Polarbärin1995
Mitglied
Hallo liebes Forum,
Das hier ist ungefähr der 38. Anlauf, diesen Thread zu verfassen, also wenn ihr das lest, habe ich es offenbar endlich geschafft.
Ich bin 23 Jahre alt und wusste schon mit 12, dass ich bisexuell bin. So weit, so gut. Abgesehen davon, dass meine Mutter damit nicht so gut klarkommt und diese "Neigung", wie sie es nennt, die meiste Zeit ignoriert, sodass egal, mit wem ich eine Beziehung führe, ich ihr nie meine PartnerInnen vorstelle, war das nie ein Problem. Gut, und die übliche Ablehnung speziell von der Homo-Seite, nach dem Motto, ich könnte nur nicht dazu stehen, dass ich hetero bin und wolle was Besonderes sein oder sowas.
In den letzten Monaten hat sich bei mir aber doch eher eine Tendenz zur Homo-Seite hin manifestiert und aus irgendeinem Grund beschäftigt mich das. Ich weiß nicht mal genau, wieso es sich jetzt anders anfühlt als in den letzten 10 Jahren und wieso ich mir plötzlich Fragen stelle, wie es wohl weitergeht und ob ich mich jetzt festlegen muss und wie ich das meinen Eltern beibringe... Es gibt keinen aktuellen Anlass dazu, ich habe keine Beziehung mit einer Frau oder Ähnliches, ich mache mir einfach plötzlich Gedanken und das belastet mich.
Vor allem aber kann ich mit keinem darüber reden, nicht mal mit meinem besten Freund, der selbst einen ähnlichen Weg hinter sich hat. Es ist wie ein Schatten, der dauernd über mir hängt, ein ewiges Fragezeichen, das ich nicht wegkriege. Das bringt jetzt alles durcheinander, dabei hatte ich das ja für mich geklärt. Ich kann mir überhaupt nicht erklären, warum mich das jetzt plötzlich derart beschäftigt. Das Thema war von einem Tag auf den anderen auf dem Tisch und hängt jetzt wie ein nasser Sack im Raum.
Ich habe die Vermutung, dass ich vielleicht gerade wegen der Intoleranz meiner Eltern diese Homo-Seite "an mir" immer etwas geleugnet habe. Es nicht so ausleben wollte. Und ich es jetzt nicht mehr kann. Warum auch immer.
Aber ich habe Angst. Möchte da vielleicht jemand mit mir drüber reden?
Das hier ist ungefähr der 38. Anlauf, diesen Thread zu verfassen, also wenn ihr das lest, habe ich es offenbar endlich geschafft.
Ich bin 23 Jahre alt und wusste schon mit 12, dass ich bisexuell bin. So weit, so gut. Abgesehen davon, dass meine Mutter damit nicht so gut klarkommt und diese "Neigung", wie sie es nennt, die meiste Zeit ignoriert, sodass egal, mit wem ich eine Beziehung führe, ich ihr nie meine PartnerInnen vorstelle, war das nie ein Problem. Gut, und die übliche Ablehnung speziell von der Homo-Seite, nach dem Motto, ich könnte nur nicht dazu stehen, dass ich hetero bin und wolle was Besonderes sein oder sowas.
In den letzten Monaten hat sich bei mir aber doch eher eine Tendenz zur Homo-Seite hin manifestiert und aus irgendeinem Grund beschäftigt mich das. Ich weiß nicht mal genau, wieso es sich jetzt anders anfühlt als in den letzten 10 Jahren und wieso ich mir plötzlich Fragen stelle, wie es wohl weitergeht und ob ich mich jetzt festlegen muss und wie ich das meinen Eltern beibringe... Es gibt keinen aktuellen Anlass dazu, ich habe keine Beziehung mit einer Frau oder Ähnliches, ich mache mir einfach plötzlich Gedanken und das belastet mich.
Vor allem aber kann ich mit keinem darüber reden, nicht mal mit meinem besten Freund, der selbst einen ähnlichen Weg hinter sich hat. Es ist wie ein Schatten, der dauernd über mir hängt, ein ewiges Fragezeichen, das ich nicht wegkriege. Das bringt jetzt alles durcheinander, dabei hatte ich das ja für mich geklärt. Ich kann mir überhaupt nicht erklären, warum mich das jetzt plötzlich derart beschäftigt. Das Thema war von einem Tag auf den anderen auf dem Tisch und hängt jetzt wie ein nasser Sack im Raum.
Ich habe die Vermutung, dass ich vielleicht gerade wegen der Intoleranz meiner Eltern diese Homo-Seite "an mir" immer etwas geleugnet habe. Es nicht so ausleben wollte. Und ich es jetzt nicht mehr kann. Warum auch immer.
Aber ich habe Angst. Möchte da vielleicht jemand mit mir drüber reden?