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sollte man große Lücken im Lebenslauf wegen Krankheit umformulieren?

natürlich hat es einen nutzen man bekommt den job leichter wenn eben keine lücken im lebenslauf sind. Und was soll denn rauskommen wenn man anstatt arbeitslos eine beschäftigung im ausland angibt? Prüft sowieso niemand nach, und falls doch wovon ich aber nicht ausgehe, kann man immer noch sagen dass es die firma mittlerweile nicht mehr gibt... also manchmal macht ihr euch nur unnötig den kopf verrückt. Wir leben hier und heute was interessiert es den arbeitgeber was du vor jahren gemacht hast? Glaubt ihr etwa ein Personaler nimmt sich die zeit und hinterfragt jede station in eurem lebenslauf? Man muss ja nicht gleich schreiben dass man manager einer bank in las vegas war... lol ... das würde ja auffallen aber doof wäre es wenn man in seinen lebenslauf alle lücken angeben würde.

... nun ja ...

soll es auch Firmen geben, die bei vergangenen Arbeitgebern nachfragen. Kommt drauf an, wie du in deinem ehemaligen Arbeitsverhältnis gewirkt hast. Erzählt wird viel, nur bekommst du mit was die Persoabteilung oder ggf. dein ex-Chef deinem neuen Boss mitteilt? Entweder bist du recht abgebrüht und bereits so erfahren das du die Lücken erkannt hast, ggf. für/ zu deinem Vorteil gelernt hast zu nutzen - oder: du bist noch so grün hinter den Ohren, noch keine Erfahrung durchlebt hast und/ oder den Schalk noch hinter den Ohren hast.....

denke, ganz sooooo einfach ist es nicht mehr.

Grüße
 
Entweder bist du recht abgebrüht und bereits so erfahren das du die Lücken erkannt hast, ggf. für/ zu deinem Vorteil gelernt hast zu nutzen - oder: du bist noch so grün hinter den Ohren, noch keine Erfahrung durchlebt hast und/ oder den Schalk noch hinter den Ohren hast.....denke, ganz sooooo einfach ist es nicht mehr.

das Erstere... und doch es ist sooooooo einfach nur Ihr macht euch den kopf was könnte sein, was wäre wenn usw... was glaubt ihr eigentlich wie abteilungsleiter und höhere hierachien zu ihrem job gekommen sind...?!
 
also ich denke, die meisten Leute kommen über Vitamin 'B' zu ihrem Job und die anderen durch Glück (oder Können), weil bei denen viel planmäßig lief. Gemeint sind "normale" Jobs von denen man gut leben kann.
Ich meine, große angeberische Schummelei fällt auf, bin aber kein Personal-Fach-Irgendwas. Bei großen Firmen mit vielen Mitarbeitern interessiert es vielleicht weniger...
@ anderen Gast: wo / wie meinst du fällt es nicht soooo auf?

Ich verstehe das mit dem lückenlosen Lebenslauf grundsätzlich nicht... lässt sich eben nicht alles immer planen, und dann so eine Hürde aufzubauen, das man fast gezwungen ist, rumzudrucksen. *mecker*
 
... da magst du schon recht haben in Form deiner Anspielung auf die Abteilungsleiter oder Vorgesetzen. Das Problem aber an der Geschichte ist: die sitzen am längeren Hebel. Entscheiden ob oder ob nicht.

Aus eigener Erfahrung in meinem privaten Umfeld, kann die eine Person sich glücklich schätzen durch ihre Krankheit schon so lange in ihrem Job zu sein (Morbus crohn), dass ein Rausschmiss viel zu teuer für die Firma wäre - doch auch sie wird bald durch "Wirtschaftliche Probleme" bei einer Großbank ihren Job verlieren.... einen neuen zu finden mit Anfang 50 kannst de vergessen!

Ich selber versuche seit 3 Jahren nach der Geburt meiner Kinder und anfänglicher Hausfrau wieder zurück ins Berufsleben zu finden - hat auch immer wieder geklappt. Ich habe zwar keine Lücken im Lebenslauf wegen Krankheit, aber aus div. Gründen musste die angetretene Stelle früher oder später wieder an den Nagel gehängt werden. Somit steht in meinem Lebenslauf bis zu meiner heutigen Stelle "Hausfrau" drin. Mit meinem jetzigen Chef konnte ich reden (ein feiner Kerl!) und er weiß was die ganzen Jahre so vorgefallen ist... aber dieses Glück hat nicht jeder.

Und wie gesagt, da auch ich viele Jahre in einem mittelständigen Unternehmen tätig war und teilweise mit einer anderen Kollegin für personelle Entscheidungen zuständig war, kann ich zumindestens anteilig darüber mitreden.

Uuuund wegen deinem "zu großen Kopp machen" muss ich sagen/ schreiben: jeder Mensch ist anders, jeder geht mit seiner Geschichte (gerade wegen Krankheit oder persönlicher Dinge) anders um. Finde es irgendwie falsch das ganze zu pauschalisieren. Jede Situation ist anders, hat ne andere Vorgeschichte. Wenn du damit so auskommt ala "nach mir die Sinnflut", dann gratuliere ich dir.... kann halt nicht jeder 😉

Grüße
 
Hallo und Danke für dir vielen unterschiedlichen Antworten.

Es geht mir nicht darum zu lügen, weshalb ich die Frage auch gestellt hatte. Manchmal kann man die "Wahrheit" eben etwas anders verpacken, dass dieser fahle Beigeschmack nicht ist... War so eine Idee.
Wie der andere Gast auch meinte, man würde ja nicht repräsentative Jobs angeben (sich für solche grandiosen Jobs bewerben) oder mit sonstigen Erlebnissen prahlen. Weil - angenommen man war Imbiss-Aushilfe im Hinterland der Ukraine (?!?), wie "vorteilhaft" wäre das? Naja, aber ich würde es nicht angeben.
So in der Art wie bluemoonrising es meinte mit Formulierungen wie 'Zeit für persönliche Weiterentwicklung, Umorientierung' ect. das schwebt mir vor. Ich werde mich da mal informieren, was es so alles an „Seminaren“ gibt.
Danke Leute!

Umorientierung schrieb ich auch einmal. Kam gut beim Arbeitgeber an. Man sah die auch am Lebenslauf.
 

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