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Sind Kreationisten päpstlicher als der Papst?

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@kuddeldaddeldu
Schön! Finde deine Erklärung gut, obwohl einige Sachen eher unwichtig sind. Soweit ich mich erinnern kann, sagter oder behauptete sogar, dass alle Lebewesen aus dem göttlichen Ursprung hervorgegangen sind.

Ich sehe die ganze Geschichte so: Es spielt überhaupt keine Rolle wer die Evolutionstheorie aufgestellt hat, ob er Darwin hieß oder Hoppelhase. Alle Behauptungen darüber widersprechen der Schöpfungsgeschichte und somit aus der Sicht der Katholischen Kirche nichtig! Was davor gewesen ist wird regelrecht vertuscht und mit i-welchen sinnlosen Ausreden belegt.
 
Pike, es stellt sich die Frage, warum Du Dein Un-Wissen über Fundamentalisten präsentierst?
Und was die Behauptungen der Anhänger der Evolutionstheorie betrifft, so hast Du Recht, dass die Behauptungen der Schöpfungsgeschichte widersprechen. An Beweisen, dass die Behauptungen der Evolutionisten richtig sind, fehlt es bislang. Ist Dir evt. ein Beweis bekannt, der für die Richtigkeit dieser Behauptungen sprechen könnte?

Hallo Nicht-Konform,
wenn Du bei den Fragen zur Evolutionstheorie von mir sachliche Argumente lesen möchtest, brauchst Du nur die Polemik weglassen und es ist hilfreich, wenn Du Dich von Deiner sympathischen Seite zeigst, die sicherlich auch vorhanden ist, oder? Und wenn nicht zu schnell zu viele Beiträge kommen, dann lese ich auch Deine höflich und sachlich gestellten Fragen, die ich gerne beantworten werde.

Kuddeldaddeldu,
zu Deine Frage, warum sich Anhänger der Evolutionstheorie über Kreationisten aufregen, kann ich Dir folgende Antworten anbieten:

  • Die Menschen glauben alles, es darf nur nicht in der Bibel stehen (Napoleon Bonaparte)
  • Fällt die Evolution als Herkunft weg, bleibt die Frage offen, woher wir Menschen stammen? Das ist so, als ob Du jemandem den Teppich unter den Füßen wegziehst. Wer würde sich nicht dagegen wehren?

    Es gibt Menschen, die damit leben können, dass sie auf diese oder jene Frage (z.B. zur Evolution bzw. zum Glauben an… ) keine Antwort haben. Wer kann schon jede Frage beantworten? Auch Wissenschaftler können das selbst auf eigenem Fachgebiet nicht. Anscheinend haben viele Anhänger der Evolutionstheorie mit offenen Fragen zur Evolution ein Problem.

    LG, Nordrheiner
 
. Der Hinweis, dass Violetta keinen Pfarrer kennt, der an der Evolutionstheorie zweifelt, ist kein Qualitätsmerkmal oder Hinweis für die Richtigkeit der Evolutionstheorie. 😕

Häää hab ich das was überlesen???? Die Eingangsfrage lautete nicht: "Stimmt die Evolutionstheorie", sondern sie zielte darauf ab, ob die Lehren der heutigen katholischen Kirche mit den Kreationisten konform gehen, oder nicht. Meiner Erfahung nach tun sie das nicht!
Bitte genau lesen und antworten!
 
Also ich verstehe ehrloch gesagt die ganze Aufregung nicht.
Meiner Meinung nach gibt es nicht DIE Evolutionstheorie: Es gibt nicht die EINE Wahrheit, und man kann und muss schließlich nicht zu 100% alles wissen.
Das heißt jedoch nicht, dass man sich mit einem Wissensstand von vor 2000 Jahren zufrieden geben muss. Hat Gott uns nicht auch Verstand gegeben, um unsere Umwelt zu erforschen? Um auf neue Ergebnisse zu kommen und altes zu hinterfragen?
Heute wissen wir eben, dass der Mensch so wie er ist nicht plötzlich "da" war, sondern sich aus anderen Lebensformen zu dem entwickelt hat, was er heute ist. NICHTS anderes besagt die Evolutionstheorie.
Meiner Meinung nach lässt sich das auch sehr gut mit einem Gottesglauben vereinbaren. Genauso erlebe ich das bei vielen Priestern und Pfarrern. Evolutionstheorie und Glaube widersprechen sich in keinster Weise. Deshalb ist mir schleierhaft, warum die Kreationisten so verbissen dagegen ankämpfen. Meiner Meinung nach, zeichnet sich doch ein gläubiger Mensch nicht dadurch aus, dass er stur auf vermeintlichen Fakten beharrt, sondern dass er eben glaubt: Und zwar an Gott und nicht an irgendwelche Thesen. Wie genau die Welt entstanden ist, sollte für einen gläubigen Menschen sekundär sein- viel wichtiger ist, was er daraus macht. Kreationisten scheinen zu vergessen, dass für einen gläubgen Menschen immer der Glaube an GOTT im Mittelpunkt stehen sollte! Tja, aber wenn sie meinen, sie müssen die Schöpfungsgeschichte zum neuen goldenen Kalb machen...naja!
 
Pike, es stellt sich die Frage, warum Du Dein Un-Wissen über Fundamentalisten präsentierst?

Hallo. Stellt sich mir die Frage, warum du es als Unwissen bezeichnest? Meiner Auffassung nach vertretten die Christlichen Fundamentalisten stark die These des Kreationismus.

Klar, ich behaupte nicht das ich mich mit diesem Thema stark ausseindergesetzt habe. Aber allgemein verstehe ich die Problematik und auch die Äußerungen des Vatikans zu diesem Thema.

An Beweisen, dass die Behauptungen der Evolutionisten richtig sind, fehlt es bislang. Ist Dir evt. ein Beweis bekannt, der für die Richtigkeit dieser Behauptungen sprechen könnte?
Nein. Beweise gibt`s nicht. Dafür sind die Menschen intellektuell noch nicht reif dafür, um all diese Fragen abklären zu können. Wahrscheinlich würde unser Kopf explodieren..

Verstehe nicht ganz! Was versuchst du mir zu sagen? Wo liege ich d. M. nach falsch?
 
Also ich verstehe ehrloch gesagt die ganze Aufregung nicht.
Meiner Meinung nach gibt es nicht DIE Evolutionstheorie: Es gibt nicht die EINE Wahrheit, und man kann und muss schließlich nicht zu 100% alles wissen.
Richtig, es gibt einige Evolutionstheorien und das Viele, was wir heute wissen, ist im Grund genommen noch recht wenig.

Das heißt jedoch nicht, dass man sich mit einem Wissensstand von vor 2000 Jahren zufrieden geben muss. Hat Gott uns nicht auch Verstand gegeben, um unsere Umwelt zu erforschen? Um auf neue Ergebnisse zu kommen und altes zu hinterfragen?
Auch richtig. Deswegen werden auch die Evolutionstheorien hinterfragt.

Heute wissen wir eben, dass der Mensch so wie er ist nicht plötzlich "da" war, sondern sich aus anderen Lebensformen zu dem entwickelt hat, was er heute ist.
Woher weisst Du das so genau?? Oder glaubst Du….?

NICHTS anderes besagt die Evolutionstheorie.
Meiner Meinung nach lässt sich das auch sehr gut mit einem Gottesglauben vereinbaren.
Ich nehme an, Du glaubst an Gott. Richtig? Wenn ja: Welchen Gottesglauben hast Du?
Wenn Du nicht an Gott glaubst, wieso meinst Du, dass Evolutionstheorie und Glaube an Gott sich vereinbaren lassen? Ich widerspreche schonmal an dieser Stelle.


Genauso erlebe ich das bei vielen Priestern und Pfarrern. Evolutionstheorie und Glaube widersprechen sich in keinster Weise. Das hängt davon ab, ob die biblische Schöpfungsgeschichte als falsch beurteilt wird – oder nicht.

Deshalb ist mir schleierhaft, warum die Kreationisten so verbissen dagegen ankämpfen. Aus meiner Sicht stellt sich die Frage, warum so verbissen manche Nicht-Christen versuchen, die Bibel als Märchenbuch hinzustellen.

Meiner Meinung nach, zeichnet sich doch ein gläubiger Mensch nicht dadurch aus, dass er stur auf vermeintlichen Fakten beharrt, sondern dass er eben glaubt: Und zwar an Gott und nicht an irgendwelche Thesen. Wie genau die Welt entstanden ist, sollte für einen gläubigen Menschen sekundär sein- viel wichtiger ist, was er daraus macht. Kreationisten scheinen zu vergessen, dass für einen gläubgen Menschen immer der Glaube an GOTT im Mittelpunkt stehen sollte! Tja, aber wenn sie meinen, sie müssen die Schöpfungsgeschichte zum neuen goldenen Kalb machen...naja!

Hallo Violetta Valerie,
viele Christen sind schon an Fakten interessiert und auch an wissenschaftlichen Erkenntnissen. Insofern interessiere ich mich auch für Theorien, ob sie nun im Widerspruch zur Bibel stehen oder nicht. Und bei Evolutionstheorien handelt es sich nunmal um Theorien – und nicht um Fakten.
Ich gebe Dir Recht, für einen Christen steht der Glaube an Gott im Mittelpunkt. Dabei verlässt er sich darauf, dass durch die Bibel Gott den Menschen informiert, lehrt und führt. Insofern hat die biblische Schöpfungsgeschichte auch eine Bedeutung.
Die Frage bleibt: Warum wollen Nicht-Christen so verbissen beweisen, dass die Evolutionstheorien richtig sind?

Sind die Evolutionstheorien das goldene Kalb vieler Nicht-Christen?



LG, Nordrheiner
 
Wir alle sind aus Leben und Natur entstanden, und mit diesen Informationen leben wir. Gott und Wissenschaft sind Ableitungen daraus. Das ist doch wirklich nicht so schwierig.
 
Heute wissen wir eben, dass der Mensch so wie er ist nicht plötzlich "da" war, sondern sich aus anderen Lebensformen zu dem entwickelt hat, was er heute ist.
Woher weisst Du das so genau?? Oder glaubst Du….?

Das weiß und glaube ich, weil nichts auf der Welt ein "Endzustand" ist. Alles entwickelt sich aus etwas anderem heraus. Es macht also eine "Evolution" durch. Wir wissen, dass wir heute anders sind als von 100, vor 1000 und vor 10000 Jahren. Wir wissen nicht, wo und wie es angefangen hat und wer das ganze "angestoßen" hat. Das halte ich für Evolutionstheorie und das ist meiner Meinung nach auch vollkommen mit einem Chritlichen Gottesglauben vereinbar. Es gibt in der Bibel nix, was besagt, dass der Mensch sich nicht entwickelt!
Ich denke, es ist viel zu kurzsichtig gedacht, wenn der Mensch versucht in der Bibel Tatsachen zu lesen. Warum sind wir so scharf auf Fakten und Beweise? Brauchen wir die, nur damit uns das glauben nicht so schwer fällt?
Ich sehe die Bibel als ein großes Bild: Und zwar ein Bild, so das den Mensch und seine Beziehung zu Gott und der Welt abstrakt zeichnet. Glaube ist etwas, das sich in unserer Seele abspielt- unsere Seele braucht keine Fakten, sondern sie braucht Bilder um zu verstehen.
Meine Seele jedenfalls stört sich nicht an dem Bild, dass Zb alles in einer Woche entstanden sein soll- sie liest daraus: Es ist ENTSTANDEN und zwar nacheinander! Es war nicht plötzlich da oder hat sich selbst geschaffen. Mein Verstand stört sich daran, dass es in einer Woche entstanden sein soll, aber er erkennt eben die Bildhaftigkeit der Darstellung an. Wenn ich Fakten will, dann lese ich ein wissenschaftliches Buch und gebe mich damit zufrieden, dass wir nicht alles wissen können. Wenn ich glauben will kann ich in der Bibel, oä lesen und habe den Vorteil, dass ich hier für alles eine Erklärung bekomme. Hat beides seine Vorteile und widerspricht sich nicht!

Ich nehme an, Du glaubst an Gott. Richtig? Wenn ja: Welchen Gottesglauben hast Du?
Wenn Du nicht an Gott glaubst, wieso meinst Du, dass Evolutionstheorie und Glaube an Gott sich vereinbaren lassen? Ich widerspreche schonmal an dieser Stelle.
Allein die Frage finde ich schon viel zu eindimensional gedacht- Welcher Gottesglaube? MEIN Gottesglaube! jeder ist verschieden: oder gibt es etwa Standarts, nach denen der Glaube definiert wird?
Wieso hat die Tatsache ob ICH glaube etwas damit zu tun, ob Evolutionstheorie und Gott vereinbar sind?

Ich habe ua in verschiedensten Kirchen Gespräche mit Pfarrern geführt und habe dabei viele sehr tolerante und weltoffene Menschen kennengelernt. Das hat mir gezeigt, dass es auf der einen Seite falsch ist, Kirche und Glaube allgemein zu verteufeln, aber auf der anderen Seite habe ich gemerkt, dass jede Art von Fundamentalismus ganz an den Lehren der Bibel vorbeigeht.
Wer wirklich von Herzen glaubt, dem kann es sch***egal sein, ob und wie der Nachbar glaubt!
 
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