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Sollte der Verstand über die Psyche siegen?

Diverso

Mitglied
Hallo,

ich suche ja eigentlich dringend einen Job, obwohl ich eigentlich weiß, dass ich nichtmehr ins Arbeitsleben gehöre und meine Psyche mir das auch jeden Tag bestätigt. Extreme Schlafstörungen und maximale Antriebslosigkeit.

Bloß wie würdet Ihr das sehen, jeden Tag den Kampf, zur Arbeit zu gehen und natürlich auch 8 Stunden konzentrieren und man merkt, dass man der Sache eigentlich überhauptnicht gewachsen ist, es also ein täglich Kampf ist?
 
Um was für psychische Störungen handelt es sich? Das wäre hier die erste Frage.

Die zweite wäre: muss es denn gleich ein Vollzeit Job sein?

Generell ist mein Gedanke dazu, dass ein Job mehr Vorteile bringen kann (!) als „nur“ Geld. Geregelter Tagesablauf, soziale Kontakte, körperliche und geistige Bewegung, Sinnstiftung, Teilhabe an der Gesellschaft, eine Aufgabe, Anerkennung, Stärkung des Selbstwertes.

was sind deine Gedanken dazu? Wonach sehnst du dich am meisten?
Letztlich kannst nur du selbst beurteilen- und auch ein Arzt oä. - ob und inwiefern du arbeitsfähig bist.
Wenn Motivation da ist…?
 
Hallo,

ich suche ja eigentlich dringend einen Job, obwohl ich eigentlich weiß, dass ich nichtmehr ins Arbeitsleben gehöre und meine Psyche mir das auch jeden Tag bestätigt. Extreme Schlafstörungen und maximale Antriebslosigkeit.

Bloß wie würdet Ihr das sehen, jeden Tag den Kampf, zur Arbeit zu gehen und natürlich auch 8 Stunden konzentrieren und man merkt, dass man der Sache eigentlich überhauptnicht gewachsen ist, es also ein täglich Kampf ist?
Ich täte nichts mehr arbeiten aber du musst auch von was leben, ist das bei dir geregelt also Anträge gestellt und sowas?
 
Hallo,

ich suche ja eigentlich dringend einen Job, obwohl ich eigentlich weiß, dass ich nichtmehr ins Arbeitsleben gehöre und meine Psyche mir das auch jeden Tag bestätigt. Extreme Schlafstörungen und maximale Antriebslosigkeit.

Bloß wie würdet Ihr das sehen, jeden Tag den Kampf, zur Arbeit zu gehen und natürlich auch 8 Stunden konzentrieren und man merkt, dass man der Sache eigentlich überhauptnicht gewachsen ist, es also ein täglich Kampf ist?
Du könntest dich beim Arbeitsamt/Jobcenter melden, wenn du dort im Bezug von ALG I oder Grundsicherung (früher auch Hartz IV oder Bürgergeld) erhältst und deinem Sachbearbeiter deine Situation schildern. Es gibt ab 01.07,2026 die Möglichkeit sich über eine Umschulung weiterzubilden. Nur hierzu muss man auch am Theorieunterricht teilnehmen, man bekommt Weiterbildungsgeld dazu. Wäre das etwas für dich?
 
Um was für psychische Störungen handelt es sich? Das wäre hier die erste Frage.

Die zweite wäre: muss es denn gleich ein Vollzeit Job sein?

Generell ist mein Gedanke dazu, dass ein Job mehr Vorteile bringen kann (!) als „nur“ Geld. Geregelter Tagesablauf, soziale Kontakte, körperliche und geistige Bewegung, Sinnstiftung, Teilhabe an der Gesellschaft, eine Aufgabe, Anerkennung, Stärkung des Selbstwertes.

was sind deine Gedanken dazu? Wonach sehnst du dich am meisten?
Letztlich kannst nur du selbst beurteilen- und auch ein Arzt oä. - ob und inwiefern du arbeitsfähig bist.
Wenn Motivation da ist…?
Zum Einem sind da diagnostizierte Deppressionen und die Antriebslosigkeit. Klar bringt der Job erhebliche Vorteile mit sich, was ich ja auch feststellen durfte, auch wenn es nicht lange war.

Allerdings ist da anderseits eben auch der Kampf und da muss ich mir halt immer die Frage stellen, ob es vielleicht jedem so geht und nur ich vielleicht das ganze etwas anders bewerte, oder ob eben mehr dahinter steckt?

Ich merke es halt auch im Privatem Bereich. Wenn ich mit jemanden verabrede, in erster Linie ist es erstmal purer Stress für mich. Auch wenn ich danach durchaus positiv gestimmt.
 
Ich täte nichts mehr arbeiten aber du musst auch von was leben, ist das bei dir geregelt also Anträge gestellt und sowas?
Eigentlich bin ich auch der Meinung, aber ein Ergeignis sorgt gerade dafür, dass ich wohlmöglich keine staatlichen Leistungen mehr bekomme, oder mein gewohntes Umfeld aufgeben müsste.

Aber die staatliche Unterstützung reicht eben nur für das Überleben, aber nicht für das Leben. Obwohl mir eigentlich das Partygeld zustehen würde, wie es im Volksmund genannt wird, so bekomme ich es trotzdem nicht.

Daher um Leben zu können, bräuchte es eben doch einen Job.
 

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