbst gegenüber. depression, keine therapie, keinen, der dir zur seite steht von den menschen die es tun sollten ... ich bitte dich eindringlich, unbekannterweise, NUR AN DICH SELBST zu denken. ob andere es peinlich finden oder nicht, wenn du zum amt gehst, kann dir völlig egal sein, denn diese menschen werden so oder so auf dich herabsehen, selbst WENN du es nun alleine schaffen solltest alles!
 
Zieh eine Grenze zwischen dir und deiner "Familie" das heißt, fahre den Kontakt so weit zurück soweit es geht. Sowas braucht kein Mensch, die sind genauso nötig wie ein Kropf. Je weniger du mit ihnen zu tun hast um so Besser geht es dir denn, helfen können und wollen sie dir ja auch nicht.

Schau das du dich wieder auf die Füße bekommst und dafür brauchst du deine ganze Kraft, die sind es nicht Wert das du auch nur einen Gedanken an sie weiter verschwendest, so viel Aufmerksamkeit haben die nicht verdient.

Melde dich so schnell wie möglich beim Jobcenter damit du wieder Boden unter den Füßen bekommst, das ist jetzt Priorität Nummer eins.:blume:

Den Kontakt zu meiner Familie habe ich schon seit einiger Zeit stark reduziert... das ist mir unglaublich schwer gefallen und war ein riesen Schritt. Aber aus vielen Erfahrungen habe ich leider endlich gelernt wie sehr diese Menschen mich immer wieder umhauen und zurückwerfen. Zumal sie bewirkt haben, dass ich mich mit ihnen noch einsamer fühlte, als ohne sie, ganz allein... und genau das trifft mich ja auch gerade wieder so, nach dem gestrigen Kontakt zu meinem Bruder. Es ist sehr sehr hart von Menschen, die ja eigentlich die eigene Familie sein sollen, so sehr zu spüren zu gekommen wie egal es ihnen ist was mit mir passiert und dass sie mir selbst jetzt, wo sie von meiner Not wissen, nicht helfen würden... ganz besonders hart sogar, weil es ihnen ja selbst so gut geht. Und dass sie mich verachten für meine Not und mir daraus sogar nur Vorwürfe machen, ist ebenfalls ein sehr schlimmes Gefühl für mich. ???
 
Deine Emotionen kann ich verstehen natürlich ist so was niederschmetternd und da es von der eigenen "Familie" kommt wiegt es um so schwerer. Deinen Kummer kann ich nachvollziehen.
Jedoch gemahnt deine Lebenssituation jetzt zur Eile, du musst Handeln damit du nicht vollkommen den Boden unter den Füßen verlierst.
Deine "Familie" kannst du nun mal nicht ändern, die werden immer so bleiben, deshalb ist es ja so Wichtig für dich das du dir ein stabiles Leben aufbaust.
Deinen Schmerz kann ich voll verstehen aber, wenn es dir möglich ist stell ihn erst einmal hinten an jetzt geht es um den wichtigsten Menschen den du hast nämlich dich selber.
:blume:
 
Hallo Kannja,

Ich habe mir jetzt Mal alles durchgelesen hier, wie wäre es, wenn du einfach Mal einen Termin bei der Schuldenberatung machst? Ich weiss dass auch dass etwas an Überwindung kostet, einem fremden Menschen zu erklären, dass man kein Geld hat, aber das selbe musste ich vor kurzem auch machen und bin seit dem um einiges entspannter, weil ich jetzt einfach weiss, dass es dadurch einfach bessert wird. Er hat mir erklärt, was ich jetzt am besten mache, wo ich finanzielle Unterstützung herbekomme. Die können dir dann bestimmt auch sagen ob es sinnvoll wäre für dich, HIV anzumelden oder vielleicht haben die ja eine andere Lösung die besser zu dir passt.

Und wegen deiner Familie.. mache dir da nicht so viele Gedanken zu, dass sind sie nicht wert, dass es dir wegen ihnen schlecht geht. Solch ein Verhalten ist einfach unterste Schublade. So verhalten sich leider sehr viele Leute die viel Geld haben.


Ich hoffe dir geht es bald besser 🙂
Und denke dran, "Nach jedem tief, folgt wieder ein hoch" :*
 
Hallo Kannja,

Ich habe mir jetzt Mal alles durchgelesen hier, wie wäre es, wenn du einfach Mal einen Termin bei der Schuldenberatung machst? Ich weiss dass auch dass etwas an Überwindung kostet, einem fremden Menschen zu erklären, dass man kein Geld hat, aber das selbe musste ich vor kurzem auch machen und bin seit dem um einiges entspannter, weil ich jetzt einfach weiss, dass es dadurch einfach bessert wird. Er hat mir erklärt, was ich jetzt am besten mache, wo ich finanzielle Unterstützung herbekomme. Die können dir dann bestimmt auch sagen ob es sinnvoll wäre für dich, HIV anzumelden oder vielleicht haben die ja eine andere Lösung die besser zu dir passt.

Und wegen deiner Familie.. mache dir da nicht so viele Gedanken zu, dass sind sie nicht wert, dass es dir wegen ihnen schlecht geht. Solch ein Verhalten ist einfach unterste Schublade. So verhalten sich leider sehr viele Leute die viel Geld haben.


Ich hoffe dir geht es bald besser 🙂
Und denke dran, "Nach jedem tief, folgt wieder ein hoch" :*

Danke auch für Deine Antwort. Kannst Du mir vielleicht berichten welche Lösungen Dir die Schuldnerberatung ganz konkret angeboten/empfohlen hat?

Ehrlich gesagt glaube ich gerade auch, dass es das beste für mich wäre vorerst Hartz 4 zu beantragen damit ich mich erstmal etwas stabilisieren kann und von da aus ohne Druck nach einer richtigen Arbeitsstelle zu suchen. Es fällt mir so schwer, denn dafür müsste ich ja meinen Job hinwerfen, dabei hatte ich so gehofft auf eigenen Füßen stehen und mich selbst über Wasser halten zu können...

Was ich jedoch befürchte ist, dass mir Hartz 4 gar nicht so einfach bewilligt werden wird, da ich ja die letzten Monate über Einnahmen als Freie Mitarbeiterin auf meinen Kontoauszügen stehen habe... und da die immer ungleich hoch sind, kann man sicher auch nicht so einfach aufstockendes Hartz 4 bekommen... das Jobcenter wird sicher sagen, dass sie doch nicht wissen wann uch wie viel Geld von meinem jetzigen Arbeitgeber bekomme... und einen Job selbst einfach hinwerfen darf man glaube ich auch nicht, sonst wird man bei ALG 1 und 2 gesperrt.
 
@Kannja

Bevor du alles hinschmeißt, lasse dich erst einmal hinsichtlich ALG1 und ALG2 beraten. Meines Wissens nach haben die Diakonie, die Caritas und andere Stellen auch Berater, die dir hier weiterhelfen können. Notfalls kannst du dir auch einen Fachanwalt für Sozialrecht suchen.

Wenn du mit deinen Schulden nicht alleine zurecht kommst, dann suche dir eine Schuldenberatung. Ich bin beispielsweise bei der Caritas. Normalerweise sind aber viele Gläubiger human und man kann mit ihnen auch alleine eine Ratenzahlung vereinbaren. Man muss nur auf die Leute zu gehen. Letztendlich sind ja alle froh, wenn sie etwas statt gar keinem Geld sehen. Ich lebe von Sozialhilfe und zahle seit einigen Jahren eine Rückforderung an zu viel gezahlten Bafög zurück. Ich weiß, es ist nicht viel, aber ich zahle 10,00€ pro Monat. Das Bafögamt ist damit einverstanden und es gab noch nie Probleme.

Ich bin aber auch nur aufgrund einer Angelegenheit zur Caritas gegangen. Aber vielleicht findest du hier auch Hilfe.
Ich drücke dir die Daumen.
 
Danke auch für Deine Antwort. Kannst Du mir vielleicht berichten welche Lösungen Dir die Schuldnerberatung ganz konkret angeboten/empfohlen hat?

Ehrlich gesagt glaube ich gerade auch, dass es das beste für mich wäre vorerst Hartz 4 zu beantragen damit ich mich erstmal etwas stabilisieren kann und von da aus ohne Druck nach einer richtigen Arbeitsstelle zu suchen. Es fällt mir so schwer, denn dafür müsste ich ja meinen Job hinwerfen, dabei hatte ich so gehofft auf eigenen Füßen stehen und mich selbst über Wasser halten zu können...

Was ich jedoch befürchte ist, dass mir Hartz 4 gar nicht so einfach bewilligt werden wird, da ich ja die letzten Monate über Einnahmen als Freie Mitarbeiterin auf meinen Kontoauszügen stehen habe... und da die immer ungleich hoch sind, kann man sicher auch nicht so einfach aufstockendes Hartz 4 bekommen... das Jobcenter wird sicher sagen, dass sie doch nicht wissen wann uch wie viel Geld von meinem jetzigen Arbeitgeber bekomme... und einen Job selbst einfach hinwerfen darf man glaube ich auch nicht, sonst wird man bei ALG 1 und 2 gesperrt.


Also bei mir ist es natürlich eine andere Situation wie deine.
Ich habe damals als ich noch gearbeitet habe Hals über Kopf einiges an Finanzierungen und Krediten aufgenommen und habe so knappe 40.000 wieso Schulden angehäuft. Dann bin ich arbeitslos geworden und hat kein Geld mehr zum abzahlen der schulden. Dazu kommt auch noch dass ich in dieser schwierigen Lage auch noch schwanger geworden bin.

Es wurde dann bei dem Diakonischenwerkwerk besprochen wie meine Lage ist, du musst einen Haushaltsplan ausfüllen (wenn du unterschiedliche Einnahmen hast wird dir der Berater bestimmt sagen könnten was du eintragen kannst)
Bei mir langen schon ohne die raten ein kleines Minus raus, also war schuldner anschreiben um raten zu minimieren hinfällig. Mir bleibt jetzt zwar nur noch das Insolvenzverfahren, aber damit lebe ich allemal besser wie mit ner sowieso schlechten Schufa und knappen 700€ raten im Monat ^^
Der Freibetrag liegt momentan bei knapp 1.080€ die du einbehalten kannst. Und mit Kind bei 1.480€ 🙂


Teilweise sagen die dir auch, wie man ein kleines bisschen mogeln kann, um mit dem bestmöglichen da raus zu gehen 🙂
zB wenn du ein teures Auto hast auf jemanden anderen ummelden 😀
Aber am besten so dass es nicht auffällt ;-)

Ich hoffe das hilft dir etwas weiter. Mach doch einfach Mal einen Termin bei einem Berater in deinem Bezirk 🙂 das kostet auch nix.


LG
MittenImLeben
 
Hallo Kannja,
ich bin heute bei der google Suche über einen deiner Beiträge gestolpert in dem ging es um eine vereinnahmende Nachbarin. der Tread war sehr hilfreich beschrieben, da ich selbst zur zeit ein Problem mit einer vereinnahmenden Bekannten habe, und das macht mich zwischenzeitlich ganz wütend und ich denke sie soll mich in ruhe lassen und ähnliches.
Ich finde es aber immer wichtig zu schauen warum mich selbst etwas sprachlos macht, oder wieso ich enttäuscht oder wütend bin.

Aufgrund deines beitrages habe ich mich angemeldet und ein bischen rumgelesen. Was mir auffällt ist das du sehr hohe Ansprüche an das Verständniss und Mitgefühl deiner Mitmenschen hast, ohne das sie das wirklich wissen können, das hatte ich auch..;-)...und ich habe das gefühl das kommt daher weil du selbst es eigentlich allen rechtmachen wolltest und nie auf die idee kämst einfach das zu verlangen was du willst, so ähnlich hattest du das auch mal beschrieben. Das führt aber nach und nach zu Bitterkeit. Es sind die Erwartungen und Tabus die wir uns selbst geben die wir bei anderen dann auch verurteilen, wenn diese dann so handeln wie "wir das doch nie tun würden", gleichzeitig senden wir aber auch signale aus: "wir brauchen niemanden".... Je kleiner wir uns selbst machen desto kleiner und zurückhaltender "hat" auch der andere zu sein...aber "wehe" er nimmt uns dann doch nicht mehr richtig wahr. Ich will dir mit dem was ich schreibe keinen Vorwurf machen, denn das sind Mechanismen die einem mal klar sind, aber in manchen phasen eben nicht. Es gibt eine wundervolle Facebookgruppe, die nennt sich "dein Weg zurück zu dir"(Martin Uhlemann)...da geht es darum alten schmerz anzuschauen und zu heilen. Viele die dort sind und an sich nach diesem muster arbeiten sagen das eine therapie eher weniger geholfen hat als diese gruppe, vielleicht wäre das ein Ansatz für dich.

Zudem kannst du, wenn du willst sozial arbeiten, aber freiwillig auf ehrenamtlicher basis. Du könntest dann auch schauen ob das wirklich etwas ist. Versuche nicht ALG 2 zu bekommen sondern beantrage Wohngeld, je nachdem können das 250 Euro im Monat sein..(können , müssen nicht...leider..) aber ausprobieren solltest du es. Falls du das nicht längst getan hast....Ich wünsche dir alles Gute...
 
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