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Sohn akzeptiert Freund der Tochter nicht

Mit fällt es richtig schwer, mich da hin zu versetzen.

Das ist ganz normal denke ich, wenn man das von sich selbst überhaupt nicht kennt. 😉

Hat es lange bei Dir gedauert, bis du dich an die Eindringline in die Familie gewöhnt hast ?

Wenn ich sie überhaupt nicht mochte, habe ich mich auch nicht im Positiven daran gewöhnen können, sondern mich zurückgezogen, mich gelegentlich aufgeregt (im Stillen oder bei meiner Mutter) und mich ansonsten bestmöglich zusammengerissen, wenn es drauf ankam. Man hat ja eigentlich gar nicht das Ziel, irgend etwas kaputt zu machen oder Stimmungen total zu verderben - man hat eben nur seine ganz eigenen Gefühle dabei. So ging es mir zumindest.

Dazu wurde mir früher oder später klar (und klar gemacht), dass schließlich ich das Problem habe und niemand sonst, also auch nur ich etwas lockerer werden könnte, sollte. Was innerlich zwar nicht unbedingt geklappt hat, aber die Erkenntnis war irgendwann da und ich kann auch nicht sagen, dass ich mit mir und meinem verkrampften Empfinden wirklich glücklich war. ^^

Wenn ich jemanden ehrlich mochte, fiel es mir schon leichter, die Person mit der Zeit zur Familie dazugehörig zu betrachten.

Ich glaube heute ebenfalls, dass es nicht der richtige Weg wäre, komplett vor deinem Sohn einzuknicken, volle Rücksicht zu nehmen und den Freund seiner Schwester auszugrenzen. In seinem Alter und nach neun Monaten Beziehung zwischen Schwester und Freund kann man schon erwarten, dass er sich langsam wenigstens damit zu arrangieren beginnt - und sei es halt auf seine eigene Weise.
 
Nachtrag:

Ich glaube fast, dass das Problem ist, dass mein Sohn noch nie eine feste Freundin hatte
und sich nicht vorstellen kann wies das ist.

Ist es denn nicht so, dass, wenn man einen festen Partner hat, dass man diesen gleich auf mit oder gar über die Familie stellt?
Das scheint ihm wohl nicht klar zu sein.

Ist sicherlich so und war bei mir ähnlich. Ohne eigene Erfahrungen damit zu haben, sah ich zunächst nur diesen mir völlig fremden Menschen dahinter - diesen angeschleppten, sich nach und nach einnistenden Eindringling halt.
Aber das gehört nun einmal zum (Familien-) Leben dazu und der Umgang damit muss irgendwann gelernt werden.
 
Hey🙂

Ich bin selbst große Schwester und kann mir gut vorstellen, wie dein Sohn sich fühlt. Mir geht es ziemlich genauso. Allerdings habe ich ein sehr schlechtes Gewissen wegen meiner Eifersucht, weshalb ich das nicht so nach außen zeige. Aber in mir drin sieht es genauso aus und das ist ein ziemlich blödes Gefühl.
Meine Schwester ist jetzt schon 2 1/2 Jahre mit ihm zusammen, ich verstehe mich gut mit ihm. Aber er nimmt mir eben meine kleine Schwester weg. Seit sie zusammen sind, im letzten Jahr besonders, bekomme ich sie kaum noch zu Gesicht. Da ich ausgezogen bin (Studium), wohnt er mehr bei uns Zuhause als ich. Er wird eingeplant und ich habe das Gefühl, wenn ich nach Hause komme, außen vor zu sein, nicht mehr zum Alltag dazuzugehören, im Gegensatz zu ihm. Meine Sis ist im Schulstress und hat deshalb selten Zeit. Das sagt sie auch immer. Daher spricht sie an den Wochenenden nur sehr wenig mit mir, was mich ziemlich traurig macht, weil sie mir sehr wichtig ist. Mich kommt sie nie besuchen, ihren Freund aber jedes zweite Wochenende (an den anderen Wochenenden ist er meistens bei uns) und sie sieht ihn auch jeden Tag in der Schule. Ich gehöre also nicht mehr richtig in ihr Leben (obwohl sie das immer sagt), ihr Freund aber umso mehr. Außerdem war Familie für mich immer eine Art Rückzugsort, auf den ich mich verlassen konnte, der sich nicht verändert hat, sondern immer genau gleich war und mich deshalb auch immer genau gleich aufgefangen hat, wenn es mir nicht gut ging (auch wenn niemand wusste, dass es mir schlecht ging). Kann es sein, dass es deinem Sohn vielleicht auch so geht? Ich kann das wie gesagt ziemlich gut nachvollziehen. Ich habe auch immer das Gefühl, wenn ich nach Hause komme, dass ich keine richtige Familie (in dem Sinne wie vorher) mehr habe, obwohl ich weiß, dass wir uns alle lieben. Es ist einfach auch seit dem Freund anders geworden. Und wenn meine Schwester zu mir am Wochenende sagt: "Sry, ich kann nichts mit dir unternehmen, weil ich lernen muss", dann aber ihr Freund anruft und sie fragt, ob sie sich dieses Wochenende noch sehen können, fährt sie sofort zu ihm oder lädt ihn ein. Wir haben zusammen geplant in Urlaub zu fahren - sie fährt mit ihm und hat dann kein Geld mehr für ne Reise mit mir. Das macht einen schon ziemlich traurig und ja, auch eifersüchtig. Leider ist Eifersucht wie Trauer, Angst, Freude, eine Gefühlsregung, die einen eben überkommt, ohne dass man direkt Einfluss darauf hat. Ich schaffe es irgendwie, das zurückzuhalten, obwohl es mir nicht gut damit geht und ich Angst habe, irgendwann keine richtige Familie im früheren Sinne mehr zu haben, da ich keinen Freund habe (also keine Aussicht auf ne eigene "neue" Familie) und meine alte Familie jetzt auch nicht mehr so ist, wie sie mal war, nämlich mit einem - in meinem Gefühl - Eindringling. Vielleicht weiß dein Sohn nicht, wie er das anders ausdrücken soll oder kann es nicht zurückhalten. Ich glaube auch, dass es dabei wichtig ist, ihm mindestens die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken wie dem neuen Freund seiner Schwester und auf ihn Rücksicht zu nehmen. Und Weihnachten ist eben meistens ein Familienfest. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mir das auch Bauchschmerzen bereiten würde an einem solchen traditionellen Familientag. Und vielleicht - aber ich kenne deinen Sohn eben nicht - geht es ihm momentan tatsächlich wegen anderer Dinge nicht gut (was du vielleicht auch nicht weißt; man trägt ja nicht immer gleich alles zu seinen Eltern); wenn er sonst auch die Familie immer als "sicheren Hafen" gesehen hat, der sich jetzt verändert, macht das ganz schön was aus! Denn dann ist diese Sicherheit einfach nicht mehr da, einfach weil sich was geändert hat. Da hilft dann auch vernünftiges Denken nichts, denn das hat was mit Vertrauen, Angst und (Un)Sicherheit zu tun. Und ja, wenn man noch nie eine/n feste/n Freund/in hatte, ist das tatsächlich schwer nachzuvollziehen (für mich war/ist es zumindest so) und noch schwerer nachzuvollziehen ist es dann, wenn für einen selbst die Familie immer zuerst kommt (ist bei mir auch so).
Ich hoffe, ich konnte dir einen kleinen Einblick darin verschaffen, wie dein Sohn sich möglicherweise fühlt.
Ich denke auch, dass der Freund deiner Tochter, wenn es ne ernste Beziehung ist, mit der Zeit in der Familie aufgenommen werden und zu verschiedenen Anlässen eingeladen werden sollte. Trotzdem wollte ich mal kurz darlegen, wie es in deinem Sohn vielleicht aussehen könnte, damit du ihn etwas besser verstehen kannst!
 


Letztendlich sieht es so aus,..das du Entscheidest.Punkt.

Wenn er nun Heiligabend eingeladen werden würde,könnte ich es schon verstehen.
Aber am 2 Weihnachtstag,sollte er soviel Menschlichkeit und Mitgefühl besitzen,auch den Freund deiner Tochter am Tisch sitzen zu haben.
Weihnachten ist ein Fest der Liebe und des Friedens.

Manche Familien decken einen Teller mehr ein,für fremde Gäste,die an der Tür im kalten Winter klingeln und keine Familie oder Heim haben.Ein alter Brauch zum Fest.Der heute zu Tage wohl keine Not mehr tut.Aber,
Er muss lernen auch mal ein paar Stunden zurück zu stecken.Der Freund deiner Tochter will ja nicht bei euch einziehen.
Außerdem geht es nicht um Eindringlinge,keiner nimmt Ihn etwas weg,..sondern um Herzlichkeit.


Hallo Schokoschnute ( was für ein schöner Name !!!)

das hast Du richtig gut formuliert.
Er sollte einfach auch mal daran denken, wie das Verhalten auf den Freund und auch auf seine Schwester wirkt.
Ich glaube da muss er noch sehr an sich arbeiten. Sozial ist so ein Verhalten sicherlich nicht
 
Danke*^^

Macht ja nix,wenn dein Sohn noch nicht ganz so weit ist..
Sieht jetzt schlimmer aus für Dich/euch,wie es ist..
Es ist halt auch ein Lernen und ein Entwicklungsprozess immer fort,..den er später auch erkennen wird und wahrscheinlich Dankbar ist,das Du/ihr das mit deiner Entscheidung Vorlebt..auch wenn es Ihn jetzt nicht in den Kram passt.

Höflichkeit und Freundlichkeit,auch wenn einem die Lage/Situation oder das Gesicht nicht passt,ist doch das erste ,was wir spätestens in der Arbeitswelt lernen müssen,so eben auch manchmal im Privaten.
Im Privaten hofft er natürlich mehr Macht zu haben^^.lächel*

Das wird schon wieder.Kopf*Hoch und setzte die Priorität mit deinem Mann.

Frohe Weihnachten für alle,und lasse dich nicht aus den Konzept "des Herzens" bringen. 🙂
 
Hey🙂

Ich bin selbst große Schwester und kann mir gut vorstellen, wie dein Sohn sich fühlt. Mir geht es ziemlich genauso. Allerdings habe ich ein sehr schlechtes Gewissen wegen meiner Eifersucht, weshalb ich das nicht so nach außen zeige. Aber in mir drin sieht es genauso aus und das ist ein ziemlich blödes Gefühl.
Meine Schwester ist jetzt schon 2 1/2 Jahre mit ihm zusammen, ich verstehe mich gut mit ihm. Aber er nimmt mir eben meine kleine Schwester weg. Seit sie zusammen sind, im letzten Jahr besonders, bekomme ich sie kaum noch zu Gesicht. Da ich ausgezogen bin (Studium), wohnt er mehr bei uns Zuhause als ich. Er wird eingeplant und ich habe das Gefühl, wenn ich nach Hause komme, außen vor zu sein, nicht mehr zum Alltag dazuzugehören, im Gegensatz zu ihm. Meine Sis ist im Schulstress und hat deshalb selten Zeit. Das sagt sie auch immer. Daher spricht sie an den Wochenenden nur sehr wenig mit mir, was mich ziemlich traurig macht, weil sie mir sehr wichtig ist. Mich kommt sie nie besuchen, ihren Freund aber jedes zweite Wochenende (an den anderen Wochenenden ist er meistens bei uns) und sie sieht ihn auch jeden Tag in der Schule. Ich gehöre also nicht mehr richtig in ihr Leben (obwohl sie das immer sagt), ihr Freund aber umso mehr. Außerdem war Familie für mich immer eine Art Rückzugsort, auf den ich mich verlassen konnte, der sich nicht verändert hat, sondern immer genau gleich war und mich deshalb auch immer genau gleich aufgefangen hat, wenn es mir nicht gut ging (auch wenn niemand wusste, dass es mir schlecht ging). Kann es sein, dass es deinem Sohn vielleicht auch so geht? Ich kann das wie gesagt ziemlich gut nachvollziehen. Ich habe auch immer das Gefühl, wenn ich nach Hause komme, dass ich keine richtige Familie (in dem Sinne wie vorher) mehr habe, obwohl ich weiß, dass wir uns alle lieben. Es ist einfach auch seit dem Freund anders geworden. Und wenn meine Schwester zu mir am Wochenende sagt: "Sry, ich kann nichts mit dir unternehmen, weil ich lernen muss", dann aber ihr Freund anruft und sie fragt, ob sie sich dieses Wochenende noch sehen können, fährt sie sofort zu ihm oder lädt ihn ein. Wir haben zusammen geplant in Urlaub zu fahren - sie fährt mit ihm und hat dann kein Geld mehr für ne Reise mit mir. Das macht einen schon ziemlich traurig und ja, auch eifersüchtig. Leider ist Eifersucht wie Trauer, Angst, Freude, eine Gefühlsregung, die einen eben überkommt, ohne dass man direkt Einfluss darauf hat. Ich schaffe es irgendwie, das zurückzuhalten, obwohl es mir nicht gut damit geht und ich Angst habe, irgendwann keine richtige Familie im früheren Sinne mehr zu haben, da ich keinen Freund habe (also keine Aussicht auf ne eigene "neue" Familie) und meine alte Familie jetzt auch nicht mehr so ist, wie sie mal war, nämlich mit einem - in meinem Gefühl - Eindringling. Vielleicht weiß dein Sohn nicht, wie er das anders ausdrücken soll oder kann es nicht zurückhalten. Ich glaube auch, dass es dabei wichtig ist, ihm mindestens die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken wie dem neuen Freund seiner Schwester und auf ihn Rücksicht zu nehmen. Und Weihnachten ist eben meistens ein Familienfest. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mir das auch Bauchschmerzen bereiten würde an einem solchen traditionellen Familientag. Und vielleicht - aber ich kenne deinen Sohn eben nicht - geht es ihm momentan tatsächlich wegen anderer Dinge nicht gut (was du vielleicht auch nicht weißt; man trägt ja nicht immer gleich alles zu seinen Eltern); wenn er sonst auch die Familie immer als "sicheren Hafen" gesehen hat, der sich jetzt verändert, macht das ganz schön was aus! Denn dann ist diese Sicherheit einfach nicht mehr da, einfach weil sich was geändert hat. Da hilft dann auch vernünftiges Denken nichts, denn das hat was mit Vertrauen, Angst und (Un)Sicherheit zu tun. Und ja, wenn man noch nie eine/n feste/n Freund/in hatte, ist das tatsächlich schwer nachzuvollziehen (für mich war/ist es zumindest so) und noch schwerer nachzuvollziehen ist es dann, wenn für einen selbst die Familie immer zuerst kommt (ist bei mir auch so).
Ich hoffe, ich konnte dir einen kleinen Einblick darin verschaffen, wie dein Sohn sich möglicherweise fühlt.
Ich denke auch, dass der Freund deiner Tochter, wenn es ne ernste Beziehung ist, mit der Zeit in der Familie aufgenommen werden und zu verschiedenen Anlässen eingeladen werden sollte. Trotzdem wollte ich mal kurz darlegen, wie es in deinem Sohn vielleicht aussehen könnte, damit du ihn etwas besser verstehen kannst!

Hallo Duji,


vielen Dank für Deine interessantenAusführungen.
Tatsächlich hast Du mir sehr geholfen.
Ich kann die Gefühlslage meines Sohnesjetzt besser nachvollziehen, aber
eigentlich immer noch nicht verstehen.
Seine Schwester hat noch wie vor nochviel Zeit für ihn.
Und jeder in der Familie zeigt und hatihm schon immer gezeigt, dass er sehr geliebt wird.
Woher kommt diese Angst undUnsicherheit ?
Meine Tochter und wir sind da ganzanders. Er kennt es auch von niemanden, dass man

so mit Außenstehenden umgeht.
Mich erschreckt auch dabei, dass er esanscheinend in Kauf nimmt, dass er mit seinem Verhalten uns sehrverletzt und es jedes Mal wenn eine Familienfeier gibt, das Theatervorprogrammiert
ist.
Ich habe auch so das Gefühl, dass ereinfach mit der Veränderung nicht klar kommt. Er hat schon immerVeränderungen gehasst und in diesem Fall könnte man wirklich meine,man würde ihm seinen sicheren Hafen wegnehmen.
Es ist sehr schwer für uns damitumzugehen, weil er es wirklich fertigbringen würde, bei einemFamilienfest nicht zu erscheinen wenn der Freund meiner Tochtermitkommt.
Was dann natürlich ganz besonders fürmeine Tochter und ihren Freund sehr verletzend ist.

Er hat auch schon damit gedroht und alsich ihm gesagt habe, dass er es dann halt lassen soll, bekam ich zurAntwort, dass das ja wohl der Beweis dafür sei, dass sich alles nachdem Freund richten würde und seine Gefühle egal wären
 
Danke*^^

Macht ja nix,wenn dein Sohn noch nicht ganz so weit ist..
Sieht jetzt schlimmer aus für Dich/euch,wie es ist..
Es ist halt auch ein Lernen und ein Entwicklungsprozess immer fort,..den er später auch erkennen wird und wahrscheinlich Dankbar ist,das Du/ihr das mit deiner Entscheidung Vorlebt..auch wenn es Ihn jetzt nicht in den Kram passt.

Höflichkeit und Freundlichkeit,auch wenn einem die Lage/Situation oder das Gesicht nicht passt,ist doch das erste ,was wir spätestens in der Arbeitswelt lernen müssen,so eben auch manchmal im Privaten.
Im Privaten hofft er natürlich mehr Macht zu haben^^.lächel*

Das wird schon wieder.Kopf*Hoch und setzte die Priorität mit deinem Mann.

Frohe Weihnachten für alle,und lasse dich nicht aus den Konzept "des Herzens" bringen. 🙂

Hallo Schokoschnute,
ja es belastet uns sehr.
Hoffentlich hast du recht und er entwickelt sich weiter und sieht ein, dass sein Verhalten nur Schaden anrichtet.
Das Verhältnis zu seiner Schwester, das immer sehr innig war, ist durch sein Verhalten schon sehr belastet.
Merkwürdigerweise ist sein soziales Verhalten ansonsten ganz normal.
Frohe Weihnachten für Dich und deine Familie
 
Hallo,

es sieht ganz danach aus, dass dein Sohn neidisch sein könnte. Nicht auf den Freund deiner Tochter, sondern viel mehr, dass seine Schwester einen Freund hat. (Ist deine Tochter jünger als dein Sohn?)
Damit meine ich, er könnte traurig und neidisch sein, dass er es noch nicht geschafft hat eine Frau fürs Leben gefunden zu haben. Vorallem dann, wenn deine Tochter jünger sein sollte.

Neidisch auf den Freund könnte er sein, wenn er das Gefühl haben sollte, dass der Freund eine Konkurrenz darstellen sollte. Im Sinne, dass ich z.B. zwei Söhne jetzt habt.

Welche Möclichkeiten man nun hätte, deinen Sohn zur "Vernunft" zu bewegen, weiss ich auch nicht. Aber vom Gefühl her würde ich sagen, dass es falsch wäre, ihn wegen seinen (nunmal vorhandenen) Gefühlen zu verurteilen.

Hallo Maya,
ich denke auch, dass es ihn belastet, dass seine jüngere Schwester einen Freund hat und er keine Freundin.
Er kann auch gar nicht verstehen, warum es überhaupt nötig ist, den Freund mit einzubeziehen, denn für ihn gehört er nicht dazu. Der Freund wird von uns auch nicht bevorzugt behandelt.
Ich verurteile meinen Sohn auch nicht für seine Gefühle, aber er schadet mit seinem Verhalten sich selbst und auch der Familie
 
Hallo Duji,
Er hat auch schon damit gedroht und alsich ihm gesagt habe, dass er es dann halt lassen soll, bekam ich zurAntwort, dass das ja wohl der Beweis dafür sei, dass sich alles nachdem Freund richten würde und seine Gefühle egal wären

Hallo Doppelmoppek;

Vielen Dank für dein Feedback.

Lass Dich nicht emotional unter Druck setzen.Nehme nicht an ,was er Vorwirft.Für Ihn ändert sich rein gar nicht.

Die Ängste ;Befürchtungen und seine Gegenwähr ,kommen aus Gedanken und Gefühlen die noch gar nicht da sind.
Oft macht uns eine Geschichte/Ereignis vorher Angst,obwohl es oft ganz anders kommt.Angst ist Unsicherheit,er malt sich etwas Vorweg aus..
Er wird sehen,das es gar nicht so schlimm ist ,wie Befürchtet.Wahrscheinlich wird er sich eingestehen,das der Freund doch ganz Nett ist und seine Befürchtungen doch nicht so schlimm war.

Natürlich kann es aber auch sein,das er wirklich nicht kommt.Damit würde er sich selber ins Hinterrücken schieben,was ich mir nicht vorstellen kann.
Aber sei es so: Ich denke ,das es Wichtig ist,das du und dein Mann vorgeben,wer zu euch zu Besuch kommen darf,gerade auch Weihnachten.
Er wird lernen und sehen,das der Freund zwar ein paar Stunden zu Besuch kommen darf und auch Aufmerksamkeit bekommt,aber nur für ein paar Stunden.
Der Rest der Zeit in der Familie sollte so wie immer ablaufen.Dann sieht er auch,das trotz des Besuches,sich nix geändert hat.Ob er selbst nun am 2.Weihnachtstag dabei ist ,oder nicht.

Wichtig,meine ich das Du Dich nicht emotional so beeinflussen lässt,weil seine Befürchtungen,nicht der Tatsache entsprechen und nur so könnt ihr es Ihm Beweisen.Worte alleine langen Ihn ja nicht.

Seine Familie bleibt Familie,auch wenn Besuch kommt,oder ein Schwiegersohn da ist.
DAS gibt Ihm hinterher den Halt,..letztendlich den gewohnten Familien Halt,und seine Postion bleibt erhalten.
Abgesehen davon,übergeht er auch deine Wünsche/ Gefühle.Er könnte Dir etwas entgegen kommen.Er möchte es sich bitte doch nochmal überlegen,Dir zu liebe.Du wünscht das er natürlich dabei ist.
Keine Mutter schaut gerne zu,wenn der Sohn sich quält,in dem Fall sogar für umsonst,das verstehe ich gut.
Du wirst sehen,das pendelt sich wieder ein,wenn Ihr es Vorgebt.Ihr seid die Familien Häupter.

Also nochmal,schöne Weihnachten für euch alle.
 
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