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Gast
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hallo,
das thema sexuelle gewalt unter kindern und jungen jugendlichen wird meiner meinung nach von der gesellschaft leider grösstenteils immer noch ignoriert oder nicht genügend ernst genommen.
hier meine persönliche geschichte (triggert!!!):
ich hatte im alter von ungefähr sechs jahren dieses erlebnis.
es war im winter und da war dieser jugendliche (eigentlich noch ein kind), der mich fragte ob ich mit ihm spielen wolle.
ich bejahte freudig, ich freute mich dass ein "grosser" mit mir spielen wollte und mich überhaupt beachtete.
ich schätze dass er zu diesem zeitpunkt zwischen zehn und zwölf jahren alt war (wobei mir bewusst ist, dass zehn oder zwölf ein grosser unterschied ist).
er sagte wir würden "krank" spielen, er sei krank und ich sei die krankenschwester. ich spielte das spiel so, wie ich es vom spielen her sonst mit gleichaltrigen kannte.
aber dann würde er plötzlich sehr wütend und meinte, ich würde das völlig falsch machen. dann sagte er, wir würden jetzt mal auf seine art spielen.
was er darunter verstand, mag ich nicht in jedem detail ausführen, aber es kam schlussendlich dazu dass ich ihn mit der hand befriedigen musste und er über länger zeit versuchte, in mich einzudringen. dies gelang ihm jedoch nicht da er - nach meiner heutigen auffassung und zu meinem grossen glück - keine richtige erektion "hinbrachte" und ich mein körper ja auch überhaupt nicht dafür gemacht war. (das tönt jetzt etwas seltsam, natürlich ist KEIN körper dieser welt für eine vergewaltigung gemacht, aber der eines kindes grundsätzlich nicht für den geschlechtsverkehr).
während er auf mir drauflag, wiederholte er immer wieder den gleichen satz: wenn du es irgendjemandem erzählst, komme ich immer wieder und mache es noch viel schlimmer. dieser satz hat sich für die nächsten jahre in meinen kopf eingebrannt. ich lag auf dem boden und sagte kein wort. aber in meinem kopf dachte ich: warum sagst du ihm nicht, dass DU es allen erzählen wirst wenn er nicht sofort aufhört? aber mein mund blieb stumm.
irgendwann ist er dann aufgestanden und gegangen.
ich habe meinen eltern kein wort erzählt, meine mutter fragte mich warum meine kleider so schmutzig seien und ich sagte ihr, wir hätten einen hang runterrollen gespielt.
ich habe mich ihr auch in all den folgenden jahren nie anvertraut. ich hatte eigentlich ein sehr gutes verhältnis zu meiner mutter, sie war die liebevollste, fürsorglichste und besorgteste mutter die man sich vorstellen kann. aber ich konnte mit ihr einfach nicht darüber reden.
dann habe ich lange alles verdrängt.
erst als ich dreizehn war und mich das erste mal ein junge küsste und anfasste, kam alles wieder hoch. ich war völlig verwirrt, wusste nicht was da passiert war. als sich meine erinnerungsfetzen schliesslich zu einem bild zusammengesetzt hatten, war ich noch mehr verwirrt. "du übertreibst doch völlig" sagte eine stimme in mir. "das waren doktorspiele wie sie alle kinder machen und du denkst du seist missbraucht worden". und sehr schnell kam ich zu der überzeugung: das kann ich niemandem erzählen. man wird mich nicht ernst nehmen.
missbrauch unter kindern - das gibt es nicht. kinder berühren sich halt nun einmal gegenseitig und spielen dabei auch schon mal den geschlechtsakt nach, das ist nun mal so. das war es, was mir eine stimme in meinem kopf sagte.
aber mein herz empfand völlig anders. ich fing an zu kiffen wie wahnsinnige, nachts hatte ich grässliche alpträume, berührungen ekelten mich an und als ich einmal am boden sass und ein kollege stand vor mir und schnallte seinen gürtel enger, brach ich in völlig panik aus.
immer wieder schossen mir die bilder des erlebten durch den kopf und immer wieder dachte ich: aber ganz normal war das doch einfach doch nicht.
ich versuchte mich zu informieren, herauszufinden ob vielleicht irgendjemand änliches erlebt hatte. aber ich stiess nirgendwo auf etwas hilfreiches. und ich traute mich nach wie vor nicht, mich irgendwohin zu wenden. man wird mir das nicht abnehmen, dachte ich, man wird es herunterspielen. und das wäre für mich in diesem moment der endgültige todesstoss gewesen.
leider sprach man zu dieser zeit noch fast überhaupt nicht über dieses thema in der öffentlichkeit.
erst in den letzten jahren, als vermehrt solche fälle an die öffentlichkeit kamen, richtete sich das augenmerk der gesellschaft mehr auf diese art von vorkomnissen.
es gab in der schweiz innerhalb kurzer zeit zwei sehr schwere fälle dieser art. ein sechsjähriges mädchen wurde von einem elf- und einem zwölfjährigen vergewaltigt, ein anderes mädchen das auch ungefähr in diesem alter war, von einem dreizehnjährigen schwer missbraucht.
auch was sexuelle gewalt unter jugendlichen betraf, kamen jetzt immer mehr solche fälle ans tageslicht. es gab diesen grauenhaften fall von diesem dreizehnjährigen mädchen, dass von insgesamt ca. fünfzehn Gleichaltrigen und wenig älteren herumgereicht worden war, "gang bang", sie wurde über längere zeit hinweg von der ganzen gruppe vergewaltigt. und dann gab es da noch den fall von diesem zwölfjährigen mädchen, die ebenfalls von gleichaltrigen und ein, zwei jahre älteren vergewaltigt worden war.
jetzt wurde in der öffentlichkeit viel darüber diskutiert - und bei mir kamen hundert erinnerungen hoch.
plötzlich sprach man davon, dass man vorsichtig sein müsse, dass es definitiv einen grossen unterschied zwischen so genannten "doktorspielen" gebe - und eben den fällen, wo es definitiv darüber hinausgeht.
man kam zum schluss, dass die sexuelle gewalt unter jugendlichen um einen grossen prozentsatz zugenommen hatte in den letzten jahren.
für mich selber empfinde ich es als zu spät, ich habe während meiner ganzen jugend extrem mit diesen erinnerungen gekämpft und es hat mein leben in extrem negativer art geprägt.
aber ich empfindes es als enorm wichtig, dass man vermehrt über dieses thema aufklärt. und dass eltern das auch nicht einfach auf die leichte schulter nehmen. gerade bei sogenannten "doktorspielen" kommt es häufig zu grenzüberschreitungen, es passieren dinge, die sich für eines der kinder nicht richtig anfühlen.
und das ist wohl auch der punkt: sobald eine situation entsteht, wo es für ein kind nicht mehr gut anfühlt, wo es eigentlich spürt dass es das nicht möchte, muss es nein sagen.
aber das problem ist halt einfach, dass man halt auch einfach nicht damit rechnet, sein kind jetzt auch noch vor anderen kindern beschützen zu müssen.
ich für mich selber habe noch immer nicht ganz abschliessen können mit diesem erlebnis. ich habe nach wie vor nie wirklich mit jemandem darüber gesprochen.
ich war bei vielen verschiedenen therapeuten, aber ich habe es nie geschafft, über dieses thema wirklich zu sprechen.
ein einziges mal hat mich ein männlicher therapeut stark unter druck gesetzt und gedrängt, bis ich schliesslich in tränen aufgelöst den raum verlassen habe. er hatte mich über eine halbe stunde lang immer wieder gefragt: "hat er es geschafft in sie einzu***?* und ich hatte das gefühl, dass er sich sogar irgendwie noch aufgeilt an dem ganzen.
ich für mich fühle mich nach wie vor so, dass ich irgendwie nicht das recht habe, mich als opfer eines erlebten missbrauchs zu fühlen.
das es nicht "zählt" weil der täter selber noch ein kind war.
dass man jetzt in der öffentlichkeit mehr darüber gesprochen hat und es auch ernster nimmt, hilft mir zwar ein wenig, aber ich kann meinen gefühlen und empfindungen einfach nicht trauen.
auch wenn ich weiss, dass das nicht einfach nur doktorspiele gewesen sein können, so kann ich es doch nicht als wirklichen missbrauch sehen.
vor allem weil ich auch immer denke: der war doch gar noch nicht zurechnungsfähig, einem kind kann man keinen vorwurf machen.
laut gesetz ist man zwar ab dem zehnten lebensjahr an strafmündig, aber wer kann vom moralischen standpunkt her denn tatsächlich schon ein elfjähriges kind verurteilen?
immer wieder sagt mein kopf: der hat doch gar nicht gewusst, was er da macht. und dann ist da die andere stimme die sagt: er hat es doch gewusst, denn sonst hätte er dir nicht gedroht, nicht versucht dich zu manipulieren.
ich weiss mittlerweile, dass der junge höchstwahrscheinlich selber missbraucht wurde zu hause, dass er sicher regelmässig auf sehr brutale art geschlagen wurde.
und das ist dann eben auch wieder so ein punkt, dass ich denke selbst wenn er es mehr oder weniger "bewusst" gemacht hat, so war er doch selber opfer, hat nur das weitergegeben, was er erleiden musste.
ja, für mich hat dieses erlebnis mein ganzes leben geprägt. ich hatte von meiner jugend an immer nur gewalttätige, prügelnde männer als freunde. mit achtzehn wurde ich dann noch vergewaltigt und dieses erlebnis habe ich schon gar nicht verarbeitet.
ich möchte dieses erlebnis meiner kindheit eigentlich einfach endlich abschliessen, ich möchte mich eigentlich nicht mehr damit befassen, es gar nicht mehr hervorholen.
aber es ist mir wichtig, dass andere kinder vor übergriffen verübt von gleichaltrigen geschützt werden können und vielleicht kann ich mit dem erzählen meiner geschichte dazu beitragen.
eure cathy
das thema sexuelle gewalt unter kindern und jungen jugendlichen wird meiner meinung nach von der gesellschaft leider grösstenteils immer noch ignoriert oder nicht genügend ernst genommen.
hier meine persönliche geschichte (triggert!!!):
ich hatte im alter von ungefähr sechs jahren dieses erlebnis.
es war im winter und da war dieser jugendliche (eigentlich noch ein kind), der mich fragte ob ich mit ihm spielen wolle.
ich bejahte freudig, ich freute mich dass ein "grosser" mit mir spielen wollte und mich überhaupt beachtete.
ich schätze dass er zu diesem zeitpunkt zwischen zehn und zwölf jahren alt war (wobei mir bewusst ist, dass zehn oder zwölf ein grosser unterschied ist).
er sagte wir würden "krank" spielen, er sei krank und ich sei die krankenschwester. ich spielte das spiel so, wie ich es vom spielen her sonst mit gleichaltrigen kannte.
aber dann würde er plötzlich sehr wütend und meinte, ich würde das völlig falsch machen. dann sagte er, wir würden jetzt mal auf seine art spielen.
was er darunter verstand, mag ich nicht in jedem detail ausführen, aber es kam schlussendlich dazu dass ich ihn mit der hand befriedigen musste und er über länger zeit versuchte, in mich einzudringen. dies gelang ihm jedoch nicht da er - nach meiner heutigen auffassung und zu meinem grossen glück - keine richtige erektion "hinbrachte" und ich mein körper ja auch überhaupt nicht dafür gemacht war. (das tönt jetzt etwas seltsam, natürlich ist KEIN körper dieser welt für eine vergewaltigung gemacht, aber der eines kindes grundsätzlich nicht für den geschlechtsverkehr).
während er auf mir drauflag, wiederholte er immer wieder den gleichen satz: wenn du es irgendjemandem erzählst, komme ich immer wieder und mache es noch viel schlimmer. dieser satz hat sich für die nächsten jahre in meinen kopf eingebrannt. ich lag auf dem boden und sagte kein wort. aber in meinem kopf dachte ich: warum sagst du ihm nicht, dass DU es allen erzählen wirst wenn er nicht sofort aufhört? aber mein mund blieb stumm.
irgendwann ist er dann aufgestanden und gegangen.
ich habe meinen eltern kein wort erzählt, meine mutter fragte mich warum meine kleider so schmutzig seien und ich sagte ihr, wir hätten einen hang runterrollen gespielt.
ich habe mich ihr auch in all den folgenden jahren nie anvertraut. ich hatte eigentlich ein sehr gutes verhältnis zu meiner mutter, sie war die liebevollste, fürsorglichste und besorgteste mutter die man sich vorstellen kann. aber ich konnte mit ihr einfach nicht darüber reden.
dann habe ich lange alles verdrängt.
erst als ich dreizehn war und mich das erste mal ein junge küsste und anfasste, kam alles wieder hoch. ich war völlig verwirrt, wusste nicht was da passiert war. als sich meine erinnerungsfetzen schliesslich zu einem bild zusammengesetzt hatten, war ich noch mehr verwirrt. "du übertreibst doch völlig" sagte eine stimme in mir. "das waren doktorspiele wie sie alle kinder machen und du denkst du seist missbraucht worden". und sehr schnell kam ich zu der überzeugung: das kann ich niemandem erzählen. man wird mich nicht ernst nehmen.
missbrauch unter kindern - das gibt es nicht. kinder berühren sich halt nun einmal gegenseitig und spielen dabei auch schon mal den geschlechtsakt nach, das ist nun mal so. das war es, was mir eine stimme in meinem kopf sagte.
aber mein herz empfand völlig anders. ich fing an zu kiffen wie wahnsinnige, nachts hatte ich grässliche alpträume, berührungen ekelten mich an und als ich einmal am boden sass und ein kollege stand vor mir und schnallte seinen gürtel enger, brach ich in völlig panik aus.
immer wieder schossen mir die bilder des erlebten durch den kopf und immer wieder dachte ich: aber ganz normal war das doch einfach doch nicht.
ich versuchte mich zu informieren, herauszufinden ob vielleicht irgendjemand änliches erlebt hatte. aber ich stiess nirgendwo auf etwas hilfreiches. und ich traute mich nach wie vor nicht, mich irgendwohin zu wenden. man wird mir das nicht abnehmen, dachte ich, man wird es herunterspielen. und das wäre für mich in diesem moment der endgültige todesstoss gewesen.
leider sprach man zu dieser zeit noch fast überhaupt nicht über dieses thema in der öffentlichkeit.
erst in den letzten jahren, als vermehrt solche fälle an die öffentlichkeit kamen, richtete sich das augenmerk der gesellschaft mehr auf diese art von vorkomnissen.
es gab in der schweiz innerhalb kurzer zeit zwei sehr schwere fälle dieser art. ein sechsjähriges mädchen wurde von einem elf- und einem zwölfjährigen vergewaltigt, ein anderes mädchen das auch ungefähr in diesem alter war, von einem dreizehnjährigen schwer missbraucht.
auch was sexuelle gewalt unter jugendlichen betraf, kamen jetzt immer mehr solche fälle ans tageslicht. es gab diesen grauenhaften fall von diesem dreizehnjährigen mädchen, dass von insgesamt ca. fünfzehn Gleichaltrigen und wenig älteren herumgereicht worden war, "gang bang", sie wurde über längere zeit hinweg von der ganzen gruppe vergewaltigt. und dann gab es da noch den fall von diesem zwölfjährigen mädchen, die ebenfalls von gleichaltrigen und ein, zwei jahre älteren vergewaltigt worden war.
jetzt wurde in der öffentlichkeit viel darüber diskutiert - und bei mir kamen hundert erinnerungen hoch.
plötzlich sprach man davon, dass man vorsichtig sein müsse, dass es definitiv einen grossen unterschied zwischen so genannten "doktorspielen" gebe - und eben den fällen, wo es definitiv darüber hinausgeht.
man kam zum schluss, dass die sexuelle gewalt unter jugendlichen um einen grossen prozentsatz zugenommen hatte in den letzten jahren.
für mich selber empfinde ich es als zu spät, ich habe während meiner ganzen jugend extrem mit diesen erinnerungen gekämpft und es hat mein leben in extrem negativer art geprägt.
aber ich empfindes es als enorm wichtig, dass man vermehrt über dieses thema aufklärt. und dass eltern das auch nicht einfach auf die leichte schulter nehmen. gerade bei sogenannten "doktorspielen" kommt es häufig zu grenzüberschreitungen, es passieren dinge, die sich für eines der kinder nicht richtig anfühlen.
und das ist wohl auch der punkt: sobald eine situation entsteht, wo es für ein kind nicht mehr gut anfühlt, wo es eigentlich spürt dass es das nicht möchte, muss es nein sagen.
aber das problem ist halt einfach, dass man halt auch einfach nicht damit rechnet, sein kind jetzt auch noch vor anderen kindern beschützen zu müssen.
ich für mich selber habe noch immer nicht ganz abschliessen können mit diesem erlebnis. ich habe nach wie vor nie wirklich mit jemandem darüber gesprochen.
ich war bei vielen verschiedenen therapeuten, aber ich habe es nie geschafft, über dieses thema wirklich zu sprechen.
ein einziges mal hat mich ein männlicher therapeut stark unter druck gesetzt und gedrängt, bis ich schliesslich in tränen aufgelöst den raum verlassen habe. er hatte mich über eine halbe stunde lang immer wieder gefragt: "hat er es geschafft in sie einzu***?* und ich hatte das gefühl, dass er sich sogar irgendwie noch aufgeilt an dem ganzen.
ich für mich fühle mich nach wie vor so, dass ich irgendwie nicht das recht habe, mich als opfer eines erlebten missbrauchs zu fühlen.
das es nicht "zählt" weil der täter selber noch ein kind war.
dass man jetzt in der öffentlichkeit mehr darüber gesprochen hat und es auch ernster nimmt, hilft mir zwar ein wenig, aber ich kann meinen gefühlen und empfindungen einfach nicht trauen.
auch wenn ich weiss, dass das nicht einfach nur doktorspiele gewesen sein können, so kann ich es doch nicht als wirklichen missbrauch sehen.
vor allem weil ich auch immer denke: der war doch gar noch nicht zurechnungsfähig, einem kind kann man keinen vorwurf machen.
laut gesetz ist man zwar ab dem zehnten lebensjahr an strafmündig, aber wer kann vom moralischen standpunkt her denn tatsächlich schon ein elfjähriges kind verurteilen?
immer wieder sagt mein kopf: der hat doch gar nicht gewusst, was er da macht. und dann ist da die andere stimme die sagt: er hat es doch gewusst, denn sonst hätte er dir nicht gedroht, nicht versucht dich zu manipulieren.
ich weiss mittlerweile, dass der junge höchstwahrscheinlich selber missbraucht wurde zu hause, dass er sicher regelmässig auf sehr brutale art geschlagen wurde.
und das ist dann eben auch wieder so ein punkt, dass ich denke selbst wenn er es mehr oder weniger "bewusst" gemacht hat, so war er doch selber opfer, hat nur das weitergegeben, was er erleiden musste.
ja, für mich hat dieses erlebnis mein ganzes leben geprägt. ich hatte von meiner jugend an immer nur gewalttätige, prügelnde männer als freunde. mit achtzehn wurde ich dann noch vergewaltigt und dieses erlebnis habe ich schon gar nicht verarbeitet.
ich möchte dieses erlebnis meiner kindheit eigentlich einfach endlich abschliessen, ich möchte mich eigentlich nicht mehr damit befassen, es gar nicht mehr hervorholen.
aber es ist mir wichtig, dass andere kinder vor übergriffen verübt von gleichaltrigen geschützt werden können und vielleicht kann ich mit dem erzählen meiner geschichte dazu beitragen.
eure cathy