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Soll ich mich weiter kaputt machen wegen einem Hund?

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Hallo!

Als aller erstes! Ich bin kein Tierhasser. Vor zwei Jahren zog jedoch ein zweijähriger Rüde bei uns ein. Ein armer abgemagerter Zwingerhund. Alle kümmerten sich um ihn... Vor allem mein Mann und ich rücke immer mehr in den Hintergrund. Ich darf mich noch nicht mal neben ihn setzten, ohne das der Hund nicht brachial seinen Schädel dazwischen schieben muss. Ich nutze meine Wohnung kaum mehr. Nach meinem stressigen Arbeitstag ziehe ich mich für zwei Stunden ins Bad zurück, danach ins Bett. Das Wohnzimmer stinkt wie ein Schei...Haufen. Egal was man füttert... Zum Teil für 80 Euro... Der Hund pupt ohne stop. Und bei der Kälte auf der Couch zu sitzen vor der offenen Terassentür. Nein Danke, dann lieber im Bad... Seit zwei Jahren habe ich nicht mehr auf der Couch gelegen...Abgesehen von dem Schei... Vielen Dreck und Haaren. Er macht meine Klamotten kaputt und sabbert meine Sachen voll. Er bestimmt meine Familie und meine Freizeit...

Ja und mein Mann findet dies alles toll... Ich habe jedoch dafür keine Nerven mehr. Ich habe einen stressigen Job mit oft 50 stunden Plus, Probleme mit der Gesundheit, stehe kurz vor einem Zusammenbruch und verkrafte diesen Dreck und Krawall durch diesen Hund nicht mehr!!! Ich habe keinen Ruhepol mehr und stehe unter Dauerstrom.

Und obwohl ich meinen Mann über alles auf der Welt liebe, überlege ich auszuziehen und dem Hund das Feld zu überlassen. Ich kann und will mit diesem Hund nicht mehr in einem Haushalt leben. Ich brauche Ruhe, frieden und Sauberkeit und kein Hundeeldorado auf Kosten meiner Nerven. Könnte nur noch heulen. Habe das Gefühl mein Leben geht den Bach runter und der Hund trägt seinen Teil dazu bei.

Mir ist klar, das das Tier nichts dafür kann, aber ich habe keine Kraft, Ausdauer, Zeit und Geld und absolut keine Energie mehr die ich in den mich dominierenden Hund stecken will und kann... Ich hätte es gern! Aber wie gesagt, mein gesundheitlicher Zustand mit Angstzuständen, Tinnitus und Depression lassen das nicht zu. Und nun verliere ich neben meiner Wohnung auch noch meinen Mann.

Ja ich hasse den Tag, an dem der Hund hier eingezogen ist... Und mittlerweile kann ich den süssesten Welpen nur noch angewidert abwinken. Der Machtkampf mit unserem Hund hab ich wohl verloren und dadurch habe ich Hunde wirklich hassen gelernt. Auch wenn ich weiss es ist falsch.

Ich stehe nun vor der Entscheidung: Ich oder der Hund? Ich würde ihn so gerne weggeben! Mein Mann ist aber ein Fanatiker was den Hund angeht... Also gehe ich? Ich weiss nicht mehr weiter! Bin nur noch am heulen....

Ich hoffe ihr haltet mich jetzt nicht für blöd...

Lg fanny
 
sag deinem mann, dass du das nicht mehr aushaeltst. wenn er es nicht kapiert, sag ihm deutlich, dass du nicht mehr mit dem hund zusammenleben willst. und dann beobachte, wen er mehr liebt: den hund oder dich.

wenns der hund ist, zieh aus.


(vielleicht koennt ihr euch auch einvernehmlich auf eine zwei-wohnungen-loesung einigen, bei der ihr sogar partner bleibt. man kann ja auch zusammensein, ohne zusammen zu wohnen, in fernbeziehungen zum beispiel. wenn er grad mit dir zusammen sein will, kann er dich ja besuchen kommen - ohne hund. das ist aber nur so eine idee fuer den fall, dass du viel verstaendnis fuer die hundeliebe deines mannes hast. ich glaub, wenn ich gegen einen hund verliere, wuerde ich mich eher ganz trennen.)
 
Hallo!

Als aller erstes! Ich bin kein Tierhasser. Vor zwei Jahren zog jedoch ein zweijähriger Rüde bei uns ein. Ein armer abgemagerter Zwingerhund. Alle kümmerten sich um ihn... Vor allem mein Mann und ich rücke immer mehr in den Hintergrund. Ich darf mich noch nicht mal neben ihn setzten, ohne das der Hund nicht brachial seinen Schädel dazwischen schieben muss. Ich nutze meine Wohnung kaum mehr. Nach meinem stressigen Arbeitstag ziehe ich mich für zwei Stunden ins Bad zurück, danach ins Bett. Das Wohnzimmer stinkt wie ein Schei...Haufen. Egal was man füttert... Zum Teil für 80 Euro... Der Hund pupt ohne stop. Und bei der Kälte auf der Couch zu sitzen vor der offenen Terassentür. Nein Danke, dann lieber im Bad... Seit zwei Jahren habe ich nicht mehr auf der Couch gelegen...Abgesehen von dem Schei... Vielen Dreck und Haaren. Er macht meine Klamotten kaputt und sabbert meine Sachen voll. Er bestimmt meine Familie und meine Freizeit...

Ja und mein Mann findet dies alles toll... Ich habe jedoch dafür keine Nerven mehr. Ich habe einen stressigen Job mit oft 50 stunden Plus, Probleme mit der Gesundheit, stehe kurz vor einem Zusammenbruch und verkrafte diesen Dreck und Krawall durch diesen Hund nicht mehr!!! Ich habe keinen Ruhepol mehr und stehe unter Dauerstrom.

Und obwohl ich meinen Mann über alles auf der Welt liebe, überlege ich auszuziehen und dem Hund das Feld zu überlassen. Ich kann und will mit diesem Hund nicht mehr in einem Haushalt leben. Ich brauche Ruhe, frieden und Sauberkeit und kein Hundeeldorado auf Kosten meiner Nerven. Könnte nur noch heulen. Habe das Gefühl mein Leben geht den Bach runter und der Hund trägt seinen Teil dazu bei.

Mir ist klar, das das Tier nichts dafür kann, aber ich habe keine Kraft, Ausdauer, Zeit und Geld und absolut keine Energie mehr die ich in den mich dominierenden Hund stecken will und kann... Ich hätte es gern! Aber wie gesagt, mein gesundheitlicher Zustand mit Angstzuständen, Tinnitus und Depression lassen das nicht zu. Und nun verliere ich neben meiner Wohnung auch noch meinen Mann.

Ja ich hasse den Tag, an dem der Hund hier eingezogen ist... Und mittlerweile kann ich den süssesten Welpen nur noch angewidert abwinken. Der Machtkampf mit unserem Hund hab ich wohl verloren und dadurch habe ich Hunde wirklich hassen gelernt. Auch wenn ich weiss es ist falsch.

Ich stehe nun vor der Entscheidung: Ich oder der Hund? Ich würde ihn so gerne weggeben! Mein Mann ist aber ein Fanatiker was den Hund angeht... Also gehe ich? Ich weiss nicht mehr weiter! Bin nur noch am heulen....

Ich hoffe ihr haltet mich jetzt nicht für blöd...

Lg fanny


Hallo fanny,
wenn Du so viel arbeitest, unter Tinnitus, Depression, Angstzuständen etc. leidest, wie wäre es mal mit einer Kur? Oder einer psychosomatischen Klinik? Nur wenn der Hund weg ist wird Dein Leben ja nicht auf einmal schlagartig super sein (Du arbeitest immernoch viel, bist gesundheitlich immernoch angeschlagen).
Ich finde es seltsam, dass Dein Mann Dich garnicht unterstützt. Wer hat denn den Hund erzogen? Der erzieht sich ja nicht alleine, naja, doch, wenn sich sonst keiner findet...
Also der Hund muss nicht auf die Couch. Klamotten kaputt machen muss man ihm abgewöhnen. Nachdem er ordentlich Beschäftigung, Auslauf und Erziehung hatte (täglich natürlich), kann er sich ruhig auf (s)eine Decke oder ins Körbchen legen. Nun, wenn Dein Mann so vernarrt ist, dann soll er dem Hund gefälligst Bewegung verschaffen und ihn erziehen. Arbeitet Dein Mann auch so viel? Da würde ich mich dann wundern was ihr mit dem Hund macht, denn der müsste ja dann massig überschüssige Energie haben, wenn sich keiner kümmert. Mit "nur so im Garten rumlungern" ist ein Hund nicht ausgelastet.

Was das pupen angeht, vielleicht hat er ne Allergie oder sowas? Wart ihr schon beim Tierarzt deswegen?
Der Hund muss auch jeden Tag gebürstet werden, vielleicht verliert er dann weniger Haare (weniger Dreck). Im übrigen kann Dein Mann ja auch mal jeden Tag den Staubsauger schwingen damit Du zu Haus nicht im Dreck erstickst.

Wen Du Dich neben Deinen Mann aufs Sofa setzt und der Hund dazwischen geht, dann hat der Hund in die Schranken gewiesen zu werden und respektvoll Abstand zu halten, wenn Du das nunmal nicht allein schaffst, dann hat Dein Mann da zu helfen und dem Hund eine deutliche Ansage zu machen.
Habt ihr denn den Hund überhaupt erzogen, ihn irgendwie trainiert, beigebracht was er soll/nicht soll?

Ich verstehe das Dich das alles fertig macht. Aber das eigentliche Problem ist nicht der Hund, sondern Dein Mann! Was für ein Vollhorst, lässt lieber seine Frau 2 Stunden im Bad hocken und pusselt mit dem Hund... geht ja garnicht. Ich weis nicht, ob ich mit so nem Mann zusammen sein wollte.
Mach doch mal ne Kur oder so, damit Du erstmal ne Pause bekommst, und dann mach Deinem Mann ne klare Ansage: der Hund kann bleiben, aber, er muss erzogen werden, hat nichts auf dem Sofa zu suchen und sich an Regeln zu halten die ihr beide durchsetzt.
LG
 
Ich habe 10 Jahre lang 4 Hunde gehabt, jetzt leider nur noch 3 Hunde (1 kleiner und 2 grosse ).
Wir haben noch sehr viele andere Tiere (Katzen, Reptilien,Kaninchen usw ) und Kinder...
Bei uns ist alles sehr sauber,keinerlei Gerüche, kein Krawall,alles entspannt, niemand macht etwas kaputt (ausser als die Hunde Welpen waren ).
Wir haben auch ein Haus (290 Wohnfläche und ein riesiges Grundstück ).
Ich bin mir sicher,dass bei euch irgendetwas anderes komplett schief läuft.

Wenn Hunde pupen hat es viel mit dem Futter zu tun.
Vielleicht habt ihr das falsche Trockenfutter..
Für meine Tiere koche ich Gemüse (Tiefkühlpackung,Suppengemüse ) und Huhn ...oder Reis,
Nudeln ,Kartoffeln mit Fleisch oder Dose...
Als Trockenfutter bekommen sie Josiecat (bei ebay zu kaufen )
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist mir auch fremd, das ein Hund, welcher schon als Welpe bei euch war, so ein von dir beschriebenes Benehmen an den Tag legt.


Tut mir Leid das zu sagen, aber ich glaube der Fehler ist nicht der Hund. Es gibt genügen Familien die mit weitaus mehr Tieren zurecht kommen und das ohne hygienische Defizite. Auch ihr rate dir eine Kur, damit du mal runterkommst von dem ganzen Stress, das führt so zu nichts.

Hunde haben große und warme Herzen, würdest du tatsächlich versuchen dem Hund ein Freund zu sein, wäre er auch dein Freund, egal welche Vergangenheit ihr habt.
 
Du brauchst Hilfe, denke ich.

Ist es deinem Mann egal, dass du seit zwei Jahren das gemeinsame Wohnzimmer nicht betrittst? 😕

Nutzt er den Hund, um dich loszuwerden?

Klingt so.

Habt ihr Kinder?

Wenn ja, wie kommen sie mit dem Hund klar?
 
Hallo,

ich kann nachvollziehen, dass du genervt bist. Tiere in der Wohnung, das riecht man einfach immer. Und Tiere machen nunmal auch viel Arbeit, verlieren Haare usw. Das ist eben nicht jedermanns Sache, vor allem, wenn jemand viel arbeitet und viel Streß hat, so wie du.
Merkwürdig an der Geschichte ist, dass dein Mann gar nicht reagiert. Hast du denn schon deutlich angesprochen, dass dich der Hund so sehr nervt und dass du nicht so weiterwohnen willst? An der Reaktion deines Mannes würdest du auch sehen, wie ernst er deine Probleme nimmt und ob er gemeinsam mit dir nach einer Lösung sucht.

Was auf jeden Fall dran zu sein scheint ist, dass du dein Leben und deinen Job überdenkst. 50 Std + Erschöpfung und gesundheitliche Probleme, da ist es Zeit zu reagieren. Die Idee mit der Kur, was hier jemand schrieb finde ich gut. Da kämst du erstmal zu Ruhe und kannst überlegen, wie es weitergehen kann.
 
ich denke wenn der Hund weg wäre, würde sich auch nicht viel ändern. dein mann steht ja so auch nicht hinter dir…
den mann würd ich wegschicken, den Hund würd ich behalten. Hund erziehen, waschen und Futter umstellen evtl. eine hundeschule besuchen und das tolle leben mit einem Hund genießen...
 
Hallo Gast,

das Problem ist nicht der Hund, sondern dass du kurz vor dem Zusammenbruch stehst.
Bei 50 Stunden + X auch kein Wunder. Dein Bedürfniss nach Ruhe, Sauberkeit und Klarheit interpretiere ich mal als (kurz vor?) Bourn out. Und da nützt es auch nichts, wenn der Hund oder du gehst.

Du musst an deiner stressigen beruflichen Situation etwas ändern.
 
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