Hallo Lifeless,
ich glaube schon, dass das sehr wichtig ist:
Was war denn, wenn es deinem Sohn nicht gut ging? Konnte er er dich über ein 'mir geht es nicht gut, du musst das ändern' unter Druck setzen? Hast du dann versucht, zu 'machen' dass es ihm gut geht?
Und er? Was hat er gemacht, damit es ihm besser geht? 🙂
Es ist sein Leben. Er hat sein Leben in der Hand. Nicht du.
Er ist eben auch keine 12 Jahre alt mehr. Also, du kannst ihm nichts mehr verbieten oder erlauben. Also könnt ihr auch nicht mehr leben, als hast du die Verantwortung für sein Leben. Die hast du auch nicht mehr.
Ich glaube, da ist was Fatales passiert. Du hast von Kindheit an gelernt, an Allem schuld zu sein. Dann kam dein Sohn zur Welt und du wolltest alles anders machen. Das ist verständlich. Geht aber meistens schief. Das Gegenteil von etwas Schlechtem ist auch meistens schlecht. Wenn du z.B. in deiner Kindheit hungern musstest und willst das bei deinem Kind absolut vermeiden, wird dein Kind eher dick werden.
Und genau so (blöderweise ist da wohl noch der Kontakt zu den Großeltern, die ihn bestärkt haben) ist die Situation entstanden. Deinem Sohn ging es mal schlecht oder nicht so gut - das ist normal, so ist das Leben - nur hast du dich dann schuldig gefühlt, deine Eltern dich schuldig gesprochen und dein Sohn hat sich das zu eigen gemacht und geht davon aus, dass du daran schuld bist, wenn es ihm schlecht geht.
Ist für ihn -erstmal - bequem, aber hilft ihm keinen Deut weiter in seiner!!! Entwicklung.
Deshalb würde ich das Angebot sicher nicht machen. Er muss da raus, wenn er will.
Mit 27 Jahren muss er das selbst wollen.
Mein Eindruck ist, dass er dich mit seiner Lebensituation unter Druck setzt. Also nicht direkt. Das machen ja seine Großeltern für ihn 🙄
Aber doch schon mit dem, was er lebt
Ich glaube, der Weg daraus ist, dass du dir klar wirst, dass der Kontaktabbruch okay war. Und lass doch deinen Sohn Kontakt zu den Großeltern haben, die helfen ihm doch gut 🙄
Ich denke, das war eine sehr gute Entscheidung. Warum hast du sie jetzt gekippt?
Nein,das redest du dir nicht ein. Er ist alt genug 🙂
Einen Trost haben wir. So obdachlos, dass er mit den Großeltern keinen Kontakt mehr haben könnte, isser dann auch nicht 😉
Lieben Gruß
Fragende
ich glaube schon, dass das sehr wichtig ist:
Dadurch war es für ein Zwang für mich, dass es allen in meiner nächsten UMgebung - sprich Sohn - gutgehen MUSS.
Was war denn, wenn es deinem Sohn nicht gut ging? Konnte er er dich über ein 'mir geht es nicht gut, du musst das ändern' unter Druck setzen? Hast du dann versucht, zu 'machen' dass es ihm gut geht?
Und er? Was hat er gemacht, damit es ihm besser geht? 🙂
Es ist sein Leben. Er hat sein Leben in der Hand. Nicht du.
Er ist eben auch keine 12 Jahre alt mehr. Also, du kannst ihm nichts mehr verbieten oder erlauben. Also könnt ihr auch nicht mehr leben, als hast du die Verantwortung für sein Leben. Die hast du auch nicht mehr.
Ich glaube, da ist was Fatales passiert. Du hast von Kindheit an gelernt, an Allem schuld zu sein. Dann kam dein Sohn zur Welt und du wolltest alles anders machen. Das ist verständlich. Geht aber meistens schief. Das Gegenteil von etwas Schlechtem ist auch meistens schlecht. Wenn du z.B. in deiner Kindheit hungern musstest und willst das bei deinem Kind absolut vermeiden, wird dein Kind eher dick werden.
Und genau so (blöderweise ist da wohl noch der Kontakt zu den Großeltern, die ihn bestärkt haben) ist die Situation entstanden. Deinem Sohn ging es mal schlecht oder nicht so gut - das ist normal, so ist das Leben - nur hast du dich dann schuldig gefühlt, deine Eltern dich schuldig gesprochen und dein Sohn hat sich das zu eigen gemacht und geht davon aus, dass du daran schuld bist, wenn es ihm schlecht geht.
Ist für ihn -erstmal - bequem, aber hilft ihm keinen Deut weiter in seiner!!! Entwicklung.
Am liebsten würde ich ihn ja zu mir holen. Ich habe 3 Zimmer auf 75 m³ - vom Platz her also gut. Nur was dann? Klar bin ich dann für ihn da. Aber er soll ja auch mal richtige Freunde finden und nicht nur bei seiner Mutter rumhängen. Von der Wohnung weiß er gar nichts. Er kennt nur die kleine 2-Raum-Wohnung, in der ich damals noch mit meinem Ex lebte. Und dan gehts ja noch weiter: Ich würde ihm dann ja auch eine kleine Wohnung suchen helfen. Doch was sagt das Amt dazu? Braucht man nicht eine Genehmigung beim Umziehen? Und wie ist das bei Obdachlosigkeit? Ist man da überhaupt noch als Leistungsempfänger registriert?
Deshalb würde ich das Angebot sicher nicht machen. Er muss da raus, wenn er will.
Mit 27 Jahren muss er das selbst wollen.
Mein Eindruck ist, dass er dich mit seiner Lebensituation unter Druck setzt. Also nicht direkt. Das machen ja seine Großeltern für ihn 🙄
Aber doch schon mit dem, was er lebt
Ich glaube, der Weg daraus ist, dass du dir klar wirst, dass der Kontaktabbruch okay war. Und lass doch deinen Sohn Kontakt zu den Großeltern haben, die helfen ihm doch gut 🙄
So. Und vor ein paar WOchen meldet sich plötzlich meine Mutter, zu der ich den KOntakt abgebrochen hatte, weil sie mich nur fertig gemacht hat.
Ich denke, das war eine sehr gute Entscheidung. Warum hast du sie jetzt gekippt?
Ich rede mir zwar immer ein, dass er mit 27 Jahren alt genug ist, sein Leben selber in die Hand zu nehmen
Nein,das redest du dir nicht ein. Er ist alt genug 🙂
Einen Trost haben wir. So obdachlos, dass er mit den Großeltern keinen Kontakt mehr haben könnte, isser dann auch nicht 😉
Lieben Gruß
Fragende