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Sorgen um 18 jährigen Sohn.

Daves

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

ich möchte mir hier einfach mal etwas von der Seele schreiben und hoffe, dass vielleicht jemand ein paar Ratschläge oder eigene Erfahrungen mit mir teilen kann.


Mein Sohn ist 18 Jahre alt und befindet sich gerade in einer ziemlich schwierigen Situation. Seine Mutter hat ihn sozusagen rausgeschmissen, und momentan kann er nicht bei mir wohnen, weil ich selbst gerade in einer schwierigen Wohnsituation stecke , ich wohne noch mit meiner Ex Freundin zusammen und noch dabei eine eigene Wohnung zu finden.

Zurzeit ist er bei einer Freundin untergekommen. Das Problem ist allerdings, dass es sich dabei um eine Art betreutes Wohnen handelt und er dort eigentlich nicht wohnen darf. Es ist also keine dauerhafte Lösung, und ich mache mir Gedanken darüber, wie es für ihn weitergehen soll.


Ich informiere mich gerade darüber, welche Möglichkeiten es für einen 18-Jährigen gibt. Gibt es Unterstützung durch das Jugendamt? Betreutes Wohnen, eine eigene Wohnung mit Unterstützung oder andere Hilfsangebote? Wo kann er sich hinwenden, wenn er keine richtige Unterkunft hat und die Eltern ihn momentan nicht aufnehmen können?


Dazu kommt, dass unser Verhältnis gerade nicht ganz einfach ist. Ich habe das Gefühl, dass er nicht immer ehrlich zu mir ist, und ich weiß manchmal nicht, was ich glauben soll. Er hat mir erzählt, dass er Ecstasy genommen und auch Ketamin ausprobiert hat. Ob darüber hinaus noch etwas im Spiel ist, weiß ich nicht. Ich möchte das auch nicht dramatisieren, aber natürlich mache ich mir als Vater Sorgen. Ich weiß, dass er mit 18 seine eigenen Entscheidungen trifft, und trotzdem möchte ich nicht einfach zusehen, wenn er möglicherweise in Schwierigkeiten gerät.



Ich möchte ihm helfen. Ich würde auch mit ihm zu Behörden gehen und ihn bei den notwendigen Schritten unterstützen. Nur muss ich selbst arbeiten und kann nicht jederzeit alles stehen und liegen lassen. Das macht die ganze Situation nicht einfacher.

Ich versuche gerade, herauszufinden, welche Möglichkeiten es gibt und wie ich ihn unterstützen kann, ohne selbst alles aus den Augen zu verlieren.


Vielleicht hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt sich mit den Hilfsangeboten für junge Volljährige aus. An welche Stelle sollte er sich zuerst wenden? Welche Möglichkeiten hat er, eine Unterkunft und finanzielle Unterstützung zu bekommen?


Mir geht es nicht darum, jemanden zu verurteilen. Ich möchte einfach eine vernünftige Lösung finden und meinem Sohn helfen, wieder etwas Stabilität in sein Leben zu bekommen.


Danke fürs Lesen und für jeden hilfreichen Rat.
 
Jugendamt!
Das Jugendamt ist bei Volljährigen noch eingeschränkt zuständig bis zum 21. LJ.
Dem Jungen steht eine Wohnung oder Wohnmöglichkeit zu, wenn er zerrüttete Familienverhältnisse nachweisen kann und wenn die Mutter ihn auf die Straße setzt, sind das ebendiese.
Darum kümmert sich hier (Land Berlin, kann in anderen Bundesländern eventuell ein bisschen anders sein) das Jugendamt. Zuständigkeit alphabetisch sortiert nach Nachnamen, einfach hingehen und an die Tür klopfen, an der A-D steht oder wie immer ihr heißt.
Vielleicht könntest du mitgehen, um ihm die Schwellenangst zu nehmen.
 
Ich würde auch mit ihm zu Behörden gehen und ihn bei den notwendigen Schritten unterstützen. Nur muss ich selbst arbeiten und kann nicht jederzeit alles stehen und liegen lassen.

Mal einen Termin wahrnehmen (zB. beim Jugendamt, wie gerade von der Steppenwölfin vorgeschlagen), ist ja was anderes als "jederzeit alles stehen und liegen lassen".

Mir geht es nicht darum, jemanden zu verurteilen.

Wen auch? Deinen Sohn, seine Mutter, dich selbst?

Ich möchte einfach eine vernünftige Lösung finden und meinem Sohn helfen, wieder etwas Stabilität in sein Leben zu bekommen.

Warst du in seiner Kindheit für ihn da? Vertraut er dir?
 
Danke für die Antwort.
Ja ,ich bin sein ganzen Leben für ihn und seine Schwestern da gewesen wir hatten/haben immer sehr guten Kontakt,wir alle ..
Seine Mutter und ich sind schon sehr lange getrennt.
 

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