@Daoga
Das mit der "Inklusion" finde ich eigentlich okay, nur ist es eben nicht okay wenn andere durch diese Einbindung von Leuten die anders sind geschädigt oder behindert werden.
Bei uns in der Klasse gab es einen der jeden Tag für Unruhe gesorgt hat und die ganze Klasse dadurch nicht gut lernen konnte.
Der Typ hat immer irgend einen Mist gemacht und teilweise herrschte solch eine extreme Unruhe dass die Lehrerin nicht mehr zu hören war.
Da sie auch nichts machen durfte um ihn zu disziplinieren blieb das auch so.
Eine andere Lehrerin hat ihm ungerechtfertigt gute Noten gegeben, sie wollte ihn dadurch wohl anregen irgend wie eine Chance auf Besserung zu sehen. Das hat aber nicht geholfen.
Der Typ hätte echt in eine andere Schule gemusst, damit er Hilfe bekommt die er benötigt. Statt dessen hat man ihn die ganze Zeit mitgeschleppt und irgend wie gefördert. Es war aber für ihn nicht hilfreich, sondern hatte eher die gegenteilige Wirkung.
Die ganzen Lehrer hatten gar keine Ahnung wie sie mit ihm umgehen sollten und haben somit stümperhaft irgend was versucht.
Sowas passiert leider inzwischen viel zu oft, weil wegen der Zwangs-Inklusion in den normalen Klassen (meist ohne daß die Lehrer entsprechende Verstärkung durch Spezialpädagogen erhalten, sprich auch bei ihnen landet der Schwarze Peter, nicht nur bei den Schülern) die Förderschulen dichtgemacht werden. Und dann kann man so ein chronisch auffälliges Kind auch nicht mehr dahin zurück abschieben. Den Lehrern kann man nur raten, sich die Entwicklung der auffälligen Kinder anzuschauen und wenn klar wird, sie sind zu sehr Störfaktoren, dann auf ein konsequentes gemeinsames Vorgehen einigen, d. h. eben nicht ihn mit ungerechtfertigten guten Noten zu beschwichtigen versuchen (funzt eh nicht), sondern mit simplen Aufgaben ständig beschäftigt halten und sich bei Fehlverhalten auch mit schultypischen Strafen, wenn nötig, nicht zurückhalten. Wenn das Kind in der Klasse zu lästig wird, dann muß halt der Betreuer es vor der Tür extra "bespaßen", wenn nötig jeden Tag, denn dafür ist er schließlich da. Er, nicht die Klasse, nicht die Lehrer.