CupCoffie
Aktives Mitglied
Ihr lieben Klugen hier,
und besonders die "Trockenen"/"Cleanen":
dass ich getrunken habe, ist ja hier kein Geheimnis.
Und dass ich seit 17 Jahren trocken bin, ist auch keins.
Aber ich habe 6 Jahre meines Lebens sozusagen narkotisiert verbracht;
da ich eine Spiegel-Trinkerin bin, war ich nie total betrunken, sondern immer nur leicht angesäuselt (damit das keiner für harmlos hält: dafür habe ich 4 Liter Wein am Tag gebraucht), ich habe sogar auf Alk (und Valium) mein Referendariat als Lehrerin gemacht.
Ich habe auch außer mir selbst keinem geschadet (war unverheiratet und kinderlos) - dennoch:
Ich kann mir das nicht verzeihen.
Ich krieg das auch nicht in meinen Lebenslauf integriert, so nach dem Motto: das war schon für was gut....
Für was denn? Für eine nicht stattgefundene Karriere?
Für Wochen und Monate, an die ich mich gar nicht erinnere?
Für Erfahrungen mit Liebhabern, die ich nüchtern nie genommen hätte?
An Badewannen voller Gefühle, die ich gar nicht gefühlt, sondern betäubt habe?
Bitte: wer von Euch kennt das?
Lebensabschnitte, die man sich selbst sooooo übel nimmt...
Wie kann man damit umgehen, damit man aufhören kann, sich das immer wieder vorzuwerfen?
Ich möchte diese Jahre wiederhaben und "richtig" leben!
Bitte sagt mir, wie Ihr das macht. Oder ob Ihr es auch so schwierig findet.
CupCoffie
und besonders die "Trockenen"/"Cleanen":
dass ich getrunken habe, ist ja hier kein Geheimnis.
Und dass ich seit 17 Jahren trocken bin, ist auch keins.
Aber ich habe 6 Jahre meines Lebens sozusagen narkotisiert verbracht;
da ich eine Spiegel-Trinkerin bin, war ich nie total betrunken, sondern immer nur leicht angesäuselt (damit das keiner für harmlos hält: dafür habe ich 4 Liter Wein am Tag gebraucht), ich habe sogar auf Alk (und Valium) mein Referendariat als Lehrerin gemacht.
Ich habe auch außer mir selbst keinem geschadet (war unverheiratet und kinderlos) - dennoch:
Ich kann mir das nicht verzeihen.
Ich krieg das auch nicht in meinen Lebenslauf integriert, so nach dem Motto: das war schon für was gut....
Für was denn? Für eine nicht stattgefundene Karriere?
Für Wochen und Monate, an die ich mich gar nicht erinnere?
Für Erfahrungen mit Liebhabern, die ich nüchtern nie genommen hätte?
An Badewannen voller Gefühle, die ich gar nicht gefühlt, sondern betäubt habe?
Bitte: wer von Euch kennt das?
Lebensabschnitte, die man sich selbst sooooo übel nimmt...
Wie kann man damit umgehen, damit man aufhören kann, sich das immer wieder vorzuwerfen?
Ich möchte diese Jahre wiederhaben und "richtig" leben!
Bitte sagt mir, wie Ihr das macht. Oder ob Ihr es auch so schwierig findet.
CupCoffie