G
Gast1
Gast
Nabend,
ich fang erstmal von vorne an, um euch ein besseres Bild von mir zu liefern.
Den Anfang machte ein schwerer Unfall meines Vaters als ich im zarten Alter von acht Jahren war, der den Zusammenbruch des Berufs- und Privatlebens meiner Eltern (sie waren selbstständige Unternehmer) einzuleiten schien. Ich bekam die Krise damals natürlich nicht bewusst mit, konnte latent jedoch die Anspannung dieser Tage wahrnehmen, da sie sich sehr in mein Gedächtnis eingebrannt haben. Soweit so gut, mein Vater kam wieder halbwegs auf die Beine, und auch mein Leben gewann an Dynamik, und mir war zunächst schulisches und privates Glück hold. Das nächste Extremerlebnis überkam mich als ich kurz vor meinem 16 Geburtstag stand. Der bis dato wichtigste Mensch meines bisherigen Lebens – mein bester Jugendfreund - starb offiziell bei einem Autounfall- angesichts der posthum zu Tage tretenden Probleme die sein Leben plagten kann jedoch von Selbstmord ausgegangen werden. Da ich jedoch von halbwegs psychisch stabiler Konstitution war, verarbeitete ich auch dieses Erlebnis mit einigem Erfolg. Außerdem schien mir eine äußerst launische Fortuna weiterhin treu zu bleiben, denn nur 4 Monate später lernte ich meine erste große Liebe kennen. Die Beziehung hielt 3 Jahre, und scheiterte letztendlich an meiner Entscheidung aufgrund meines Studiums eine Fernbeziehung zu führen. Zu erwähnen ist außerdem der Konkurs des Unternehmens meiner Eltern, der im selben rabenschwarzen Jahr stattfand, in dem auch mein Freund starb! Ich flüchtete mich aus der zunehmenden Alltagstristes meines Elternhauses – mein Vater ist aufgrund seiner Behinderung (siehe Unfall) am deutschen Arbeitsmarkt verständlicherweise als Ingenieur nur schwer vermittelbar – in eine vermeintlich heile Beziehungswelt. Wie bereits erwähnt ging mir auch dieses letzte Geschenk verloren. Seit dem Tag meiner Trennung vegetiere ich nur noch vor mich hin, zähle die Stunden, schreibe Klausuren, absolviere mäßig interessante Praktika und warte darauf von einem Betrunkenen überfahren oder erschossen zu werden. Das Zwischenmenschlich-emotionale hatte für mich schon immer Priorität vor dem Materiellen, doch allem Anschein nach hat mich die gescheiterte Beziehung zu einem emotionalen Krüppel gemacht (meine damalige Freundin betrog mich!). Ich kann mich auf keinen Menschen mehr einlassen, sollte sich die Gelegenheit ergeben (was durch meine äußerst positive Aura äußerst selten der Fall ist), so trete ich kurz vor dem Ziel den Rückzug an. Dabei erscheint mir die Liebe als das Einzige für das es sich noch zu leben lohnt…aber leider bleibt mir auch dies versagt!
Ja Leute, vielleicht versteht mich jemand. Momentan erscheint mir dieses Leben einfach nicht mehr lebenswert!
ich fang erstmal von vorne an, um euch ein besseres Bild von mir zu liefern.
Den Anfang machte ein schwerer Unfall meines Vaters als ich im zarten Alter von acht Jahren war, der den Zusammenbruch des Berufs- und Privatlebens meiner Eltern (sie waren selbstständige Unternehmer) einzuleiten schien. Ich bekam die Krise damals natürlich nicht bewusst mit, konnte latent jedoch die Anspannung dieser Tage wahrnehmen, da sie sich sehr in mein Gedächtnis eingebrannt haben. Soweit so gut, mein Vater kam wieder halbwegs auf die Beine, und auch mein Leben gewann an Dynamik, und mir war zunächst schulisches und privates Glück hold. Das nächste Extremerlebnis überkam mich als ich kurz vor meinem 16 Geburtstag stand. Der bis dato wichtigste Mensch meines bisherigen Lebens – mein bester Jugendfreund - starb offiziell bei einem Autounfall- angesichts der posthum zu Tage tretenden Probleme die sein Leben plagten kann jedoch von Selbstmord ausgegangen werden. Da ich jedoch von halbwegs psychisch stabiler Konstitution war, verarbeitete ich auch dieses Erlebnis mit einigem Erfolg. Außerdem schien mir eine äußerst launische Fortuna weiterhin treu zu bleiben, denn nur 4 Monate später lernte ich meine erste große Liebe kennen. Die Beziehung hielt 3 Jahre, und scheiterte letztendlich an meiner Entscheidung aufgrund meines Studiums eine Fernbeziehung zu führen. Zu erwähnen ist außerdem der Konkurs des Unternehmens meiner Eltern, der im selben rabenschwarzen Jahr stattfand, in dem auch mein Freund starb! Ich flüchtete mich aus der zunehmenden Alltagstristes meines Elternhauses – mein Vater ist aufgrund seiner Behinderung (siehe Unfall) am deutschen Arbeitsmarkt verständlicherweise als Ingenieur nur schwer vermittelbar – in eine vermeintlich heile Beziehungswelt. Wie bereits erwähnt ging mir auch dieses letzte Geschenk verloren. Seit dem Tag meiner Trennung vegetiere ich nur noch vor mich hin, zähle die Stunden, schreibe Klausuren, absolviere mäßig interessante Praktika und warte darauf von einem Betrunkenen überfahren oder erschossen zu werden. Das Zwischenmenschlich-emotionale hatte für mich schon immer Priorität vor dem Materiellen, doch allem Anschein nach hat mich die gescheiterte Beziehung zu einem emotionalen Krüppel gemacht (meine damalige Freundin betrog mich!). Ich kann mich auf keinen Menschen mehr einlassen, sollte sich die Gelegenheit ergeben (was durch meine äußerst positive Aura äußerst selten der Fall ist), so trete ich kurz vor dem Ziel den Rückzug an. Dabei erscheint mir die Liebe als das Einzige für das es sich noch zu leben lohnt…aber leider bleibt mir auch dies versagt!
Ja Leute, vielleicht versteht mich jemand. Momentan erscheint mir dieses Leben einfach nicht mehr lebenswert!