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Sie lügt

Herzlich willkommen im HR.

Einerseits ist Dein Misstrauen ein Problem, Misstrauen macht jede Beziehung kaputt.
Andererseits scheint es aber auch häufig angebracht zu sein.
Sie belügt Dich wirklich.
Du solltest etwas gegen Dein Misstrauen tun, vielleicht eine Therapie.

Wesentlich ist für Dich zu erfahren, ob sie lügt, weil sie Dein Misstrauen fürchtet.
Oder ob sie lügt, weil sie etwas zu verbergen hat.
Vielleicht versucht ihr es zusätzlich mit einer Paartherapie.

So weitermachen wie bisher, wird aus meiner Sicht wahrscheinlich zur Trennung führen.
 
A

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Re: Sie lügt
Hallo hoko,

schau mal hier:
Sie lügt. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Ihr habt vielleicht beide recht viel erlebt, das euch vorsichtig sein lässt. Du argwöhnst ihr, sie dir.

Du hast Angst vor ihr, sie vor dir. Über diese Ängste könntet ihr ja gemeinsam nachdenken.
 
Erstmal Danke für die vielen Antworten.

ich werde jetzt mal etwas zusammenfassen.
Zum Thema meiner Geschichte. Der habe ich mich gestellt und Therapie gemacht (aber etwas bleibt immer).

Ich hatte durchaus auch Beziehungen die auf vertrauen ruhten.
Die Frage ist was war zuerst da, die Henne oder das Ei?
Ich hier antworten gelesen, dass ich mit meinem Misstrauen so ein verhalten provozieren würde.

Sie hat von Anfang an gelogen in kleinen Dingen, da habe ich drüber weggesehen (Anfang Verliebtheit) , aber es hat sich so langsam eingeschlichen.

Das was mich am meisten getroffen hat, dass sie das immer umgedreht hat, wenn ich gemerkt habe das sie mich angelogen hat und ich sie gefragt habe, hat sie alles abgestritten und mich hingestellt das ich grundlos sauer bin und mit mir kann man nicht reden, immer war am Ende ich der , der nicht vertraut.

Auf die Frage, ob sie das nicht verstehen kann, dass wenn man belogen wird auch misstrauisch wird, kam immer nur du vertraust mir nicht.

Auch die letzte Lüge die ich hier beschrieben habe, hat sie erst abgestritten (Du fuckst mich ab, das stimmt nicht“) . Als sie aber eingesehen hat das ich es weiß, kam keine Entschuldigung, sondern nur, der Kontakt zum Ex Kollegen ist belanglos ( Kann sein aber warum lügt sie erst und streitet es ab) Er wollte nach langer Zeit nur eine Info von ihr, die man in 30 Sekunden im Web findet.


Ich habe es immer wieder versucht, aber das letzte mal lügen war für mich zuzviel.

Liebe ich sie noch? Weiß ich ehrlich nicht nach so langer Zeit, ob das ganze nur noch Gewohnheit ist. Sie tut viel für mich, genau so wie ich für sie.

Aber dieses Misstrauen werde ich wohl nicht mehr los, da sie ja auch nicht reden will.
Sie stellt es bei unserem Erwachsenen Sohn so dar, dass ich wieder mal sauer war, immer ist sie das Opfer.

Was will ich, ehrlich keine Ahnung. Wir haben gemeinsam viel aufgebaut und erreicht, dass würde jetzt alles den Bach runtergehen, aber ich leide die letzte Zeit sehr darunter.

Noch eins, es dreht sich alles immer nur um sie, anderen zuhören, vor allem mir fällt ihr schwer, wenn sie von ihrem Job reden kann dann tut sie das, wenn es sein muss Tag und Nacht. Wenn ich mal etwas habe, hört sie mal kurz zu, ohne den Kopf vom Handy zu heben, aber sie erzählt mir jeden Tag wie sehr sie mich liebt. Ich habe meine Zweifel.

Wieder lange geworden, aber es tut gut mal drüber zu reden.

Viele Grüsse
 
Hallo,

auch wenn Du wohl generell zu Mißtrauen neigst, kann ich gut verstehen, dass Du im Falle Deiner Frau berechtigt mißtrauisch bist.

Sie ist offenbar nicht fähig, Fehler und Lügen einzugestehen und dreht einfach den Spieß um und stilisiert sich zum Opfer und Dich zum Täter und beschuldigt Dich. So ist keine normale und sachliche Kommunikation möglich.

Sie scheint sehr auf sich bezogen zu sein, wenn sie fast nur von sich redet und Dir kaum zuhört.

Was genau gibt Dir die Beziehung noch? Für mich muss eine Beziehung Geben und Nehmen haben. Man muss das Gefühl haben, wertgeschätzt zu werden, dass der Partner einem zuhört, einen ernstnimmt und einen nicht wie ein kleines Kind behandelt. Man muss in der Lage sein, Fehler einzusehen und sein Verhalten selbstkritisch zu hinterfragen.

Deine Frau scheint, so klingt es, zu dem nicht in der Lage. Was hält Dich noch? Der Sohn?

Jemanden zu sagen, dass man ihn liebt, bedeutet erst dann etwas, wenn man es auch im Verhalten sieht. Worte sind sehr geduldig und schnell gesagt.
 
Danke für die Antworten.

Das stimmt, sie sieht es nicht ein, wenn ich versuche darüber zu reden, blockt sie sofort.

Immer aber auch immer sind die andere Schuld, im Job oder wo auch immer.

Mein Sohn ist wieder ein ganz anderes Thema, der ist „Erwachsen“ und hält mich nicht, wenn er spürt das zwischen uns etwas nicht stimmt, versucht er sofort sich auf ihre Seite zuschlagen, er wohnt nicht mehr bei uns.

Was mir die Beziehung noch gibt, gute Frage. Es hat sich alles so eingeschlichen, wir haben auch schöne Momente zusammen, keine Frage. Aber ich kann ihr halt nicht mehr Vertrauen und wenn sie mir erzählt das sie später heimkommt, dann fange ich an zu überlegen stimmt das, dass es der Job ist, oder nicht.

Wenn ich sie darauf Anspreche, also Ursache und Wirkung, kommt wieder Du vertraust mir nicht und wenn ich sage das, dass mit ihren Lügen zu tun hat, macht sie zu.

Ich weiß man kann nicht alles mit „Zu alt für einen Neuanfang“ erklären, aber etwas über 60 ist doch nicht mehr ganz Jung und ja es geht auch um unseren gemeinsam erarbeiteten „Wohlstand“ , der dann so nicht mehr haltbar ist.

Bitte nicht verurteilen nach dem Motto „Dann kann es nicht so schlimm sein“

Wenn ich so drüber schreibe, fällt mir auf wie sehr mich das die Jahre immer wieder mitgenommen hat.
 
Bitte nicht verurteilen nach dem Motto „Dann kann es nicht so schlimm sein“

Wenn ich so drüber schreibe, fällt mir auf wie sehr mich das die Jahre immer wieder mitgenommen hat.

Hallo,

natürlich verurteilen wir Dich nicht. Eine der Regeln hier im Forum ist ein respektvoller Umgang, da gehört Verurteilen nicht dazu.

Ich kann es verstehen, man wächst rein in eine Beziehung, passt sich an, es ist nicht alles schlecht, man ist nicht alleine. Man wird manchmal auch etwas träge, weiß ja auch nicht, ob man noch jemanden finden würde, hat keine Lust mehr zu suchen. Und daher erträgt man und verdrängt.

Und ist aber nicht wirklich glücklich. Wenn man dann darüber nachdenkt, den Gefühlen Worte gibt, sieht man sich manchmal etwas von außen und merkt dann plötzlich, dass man lange Zeit schon nicht mehr wirklich zufrieden war. Und man hat vielleicht etwas resigniert.

Es ist eine Frage der Gewichtung. Was zählt mehr: die schönen Momente, das Vertraute (auch wenn das Vertraute nicht automatisch Glück bedeutet), das manchmal behagliche Zusammenleben mit den gewohnten Ritualen.

Oder einen neuen Schritt wagen. Eine Grenze setzen, sagen, was man nicht mehr will und was man möchte. Vielleicht eine Paarberatung vorschlagen bzw. darauf pochen. Dem Partner klarmachen, dass man schlimmstensfalls auch bereit ist zu gehen, wenn sich nichts ändert. Sich selbst wichtiger nehmen und die eigene Unzufriedenheit nicht mehr hinnehmen.

Irgendwann hat man manchmal solange weggeguckt oder sich Dinge schöngeredet oder verdrängt, dass das Fass voll ist. Und man Ausreden und Lügen nicht mehr glauben mag und die Wahrheit möchte und das Gefühl haben will, jemanden wirklich zu vertrauen.

Wohin tendierst Du? Es ist auch völlig okay natürlich, Dir hier Luft zu machen. Es gibt auch ein Unterforum Tagebuch, falls das für Dich in Frage käme.
 
Hallo,

natürlich verurteilen wir Dich nicht. Eine der Regeln hier im Forum ist ein respektvoller Umgang, da gehört Verurteilen nicht dazu.
OK Danke
Ich kann es verstehen, man wächst rein in eine Beziehung, passt sich an, es ist nicht alles schlecht, man ist nicht alleine. Man wird manchmal auch etwas träge, weiß ja auch nicht, ob man noch jemanden finden würde, hat keine Lust mehr zu suchen. Und daher erträgt man und verdrängt.
100 %
Und ist aber nicht wirklich glücklich. Wenn man dann darüber nachdenkt, den Gefühlen Worte gibt, sieht man sich manchmal etwas von außen und merkt dann plötzlich, dass man lange Zeit schon nicht mehr wirklich zufrieden war. Und man hat vielleicht etwas resigniert.

Es ist eine Frage der Gewichtung. Was zählt mehr: die schönen Momente, das Vertraute (auch wenn das Vertraute nicht automatisch Glück bedeutet), das manchmal behagliche Zusammenleben mit den gewohnten Ritualen.

Oder einen neuen Schritt wagen. Eine Grenze setzen, sagen, was man nicht mehr will und was man möchte. Vielleicht eine Paarberatung vorschlagen bzw. darauf pochen. Dem Partner klarmachen, dass man schlimmstensfalls auch bereit ist zu gehen, wenn sich nichts ändert. Sich selbst wichtiger nehmen und die eigene Unzufriedenheit nicht mehr hinnehmen.
Paartherapie haben wir schon gemacht, bringt nicht viel, da sie null auf ihr Verhalten eingeht, sondern mich als Misstrauisch hinstellt, wenn man sie dann fragt, ob man das Misstrauen nicht verstehen kann , macht sie zu. Wir können jetzt weiter stillschweigen und in ein paar Tagen ist für sie alles wieder ok. Ob sie mich betrügt weiss ich nicht, ob ich ihr das zutraue ist schwer zu beantworten. Durch ihr Lügen fällt es mir schwer irgendetwas zu glauben.

Unser Sohn ist ebenfalls ein grosser Lügner und glaubt sich oft selbst
Irgendwann hat man manchmal solange weggeguckt oder sich Dinge schöngeredet oder verdrängt, dass das Fass voll ist. Und man Ausreden und Lügen nicht mehr glauben mag und die Wahrheit möchte und das Gefühl haben will, jemanden wirklich zu vertrauen.

Wohin tendierst Du? Es ist auch völlig okay natürlich, Dir hier Luft zu machen. Es gibt auch ein Unterforum Tagebuch, falls das für Dich in Frage käme.
Danke für eurer Verständnis
 

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