Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Smartphone in der heutigen Zeit

Habt ihr ein Smartphone?

  • Nein

    Teilnahmen: 3 9,7%
  • Ja

    Teilnahmen: 28 90,3%
  • Ich überlege noch

    Teilnahmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    31
Ist denn alles einfacher geworden, oder lediglich anders?
Zum Beispiel empfinde es nicht als Verbesserung, wenn bei Partys oder Festen viele Gäste alle 5 Min auf ihr Smartphone starren.
Und natürlich kann man eine email zehnmal schneller schreiben als einen Brief. Aber das können die anderen auch, und im Zweifelsfall bekommt man deswegen eben zehnmal mehr emails als man Briefe bekommen hat. Ich bekomme doch bei meinen Freunden mit, dass die nach nur einem Urlaubs- oder Krankentag im Büro 50, 70 oder 100 emails in ihrem Postfach haben.
Ich finde auch, dass Verabredungen unverbindlicher geworden sind. Früher hiess es 18 Uhr Pizzeria am Markt und alle kamen. Heute wird viel schneller abgesagt, weil man doch müde ist.

Die Menschen vetlieren es vernünftig zu miteinander zu kommunizieren,man redet nicht mehr miteinander oder hört einfach nicht zu.
 
Mir geht’s wie meinem Vorredner: wenn ich mich mit Freunden treffe, bleibt es in der Tasche.
In diesem Moment sind die Freunde wichtiger.

was ich aber total nervig finde, ist dieses laute telefonieren mit Lautsprecher, so dass jeder mitbekommen muss, was der Telefongesprächspartner spricht.

Oder irgendwelche Geräuschen von Spielen etc.

So sehr ich mein Smartphone liebe, aber dieses rücksichtslose Verhalten von vielen stört mich schon sehr
 
Technikangst? Ich habe mit den komplziertesten Maschinen und Geräten gearbeitet, von Technikangst also zumindest bei mir keine Spur.

Du musst dich ja nicht angesprochen fühlen, Shorn.
Es gibt gerade bei Älteren viele, die sich von Neuerungen überfordert fühlen und mit der neuen Technik nicht klarkommen.
Für die wird der Alltag nicht einfacher, wenn immer mehr über App und Barcode läuft und die Papierform schwieriger zu erhalten ist.

Erst vorgestern - eine alte Dame ohne Mailaccount, ohne PC.
Sie fühlt sich dem nicht gewachsen, hat auch kein Smartphone.
Unsere Büros sind eigentlich papierlos. Wir gehen natürlich darauf ein, doch ich verlinkte ja, dass das heute nicht mehr in jedem Fall immer leicht lösbar ist. Wie sollte die Dame ohne Hilfe an eine BahnCard kommen?
Hier noch ein Link:



Und immer häufiger treffe ich auf Menschen in meinem Alter, die mir sagen: es reicht, es wird mir zuviel mit den ständigen Neuerungen. Ich kann und mag nicht mehr schritthalten.
Denen wird nicht helfen, dass du keine Angst hast.
 
Wie sollte die Dame ohne Hilfe an eine BahnCard kommen?
Ohne Smartphone gibt es meines Wissens auch keine BahnCard mehr. Ich weiß nicht genau, ob sich die Bahn inzwischen drauf eingelassen hat, auch einen ausgedruckten QR-Code zu akzeptieren, aber zunächst hieß es, man müsse den Code zwingend via App vorzeigen.

Ich selbst habe eine BC100, die es zum Glück noch als Plastikkärtchen gibt (für mich nach wie vor die unkompliziertere Variante, klein, handlich, leicht, fällt nicht aus, ist nicht vom Akku abhängig). Aber das zugehörige D-Ticket wiederum gibt es nur in der Online-Variante (und muss via App vorgezeigt werden).
 
Ich verstehe auch nicht,warum nicht immer weiterhin die Möglichkeit mit Internet und ohne gegeben wird.
Meine Mutter bekam früher eine vorfrankierte Karte,wo sie die Stromanzeige zum Anbieter schicken konnte.
Nun soll sie das per Internet senden.
Hat sie ( 88) nicht.
Nun muss sie warten bis ihr jemand hilft, höchstwahrscheinlich meine Schwester,die jetzt im Urlaub war.
Für die meisten jüngeren Menschen ist diese Methode einfacher,für die älteren ist das kompliziert.
 
Meine Mutter bekam früher eine vorfrankierte Karte,wo sie die Stromanzeige zum Anbieter schicken konnte.
Nun soll sie das per Internet senden.
Hat sie ( 88) nicht.
Für meine Mutter muss ich inzwischen solche Dinge auch erledigen. Zum einen kann sie es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr, aber auch wenn sie noch halbwegs fit wäre, könnte sie nicht die ganze moderne Technik bedienen, um die nötigen Aufgaben zu erledigen, die man eben zu erledigen hat.
 
Ehrlich gesagt, finde ich es einfacher, alles mit dem Handy zu machen. Mein 49-Euro-Ticket habe ich auch digital. Wer Angst wegen des Handy Akkus hat, sollte sich entweder ein gutes Handy kaufen und die Apps schließen oder eine Powerbank besorgen.
Es gibt viele gute Powerbanks, die man für 20 € kaufen kann. Ich bezahle auch über mein Handy, weil meine Bank mittlerweile die Bankkarte digital anbietet.
 
oder eine Powerbank besorgen.
Was ich wieder als "Aufrüsten" bezeichnen würde. Brauchte man früher ein Papierticket oder ein Plastikkärtchen, legt man sich jetzt stattdessen ein kompliziertes (auf die technische Komplexität bezogen) Smartphone und eine Powerbank zu. Alles zusammen kostet viel mehr, wiegt mehr, und verbraucht viel mehr Ressourcen als ein Ticket.

Es spricht ja überhaupt nichts dagegen, die digitalen Tickets anzubieten und zu verwenden. Ich kritisiere nur, dass es immer mehr drauf hinausläuft, dass die nicht-digitalen Alternativen abgeschafft werden.

Mich persönlich stört außerdem, dass man für viele digitale Dienstleistungen ein Userkonto (also einen Datensatz) plus Passwort benötigt, häufig noch plus PIN, TAN oder sonstigen Sicherheitsmechanismen.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben