bevor du die Verantwortung für einen Hund übernimmst solltest du erst einmal lernen genügend Verantwortung für dich selbst zu übernehmen. Zudem dein eigenes Geld verdienen von dem du einen Hund versorgen kannst.
Apropos Geld: Du hast einen Freund, der könnte dir Geld für ein Fahrrad leihen, zudem bekommst du Hartz IV also hast du auch garantiert 50.- EUR die du in ein gebrauchtes Fahrrad investieren könntest. Man kann auf nen Schrottplatz gehen und dort für 5,- EUR Räder kriegen, die man sich dann natürlich selber fertig machen, reparieren muss. Auch dazu hättest du nen Freund, oder zu was ist der Typ eigentlich nutze?
bordigirl ich möchte dir ehrlich sagen dass deine kleinkindliche alles geht nicht und ich kann nix und krieg nix auf die Reihe-Haltung gar nicht gefällt. Wenn du nicht anfängst ein wenig mehr Engagement zu zeigen im Leben wirst du auf der Strecke bleiben. Du selber scheinst dich zu blockieren und ich rate dir nach wie vor dringend in Therapie an diesen Blockaden zu arbeiten und zwar je eher desto besser.
Du hast Recht, ich kenne dich nicht, allerdings bin ich eine sehr aufmerksame Leserin und aus dem was du schreibst kann man schon recht deutlich deine Meinung und Grundhaltung erkennen, insbesondere auch aus deinem Nickname (bordi + girl...das ewig kranke Kind, Mädchen..), der Art deiner Beiträge, deinen Gedichten kann man sehr viel heraus lesen. Letztlich kann man jemanden natürlich anonym übers Netz nie genau kennen (oder auch wenn man jemanden persönlich kennt kennt man ihn nie genau...allerdings genauer als übers netz ggf.) Aber durch deinen Beiträge wird deine Persönlichkeit schon ein wenig deutlich. Hierbei wäre es total wichtig, dass du bei Kritik, nicht abblockst sondern selber mal kritisch auf dich guckst und ggf. feststellst dass ich doch in ein paar Punkten Recht haben könnte...? Das musst du für dich aus machen und ich hoffe du bist ehrlich genug zu dir selbst dabei. Ich will dir nix Böses mit meiner kritischen Haltung sondern nur mal in deine Tiefen rein leuchten und ein wenig analysieren. Meiner Ansicht nach treten deine ungünstigen Denkansätze sehr deutlich zu Tage,was du als gut ansehen solltest, denn so kannst du das aufgreifen, mal drüber nachdenken und daran arbeiten.
Nochmals: gehe spätestens mal nächste Woche also im neuen Jahr zu einer Lebensberatung und bitte dort ernsthaft um Rat und Hilfe. Damit du mal aus den Puschen kommst. Übrigens verschenken Lebensberatungen von Caritas oder Diakonie oder auch Beratungsstellen wie die AWO oder auch manche Kirchengemeinden oder gemeinnützige Organisationen ggf sogar Fahrräder oder können dir helfen preiswert an eins ran zu kommen. Du musst dich dazu einfach mal aufraffen und erkundigen anstatt so in den Tag zu träumen und nur im Internet rum zu hängen. Wenn Internet dann nutze es mal zur Recherche in deiner Gegend preiswert an ein Rad ran zu kommen, wie wäre das? Oder hast du wieder Ausreden warum das alles nicht geht.
Und was ist mit Sport? Warum läufst du nicht täglich morgens und abends ne halbe stunde zum Beispiel? Oder gehst in einen kampfsportverein (komm mir bitte nicht mit Kosten...die könntest du auch von Hartz IV aufbringen und viele Vereine bieten Billigtarife für Leute mit Niedrigeinkommen!)
Hör also bitte auf mit den faulen Ausreden, dass es nicht möglich ist an ein Fahrrad ran zu kommen. Es IST möglich, denn wo ein Wille ist finden sich immer Wege. Ich denke jedoch du willst nicht und bist recht bequem und richtest dich in deiner Krankheit ein und lebst wie du es selber geschrieben hast immer einfach in den Tag hinein. Das ist jedoch keine Lebensperspektive und auf Dauer wird das nicht gut gehen. Ich hoffe du weisst das und fängst an mehr Verantwortung für dich zu übernehmen. Je länger du damit wartest und je länger du dich an diesen in den Tag hinein leben bzw. träumen praktizierst desto schwieriger wird es wieder von dieser Schiene runter zu kommen. Lass dir das also gesagt an und fang HEUTE noch an aktiver zu werden..auch in Sachen Praktikum oder Fahrrad oder Sport machen zum Beispiel.
Was du dringend brauchst sind klare Aufgaben für dich und Erfolgserlebnisse diese Aufgaben zu lösen. Stell dir also zur Aufgabe z.B ein Fahrrad zu besorgen (legal versteht sich 😉) Und regle das in den nächsten 14 Tagen. Dazu also ab zu Beratungsstellen und gucken wo du ggf. Hilfe dafür findest. Erkundige dich bei deiner Stadt und in der Nähe wo es ggf. Räder gibt, guck in Zeitungen nach Gebrauchträdern etc.
Hör auf einen auf angeknaxte Prinzessin zu machen die es sich zu schade ist mal ein wenig zu bemühen. In Sachen Beschäftigungen muss es ja nicht unbedingt Tierheim sein, du kannst ja auch in Reitställen oder auf nem Bauernhof, in der Altenbetreuung oder sonstwo arbeiten. Auf jeden Fall solltest du dir nicht zu schade sein mal anzupacken, mal zu arbeiten. Ich denke jedoch du machst einen auf Selbstmitleid, versteckst dich hinter deiner Störung, tust auch nix dagegen damit du die Erkrankung als Ausrede beibehalten kannst und bist ziemlich zufrieden mit deiner derzeitigen Situation..jedenfalls offenbar nicht unzufrieden genug um ernsthaft was ändern zu wollen. So sehe ich das.
Ich kenne übrigens Borderliner die auch trotz Störung ne 40-Stundenarbeitswoche gut hinkriegen und sich selber finanzieren können. An deiner Störung kann es also generell nicht liegen, da stimmt was mit deiner Grundhaltung ggü dem Leben (noch) nicht.
Mach also dir selbst und auch anderen hier keinen vor und fang an ehrlicher zu sein und guck mal was du ändern solltest. Das wäre ein erster guter Schritt in die richtige Richtung.
Ich wünsche dir dabei viel Erfolg und drücke dir die Daumen!
Tyra
betr. Vermittelbarkeit: daran solltest DU arbeiten. Du kannst zum Amtsarzt gehen und das regeln. Zudem musst du sehr eng mit deinen behandelnden Ärzten (bzw. dich ehemals behandelnden Ärzten) zusammen arbeiten und da was regeln. Kläre das mal in einer Lebensberatung und mit deiner Betreuerin und hör mal auf die Leute.
In der Zeit in der du nicht vermittelbar bist solltest du zumindest in einer Therapie an dir arbeiten und ggf. per Abendschule od.ä. Fortbildungen machen. Nutze deine Zeit! Es ist nicht in Ordnung einfach so in den Tag zu leben und zwar auf Kosten anderer. Es ginge auch anders, wenn du mehr Aktivität und Engagement zeigen würdest. Aber das muss von dir selbst aus kommen, du solltest nicht warten bis der Staat dich eines Tages dazu zwingt. Wichtig ist von der Schiene weg zu kommen Leistung per Krankheit zu verweigern, d.h dich zu lange hinter einer psychischen Störung zu verschanzen...einer an sich behebbaren psychischen Störung. Behebbar insofern als das der Betroffene natürlich Einsicht und Leistungsbereitschaft zeigt und andoct, d.h. langfristig und zuverlässig in fachärztlicher Behandlung bleibt und macht was die Ärzte raten, die in der Therapie erarbeiteten Dinge auch im Alltag umsetzt.
In Hinsicht auf Freund habe ich nur spekuliert. Ich habe nie behauptet dein Freund sei ein Mistkerl sondern lediglich festgehalten, dass borderlinegestörte Missbrauchsopfer allgemein eine Tendenz dazu haben an Mistkerle zu geraten, was bei dir ja ggf nicht der Fall sein muss...aber wer weiss das schon genau?? Höchstens du selber. Ich bleibe bei der Meinung: bevor du dir allgemein ein Haustier oder einen Freund leistest solltest du erst einmal erwachsen und selbstständig werden! Immer ein Schritt nach dem anderen, erst einmal gute Berufsausbildung und Job dann ernsthafte Beziehung und mit jemandem zusammen ziehen. Auch für eine Beziehung muss man was tun, oft harte Beziehungsarbeit leisten...mit deiner Grundeinstellung auf Kosten anderer in den Tag zu leben und keine Leistung zu zeigen wird es mit einer Partnerschaft nicht klappen...jedenfalls nicht mit einer normalen Partnerschaft in der beide Partner gegenseitig was leisten und zustande bringen. Es ist in meinen Augen nicht in Ordnung mit einer untherapierten psychischen Störung in eine Beziehung zu gehen und vom Freund zu erwarten, dass der nach dem Umzug den Betreuer für dich spielt..ggf findet der das für eine zeitlang o.k. und ganz lustig aber auf Dauer geht so was selten gut. Du solltest dir klar darüber sein, dass viel Arbeit auf dich zu kommt und damit du das auch packst wäre es gut dein Leistungsniveau ab sofort täglich immer einen Schritt mehr hoch zu schrauben. Ein Sportprogramm oder kleine an sich leicht zu lösende Miniaufgaben wie ein Fahrrad besorgen können dir dabei sehr helfen.