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Sohn wird bedroht und geschlagen in der Schule

Wanheda

Neues Mitglied
[FONT=Times New Roman, serif]Hallo,[/FONT]


[FONT=Times New Roman, serif]ichhabe folgendes Problem. Mein Sohn 11 Jahre alt, geht in die 6. Klasseund ist eher ein Ausenseiter. In seiner Klasse ist ein Junge derirgendeine Psychische Krankheit hat. Was genau darf die Lehrerin unsnicht sagen. Bei ihm ist immer ein Integrationshelfer.[/FONT]


[FONT=Times New Roman, serif]Erund mein Sohn käbbeln sich gern mal aus Spaß in der Pause, aberdieser Junge geht sehr oft viel zu weit. Jeden Freitag verfolgt ermeinem Sohn bis zu unserer Haustür und schlägt einfach auf ihndrauf, meine Nachbarn sprechen mich jedesmal drauf an. Letzte Wochewaren die dann auf Klassenfaht und der Junge hat meinem Sohn dauerntgesagt das er ihn einfach Töten könnte, er könnte mein Sohnertränken als die auf dem Schiff waren, beim Lagerfeuer sagte erkönnte mein Sohn ins Feuer werfen. Mein Sohn hat es zwar den Lehrerngesagt aber egal wie oft die Lehrer mit dem Jungen geredet haben, erhat einfach nicht aufgehört ihm zu drohen. Heute in der Schule hatsich mein Sohn im Kiosk was zu essen gekauft und der Junge war dermeinung er könnte Ihn schupsen und auf sein essen Treten. [/FONT]


[FONT=Times New Roman, serif]Wirstehen eigentlich sehr gut im Kontakt zu der Klassenlehrerin, dieauch schon mit seinen Eltern geredet hat, aber das bringt allesnichts. Ich weiß echt nicht mehr weiter. Auf der einen Seite ist ermit meinem Sohn „befreundet“ wenn man das so bezeichnen kann undauf der anderen Seite tut er sowas meinem Sohn an. Ich weiß mir echtnicht mehr zu helfen.[/FONT]


[FONT=Times New Roman, serif]Vielendank schonmal im Vorraus für die Antworten. [/FONT]


[FONT=Times New Roman, serif]MfG[/FONT]
 
Hallo,

dein Sohn sollte den Kontakt zu diesem
Jungen meiden.
Er sollte ihm aus dem Weg gehen.
Kommt er auf ihn zu, soll dein Sohn
sich umdrehen und weggehen.

Auch das Käbbeln, wie du es nennst,
ist wohl nicht das Wahre. Der Junge
kennt wohl nicht den Unterschied, was
Spaß ist und was Ernst.

Ich würde an der Lehrerin dran bleiben.
Sie sollte dann ein gesondertes Auge
auf den Jungen und deinen Sohn haben.

Gibt es denn noch andere betroffene
Jungen oder auch Mädchen?
Wenn ja, solidarisiere dich mit anderen
Eltern.

Wenn du bei der Lehrerin nicht weiterkommst,
suche das Gespräch mit dem Rektor.
Auch ein Gespräch mit dem Vertrauenslehrer
könnte helfen.

Auf jeden Fall solltest du deinem Sohn
helfen aus dieser Situation heraus zu kommen.
Denke er könnte sonst physischen und
psychischen Schaden nehmen.

Eine Idee noch. Vielleicht hätte dein
Sohn ja Spaß an einem Selbstverteidigungskurs.
Er könnte sich zur Not behaupten, zumindest
aber demonstrieren, mit mir nicht, Stop.
Auch würde er mehr Selbstbewußtsein
bekommen. So könnte er bestimmter
Auftreten.


Viele Grüße und alles Gute.
Muir
 
In dem Fall würde ich zur Polizei gehen, da die Schulleitung anscheinend außerstande ist. So wie dein Sohn, bin ich als Kind auch gemobbt worden, bis ich denjenigen voll in die Eier getreten habe. Danach war Ruhe.
 
Hallo!

Ich stimme meinen Vorpostern insoweit zu, als dass es in jedem Fall eine gute Idee ist, die Vorkommnisse zu dokumentieren und am besten auch die beteiligten Nachbarn einzubeziehen, um alles rechtlich verwertbare zu sammeln.

Ich kann nur vermuten, was die Aggressionen des Jungen auslöst, aber letztlich scheinen sie durch die psychische Krankheit bedingt zu sein, weshalb jede "vernünftige", d.h. auf "normale Menschen" anwendbare Lösung hier nicht fruchten wird.

Ich persönlich würde raten, dich persönlich an die Schulleitung zu wenden, sowie an die Begleitperson.
Darüber hinaus auch an die Eltern des Jungen.

Erst, wenn diese Versuche, ihnen die Situation begreiflich zu machen, die Situation nicht zum besseren ändern, würde ich weitere Schritte in Betracht ziehen und mich zunächst direkt an den Jungen wenden.

Wenn auch eine persönliche Konfrontation mit ihm zu nichts führt und die Schule unwillens oder unfähig ist, einzugreifen, würde ich mich an das Schulamt wenden und eine Klage erwägen, entweder direkt gegen die Eltern, oder gegen die Schule, oder aber gegen die Schulbegleitung und deren Arbeitgeber.
Unter diesem Link kannst du dich bezüglich der Aufsichtspflicht der Eltern informieren.

Zusammengefasst steht dort beschrieben (nach §832 BGB), dass die Eltern, bzw. jede Person, der die elterliche Sorge übetragen wird, haftbar für Schäden sind, die ein aufsichtspflichtiges Kind (also alle Kinder unter 18 Jahren) an Dritten verursacht.

Was du auch in Erwägung ziehen kannst, ist es, dich an die Eltern der Mitschüler deines Sohnes zu wenden und ihre Meinung einzuholen.
Gemeinsam könntet ihr eventuell einen Klassenwechsel des Jungen erwirken. Das wäre zwar nicht unbedingt die feine englische Art und würde das Problem vielleicht nicht vollständig lösen, aber zumindest könntet ihr so etwas Distanz zwischen den Kindern schaffen.

In jedem Fall solltest du deinem Sohn raten, sich von dem Jungen fernzuhalten und jeden Kontaktversuch konsequent abzulehnen.


Viel Glück!
Nagelring
 
Hallo,
da der Junge einen Schulbegleiter hat, würde ich als erstes darum bitten, dass dieser auch freitags den Jungen nachhause begleitet. Ferner würde ich das alles aufschreiben und mich an das Schulamt wenden. Schildere alle Bedrohungen und betone, dass der Junge bereits einen Begleiter hat, jedoch trotzdem übergriffig wird. Dein Sohn muss sich so etwas nicht anhören. Er muss keine Angst haben.
Die Ankündigung, sich in der Not an die lokalen Medien zu wenden, beschleunigt solche Prozesse.
Es gibt Kinder, die für eine Regelschule nicht tragbar sind. Da kann die Lehrerin noch so bemüht sein.


Eine Bekannte von mir ist auch Integrationsbeauftragte an einer Schule, die begleitet den Schützling auch
schon mal nach Hause und isst dort sogar mit zu Mittag um zu erleben was zuhause so passiert.
Kann sein das man sich an diesen Tagen daheim dann besonders anstrengt.

Sehr oft telefoniert sie mit Eltern von Problemkindern und hat Kontakt zum Jugendamt.

Ich würde vielleicht beim Jugendamt ansetzen, denn die setzen die Integrationsbeauftragten ja auch ein und ziehen sie wieder ab, wenn man beim JA der Meinung ist, es wäre jetzt gut.

So ein auffälliges Verhalten ist ja nicht normal. Ich kann verstehen das dein Sohn Anschluß sucht weil er sonst gar niemanden hat, aber schlagen und piesacken muss er sich nicht lassen.

LG Yado
 
Klingt wieder mal nach einem der Fälle, wo der Zwang zu "Inklusion" auf Kosten der Schüler geht, die passieren leider öfter.
Wenn weder die Schulleitung noch der Begleiter des Schülers noch sonst jemand sich zuständig fühlt, die Sache zu unterbinden, kannst Du nur Deinem Sohn raten, sich nichts mehr gefallen zu lassen, sondern konsequent zurückzuschlagen. Für jeden Schubser, jede verbale Bedrohung gibt´s eine drauf, sowas merkt sich sogar ein geistig Behinderter (?) irgendwann, und hält Abstand bzw. gibt Ruhe.
Mit Krankheit ist nicht jedes Fehlverhalten zu entschuldigen!

(Bin auch schon mal von einem frechen "behinderten" Bettler bedroht worden, weil ich ihm nix gab, versuchte er von hinten nach mir zu schlagen. Da kam er aber an das falsche "Opfer", weil ich ihm ganz klar zeigte, daß ich keinerlei Hemmungen habe zurückzuschlagen, ganz egal wie "behindert" er ist! Der hat nie wieder versucht, sich mit mir anzulegen! - Wirksam ist das!)
 
Auf der einen Seite ist ermit meinem Sohn „befreundet“ wenn man das so bezeichnen kann und auf der anderen Seite tut er sowas meinem Sohn an. Ich weiß mir echtnicht mehr zu helfen.

Er ist nicht mit deinem Sohn befreundet. Er macht nur künstlich auf "lustig" damit dein Sohn sich das gefallen lässt.

In der Schule macht er nur auf "lustig" damit es für ihn keine Konsequenzen hat, so in der Art "Ich ärgere dich etwas, aber wir sind ja Kumpel, da ist das okay".

In der Schule traut er sich nicht das in die Realität umzusetzen, er fürchtet die Konsequenzen.
Wenn er aber mal eine Weile mit deinem Sohn alleine sein würde und die Chance hat ...

Sage deinen Sohn dass er dieses Freundschaftsspiel nicht mehr akzeptieren soll.
Der Jugendliche versucht dein Kind zu dominieren. In den arabischen Ländern haben die Leute generell ein anderes Empfinden und andere Herangehensweisen als bei uns, also sei bloß vorsichtig und lass ihn dieses angebliche "Spiel" nicht weiter mit deinem Sohn machen.


Welches Alter hat dieser psychisch auffällige Junge überhaupt?
Es ist ja schon oft passiert dass die weitaus älter waren als sie angegeben haben.

@Daoga
Das mit der "Inklusion" finde ich eigentlich okay, nur ist es eben nicht okay wenn andere durch diese Einbindung von Leuten die anders sind geschädigt oder behindert werden.

Bei uns in der Klasse gab es einen der jeden Tag für Unruhe gesorgt hat und die ganze Klasse dadurch nicht gut lernen konnte.
Der Typ hat immer irgend einen Mist gemacht und teilweise herrschte solch eine extreme Unruhe dass die Lehrerin nicht mehr zu hören war.
Da sie auch nichts machen durfte um ihn zu disziplinieren blieb das auch so.
Eine andere Lehrerin hat ihm ungerechtfertigt gute Noten gegeben, sie wollte ihn dadurch wohl anregen irgend wie eine Chance auf Besserung zu sehen. Das hat aber nicht geholfen.

Der Typ hätte echt in eine andere Schule gemusst, damit er Hilfe bekommt die er benötigt. Statt dessen hat man ihn die ganze Zeit mitgeschleppt und irgend wie gefördert. Es war aber für ihn nicht hilfreich, sondern hatte eher die gegenteilige Wirkung.
Die ganzen Lehrer hatten gar keine Ahnung wie sie mit ihm umgehen sollten und haben somit stümperhaft irgend was versucht.
 
In den arabischen Ländern haben die Leute generell ein anderes Empfinden und andere Herangehensweisen als bei uns, also sei bloß vorsichtig und lass ihn dieses angebliche "Spiel" nicht weiter mit deinem Sohn machen.

Steht da irgendwas von Araber? Mit dem "Integrationshelfer" ist wohl eher ein "Inklusionshelfer" gemeint. Richtung Behinderung, nicht Richtung Ausländer. Der Rest stimmt allerdings, wenn man ihn weiter gewähren läßt, wird es nicht besser sondern schlimmer, einem chronischen Unruhestifter zeigt man am besten möglichst früh, wo die Grenze ist. Wenn das nicht über die Lehrer laufen "darf", weil ja der heilige Gral "Inklusion" nicht angekratzt werden darf, muß das geschädigte Kind notfalls selber aktiv werden - und sich wehren.
 

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