Guten Abend,
ich habe etwas, was mich ziemlich beschäftigt. Seit letztem Jahr März 2024 bin ich (37 Jahre) mit meinem Freund (46 Jahre) zusammen.
Ich hatte eine längere Beziehung von 7 Jahren, die aber schon vor einiger Zeit zu Ende ging. Seither war ich recht haltlos auf der Suche nach jemandem, hab es dann aber aufgegeben, längere Zeit hatte ich dann eine Affäre (ungewollt, ich hätte gern eine Bezhiehung gehabt, aber der Mann war verheiratet) und dann hatte ich noch einige kurze "Geschichten". Während ich "ihn", um den es hier jetzt geht, also meinen Freund, eher "locker" kennengelernt habe, wir haben uns gegenseitig viel erzählt, wobei er nicht viel zu erzhählen hatte, da er sehr lange Single war und nichts laufen hatte, war ich vielleicht etwas flappsig mit zwei drei Aussagen. Nunja, wir sprachen darüber, wie wichtig uns körperliche Nähe ist, für ihn war das weniger wichtig, für mich wahrscheinlich ein wenig mehr und vor allem sagte ich dann so nebenher mal, dass ich schon "tolle Männer im Bett hatte, die genau wussten, was ich richtig mag".
So jetzt aber zu "ihm", also zu meinem Freund. Er ist mein absoluter Traum an Mann, er sieht faszinierend gut aus und ist so unglaublich liebevoll, immer für mich da und ich liebe ihn unfassbar und würde ihn auch gerne heiraten, irgendwann mal.
Als wir uns kennengelernt haben, war er recht zurückhaltend. Sexualität war bei uns sehr sehr spät erst Thema, eigentlich so richtig erst im Mai 2024, als wir mal ein gemeinsames Wochenende im Urlaub waren und leider funktionierte das vor lauter Nervosität seinerseits garnicht. Zwar fand ich es so wunderschön, aber einfach alles mit ihm, auch wenn es bei mir alles nicht geklappt hat.
Das war glaube ich der Knackpunkt, ihm war das sehr unangenehm, obwohl ich ihn immer wieder ermutigt habe und auch gesagt habe, wie schön alles mit ihm ist und das ist es wirklich, meinte er, dass er nicht das Gefühl habe, dass er mir gerecht werden könne, das war damals im Urlaub. Und das ist ja bald ein Jahr her.
Wir wohnen inzwischen zusammen, seit Oktober letzten Jahres. Wir sind uns weiterhin so nahe und ich finde ihn so vertraut, einfach toll, aber die Sexualität ist fast nicht vorhanden. Mich selbst stört das garnicht mal so sehr, weil er mir alles gibt, was ich toll finde, aber ich fürchte irgendwie, dass ihn das stört. Zwar gibt es es nicht direkt zu, wenn wir darüber sprechen, aber ich spüre ja, dass er zu kurz kommt.
Problem: Ich kenne das in der Form jetzt nicht, dass das so garnicht funktioniert, ich kenne es aber auch nicht, mich dermaßen zu einem Mann hingezogen zu fühlen, dass mir das absolut nicht so viel ausmacht. Aber auch ein Problem: Ich weiß, dass das seinerseits nicht ewig gut geht, unerfüllt so eine Beziehung zu führen.
Wir hatten jetzt vor drei Wochen ein "Krisengespräch", nachdem es mal wieder nicht funktioniert hat - und wir haben wirklich maximal 1 mal im Monat den Versuch gestartet, es zu probieren. Er war ziemlich depremiert, ich war es nicht und habe versucht, ihn aufzubauen.
Er gibt mir gegenüber zwar immer an, dass ihm das Thema so viel nicht bedeuten würde, aber ich glaube ihm das nicht. Neulich habe ich irgendwie ein ganz komisches Gefühl gehabt, dass er mich vielleicht körperlich garnicht anziehend finden würde. Wir waren gemeinsam auf einem Geburtstag einer Freundin und ich beobachtete, dass er ziemlich heftig mit Blicken eine andere Frau ansah, die vom Typ her komplett anders aussieht als ich. Irgendwie war mir an diesem Abend, als ob ich das Rätsel geöst habe. Später hat sich herausgestellt, dass es wohl ein wenig übertrieben war von meiner Seite aus. Also meine Unterstellungen. Es war eine weitläufig Verwandte, die er ewig nicht gesehen hatte und ich dachte, er wäre interessiert an ihr. Das hat sich scheinbar von mir ein wenig als überzogen herausgestellt.
Jedenfalls habe ich gemerkt, wie groß meine Angst ist, ihn zu verlieren, weil das einfach nicht klappen mag bei uns. Es geht mir da weniger um mich, sondern mehr darum, dass ich fürchte, dass er irgendwann ausbrechen wird und mich nur noch als Schwesterfreundin sehen könnte.
Leider habe ich auch schon abends im Bett gemerkt, dass die Kuscheleinheiten immer weniger wurden seit letztem Jahr im Sommer, und ich vermisse das mit ihm, er umarmt mich zwar noch sehr viel, aber nicht mehr so viel wie damals, und ich habe ein wenig Befürchtung, er entfernt sich mit jedem Versuch mehr von mir bei, dem es nicht klappt.
Und in dieser Zwickmühle befinde ich mich, dass ich es gern versuchen mag aber das Gefühl habe, nach jedem Misserfolg wird seine Zuneigung ein Stück weniger und ich habe so furchtbare Angst, ihn zu verlieren.
Bisher hatte ich diese Probleme nie, vielleicht kann mir jemand helfen.
ich habe etwas, was mich ziemlich beschäftigt. Seit letztem Jahr März 2024 bin ich (37 Jahre) mit meinem Freund (46 Jahre) zusammen.
Ich hatte eine längere Beziehung von 7 Jahren, die aber schon vor einiger Zeit zu Ende ging. Seither war ich recht haltlos auf der Suche nach jemandem, hab es dann aber aufgegeben, längere Zeit hatte ich dann eine Affäre (ungewollt, ich hätte gern eine Bezhiehung gehabt, aber der Mann war verheiratet) und dann hatte ich noch einige kurze "Geschichten". Während ich "ihn", um den es hier jetzt geht, also meinen Freund, eher "locker" kennengelernt habe, wir haben uns gegenseitig viel erzählt, wobei er nicht viel zu erzhählen hatte, da er sehr lange Single war und nichts laufen hatte, war ich vielleicht etwas flappsig mit zwei drei Aussagen. Nunja, wir sprachen darüber, wie wichtig uns körperliche Nähe ist, für ihn war das weniger wichtig, für mich wahrscheinlich ein wenig mehr und vor allem sagte ich dann so nebenher mal, dass ich schon "tolle Männer im Bett hatte, die genau wussten, was ich richtig mag".
So jetzt aber zu "ihm", also zu meinem Freund. Er ist mein absoluter Traum an Mann, er sieht faszinierend gut aus und ist so unglaublich liebevoll, immer für mich da und ich liebe ihn unfassbar und würde ihn auch gerne heiraten, irgendwann mal.
Als wir uns kennengelernt haben, war er recht zurückhaltend. Sexualität war bei uns sehr sehr spät erst Thema, eigentlich so richtig erst im Mai 2024, als wir mal ein gemeinsames Wochenende im Urlaub waren und leider funktionierte das vor lauter Nervosität seinerseits garnicht. Zwar fand ich es so wunderschön, aber einfach alles mit ihm, auch wenn es bei mir alles nicht geklappt hat.
Das war glaube ich der Knackpunkt, ihm war das sehr unangenehm, obwohl ich ihn immer wieder ermutigt habe und auch gesagt habe, wie schön alles mit ihm ist und das ist es wirklich, meinte er, dass er nicht das Gefühl habe, dass er mir gerecht werden könne, das war damals im Urlaub. Und das ist ja bald ein Jahr her.
Wir wohnen inzwischen zusammen, seit Oktober letzten Jahres. Wir sind uns weiterhin so nahe und ich finde ihn so vertraut, einfach toll, aber die Sexualität ist fast nicht vorhanden. Mich selbst stört das garnicht mal so sehr, weil er mir alles gibt, was ich toll finde, aber ich fürchte irgendwie, dass ihn das stört. Zwar gibt es es nicht direkt zu, wenn wir darüber sprechen, aber ich spüre ja, dass er zu kurz kommt.
Problem: Ich kenne das in der Form jetzt nicht, dass das so garnicht funktioniert, ich kenne es aber auch nicht, mich dermaßen zu einem Mann hingezogen zu fühlen, dass mir das absolut nicht so viel ausmacht. Aber auch ein Problem: Ich weiß, dass das seinerseits nicht ewig gut geht, unerfüllt so eine Beziehung zu führen.
Wir hatten jetzt vor drei Wochen ein "Krisengespräch", nachdem es mal wieder nicht funktioniert hat - und wir haben wirklich maximal 1 mal im Monat den Versuch gestartet, es zu probieren. Er war ziemlich depremiert, ich war es nicht und habe versucht, ihn aufzubauen.
Er gibt mir gegenüber zwar immer an, dass ihm das Thema so viel nicht bedeuten würde, aber ich glaube ihm das nicht. Neulich habe ich irgendwie ein ganz komisches Gefühl gehabt, dass er mich vielleicht körperlich garnicht anziehend finden würde. Wir waren gemeinsam auf einem Geburtstag einer Freundin und ich beobachtete, dass er ziemlich heftig mit Blicken eine andere Frau ansah, die vom Typ her komplett anders aussieht als ich. Irgendwie war mir an diesem Abend, als ob ich das Rätsel geöst habe. Später hat sich herausgestellt, dass es wohl ein wenig übertrieben war von meiner Seite aus. Also meine Unterstellungen. Es war eine weitläufig Verwandte, die er ewig nicht gesehen hatte und ich dachte, er wäre interessiert an ihr. Das hat sich scheinbar von mir ein wenig als überzogen herausgestellt.
Jedenfalls habe ich gemerkt, wie groß meine Angst ist, ihn zu verlieren, weil das einfach nicht klappen mag bei uns. Es geht mir da weniger um mich, sondern mehr darum, dass ich fürchte, dass er irgendwann ausbrechen wird und mich nur noch als Schwesterfreundin sehen könnte.
Leider habe ich auch schon abends im Bett gemerkt, dass die Kuscheleinheiten immer weniger wurden seit letztem Jahr im Sommer, und ich vermisse das mit ihm, er umarmt mich zwar noch sehr viel, aber nicht mehr so viel wie damals, und ich habe ein wenig Befürchtung, er entfernt sich mit jedem Versuch mehr von mir bei, dem es nicht klappt.
Und in dieser Zwickmühle befinde ich mich, dass ich es gern versuchen mag aber das Gefühl habe, nach jedem Misserfolg wird seine Zuneigung ein Stück weniger und ich habe so furchtbare Angst, ihn zu verlieren.
Bisher hatte ich diese Probleme nie, vielleicht kann mir jemand helfen.