Gatinha
Aktives Mitglied
Heute um 16 Uhr hat Shirkan sich auf den Weg gemacht zum Regenbogenland. Draussen schien die Sonne und er hat ein letztes Mal geschnurrt, als die Narkose anfing zu wirken.
Machs gut, mein kleiner Schatz
wir werden Dich nie vergessen
Shirkan war in der letzten Zeit eh sehr dünn geworden und man sah, dass er abbaute. auch fing er öfter an, unter sich zu machen und wirkte geistig desorientiert.
Gestern spitzte sich die Lage zu, er bekam nachmittag einen Krampfanfall, und lief dann desorientiert durch die Wohnung. Er machte wieder mehrfach unter sich in der nacht, sass im Flur immer auf derselben Stelle.
Heute früh musste ich erstmal zur Arbeit, hatte zum Glück nur ne kurze Schicht, nach Arbeit zuhause nach Shirkan gesehen, er lag im Kratzbaum, ich rief die TÄ an, schilderte die Lage, und sollte um halb vier vor der regulären Sprechzeit in die Praxis kommen.
Auf dem Weg wusste ich, dass es ein Weg ohne Wiederkehr sein wird, die Sonne schien und Shirkan mauzte leise unterwegs.
Shirkan hatte extrem geweitete Pupillen, vermutlich von dem Krampfanfall gestern, also konnte er nichts mehr sehen. Als ob das nicht genug war, tastete die TÄ beim Untersuchen einen grossen Lebertumor.
Sie meinte, man könnte noch was versuchen, aber es sei besser, ihn zu erlösen. Das war mir auch klar, denn der Tumor verschwindet ja nicht einfach so, und Lebensqualität hatte Shirkan ja seit spätestens gestern definitiv nicht mehr.
Die TÄ fragte mich, ob ich dabei bleiben möchte. Shirkan bekam die Narkose, die sehr schnell wirkte. ich erzählte ihm, wie schön es im Regenbogenland sei und dass er keine Angst haben braucht. Dann bekam er nochmal Narkosenachschlag, das reichte schon fast aus, sein Herzschlag war nur noch ganz schwach zu hören. Als er die endgültige Spritze bekam, setzte der herzschlag sofort ganz aus.
Shirkan ist friedlich und sanft eingeschlafen.
Nie wieder rote Flusen in der Wohnung und an meinen klamotten, nie mehr Kopfkissenkuschler und Indenschlaf-Schnurrer, nie mehr Rückenwärmer hier am PC.
15 jahre meines und Deines Lebens hast Du uns begleitet. ich weiss noch, wie Du mit 1,5 jahren zu uns kamst und wie super scheu Du warst.
Andreas (mein verstorbener Mann) und Du, Ihr habt Euch so geliebt. Nun seid Ihr wieder zusammen.
Traurige Grüsse
Gatinha und 4er Bande und Engelchen Shirkan
Machs gut, mein kleiner Schatz
wir werden Dich nie vergessen
Shirkan war in der letzten Zeit eh sehr dünn geworden und man sah, dass er abbaute. auch fing er öfter an, unter sich zu machen und wirkte geistig desorientiert.
Gestern spitzte sich die Lage zu, er bekam nachmittag einen Krampfanfall, und lief dann desorientiert durch die Wohnung. Er machte wieder mehrfach unter sich in der nacht, sass im Flur immer auf derselben Stelle.
Heute früh musste ich erstmal zur Arbeit, hatte zum Glück nur ne kurze Schicht, nach Arbeit zuhause nach Shirkan gesehen, er lag im Kratzbaum, ich rief die TÄ an, schilderte die Lage, und sollte um halb vier vor der regulären Sprechzeit in die Praxis kommen.
Auf dem Weg wusste ich, dass es ein Weg ohne Wiederkehr sein wird, die Sonne schien und Shirkan mauzte leise unterwegs.
Shirkan hatte extrem geweitete Pupillen, vermutlich von dem Krampfanfall gestern, also konnte er nichts mehr sehen. Als ob das nicht genug war, tastete die TÄ beim Untersuchen einen grossen Lebertumor.
Sie meinte, man könnte noch was versuchen, aber es sei besser, ihn zu erlösen. Das war mir auch klar, denn der Tumor verschwindet ja nicht einfach so, und Lebensqualität hatte Shirkan ja seit spätestens gestern definitiv nicht mehr.
Die TÄ fragte mich, ob ich dabei bleiben möchte. Shirkan bekam die Narkose, die sehr schnell wirkte. ich erzählte ihm, wie schön es im Regenbogenland sei und dass er keine Angst haben braucht. Dann bekam er nochmal Narkosenachschlag, das reichte schon fast aus, sein Herzschlag war nur noch ganz schwach zu hören. Als er die endgültige Spritze bekam, setzte der herzschlag sofort ganz aus.
Shirkan ist friedlich und sanft eingeschlafen.
Nie wieder rote Flusen in der Wohnung und an meinen klamotten, nie mehr Kopfkissenkuschler und Indenschlaf-Schnurrer, nie mehr Rückenwärmer hier am PC.
15 jahre meines und Deines Lebens hast Du uns begleitet. ich weiss noch, wie Du mit 1,5 jahren zu uns kamst und wie super scheu Du warst.
Andreas (mein verstorbener Mann) und Du, Ihr habt Euch so geliebt. Nun seid Ihr wieder zusammen.
Traurige Grüsse
Gatinha und 4er Bande und Engelchen Shirkan