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Sexuelle Unlust am Beziehungsanfang

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 123589
  • Datum Start Datum Start
Hallo zusammen,

ich bin nun seit 2 Monaten mit meiner Partnerin zusammen. Wir passen grundsätzlich sehr gut zusammen, aber ich merke, dass sie selten Lust auf Sex hat. Nach eigenen Worten stört es sie auch nicht. Es ist in ihrem Leben kein großes Thema. Man merkt das ja auch spätestens, wenn die eigenen Wallungen ins Leere gehen und vom Partner nicht reflektiert werden.

Ich nehme auf dieser Ebene eine permanente Zurückweisung wahr. Sie meinte, es sei nicht so schlimm, aber da ich dieses Thema mehrmals angesprochen habe, fällt es ihr nun noch schwerer Intimität aufzubauen. Wenn wir mal was unternehmen, geht sie danach alleine heim, es wirkt für mich so, als würde sie flüchten vor meinem "Verlangen".

Klar, am Beziehungsanfang sollte sowas nicht sein... Andererseits nimmt sie seit einem Jahr täglich eine moderate Dosis Lyrica ein. Bekannte Nebenwirkungen sind eben Libidoverlust und Schläfrigkeit, aber das streitet sie ab. Sie beteuert, dass das Verlangen noch nie sehr ausgeprägt war. Es gab einen familiären Todesfall im Pubertätsalter, der Verlust hat sie schwer getroffen und letztlich schlaflose Nächte und Ängste bereitet, die nun verhaltenstherapeutisch mit Unterstützung von Lyrica behandelt werden. Sie meinte jedoch, ich sei der erste, bei dem sie sich viel schneller fallen lassen kann und sie findet mich extrem heiß. Ich kann letzteres nicht ganz glauben und würde es eher als "attraktiv" abstempeln, denn unter "heiß" verstehe ich auch eine gewisse körperliche Erregung, und die nehme ich bei ihr nur schwach war... sehr schade das ganze.

Wie hört sich das für euch an? Soll ich es gleich lassen oder hat jemand auch positive Erfahrungen damit gemacht? Danke schon mal!
Die körperliche Verschmelzung ist vor allem am Anfang sehr stark.

Wenn die Frau nicht so oft möchte, führt die Anzahl der Versuche zum Ziel.
Zeige ihr wie sehr du ihre Nähe magst und sie wird sie auch öfter erwidern.
 
Erstmal danke für alle Antworten, es freut mich vor allem sehr, dass hier so respektvoll miteinander umgegangen und diskutiert wird und mich bisher keiner vorverurteilt hat oder dergleichen. Hab das auch schon mal ganz anders erlebt.

So sollte es auch sein.
Manche Leute im Forum sind halt sehr dünnhäutig bei speziellen Themen, meistens sexueller Natur. Das würde ich aber nie auf mich beziehen, sondern liegt oft an negativen Erfahrungen die sie gemacht haben. Daher nehmen manche Leute vieles eher +persönlich+ als andere. Ist aber generell bei Menschen so, nicht nur hier im Forum.

@Topic

Ich finde es immer recht schwierig. In der Kennenlernphase möchte man ja auch nicht extrem direkt sein und nach der Ausprägung der Libido fragen. Das artet dann schon eher +sehr+ oberflächlich/notgeil an. Andererseits muss +das+ halt passen, sonst wäre für mich eine Beziehung auf die Dauer nicht tragbar.
Ich hab sowas öfter mitgemacht und es war dann für beide Seiten unschön.
 
Hallo zusammen,

ich bin nun seit 2 Monaten mit meiner Partnerin zusammen. Wir passen grundsätzlich sehr gut zusammen, aber ich merke, dass sie selten Lust auf Sex hat. Nach eigenen Worten stört es sie auch nicht. Es ist in ihrem Leben kein großes Thema. Man merkt das ja auch spätestens, wenn die eigenen Wallungen ins Leere gehen und vom Partner nicht reflektiert werden.

Ich nehme auf dieser Ebene eine permanente Zurückweisung wahr. Sie meinte, es sei nicht so schlimm, aber da ich dieses Thema mehrmals angesprochen habe, fällt es ihr nun noch schwerer Intimität aufzubauen. Wenn wir mal was unternehmen, geht sie danach alleine heim, es wirkt für mich so, als würde sie flüchten vor meinem "Verlangen".

Klar, am Beziehungsanfang sollte sowas nicht sein... Andererseits nimmt sie seit einem Jahr täglich eine moderate Dosis Lyrica ein. Bekannte Nebenwirkungen sind eben Libidoverlust und Schläfrigkeit, aber das streitet sie ab. Sie beteuert, dass das Verlangen noch nie sehr ausgeprägt war. Es gab einen familiären Todesfall im Pubertätsalter, der Verlust hat sie schwer getroffen und letztlich schlaflose Nächte und Ängste bereitet, die nun verhaltenstherapeutisch mit Unterstützung von Lyrica behandelt werden. Sie meinte jedoch, ich sei der erste, bei dem sie sich viel schneller fallen lassen kann und sie findet mich extrem heiß. Ich kann letzteres nicht ganz glauben und würde es eher als "attraktiv" abstempeln, denn unter "heiß" verstehe ich auch eine gewisse körperliche Erregung, und die nehme ich bei ihr nur schwach war... sehr schade das ganze.

Wie hört sich das für euch an? Soll ich es gleich lassen oder hat jemand auch positive Erfahrungen damit gemacht? Danke schon mal!
Hallöchen,

in meinen Augen ist die Wahrhscheinlichkeit eher gering, dass sich ein schon zu Beginn abzeichnender großer Unterschied in der Libido so angleicht dass es dann für beide passt. Zwar ist es durchaus möglich, dass sie sich mit der Zeit besser fallen lassen kann und sich durch stärkere Gefühle auch ihr Verlangen nach Dir ändert, doch sollte man in meinen Augen nicht davon ausgehen. Ich würde ihr da auch Glauben schenken, dass es nicht mit Lyrica zusammen hängt. Psychische Probleme alleine können schon für eine geminderte Libido sorgen.
Wenn Du Dich permanent zurückgewiesen fühlst und sie sich wohl nun auch durch die Situation etwas unter Druck gesetzt fühlt, sehe ich ganz ehrlich eher schwarz für ein Gelingen der Beziehung. Womöglich ist es hier dann auch besser für euch beide, wenn zeitnah ein Schlussstrich gezogen wird bevor sich noch mehr Gefühle aufbauen und der Schmerz größer wird.

Grüße
 
Ich sehe es wie @Q-cumber .

Eine Beziehung zwischen 2 Menschen deren Libido so extrem verschieden ist, kann auf lange Sicht NICHT gut gehen. Außer man wäre bereits zu +alt+ dafür.
Tja, und wann ist man zu alt dafür? Gesunde Lebensweise vorausgesetzt geht das lange. Meine Schwiegermutter hatte schon den 90jährigen (verwittweten) Nachbarn, für den sie einkaufte, beim Pornokonsum samt wi*** erwischt.
 
Ich will mir gar nicht erst vorstellen, wie es wäre, wenn wir noch weniger miteinander schlafen... Insofern wird es wohl auf eine baldige Trennung hinauslaufen.
Schade. Aber für sie wird es besser sein. Vielleicht trifft sie auf einen geduldigen Mann, mit dem sie zunächst mal nicht-penetrativ erkundet, was ihr Lust bereitet.
Da dir an häufigen Kopulationen gelegen ist und du nach nur zwei Monaten schon auf dem Zahnfleisch gehst, weil du penetrieren willst, passt es mit euch offenbar nicht.
 
Schade. Aber für sie wird es besser sein. Vielleicht trifft sie auf einen geduldigen Mann, mit dem sie zunächst mal nicht-penetrativ erkundet, was ihr Lust bereitet.
Da dir an häufigen Kopulationen gelegen ist und du nach nur zwei Monaten schon auf dem Zahnfleisch gehst, weil du penetrieren willst, passt es mit euch offenbar nicht.
Du Schroti, ich hab da mal ne frage...

In einem anderen thread geht es darum, daß eine Frau daß problem hat, daß ihr freund absolut keinen bock auf sex hat. Und da hast du folgendes geschrieben:

Ich würde ein Gespräch VERLANGEN. Und zwar ein vernünftiges. Sollte er sich dem entziehen, wäre er wieder Single. Und ich auch. 🙂
Irgendwie klingt das für mich so, als hättest du ein ziemlich fest geprägtes feindbild, kann das sein? Wenn der typ sex will, dann ist er ein @rsch und will er keinen, dann weil er ein @rsch ist 🤣
 
Sie entzieht sich keinem Gespräch.
Oder habe ich das überlesen?
Zudem sind die beiden erst seit zwei Monaten ein Paar, da sollte man schon die Geduld aufbringen, sich behutsam zu nähern.
Aber ich denke mal, es passt nicht.
(Ich finde Männer nicht generell arschig. Arschig finde ich, wenn Penetration als Sex schlechthin gewertet wird und man nicht individuell auf die Bedürfnisse der beiden jeweils Involvierten guckt.)
 
Hm, ich fühle mich dann schon auch begehrt, wenn mir der Andere Raum und Zeit gibt. Dann hab ich teilweise auch verstärkt das Gefühl, dass es wirklich um mich geht, das unsere Verbindung an sich Lust auslöst und es nicht nur ein generelles sexuelles Bedürfnis ist, das abreagiert wird (das klingt jetzt etwas abwertend, soll es aber nicht sein).

Ungefähr so bin ich auch gestrickt. Mit meinem jetzigen Freund passt es super. Stark triebgesteuerte Männer, die in erster Linie wegen dem GV Beziehungen eingehen und den Sex wichtiger finden als intensive Gespräche, gemeinsame Interessen etc. passen nicht zu mir.
 
Schade. Aber für sie wird es besser sein. Vielleicht trifft sie auf einen geduldigen Mann, mit dem sie zunächst mal nicht-penetrativ erkundet, was ihr Lust bereitet.
Da dir an häufigen Kopulationen gelegen ist und du nach nur zwei Monaten schon auf dem Zahnfleisch gehst, weil du penetrieren willst, passt es mit euch offenbar nicht.

So viel zum Thema respektvoller Umgang. Aber wie Lotus37 ja schon angemerkt hat, nehmen manche es sehr viel persönlicher und werden dann beleidigend.

Ihre bisherigen Beziehungsversuche gingen über wenige Monate nicht hinaus. Sind wohl alle ungeduldig. Böse Männer, alle gleich.

Du empfindest einmal die Woche als häufig? Witzig.

Auf dem Zahnfleisch gehen? Es geht darum, ob die Beziehung unter solchen Bedingungen eine Zukunft hat. Meine Güte, wie unsympathisch kann man sein.
 
Hallo,

ich habe auch jahrelang in einer sexlosen Beziehung gelebt.
Es lohnt sich nicht.
Das sage ich aus meiner Erfahrung heraus.
Ohne Sex kann man Brieffreunde sein, Ausgeh-Freunde, Sports-Freunde, .... , aber keine Liebes-Beziehung wie zwischen Frau und Mann.
Was soll das auch ohne Sex sein?

Sex kann verschiedenes sein. Es geht nicht nur immer um Penis in Vagina. Es geht darum, sich gegenseitig und miteinander schöne Gefühle zu bereiten, die zutiefst befriedigen. Und die Intimität, Gemeinschaftsgefühle herstellen.

Aber wenn einer diese Intimität nicht zulassen will, ist alle Liebesmüh vergebens.

Grüße
 

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