B
BurnedOut
Gast
Hallo an alle.
das alles scheint sehr viel zu sein, doch bitte liest euch durch, es geht schnell!
Ich weiss nicht wo ich genau anfangen soll, nur ich weiss dass ich nicht mehr "normal" ticke.
Wie mein Nick bereits erahnen lässt, ich fühle mich ausgebrannt, überfordert, einfach kaputt.
Ganz kurz zu mir:
Ich habe nach dem Fachabi im technischen Zweig Wehrdienst geleistet, und hinterher wollte ich studieren, am besten was Technisches,
lag ja auf der Hand. Ich bin zwar keine Leuchte in Mathe oder naturwissenschaftlichen Fächern gewesen, doch ich war immer gut bis mittel.
Eigentlich bin ich sprachlich begabt und kann mit Menschen sehr gut umgehen, doch wollte ich mir wohl was mit der Technik beweisen,
die Arbeitsmarktchancen sind ja nicht schlecht usw.
Ich informierte mich natürlich erst mal, an welcher FH was, bis ich auf die Siemens Technik Akademie gestossen bin, da hiess es: Alternative zum
Studium, ist eine Abiturientenausbildung auf FH Niveau, quasi eine Art Vorstufe zum Bachelor.
In 2 Jahren sollte es beendet sein -> Es war ein Schrecken!
Schon nach dem 1. Semester merkte ich, dass mit mir etwas nicht stimmt, dass die Ausbildung nicht das Richtige für mich ist, obwohl ich teils gute Noten hatte, also ich war gut dabei, ich verstand alles, doch interessierte mich vieles nicht, es wurde mir zur Last. Das Motto hies: Friss oder stirb. Selbst so talentierte Technik-Freaks und Studienabbrecher hatten manchmal Probleme, und ich fühlte mich eher wie der Durchschnitt. Doch war die Hoffnung da, nach der Ausbildung endlich einen guten Job in der Hand zu haben, und die Übernahmechancen waren ja angeblich sehr gut.
Derweil hatte ich im 2. Semester geheiratet, meine Frau kommt aus der Türkei, es war KEINE Zwangsheirat, nur komme ich aus einem konservativem Lager und meine Vewandtschaft sahen die Zeit gekommen, dass ich halt heirate. Sie gefiel mir, ich gefiel ihr, waren prinzipiell einverstanden. Doch so einfach sollte das alles nicht werden.
Wir hatten keine eigene Wohnung, wie denn? Ich war noch auf der Schule. Also waren wir bei den "Eltern"(Vater und Stiefmutter). In meinem mehr oder weniger kleinen Zimmer sollten wir es 2 Jahre aushalten, dazu kam noch Beziehungsstress usw. Hart auf Hart. Das alles geschaf so nebenbei. Somit ist klar: Der Druck auf mich stieg, ich musste nen Job kriegen und es mir und auch den anderen beweisen, hey ich habe ne harte Ausbildung hinter mir, jetzt kommt endlich ein besseres Leben, so nach dem Motto. Nein, es sollte alles shclimmer werden..
Ich bin "leider" ein sehre ehrgeiziger und starker Mensch, ich stecke Niederlagen weg und es geht weiter, doch es kam so vieles auf einmal. Im 4. Semester, welches ein Praxissemster war, ging ich manchmal heulend zum Arbeitsplatz, natürlich heimlich, und es wurde alles geschluckt, spätestens da hätte ich doch wissen müssen, das ist nix für Dich, lass sein! Oh mann... Alleine um den Praktikumsplatz zu bekommen reisste ich mir auf gut Deutsch den A**** auf, und das war auch noch eine Stelle, die mir inhaltlich net mal so sehr gefiel, aber gute Übernahmechancen, klar!
Lange Rede kurzer Sinn, nach all dem WEgstecken schaffte ich es sogar noch reinzukommen, arbeitete seit 2 Jahren bei Siemens, und es war eine Katastrophe, die Inhalte, die Arbeitsatmosphäre, aber vor allem das Interesse war nicht da, ich quälte mich jeden Tag zur Arbeit, jede Stunde war mir teils zu viel, und das mach mal zwei Jahre! Genauer gesagt 4, plus Ausbildung.
Spätestens nach dem wir ein Kind bekamen letztes Jahr und wir endlich umzogen, nach all dem harten Stress, bekam ich eine schwere Depression. Ein lebensfroher Mensch wie ich wurde depressiv, mit Angstgefühlen aus heiterem Himmel, war wohl der Denkzettel für mich: So nicht! Ich hatte alles ignoriert, meine Bedürfnisse und es wurde mir alles zu viel.
Schon alleine mit der Frau kontne ich mich net so gut verstehen, wie denn? Sie war im Grunde ungebildet, nicht mal ein Video konnten wir zusammen anschauen, wie wichtig gerade so die klienen Dinge im Leben sind weiss man. Sie konnte nichts verhindern, ihr war es fast egal dass ich zugrudne gehe.
Wie auch immer, dieses Jahr schleppte ich mich noch durch und es ist vorbei, nix mit unbefristet! Klar. Jetzt bin ich bei einer anderen Firma als Projektingenieur eingestellt, mache ich mir wieder was vor? Im Moment lerne ich nur, doch die Tätigkeiten, die Art der Arbeit, die Kollegen, ich unterdrücke jeden Tag meine Persönlichkeit, ich kann so nicht weiter machen. Mir kamen depressive GEfühle hoch schon am ersten Argeitstag, ich bekam Angst um die Zukunft, war das alles umsonst? Wer soll jetzt alles finanzieren? Mein Sohn erwartet doch einen starken Vater der arbeitet, und nicht sich drückt usw.
Gestern habe ich aus Frust getrunken, und konnte heute nicht zur Arbeit, ich schiebe alles auf, wie lange soll das so weitergehen? Ich habe wirkich versucht alles mit anderen Augen zu sehen, doch ich glaube dass ich an einem Burn Out Syndrom leide, lange Zeit von emotionalem Stress, keine Erholung so richtig, wie lange soll das gut gehen? Ich bin Alleinverdiener, liebe meine Frau nicht, wie denn wenn es mir so schlecht geht und sie sich nicht mal ansatzweise für die Situation interessiert, das ist schlimm.
Ich raste wegen jeder Kleinigkeit aus, bin hoch aggressiv und Sport bringt mir nichts mehr, ich gehe später zum Arzt und will wissen was ich habe, vielleicht hab eich sogar eine versteckte Depression, cih weiss es nicht, nur das Hauptproblem ist wirklich die Arbeit!
Was würdet ihr an meiner Stelle machen? :-( Ich weiss nicht, am liebsten mich umorientieren, was neues Studieren, dachte an Wirtscahftsingenieurwesen, da wäre ich mehr mit Leuten in Kontakt, als da zu hocken und jedes Bit zu analysieren, manchen liegt das ja, mir nicht! Dcoh was soll ich machen ohne gute finanzielle Mittel? Alles ist S****, so kann es doch nicht weitergehen.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, würde mich auf Tipps freuen.
das alles scheint sehr viel zu sein, doch bitte liest euch durch, es geht schnell!
Ich weiss nicht wo ich genau anfangen soll, nur ich weiss dass ich nicht mehr "normal" ticke.
Wie mein Nick bereits erahnen lässt, ich fühle mich ausgebrannt, überfordert, einfach kaputt.
Ganz kurz zu mir:
Ich habe nach dem Fachabi im technischen Zweig Wehrdienst geleistet, und hinterher wollte ich studieren, am besten was Technisches,
lag ja auf der Hand. Ich bin zwar keine Leuchte in Mathe oder naturwissenschaftlichen Fächern gewesen, doch ich war immer gut bis mittel.
Eigentlich bin ich sprachlich begabt und kann mit Menschen sehr gut umgehen, doch wollte ich mir wohl was mit der Technik beweisen,
die Arbeitsmarktchancen sind ja nicht schlecht usw.
Ich informierte mich natürlich erst mal, an welcher FH was, bis ich auf die Siemens Technik Akademie gestossen bin, da hiess es: Alternative zum
Studium, ist eine Abiturientenausbildung auf FH Niveau, quasi eine Art Vorstufe zum Bachelor.
In 2 Jahren sollte es beendet sein -> Es war ein Schrecken!
Schon nach dem 1. Semester merkte ich, dass mit mir etwas nicht stimmt, dass die Ausbildung nicht das Richtige für mich ist, obwohl ich teils gute Noten hatte, also ich war gut dabei, ich verstand alles, doch interessierte mich vieles nicht, es wurde mir zur Last. Das Motto hies: Friss oder stirb. Selbst so talentierte Technik-Freaks und Studienabbrecher hatten manchmal Probleme, und ich fühlte mich eher wie der Durchschnitt. Doch war die Hoffnung da, nach der Ausbildung endlich einen guten Job in der Hand zu haben, und die Übernahmechancen waren ja angeblich sehr gut.
Derweil hatte ich im 2. Semester geheiratet, meine Frau kommt aus der Türkei, es war KEINE Zwangsheirat, nur komme ich aus einem konservativem Lager und meine Vewandtschaft sahen die Zeit gekommen, dass ich halt heirate. Sie gefiel mir, ich gefiel ihr, waren prinzipiell einverstanden. Doch so einfach sollte das alles nicht werden.
Wir hatten keine eigene Wohnung, wie denn? Ich war noch auf der Schule. Also waren wir bei den "Eltern"(Vater und Stiefmutter). In meinem mehr oder weniger kleinen Zimmer sollten wir es 2 Jahre aushalten, dazu kam noch Beziehungsstress usw. Hart auf Hart. Das alles geschaf so nebenbei. Somit ist klar: Der Druck auf mich stieg, ich musste nen Job kriegen und es mir und auch den anderen beweisen, hey ich habe ne harte Ausbildung hinter mir, jetzt kommt endlich ein besseres Leben, so nach dem Motto. Nein, es sollte alles shclimmer werden..
Ich bin "leider" ein sehre ehrgeiziger und starker Mensch, ich stecke Niederlagen weg und es geht weiter, doch es kam so vieles auf einmal. Im 4. Semester, welches ein Praxissemster war, ging ich manchmal heulend zum Arbeitsplatz, natürlich heimlich, und es wurde alles geschluckt, spätestens da hätte ich doch wissen müssen, das ist nix für Dich, lass sein! Oh mann... Alleine um den Praktikumsplatz zu bekommen reisste ich mir auf gut Deutsch den A**** auf, und das war auch noch eine Stelle, die mir inhaltlich net mal so sehr gefiel, aber gute Übernahmechancen, klar!
Lange Rede kurzer Sinn, nach all dem WEgstecken schaffte ich es sogar noch reinzukommen, arbeitete seit 2 Jahren bei Siemens, und es war eine Katastrophe, die Inhalte, die Arbeitsatmosphäre, aber vor allem das Interesse war nicht da, ich quälte mich jeden Tag zur Arbeit, jede Stunde war mir teils zu viel, und das mach mal zwei Jahre! Genauer gesagt 4, plus Ausbildung.
Spätestens nach dem wir ein Kind bekamen letztes Jahr und wir endlich umzogen, nach all dem harten Stress, bekam ich eine schwere Depression. Ein lebensfroher Mensch wie ich wurde depressiv, mit Angstgefühlen aus heiterem Himmel, war wohl der Denkzettel für mich: So nicht! Ich hatte alles ignoriert, meine Bedürfnisse und es wurde mir alles zu viel.
Schon alleine mit der Frau kontne ich mich net so gut verstehen, wie denn? Sie war im Grunde ungebildet, nicht mal ein Video konnten wir zusammen anschauen, wie wichtig gerade so die klienen Dinge im Leben sind weiss man. Sie konnte nichts verhindern, ihr war es fast egal dass ich zugrudne gehe.
Wie auch immer, dieses Jahr schleppte ich mich noch durch und es ist vorbei, nix mit unbefristet! Klar. Jetzt bin ich bei einer anderen Firma als Projektingenieur eingestellt, mache ich mir wieder was vor? Im Moment lerne ich nur, doch die Tätigkeiten, die Art der Arbeit, die Kollegen, ich unterdrücke jeden Tag meine Persönlichkeit, ich kann so nicht weiter machen. Mir kamen depressive GEfühle hoch schon am ersten Argeitstag, ich bekam Angst um die Zukunft, war das alles umsonst? Wer soll jetzt alles finanzieren? Mein Sohn erwartet doch einen starken Vater der arbeitet, und nicht sich drückt usw.
Gestern habe ich aus Frust getrunken, und konnte heute nicht zur Arbeit, ich schiebe alles auf, wie lange soll das so weitergehen? Ich habe wirkich versucht alles mit anderen Augen zu sehen, doch ich glaube dass ich an einem Burn Out Syndrom leide, lange Zeit von emotionalem Stress, keine Erholung so richtig, wie lange soll das gut gehen? Ich bin Alleinverdiener, liebe meine Frau nicht, wie denn wenn es mir so schlecht geht und sie sich nicht mal ansatzweise für die Situation interessiert, das ist schlimm.
Ich raste wegen jeder Kleinigkeit aus, bin hoch aggressiv und Sport bringt mir nichts mehr, ich gehe später zum Arzt und will wissen was ich habe, vielleicht hab eich sogar eine versteckte Depression, cih weiss es nicht, nur das Hauptproblem ist wirklich die Arbeit!
Was würdet ihr an meiner Stelle machen? :-( Ich weiss nicht, am liebsten mich umorientieren, was neues Studieren, dachte an Wirtscahftsingenieurwesen, da wäre ich mehr mit Leuten in Kontakt, als da zu hocken und jedes Bit zu analysieren, manchen liegt das ja, mir nicht! Dcoh was soll ich machen ohne gute finanzielle Mittel? Alles ist S****, so kann es doch nicht weitergehen.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, würde mich auf Tipps freuen.