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Soll ich mich neuem Interessengebiet zuwenden ?

Donanao

Aktives Mitglied
Ich habe seit es mich gibt immer ein großes Interessensgebiet, für dass ich mich interessiere.

Von der Zeit,seit ich 6 Jahre alt war bis circa zu meinem 15. Lebensjahr hatte ich großesInteresse an Biologie, nämlich an Amphibien- und Insektenkunde.

In den erstenJahren des Beschäftigens war ich noch ein Kind und bekam nicht mit, dass ich indem Thema trotz allem Interesse nicht talentiert war, aber ich war total verschossen in diese Gebiete und beschäftigte mich weiter damit. Als ich dann knapp 15 war, merkte ich, dass ich dann endlich, dass ich mit diesemInteressensgebiet nicht glücklich werden kann.
Ich war total fasziniert auf die Gebiete Amphibienkunde und Insektenkunde, aber mir war jetzt sehr deutlich,dass ich das Ganze nicht als Beruf ergreifen würde so wie ich es mir jahrelang von Kindesbeinen an erträumt hatte, denn meine Fähigkeiten auf diesem Gebiet waren einfach zu schlecht.


Dann entdeckeich das Thema Sport als Interessensgebiet für mich. Und zwar das Gucken desSports als Fan.

Mit Fußballfing es an. Ich wurde schnell Fan unseres hiesigen Vereins und war 2, 3 Jahre imStadion um meine Mannschaft anzufeuern. Kurz darauf entdeckte ich dennächstgelegenen Eishockeyverein für mich, dieser sagte mir noch mehr zu als derFußballverein und so fahre ich seit 10 Jahren regelmäßig auf die Spiele dieses Vereins.

Ich habe seit5 Jahren auch einen sehr guten Freund, der genauso eishockeyinteressiert ist wie ich und wir fahren jede Saison auf viele Spiele.

Was mir allerdings mittlerweile auffällt, ist, dass ich zwar ein sehr großes Verständniss für das Eishockeyspiel (Spielintelligenz) mitbringe und daher in Diskussionen mit anderen Fans über das Spiel immer sehr gut aussehe und gelobt werde, ich aber von meiner Art her ganz anders bin als die allermeistenSportfans und daher mit allen Personen, die ich übers Eishockey kenne, keinen Kontakt über das Schauen der Eishockeyspiele hinaus habe.

Der Grund ist: Ich bin ein Mensch, der sehr weltoffen ist und von seiner Lebensart als links und linksliberal einzustufen ist. Im Gegensatz dazu sind die allermeisten Sportfans (Nicht nur im Eishockey, sondern generell) konservative Menschen. Und daher haben wir sehr wenig Berührungspunkte über das gemeinsame Hobby Eishockey hinaus.

Beispiel: Die Anderen sind sehr strebsam, was ihren Beruf angeht nach dem Motto „Schaffe,schaffe, Häusle baue !“. Ich dagegen bin Postmaterialist und strebe nachSelbstverwirklichung.
Oder: Die Anderen streben das Gründen einer bürgerlichen Lebensweise an, sprich: Frau heiraten und Familie gründen. Ich dagegen strebe zwar eine Beziehung mit einer Frau an, will aber unter keinen Umständen heiraten, weil ich dies als mittelalterlichen Quark empfinde und eine Familie möchte ich auch keine Gründen, da ich mit Kindern nicht umgehen kann.
Oder: Die Anderen essen am Liebsten gutbürgerliche Küche, sprich Bratwürste, Fleischkäse,Frikadellen. Ich dagegen mags südländisch und amerikanisch.

Die Listekönnte ich noch locker um viele, viele Punkte fortsetzen.

Deswegen wäre es ganz gut, wenn ich nicht nur dieses Interesse am Sport hätte, sondern nochein anderes Interessensgebiet, bei dem ich mehr Kontakt bekomme mit Leuten, die ebenfalls eine linke und linksliberale Einstellung haben.

Und interessanterweise kristallisiert sich auch ein Interessensgebiet heraus. Und zwar die linksalternativen Kulturangebote, welche sich seit kurzem hier bei uns gebildet haben in Form von 2 alternativen Kulturcafes.

Und zwar fühle ich seit merhreren Besuchen dort sehr stark der alternativen Rockmusik und den dazugehörigen Subkulturen wie z. B. Punks, Emos, Visues und Gothics hingezogen.

Was mich daran so fasziniert, sind der Sound der Musik, die tollen Texte, vor allem aber auch die Art und Weise, wie sich die Bands und die Anhänger der Bands in den Kulturcafes präsentieren; so wild und leidenschaftlich und vor allem rebellischgegenüber Autoritäten und Spießern.

Dazu finden sich unter diesen Personen auch viele Leute, welche nach Selbstverwirklichung streben, die nicht heiraten wollen und die wie auch ich südländisches und amerikanischesEssen mögen.

Und deennoch habe ich Angst, mich diesem neuen Interessensgebiet hinzugeben, da ich Angst habe, dass ich dadurch mein Interesse an Sport – von dem ich ein so großes Verständniss habe – verloren geht und ich zugleich bei meinem neuen Interessensgebiet wie schon beim einem Interesse für Amphibien und Insekten ein Interesse aussuche, wo ich überhaupt kein Talent habe. Sprich: Hervorragendes Interessensgebiet weg,beschissenes Interessensgebiet da, schlimmer geht es nicht mehr für mich.

Und es gibt rationale Gründe für meine Angst, denn: So gut ich die Rockmusik kenne, ich kann einfach nicht tanzen und da ich motorisch ziemlich kacke bin, sieht dasTanzen generell – auch wenn es tänzersich gut wäre - total ungelenk aus. Und ob die Musik wirklich gut gespielt wird – sprich ob die Bandmitglieder das Spielen ihrer Instrumente beherrschen – und ob sie gut singen, kann ich auch kaum beurteilen. Hatte schon in der Schule in Musik immer die Note 5 …

Was meint ihr: Finger weg von neuem Interessensgebiet? Oder ihm doch zuwenden ?
 
Zuletzt bearbeitet:

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Trueface

Gast
Es liegt an der Natur, dass Menschen und deren Ziele, Hobys, Interessen, Einstellungen ändern/ entwickeln. Wenn du dich für andere Sachen interessiert, warum sollst du dem Sachgebiet nicht nachgehen?
 

Javie

Mitglied
Ich würde sagen, versuchs einfach. Mit Eishockey scheinst du ja nicht allzu glücklich zu sein und was hilft es dir in einem Gebiet den totalen Durchblick zu haben, wo du dich nicht zuhause fühlst. Vielleicht ist Rockmusik ja der absolute wahnsinn und perfekt für dich. Du musst es nur erstmal ausprobieren. Und wenn nicht, dann such weiter, bis du das perfekte Gebiet gefunden hast. Ich sehe keinen Sinn darin, bei etwas zu bleiben, wo du dich nicht absolut wohl fühlst.
 

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