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Sohn mit Windelfetisch ?

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Der Sohn ist 14 und hat seit mehrerer Jahren diesen ..Hm Fetisch.
Er wird als Kleinkind noch keine erotischen Leidenschaften entdeckt haben. Sollen die Eltern nun dieses Verhalten als Fetisch abtun und ohne einen Psychologen zu befragen, ihren Sohn in Wineln pinkeln lassen, weil es ja ein völlig harmloser Fetisch ist, den er später im Dominastudio ausleben kann. Vielleicht steckt was ganz anders dahinter. Ich würde auf jeden Fall einen Kinderpsychologen hinzuziehen.

Also, ich selber habe einen ähnlichen Fetisch, und den habe ich schon als kleines Kind entdeckt. Ich kann mich genau erinnern, wie mich der Fetisch schon damals erregt hat. Er hat mich dann mein ganzes Leben begleitet, bis heute, er gehört zu mir, zu meinem Innersten und ist untrennbar mit mir verbunden. Meiner Erfahrung nach kann keine Macht der Welt da irgendwas dran ändern, das ist so, wie wenn man schwul ist. Es gehört zu einem.

Mein persönlicher Eindruck ist auch, dass diese fetischistischen Formen der Sexualität eine ungleich stärkere Ausprägung haben als die normale Sexualität. Das geht voll ans Innerste! Mein Fetisch hat in der Pubertät auch eine immense Rolle gespielt, war aber von Natur wenig auffällig, und ich war äußerst diskret gewesen, das ahnte keiner.
 
Der Sohn ist 14 und hat seit mehrerer Jahren diesen ..Hm Fetisch.
Er wird als Kleinkind noch keine erotischen Leidenschaften entdeckt haben. Sollen die Eltern nun dieses Verhalten als Fetisch abtun und ohne einen Psychologen zu befragen, ihren Sohn in Wineln pinkeln lassen, weil es ja ein völlig harmloser Fetisch ist, den er später im Dominastudio ausleben kann. Vielleicht steckt was ganz anders dahinter. Ich würde auf jeden Fall einen Kinderpsychologen hinzuziehen.

Würde ich auch tun.
Auch, wenn dieses ungewöhnliche Verhalten harmlos ist, wie hier jemand schrieb, wäre mir als Mutter das Seelenheil meines Sohnes wichtig. Zum Beispiel hätte ich Sorge, dass später seine Auswahl, Partnerinnen betreffend, deutlich reduziert wäre.
 
Ich bin mehr als irritiert - en Fetisch in der Pubertät, der ausgerechnet dies vor seiner eigenen Mutter offenbart???😕
Und zudem dann in die Windeln seiner Babyschwester passt? Hm....🙄
 
Ich weiß Rat.

Informiere dich darüber, wie normal der Fetisch eigentlich ist. Das ist so dermaßen verbreitet, das kann man sich kaum vorstellen. Leider ist es eines der Dinge, die so sehr tabuisiert werden, dass die "Betroffenen" oder die Eltern denken, dass es unnormal oder sogar krank ist. Und das hast du gerade im Hinterkopf, wenn du mit ihm sprichst.

Es geht dich gar nichts an, was er mit den Windeln macht und ich wüsste nicht, was man dazu fragen sollte. Es geht auch den Psychologen nichts an.

Stell dir mal vor, in deiner Jugend wäre es tabu gewesen, sich selbst zu befriedigen und deine Mutter hätte dich dabei erwischt, weil du dich vor lauter Versteckerei immer im Schrank oder Dachboden verkrochen hättest. Sie hätte dich ausgefragt und dann auch noch zu einem Psychologen geschleppt, dem du da Rede und Antwort stehen müsstest. Und alle um dich rum hätten ständig so getan, als ob das etwas total unnormales und krankes wäre und dass irgend ein tiefer liegendes Problem dahinter steckt.

Es ist schade, dass jemand glauben muss, er wäre der einzige und krank und abartig, nur weil etwas tabuisiert wird. Das ist der Hauptgrund, warum später vielleicht eine Partnersuche erfolglos bleibt. Zum Glück gibt es aber die Menschen, die entweder einen ähnlichen Fetisch haben, oder die es nicht abartig finden, wenn der Partner zu seinem eigenen Vergnügen manchmal eine Windel trägt, auch wenn sie selbst nichts damit anfangen können.

Wenn es sich "auswächst", um so einfacher ist die Partnersuche. Aber ich glaube kaum, dass eine Pathologisierung dabei hilft, dass dein Sohn eine "normale" Sexualität entwickelt. Da solltest du eher schauen, dass du etwas findest, was sein Selbstbewusstsein stärkt und er sich als liebenswerten und tollen Menschen entdeckt. Dann ist es fast egal, worauf er steht. Einfach, weil er dann damit umgehen kann.
 
Êr braucht einen Psychiater.

Die Windel ist eine Art "Hilfeschrei".
Wenn, dann einen Psychologen ... und zum Thema Hilfeschrei: Ich als Elternteil würde ihm klarmachen, dass ich für ihn da bin und wenn er glaubt ein Problem zu haben was ihn belastet, er entweder mit mir offen und ehrlich reden kann, oder ich auf seinen Wunsch hin dafür sorgen werde, dass er einen neutralen Menschen hat, den er seine Situation schildern kann. Sollte er jedoch keine Veranlassung dazu sehen etwas zu ändern, würde ich da auch keine große Welle drum machen.

Der eine Gastbeitrag da oben hat den Kern außerdem gut getroffen:
Informiere dich darüber, wie normal der Fetisch eigentlich ist. Das ist so dermaßen verbreitet, das kann man sich kaum vorstellen. Leider ist es eines der Dinge, die so sehr tabuisiert werden, dass die "Betroffenen" oder die Eltern denken, dass es unnormal oder sogar krank ist. Und das hast du gerade im Hinterkopf, wenn du mit ihm sprichst.
Ich persönlich kann nichts mit diesem Fetisch (wie z.B. den sogenannten „Diaper Sex“) anfangen, weiß aber aufgrund meiner Interneterfahrung, dass es durchaus große Communities gibt, die sich diesem Thema widmen. Natürlich weicht es von der Norm ab, ist meiner Meinung nach aber deutlich „normaler“ als so manch anderes, was man sonst noch so anstellen kann.
 
Hallo Gast und Themenstarter.

Ich habe selbst diese Vorliebe für Windeln und habe sie im selben Alter wie Dein Sohn entdeckt.

Vorweg: Der Weg zum Psychologen ist nur dann der Richtige, wenn seine Vorliebe das gesamte Verhalten Deines Sohnes im Alltag bestimmt. Ein Psychiater wird euch von Berufs wegen nicht helfen können. Aus Deinem Bericht erlese ich dass Euer Psychologe zunächst eroieren wollte, wodurch das Verlangen nach dem Tragen der Windel ausgelöst wird. Ich gehe daher davon aus, daß der Psychologe mit kognitiver Verhaltenstherapie Deinen Sohn zu einem Ersatzverhalten "umprogrammieren" möchte. Dies kann von Erfolg gekrönt sein, oder auch nicht.

Wichtig für Dein Verhalten gegenüber Deinem Sohn ist, ihn nicht zu drängen und zu nichts zu zwingen. Zeig ihm, dass Du für ihn da bist, frag ihn nach seinen Sorgen, Ängsten und seinen Bedürfnissen. Zeige Verständis für seine Situation, ohne überhaupt groß auf das Thema "Windeln" einzugehen.
Alternativ kannst Du mit Deinem Sohn auch ein Abkommen aushandeln: Du besorgst ihm (Anonym im Internet oder in einem Sanitätshaus in einer Nachbarstadt) ein Paket Windeln (oder Inkontinenz-Slip im Fachjargon). Diese darf er dann nutzen, muss sich aber an gewisse Spielregeln halten. Diese Regeln sollten erzieherisch wirken, ohne einen Zwang auszuüben. Eine Zeitliche Begrenzung auf die Nutzung der Windeln, ein besonderer Verhaltenskodex in bestimmten Situationen, Sport, etc... Er sollte am Regeln einhalten spaß haben und sich somit im ganzen Wertiger fühlen.

Wenn der Plan aufgeht entwickelt er ein höheres Selbstwertgefühl, Verantwortungsbewusstsein und vor allem: Er weiß, daß er Dir vertrauen kann! Dadurch gewinnt er vielleicht auch das Gefühl der Geborgenheit zurück, welches er sich momentan durch die Windeln holt.
 
Hallo, ich kann aus eigener Erfahrung sagen das weder Psychater noch andere Methoden hilfreich sind, ich selber habe früher auch als Kind immer mal Windeln angezogen, sie mir später vom Taschengeld gekauft, ich wurde auch einige male erwischt und zur rede gestellt, ich habe damals Gummihosen für Babys gekauft die paßten mir so gerade eben noch größte größe, mit 13 Jahren habe ich diese heimlich nachts oder auch tagsüber in der SChule getragen, irgendwann habe ich verscuht das ganze los zu werden ohne erfolg, heute bin ich 31j und trage regelmäßig Windeln
 
Hallo,
ich möchte als erstes einmal danke sagen, für einen Beitrag, nachdem ich jahrelang gesucht habe und den ich mich niemals getraut hätte zu schreiben. Da sind wir jetzt also zu zweit. Ich habe zum erstenmal benutzte Windeln versteckt in unserem Haus gefunden als mein Sohn 12 war. Es hat gedauert bis ich kapiert habe, dass er bereits in diesem Alter einen Fetisch hatte. Zuerst habe ich auch nach einer körperlichen Ursache gesucht oder irgendeinem schulischen Problem o.ä., eben diese ganze Milchmädchenpsychologie. Beratung habe ich mir auch geholt, aber mit diesem Thema kann kaum jemand etwas anfangen, auch keine Psychiater oder Psychologen. Warum auch? Es liegt im Menschen, daran gibt es nichts zu rütteln und es wird nicht vergehen, sondern bleibt sein Leben lang. Nach 10 Jahren umgeben von diesem Problem weiß ich wovon ich spreche.
Mein Sohn hat diese Vorliebe übrigens schon seit er denken kann. Windeln haben ihn immer fasziniert, er hat schon seine Stofftiere als Kleinkind ständig gewickelt (das fand ich damals schon merkwürdig), obwohl es in Bezug auf die Sauberkeitserziehung niemals auch nur das kleinste Problem gab.
Nun, als Rat kann ich nur sagen, es wird bleiben, finde dich damit ab! Glaube bloss nicht, irgendetwas falsch gemacht zu haben, das hat mit dir überhaupt nichts zu tun. Habe keine Angst irgendetwas falsch zu machen, du änderst nichts, egal was du tust und sagst. Zum Psychologen würde ich nur gehen, wenn dein Sohn das möchte, anders macht es keinen Sinn und ist nur peinlich für ihn.
Aber lehre ihn Diskretion und ordentlich damit umzugehen, sodass die Umwelt mit diesem Fetisch in keinster Weise belastet wird. Das ist etwas, was mein Sohn leider vermissen lässt. Da das offensichtlich zu sehr Thema von Gesprächen in der Familie war und auch das Internet jede sexuelle Spielart als normal preist, kennt er nur noch wenig Scham und ist sein Horten von Windeln eine Belastung für alle in seiner Umgebung.
Traurig ist, dass das Interesse am anderen Geschlecht kaum vorhanden ist, zumindest nicht ausreichend um eine längere Beziehung einzugehen. Das ist mein Hauptproblem mit dem ich noch hadere. Meiner Überzeugung nach braucht ein Mensch einen Partner an seiner Seite um glücklich zu werden und psychisch im Lot zu bleiben. Das ist für die Windel-Fetischisten (in der Regel Männer) so gut wie nicht möglich.
Alles Gute!
 
@ TE

Ungewöhnlich ist das alles schon. Ganz am Anfang schriebst du ja, dass das alles anfing, als die kleine Schwester geboren wurde. Vielleicht liegt genau da der Zusammenhang. Vielleicht holt er sich mit den Windeln eine Art Geborgenheit zurück, die ihm vermeintlich mit der Geburt der Schwester abhanden gekommen ist, weil er die Aufmerksamkeit der Eltern plötzlich teilen musste. Vielleicht steckt der heimliche Wunsch dahinter, wieder Baby zu sein und genau wie damals umsorgt zu werden.



Ich finde es gut, dass du so normal wie möglich versuchst, damit umzugehen.

Wäre es mein Sohn, so glaube ich, würde ich mich nach entsprechenden Inkontinenzartikeln in der richtigen Größe umsehen und mit dem Sohn darüber sprechen, ob ihm so etwas lieber wäre als die selbst gebauten Windeln. Entsprechende Seiten gibt es zu Hauf im Internet.

Wenn das Bedürfnis schon so stark ist, dass er sich selber welche "baut", dann könnte ich mir vorstellen, dass es für ihn eine Erleichterung wäre, wenn damit so umgegangen wird, dass er sich damit ernst genommen fühlt.

Das war auch mein ertser Gedanke.
Der Sohn einer Freundin von mir hat sich nach der Geburt seiner Schwester, neben den wieder Windeltragen auch das Flasche nuckeln wieder angewöhnt.
Irgendwann hat sich das dann gegeben.

Ich würde ihm auch passende Windeln besorgen und das Thema garnicht so ausweiten.
 
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