Hallo Mipft,
Es ist toll, dass Du der Kollegin in dieser schwierigen Situation so zur Seite stehst!
Da die Belästigung vom Geschäftsführer ausgeht, vermute ich, dass er mit echten Konsequenzen seiner Taten wohl leider nicht rechnen muss. Allerdings kann sie dann auch nichts verlieren.
Hat sie sich denn schon mal getraut ihm klar zu sagen, dass sie dieses Verhalten nicht möchte?
Auf jeden Fall würde ich die WhatsApp-Nachrichten nicht löschen, sondern speichern, für den Fall, dass sie sie später mal als Beweis braucht, zum Beispiel in einer Kündigungsschutzklage.
Bei der zuvor genannten Beratungsstelle kommt hoffentlich noch mehr raus.
Hältst Du uns bitte auf dem Laufenden?
Zu diesem Thema:
Na ist er denn übergriffig gewesen?
Der Geschäftsführer verhält sich übergriffig, weil er ungefragt und unerwünscht Liebesbekundungen an seine Angestellte verschickt. Und er hört damit noch nicht mal auf, nachdem sie ihn bei WA geblockt hat.
Für alle, die das nicht für problematisch halten: versetzt euch mal in diese Situation. Jeden Tag die Anspannung, was schreibt oder sagt der Chef wieder. Und wie kann oder muss ich reagieren, damit mein Arbeitsplatz nicht gefährdet ist.
Die meisten werden sich in dieser Situation wohl einen neuen Job suchen müssen um dem zu entgehen, und sind somit doppelt bestraft.