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Sind wir nur noch dumm ?

"Wir" gibt es nicht.
Willst du wissen, ob du "nur noch dumm" bist? Oder deine Kumpels?
Pauschalisierend kann man nie was Vernünftiges sagen.

Ich finde schon, dass man bit zu einem gewissen Grad pauschalisieren kann. Trifft etwas auf den überragenden Großteil einer Bevölkerung(-sschicht) zu, dann kann lässt sich da schon sowas wie eine Pauschalaussage treffen.
Das einzige, was man nicht machen sollte ist allerdings, das Individuum danach zu bewerten:
Ich mang zwar schon sagen, dass der Großteil der Menschen einen IQ bei Zimmertpemtaratur innehat, aber ich gehe trotzdem nicht zu dir her, und sage "du bist dumm, weil alle anderen es auch sind" 😉

lizzy meinte:
Aber das merkt man erst wenn man sie wiedergefunden hat.

Dann scheitert es für die meisten Leute eben am wiederfinden. Vor allem was macht man, wenn man die Seele mal los ist, und sie nicht wiederhaben will?
Wo man seinen Charakter noch hatte, war man unbeliebt. Jetzt, wo man ihn los ist, ist man ja so cool und angesagt!
Und anstatt sich über irgendeinen immateriellen Schwachsinn Gedanken zu machen, gibt es die kleinen Freuden des Lebens: Klamotten, Mode, Alkohol, Dicso und Party überhaupt.
Was will man da noch mehr?
(ich hoffe, dass beim lietzten absatz wenigstens diesmal der sarkastische nterton mitgelesen wird XD)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich mich gelegentlich in x-beliebige Beiträge, die hier im Forum verfasst wurden , vertiefe, muss ich fest stellen ,dass der Mensch keines falls "dumm" ist ,oder es jemals sein wird.
Ich denke wenn wir andere negative Aspekte wie beispielsweise Gier , Neid , Gewaltbereitschaft ausser Acht lassen und die Diskussion , ausschließlich auf den Begriff "dumm" beschränken, so müssen wir der menschlichen Natur auch mal ein lob aussprechen.
Der Mensch ist ein sehr vernunftbegabtes wesen , er entwickelte sich kaum körperlich , dafür aber um so mehr auf der intellektuellen Ebene. Ich kann mir absolut nicht vorstellen dass die meisten Menschen dumm sind, ganz im Gegenteil , ich finde es gibt sehr viele gebildete und kluge Menschen die bereit sind ihr Denkvermögen zum wohle der Menschheit einzusetzen.
 
Eine sehr spannende Frage beschäftigt mich seit längerer Zeit und ich denke, es ist an der Zeit, diese auch anderen zu stellen:
WIE DUMM SIND WIR UND WERDEN WIR TROTZ MEHR BILDUNGSMÖGLICHKEITEN IMMER DÜMMER ?

Wir haben eine gigantische Quelle des Wissens, unser geliebtes WWW und trotzdem, wird die Menschheit und die jeweilige Gesellschaft nicht klüger. Warum vernichten wir unsere Umwelt, die Wirtschaft, die Kunst, die Kultur - eben alles was den Menschen so ausmacht, warum wird alles immer oberflächlicher, alle werden nur gieriger, achtlos, rücksichtslos, gewalttägig? - Ich habe manchmalmAngst auf dieser Erde weiterleben zu müssen !😕

Das kommt dir nur so vor, die Menschen waren schon immer so. Nur hast du da einfach keine Vergleichsmöglichkeiten.
 
Ich denke wenn wir andere negative Aspekte wie beispielsweise Gier , Neid , Gewaltbereitschaft ausser Acht lassen und die Diskussion , ausschließlich auf den Begriff "dumm" beschränken, so müssen wir der menschlichen Natur auch mal ein lob aussprechen.

Ist es gewissermaßen nicht extrem dumm von den Menschen, sich von diesen ganzen negativen Aspekten leiten zu lassen, und somit Sorge zu tragen, dass ihre Umwelt langfristig dem Erdboden gleich gemacht wird?
 
Hallo Corie,

"Sind wir nur noch dumm ?" ist wahrscheinlich die falsche Frage.
Und mit "warum wird alles immer oberflächlicher, alle werden nur gieriger, achtlos, rücksichtslos, gewalttägig? " erweiterst Du ja auch Deine Frage
Dein "Ich habe manchmalmAngst auf dieser Erde weiterleben zu müssen ! ", ist sicher nicht unberechtigt.

Ich denke, dass alles was Du beschreibst, nur die Symptome einer Entwicklung sind, die wieder mal auf eine Selbstzerstörung hinaus läuft.
Diesen Vorgang kann man in der Vergangenheit der Menschelt des Öfteren, wenn auch in unregelmäßigen Abständen beobachten.

Aber nehmen wir einfach die jüngere Vergangenheit:
Die Wertestruktur ging auch da verloren, bis ein neues, gemeinsames Ziel (Krieg, Kriegsende, Wiederaufbau) vorhanden war.
Gemeinsame Ziele sind in der Neuzeit keine mehr vorhanden oder durch künstliche Bedarfssteuerung erzeugt, zu Folge sehr kurzfristig.
Führer und Vorbilder sind nicht vorhanden oder von derart trivialer Struktur, dass sie eigentlich als Negativbeispiel verwendet werden müssten.
Und seid Lug und Betrug positiv unterwandert ist und von den gewählten "Führern" sogar vorgelebt wird, ist keine positive Wertestruktur mehr überlebensfähig.
Da wir kein Feindbild mehr haben, wird es schwer vorauszusagen, wohin die Reise geht. Will sagen in welchen Abgrund wir stürzen.

Deine Bemerkung zum WWW ist etwas kurzsichtig.
Du hast selbstverständlich Recht, wenn Du sagst, dass mit dem Angebot im Netz "eine gigantische Quelle des Wissens" vorhanden ist.
Aber, zu einen ist die "Quelle des Wissens" sicher zum kleineren Anteil geworden, obwohl das Netz daraus geboren wurde.
Zu anderen muss man diese Quelle auch nutzen können. Was nützt mir ein Brockhaus, wenn ich nicht lesen kann?
Und da heutzutage meist auch mit "Nichtanstrengung" alles zu bekommen ist, warum soll ich mich dann um Wissen scheren?
Ja was will ich eigentlich bekommen? HD, GHz, kW, ... wahre Werte eben !

Dies wiederum ist auch nur ein Symptom eines Vorgangs, den irgendwer mal treffend beschrieben hat mit:
"Es gibt nur eine Zelle, die ständig wächst - der Krebs."

Soweit das Negative, Unvermeidliche.

Doch nun zu meiner Überlebensstrategie:
Du kannst sie in ...ich/95640-ich-bin-anders-27...#133 lesen.
Die Antwort von Nazara ist in #137 zu lesen.

Dort wird das Thema zwar von einer anderen Seite angeschaut, aber im Endeffekt ist Deine Frage ja auch eine Sinnsuche.

Corie, ich hoffe, dass meine Ausführungen Dich nicht erschlagen haben. Und durch die Kurzfassung ist evtl. auch manches nicht leicht verständlich formuliert.
Würde mich sehr freuen, wenn es Dich mit Deiner Frage trotzdem weiter bringt.

Kennst Du Sesamstraße? "...wer nicht fragt bleibt dumm...". Und die Sendung mit der Maus schau ich auch ganz gern. Auch ohne meine Kinder.

LG

Vielen Dank für Deine doch sehr ausführliche Darstellung. Es hat mir geholfen, meine Gedanken in die neue Richtung zu lenken !
LG Corie
 
Menschen sind halt Menschen.
Und Buddhisten sehen es so: Menschen sollten sich nicht zu wichtig nehmen..sie sind weder dumm noch klug sondern einfach wie sie sind.
Kosmisch gesehen..also mal über den Tellerrand des menschlichen Denkens hinausgedacht ist die Menschheit unwichtig...das Leben generell ist das einzig Ausschlaggebende..und das Leben findet immer einen Weg...sei es in Form einer Menschheit, die sich irgendwann selbst auslöscht oder zugrunde geht weil irgendwann die Sonne erlischt oder aber in anderen Daseinsformen. Unser Universum ist voll von Dingen die wir noch gar nicht kennen und ggf nie kennenlernen werden...aber das ist auch weniger ausschlaggebend sondern einfach so gegeben.

Wichtig ist jedoch, dass wir als Wesen mit Ichbewusstsein dem wertvollen Geschenk des Lebens bewusst Achtung erweisen und versuchen das Beste daraus zu machen. Dabei sollte man jedoch nicht nach draußen gucken auf die Menschheit od.ä sondern zunächst auf sich selbst...weder jammern noch klagen sondern sein Schicksal annehmen und sich seinem Menschsein als einer Herausforderung und Aufgabe stellen und widmen.
Und wenn viele Menschen recht dumm sind und handeln....mach du es besser! Sei du Vorbild und zeige in deinem Umfeld wie es anders gehen kann...das reicht schon an sich und damit erzielst du oft größere Wirkung als dir ggf bewusst ist.
Und mit dieser Aufgabe ist man an sich auch ziemlich gut beschäftigt...sodass negative Gedanken an sich überflüssig bzw auch eher hinderlich sind.

Unsere Zukunft liegt im Ungewissen...damit müssen wir alle leben, es bringt aber nichts Angst vor der Zukunft zu haben...Wichtig ist nur dass jeder Einzelne die Ärmel hochkrempelt und sich jeden Tag redlich bemüht etwas aus seinem Leben zu machen.

Tyra

Masse an Wissen erfordert Organisation.....zu wissen wo man das Wissen was man für sein Leben braucht abrufen und wie man es nutzen kann. Nicht die Masse macht die Klasse sondern eher die gezielte Anwendung und Bündelung von Informationen.
 
WIE DUMM SIND WIR UND WERDEN WIR TROTZ MEHR BILDUNGSMÖGLICHKEITEN IMMER DÜMMER ?

Wir sind nicht unbedingt dümmer, sondern sozial kälter. Das kalte Internet und das kühle Handy ersetzen nicht die soziale Wärme des menschlichen Kontaktes. Bei der schnellen Information online vernachlässigen wir das langsame Reden inline. Intelligenz entsteht durch Kommunikation, also Fragen stellen und Antworten erhalten und nicht durch Chatten mittels zwei zu langsamen Fingern auf der Tastatur. Gut - Lesen bildet auch - aber nur dann, wenn das Gelesene auch kommuniziert werden kann. Dummheit entsteht nur durch Desinteresse am Ganzen. - - - Oder? - - -
 
Hallo liebe Corrie,
ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen.
Weißt du, dass der Mensch seine Umwelt zerstört und gewalttätig ist, ist an sich kein Merkmal unserer heutigen Gesellschaft , sondern viel mehr ein Drang/Instinkt , der bei genauer Bertachtung, der menschliche Geschichte , schon immer präsend war.
Die Oberflächlichkeit die in unserer gesellschaft einen hohen Rang einnimmt , ist zum Teil auf die medien zurück zuführen , aber auch auf das Konkurrenzdenken der menschen , das sich zunehmend auf die Themen "Bildung" und "Äußere Erscheinung" begrenzt.
Nein , die Menschen sind nicht " ungebildeter" , als frühe , aber der Drang nach Wissen und nach der Forschung zum Wohle der Menschheit ist etwas abgeschwächt. ich denke die Menschen verinnerlichen das Abbild einer "Spaß- und Konsumgesellschaft" und das spiegelt sich in ihrem verhalten wieder. Das war auch in den 60-jahren (teilweise) zu beobacten , das trug den Titel "Wirtschaftswunder".
Gierig war die menschliche Natur SCHON IMMER🙁
Oh ja, da muss ich dir absolut zustimmen , die Kultur sowie alle Aspekte , die sie in sich vereint , wird immer weiter zerstört und es gibt keine Idealvorstellungen mehr , keine großen Aufgaben , kene wertvorstelungen außerhalb des Grundgesetzes, keine "sinnvolle" Bestimmung des menschlichen Daseins und DAS führt in der Tat
zur absoluten Verblödung und Abhärtung. Meine Oma lebte in der
ehemaligen Sowjetunon und obwohl ich sagen muss , dass das leben in dieser Zeit viel schwerer war als das heutige (milde ausgedrückt) , hat sie so edle und bewundernswerte Moralvorstellungen in sich verinnerlicht , nach denen sie sich auch heute noch richtet und so ging es ihrer ganzen Generation. Die heutige Jugend lebt meistens in so schönen Verhältnissen , aber Ideale , kann man sich nicht mit dem Wohlstand erkaufen , dazu gebraucht es kulturelle Förderung , die als solche nicht vorhanden ist.
In was spiegelt sich unsere Kultur wieder? pro7 , sat1 und derartigen niveaulosen Erscheinungen?
Darauf wüsste ich auch gern eine Anwort.
Da kann man nicht mehr allzu viel hinzufügen-sehe es ähnlich..allerdings ,glaube ich,das jeder für sich die Entscheidung treffen sollte ob er sich dem allgemeinem Verhalten anpaßt oder aber gewisse ideale ,werte für sich selbst "steckt" und danach lebt-allerdings ist das nicht immer so einfach in der heutigen Zeit,man eckt doch schnell an,wenn man "anders" ist:anders denkt,lebt..
 
Intelligenz entsteht durch Kommunikation, also Fragen stellen und Antworten erhalten und nicht durch Chatten mittels zwei zu langsamen Fingern auf der Tastatur. Gut - Lesen bildet auch - aber nur dann, wenn das Gelesene auch kommuniziert werden kann. Dummheit entsteht nur durch Desinteresse am Ganzen. - - - Oder? - - -

Naja, das bezweifel ich, ehrlich gesagt.

Einsamkeit, verbunden mit einem klaren, heiteren Bewusstsein ist, ich behaupte es, die einzig wahre Schule für einen Geist von edlen Anlagen.


- Gottfried Keller


Der Unterschied zwischen Intelligenz und Bildung ist dir aber schon bewusst, oder?
Nur weil jemand gebildet ist, heißt das nicht gleich, dass er besonders intelligent ist, genauso wie ein besonders intelligenter Mensch nicht unbedingt sehr gebildet sein muss.

Früher, in der Antike, differenzierte man zwischen Wissen (Bildung) und Intelligenz, im Laufe der Zeit verschmolzen diese beiden allerdings zu einem einzigen Begriff = Intelligenz.
 
ich denke die Menschheit tendiert als ganzes zum Besseren

mit Deutschland mag es bergab gehen, dafür mag es in anderen Ländern bergauf gehen, aber ich denke selbst das ist zweifelhaft, ob es in Deutschland wirklich bergab geht.

während wir heute über islamistische Selbstmordattentäter den Kopf schütteln versank Europa im Mittelalter in Barbarei, die islamische/arabische Gesellschaft war unserer damals sicher vorraus, heute scheint sich das Blatt gewendet zu haben.

ich denke der Mensch als Individuum ändert sich nur marginal, es ist keine Frage des "Wissen" des Einzelnen wie wir es heute bewerten, - ein antiker Grieche hatte kein Wissen über PCs, aber war er deswegen weniger intelligent als ein heutiger Mensch?; sondern eher eine Frage der moralischen Sittlichkeit des Einzelnen, ob die Menschen, oder zumindest die Gesellschaft sich zum besseren entwickelt hat, das würde ich insgesamt bejahen (unter Vorbehalt).
 

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