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Gast
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Hallo an alle und danke im Voraus für jede Hilfe.
Es geht um meinen kleinen Halbbruder, der nächsten Monat vier Jahre alt wird. Wir haben die gleiche Mutter, welche Im Oktober 2007 einen Mann aus der Karibik mit nach Deutschland brachte. Sie heirateten und es wurde immer schwieriger zwischen meiner Mutter und ihrem Mann. Er nutzte sie aus, um nach Deutschland zu kommen und hier reich werden zu können (versimpelt dargestellt). Meine Mutter ist eine sehr ergeizige und eifersüchtige Frau, die auch mit der "Niederlage" an sich, das Betrogen und Ausgenutzwerden durch diesen Mann, bis heute nicht klarkommt. 11 Jahre Altersunterschied trennen sie, er ist alterstechnisch gesehen näher an mir, als an ihr.
Um weiter beim Thema zu bleiben: Die erste Trennung der beiden kam relativ schnell nach der Hochzeit. Immer wieder versöhnten sie sich, um sich wenig später wieder mit einem riesigen Drama zu trennen. Für meine jüngere Schwester und mich war es bis dahin schon nicht leicht gewesen. Wir waren nach dem ersten großen Streit gegen diesen Mann, denn es war offensichtlich, dass er unsere Mutter nicht liebte, dafür aber Geld und Sicherheit in Deutschland. Trotzdem versöhnte sie sich immer wieder mit ihm, verheimlichte dies jedesmal oder erzählte uns einfach garnichts davon. Wir kamen uns hintergangen vor.. jedesmal war sie wie in Trance, als würde sie selbst garnicht wirklich anwesend sein (leerer Blick und wirres Gerede), wenn wir sie überraschten.
Dann kam mein kleiner Halbbruder zur Welt, als Druckmittel meiner Mutter, dass der Mann bei ihr blieb. Das hat sie selbst zugegeben einmal. Und genau so wird der kleine leider oft behandelt, als Zweckmittel. Anfangs war meine Mutter sehr abweisend zu ihm, ließ ihn oft alleine spielen und schickte ihn weg. Aber das besserte sich. Es verschlechterte sich jedoch jedes Mal, sobald der Mann wieder im Haus war und wieder ins Leben geholt wurde. Generell war die Presenz des Vaters sehr unbeständig und auch von ihm wurde der kleine oft weggeschickt, wenn er spielen wollte.
Im Großen und Ganzen würde ich sagen, dass mein Bruder sich trotz allem gut entwickelt hat. Er ist sehr aufmerksam und ich glaube, genau hier liegt das Problem. Denn er scheint sich mit seinen nichtmal vier Jahren einiges sehr zu Herzen zu nehmen. Manche Fragen ignoriert er bewusst (Wie ist es mit deiner Mama? Streiten sich Mama und Papa oft?) und beantwortet sie nur Kuscheltieren gegenüber. Er meinte dann, dass sein Papa nie mit ihm spielt. Einmal war ich bei meinen Eltern zu Besuch und habe gelesen, als der kleine zur mir kam und ins Buch schaute. Ich meinte, dass ich gerade in Ruhe lesen muss und nicht mit ihm lesen kann. Daraufhin ging er weg, resigniert und guckte traurig. Ist das irgendwie bedenklich? Ich war verwundert, dass er einfach so ging. Normalerweise blieb er immer hartnäckig und grinste einen an und sagte keck "nö, ich bleib da". Solche Reaktionen musste ich häufiger beobachten. Als sei er in sich gekehrt und gebe schnell auf.
Auch macht es mir echt zu schaffen, dass der Vater von ihm wieder da ist. Denn dieses Kommen und Gehen kann doch nicht gut sein oder? Vor allem, weil meine Mutter dann immer nur Augen für diesen Mann hat. Dann sind meine Schwester und ich egal und leider auch mein kleiner Bruder. Sie selbst sieht das nicht.
Vor gut einem halben Jahr war meine Mutter drauf und dran, das alleinige Sorgerecht zu erkämpften. Sie hat alles Negative aufgelistet (Mann schlug sie -"Ausrutschter"-, hat keine Arbeit, will Wohnsitz nicht verraten, hat sie betrogen, wofür sie auch Beweise hat) und trotzdem glaub sie jedesmal, er habe sich geändert.
Ich finde dieses Verhalten irgendwie krankhaft und mache mir Sorgen um meinen Bruder. Ich glaube, dass er nicht die Aufmerskamkeit genießt, die ein Kind in diesem Alter haben sollte. Er erfährt zuviel Unbeständigkeit, ein Kommen und Gehen eigentlich wichtiger Menschen in seinem Leben.
Meine Frage nun: Was kann ich tun? Wie kann ich ihm helfen? Ich habe mir gedacht, eventuell das Jugendamt einzuschalten, damit meine Mutter vielleicht einen Denkanstoß bekommt. Auf meine Worte hört sie nicht. Sie denkt bloß, wir würden ihr das Glück nicht gönnen, welches sie mit diesem Mann haben könnte.
Habt ihr vielleicht eine Idee?
Und entschuldigt, wenn ich unverständlich schreibe. Bei weiteren Fragen nur zu.
Liebe Grüße
Es geht um meinen kleinen Halbbruder, der nächsten Monat vier Jahre alt wird. Wir haben die gleiche Mutter, welche Im Oktober 2007 einen Mann aus der Karibik mit nach Deutschland brachte. Sie heirateten und es wurde immer schwieriger zwischen meiner Mutter und ihrem Mann. Er nutzte sie aus, um nach Deutschland zu kommen und hier reich werden zu können (versimpelt dargestellt). Meine Mutter ist eine sehr ergeizige und eifersüchtige Frau, die auch mit der "Niederlage" an sich, das Betrogen und Ausgenutzwerden durch diesen Mann, bis heute nicht klarkommt. 11 Jahre Altersunterschied trennen sie, er ist alterstechnisch gesehen näher an mir, als an ihr.
Um weiter beim Thema zu bleiben: Die erste Trennung der beiden kam relativ schnell nach der Hochzeit. Immer wieder versöhnten sie sich, um sich wenig später wieder mit einem riesigen Drama zu trennen. Für meine jüngere Schwester und mich war es bis dahin schon nicht leicht gewesen. Wir waren nach dem ersten großen Streit gegen diesen Mann, denn es war offensichtlich, dass er unsere Mutter nicht liebte, dafür aber Geld und Sicherheit in Deutschland. Trotzdem versöhnte sie sich immer wieder mit ihm, verheimlichte dies jedesmal oder erzählte uns einfach garnichts davon. Wir kamen uns hintergangen vor.. jedesmal war sie wie in Trance, als würde sie selbst garnicht wirklich anwesend sein (leerer Blick und wirres Gerede), wenn wir sie überraschten.
Dann kam mein kleiner Halbbruder zur Welt, als Druckmittel meiner Mutter, dass der Mann bei ihr blieb. Das hat sie selbst zugegeben einmal. Und genau so wird der kleine leider oft behandelt, als Zweckmittel. Anfangs war meine Mutter sehr abweisend zu ihm, ließ ihn oft alleine spielen und schickte ihn weg. Aber das besserte sich. Es verschlechterte sich jedoch jedes Mal, sobald der Mann wieder im Haus war und wieder ins Leben geholt wurde. Generell war die Presenz des Vaters sehr unbeständig und auch von ihm wurde der kleine oft weggeschickt, wenn er spielen wollte.
Im Großen und Ganzen würde ich sagen, dass mein Bruder sich trotz allem gut entwickelt hat. Er ist sehr aufmerksam und ich glaube, genau hier liegt das Problem. Denn er scheint sich mit seinen nichtmal vier Jahren einiges sehr zu Herzen zu nehmen. Manche Fragen ignoriert er bewusst (Wie ist es mit deiner Mama? Streiten sich Mama und Papa oft?) und beantwortet sie nur Kuscheltieren gegenüber. Er meinte dann, dass sein Papa nie mit ihm spielt. Einmal war ich bei meinen Eltern zu Besuch und habe gelesen, als der kleine zur mir kam und ins Buch schaute. Ich meinte, dass ich gerade in Ruhe lesen muss und nicht mit ihm lesen kann. Daraufhin ging er weg, resigniert und guckte traurig. Ist das irgendwie bedenklich? Ich war verwundert, dass er einfach so ging. Normalerweise blieb er immer hartnäckig und grinste einen an und sagte keck "nö, ich bleib da". Solche Reaktionen musste ich häufiger beobachten. Als sei er in sich gekehrt und gebe schnell auf.
Auch macht es mir echt zu schaffen, dass der Vater von ihm wieder da ist. Denn dieses Kommen und Gehen kann doch nicht gut sein oder? Vor allem, weil meine Mutter dann immer nur Augen für diesen Mann hat. Dann sind meine Schwester und ich egal und leider auch mein kleiner Bruder. Sie selbst sieht das nicht.
Vor gut einem halben Jahr war meine Mutter drauf und dran, das alleinige Sorgerecht zu erkämpften. Sie hat alles Negative aufgelistet (Mann schlug sie -"Ausrutschter"-, hat keine Arbeit, will Wohnsitz nicht verraten, hat sie betrogen, wofür sie auch Beweise hat) und trotzdem glaub sie jedesmal, er habe sich geändert.
Ich finde dieses Verhalten irgendwie krankhaft und mache mir Sorgen um meinen Bruder. Ich glaube, dass er nicht die Aufmerskamkeit genießt, die ein Kind in diesem Alter haben sollte. Er erfährt zuviel Unbeständigkeit, ein Kommen und Gehen eigentlich wichtiger Menschen in seinem Leben.
Meine Frage nun: Was kann ich tun? Wie kann ich ihm helfen? Ich habe mir gedacht, eventuell das Jugendamt einzuschalten, damit meine Mutter vielleicht einen Denkanstoß bekommt. Auf meine Worte hört sie nicht. Sie denkt bloß, wir würden ihr das Glück nicht gönnen, welches sie mit diesem Mann haben könnte.
Habt ihr vielleicht eine Idee?
Und entschuldigt, wenn ich unverständlich schreibe. Bei weiteren Fragen nur zu.
Liebe Grüße