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Sollte man bei der Berufswahl aufs Geld achten?

Wen du einen Beruf aus tiefter Überzeugung macht

Mit dem wiesen darüber warum du das macht
Stellt sich eine
Innere Zufriedenheit ein und das
Wiesen
Du steht 100 hinter dem was du tuht

Das ist mit keinem geld Aufzuwiegen
 
Ein klares Jein!

Mir muss ein Job Spaß machen und die Kohle muss stimmen.

Die zwei Extreme:

Ich habe eine Bekannte im sozialen Bereich, die interessiert die Kohle gar nicht, die lebt davon Anderen zu helfen. Sie ist glücklich damit.
Auf der anderen Seite habe ich eine Bekannte, der geht es nur um Kohle und Status. Übertrieben gesagt, zählt sie nur die Tausender am Monatsende.

Du musst Dir klar die Prioritäten setzen:

=> Muss der Job Spaß machen und sinnstiftend sein? Reicht es Dir, wenn Du abends heim kommst, den ganzen Tag gearbeitet hast und Du trotzdem nur in eine ein bis zwei Zimmer Wohnung kommst sowie maximal einen Kleinwagen fahren kannst?

=> Oder zählt für Dich nur der berufliche Status? Reicht es Dir, wenn Du mir einer dicken Firmenkarre durch die Gegend fährst und jeder denkt Du bist der Obermotz, aber dein Job ist eigentlich tumb, sinnleer und nur die Kohle rettet das Desaster?

Ich persönliche würde klar auf die goldene Mitte spielen, den Entlohnung ist Anerkennung monetärer Art und wichtig für das Ego. Für das Ego ist es aber auch wichtig, etwas zu leisten, etwas zu gestalten - einfach Spaß an der Sache zu haben und im Idealfall auch Freiheiten genießen zu dürfen sowie Anerkennung zu bekommen.
 
Für mich ist das auch ganz einfach zu erklären, wenn man davon ausgeht, das man Geld nur mit der Berufswahl verdienen kann, was ich anders sehe, dann muß man wohl aufs Geld achten. Ist man sich aber im Klaren darüber, das man Geld auch anders verdienen kann, kann man trotzdem einen Beruf machen, der Spaß macht, weil man das Geld anderweitig zu verdienen in der Lage ist.

Zuerst einmal sollte mana ber klären, was einen glücklich macht. In einem System, wo man nahezu alles zu bezahlen hat, was also auf Geldwirtschaft aufbaut und diese vorantreibt, schränkt man sich unter Umständen ein, wenn man nicht das Geld hat, was man haben möchte.

Ist man aber unglücklich im Grunde und nur am Monatsende kurzzeitig glücklich, weil man halt wieder zählen kann was übrig geblieben ist , sollte man sich vielleicht die Frage stellen, ob das wirklich gut für den Charater ist.
Manchen ist ihr Charater ja so ziemlich egal, es gibt charakterlose Menschen, anderen wiederum nicht die setzen sehr auf einen guten Charakter.

Es gibt genauso Leute die todunglücklich sind, weil sie den falschen Beruf gewählt haben, wie es Leute gibt, die glücklich sind, weil ihnen der Beruf Spaß macht.

Wer ist in Deiner Frage man , lieber TE ?

Die Masse aller Menschen auf dieser Welt ?

Dann würde es meiner Meinung nach ein klares Nein als Antwort geben.

Da aber die Geschichte zeigt , es sind nicht alle Menschen A********* ist die Frage vielleicht so gestellt, das Du Dich fragst, ob Du darauf achten solltest.

Das entscheidest Du letztendlich selbst, es gibt viele Wege Dein Geld zu verdienen, das über den Beruf zu tun , ist eine Variante.
Es gibt viele Wege Dinge zu tun, die glücklich machen, das über den Beruf zu versuchen, ist eine Variante.

Das System in dem wir leben, bietet viele verschiedene Varianten an. Das bedeutet für mich, selbst wenn Du viel Geld verdienen möchtest, bist Du nicht zwangsläufig dazu gezwugen, das über den Beruf zu tun, das entscheidest Du selbst, welche Varianten Du wählst.

Die Frage ist aber so gestellt, das man mit einem entweder oder rechnet, achtet man beid er Berufswahl nicht auf Geld , hat man keines, sozusagen, achtet man drauf , hat man welches, sozusagen.

Ich sehe das anders, diese Relation wird oft nicht gewählt ,es gibt viele Menschen, die Geld verdienen oder Geld vermehren, ohne das im Beruf zu tun.

Warum sollten die also bei der Berufswahl drauf achten ???

Vielleicht ist die Frage an sich der falsche Ansatz, denn die Berufswahl ist nicht immer vermögensbildend, es kann auch andersrum sein, es gibt Menschen, die verdienen sehr viel, weil sie bei der Berufswahl sehr darauf achten, die aber hochverschuldet sind, genauso wie es viele gibt, die sich finanziell ruinieren ohne darauf geachtet zu haben ....

Die zwei Schüler die ihre Mathe App verkauft haben, für 20.000.000 US Dollar , die werden nicht zwangsläufig Programmierer.....und Millionäre , wie Michael Jackson, haben nicht immer ein glückliches Leben......

Die Berufswahl ist das eine würde ich sagen, die Vermögensbildung das andere, die Glücklichkeit und Gesundheit wieder was anderes und der Versuch das alles unter einen Hut zu bringen, kann glücklich machen, muß er aber nicht.
 
Ich würde auch sagen: JAEIN

Man muss seinen Job gerne machen, um gerne arbeiten zu gehen. Man braucht aber auch genügend Geld, um über die Runden zu kommen. Es sollte ein gesundes Mittelmaß geben! 🙂
 
Hätte ich heute nochmal die Wahl zu entscheiden, was ich als erstes lernen würde, wäre mein Gedanke auch der, dass der Job Geld bringen muss.
Vielleicht würde ich sogar etwas im Handwerk lernen, wenn ich sehe, was da heute als Meister bei rumkommt, sind das überzeugende Argumente. Und danach mit dem Können ins amerikanische Ausland.

Es muss einem aber auch liegen, sonst hält man es nicht durch.

Auf keinem Fall würde ich heute wieder auf die "tollen" Beratungsgespräche der Lehrer und Arbeitsamtleute hören, die alle nur von "Hauptsache das muss euch Spaß machen" faseln. So richtig Spaß machen nur die wenigsten Berufe, je mehr Spaß, desto weniger Geld, so kommt es mir vor.
 
So richtig Spaß machen nur die wenigsten Berufe, je mehr Spaß, desto weniger Geld, so kommt es mir vor.

Ja, den Eindruck habe ich auch. Klar hängt es auch von den persönlichen Neigungen und Interessen ab - manche Interessen und Talente haben einen höheren Marktwert als andere. Wer also Glück hat, der kann mit einem Beruf gleichzeitig gut Geld verdienen und sich beruflich einigermaßen selbst verwirklichen. Aber das muss nicht zwangsläufig so sein. Wer weniger Glück hat, der muss sich da irgendwie entscheiden oder versuchen, einen Mittelweg zu finden.
 
Trenn dich einfach erstmal von dem Gedanken, dass du in deinem Beruf ausschließlich "Spass" hast. Klar, die 0,0001% der Bevölkerung wie Bob Ross oder Obama, die mit jeder Bewegung die sie machen ihr Leben mit Spass, Faszination und Spannung erfüllen, gibt es auch. Aber selbst Thomas Müller muss zwischen den Spielen hartes Training absolvieren. Der Chirug macht bei 95% seiner Operationen Blinddärme raus und auch ich muss den größten Teil meiner Zeit als Ingenieur mit Lieferanten und BWLern meine Ziele erstreiten.

Wichtig ist nicht der Spass, sondern das Gefühl etwas sinnvolles zu tun, gebraucht zu werden und nicht nur zu Arbeiten, damit es bis 17 Uhr nicht so langweilig ist. Nimm den Spass lieber mit nach Hause, den kannst du mit deiner Freundin/Freund haben. 😉
 
Ebenfalls wahre Worte. Wirklich richtigen Spaß wird ein Job tatsächlich niemals machen, wenn ich nun darüber nachdenke.

Man darf nur niemals die Motivation verlieren an dem was man in der Arbeit tut. Und Anerkennung, Lob und Gebraucht werden sind auf jeden Fall Faktoren, die es in der Arbeit auf jeden Fall geben sollte.
 
Dass man bei seiner Berufswahl die Aussicht auf eine genügende Belohnung haben sollte, ist doch eigentlich selbstverständlich. Die Kritik des TE wendet sich doch vor allem gegen "Traumberufe", von denen wahrscheinlich schon von Anfang an (bevor man sie ausübt!) feststeht, dass man einen Hungerlohn bekommen wird. Leider konkretisiert der TE nicht, was er unter "Traumberuf" versteht.

Der Grundaussage des TE möchte ich aber zustimmen. Ansonsten sollte die Berufswahl mit Kompetenz und Neigung übereinstimmen.
 

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