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Sexuell aktiv mit 13 ...Tochter kommt nicht zu mir...

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girasole1964

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Meine Tochter ist 13 1/4 J. Sie hat bereits seit ein paar Jahren ihre Periode. Eigentlich dachte ich, wir hätten ein gutes Vertrauensverhältnis. Nun hat sie zufällig nach 3 Jahren einen ehem. Mitschüler aus der Grundschule getroffen, der seinerzeit sehr auffälilig war, Probleme mit Lehrern, Mitschülern usw., Regeln gebrochen, Gewalt usw. aufsässig hatte. Sie wollte ihn wiedersehen o.k. Dann haben sie sich zwei Mal getroffen. Es wird quasi ganztags gewhattst usw. In unregelmäßigen Abständen kontrolliere ich Pc und Handy wegen meiner Erziehungsverantwortung , um zu gucken, welche Seiten sie besucht, welche Spiele sie besucht usw. ich habe den whattsapp-Verlauf gelesen...der andere 13jährige ging richtig zur Sache, wünschte sich Fotos von ihr, sprach davon ,dass seiner 19 cm lang sei...und dass sie nächstes Mal ins Bett gingen...meine Tochter schrieb, sie würde ihn aber nicht in den Mund nehmen usw. und so fort...man gestand sich die Liebe nach 2 Treffen. Ich kenne den Knaben von früher, jemand ,der sich an keine Regeln hält und für mich war der chatverlauf klar, er wollte sie überzeugen, es zu tun. Ich war geschockt ob der Härte der Nachrichten von beiden Seiten, dass meine Tochter glaubte, dass sei nun die große Liebe, und dass sie mir gar nichts erzählte...sie wollte nur immer wieder zu ihm...ich hab jetzt die Eltern kurz angeschrieben und gesagt, dass ich den Kontakt abbrechen möchte, dass mir das zu "heiß" sei, ich bin auch verletzt, ich wollte keine Details/Geheimnisse wissen, sie hat immer alle Freiheiten bekommen , macht mich glauben, dass sei nun die Wiederbelebung einer Kinderfreundschaft und dann nach 2 Treffen so was. Für mich ist sie eindeutig zu jung, zu gutgläubig, ich möchte sie vor dem Benutztwerden schützen, den sprießenden Hormonen auf der anderen Seite. Heute Abend habe ich das Gefühl, ich bin gescheitert, obwohl ich 13 Jahre alles gegeben habe, irgendwie kommt es mir vor, als sei alles für die Katz gewesen, hätte man das Kind 13 Jahre unbeaufsichtigt vor sich hindümpeln lassen, hätte es nicht schlechter laufen können. Ich hab das Gefühl, ich kann nicht mehr vertrauen. Will jetzt erst mal abwarten, bis ich innerlich ruhiger bin. Ohne die verdammten smartphones hätten die sich auch gar nicht so hochgeschaukelt, da bin ich sicher. Was tun, sprach Zeus. Die Eltern der anderen Seite hatten noch nie Einfluß auf ihren Sohn, es sind tolle Menschen, aber man hatte von jeher das Gefühl, der Sohn hat die Eltern komplett in seiner Hand.
 
Zwischen dem Inhalt von Chats und deren tatsächlicher Umsetzung liegen allerdings nochmals Welten.

Da hilft nur eins: In Ruhe zusammensetzen und der Tochter klarmachen dass es diesem Kerl nur ums Reinstecken geht. Mach ihr klar dass sie es selbst in der Hand hat einen großen Mist zu machen oder es sein lässt.Verbote werden nichts helfen, das Gewissen anzusprechen jedoch schon.
 
tatsächlich sind viele 13 jährige schon sexuell aktiv, das war sogar in meiner jugend schon so (90er jahre).

ich kann trotzdem verstehen, dass du "beunruhigst" bist. dir aber irgendwelche selbstvorwürfe oder ähnliches zu machen ist doch blödsinn. letztendlich ist das verhalten deiner tochter fast schon normal zu nennen. gut möglich, dass sie ihr erstes mal längst hinter sich hat.

wenn sie in dieser hinsicht nicht vertrauensvoll mit dir geredet hat, dann deshalb, weil sie möglicherweise nicht auf verständnis zu stossen hoffte. dann machen es die kids eben heimlich.
 
Deine Beunruhigung verstehe ich zwar, aber auch Dein Kind.

Ich finde, Du solltest ein Stück loslassen, akzeptieren, dass Dein Kind eben so langsam kein Kind mehr ist und eigene Wege geht.

Vor allem würde ich mit der Schnüffelei aufhören und lieber eine vernünftige Jugendschutzsoftware installieren. Chatverläufe gehen Dich gar nichts an. Eigentlich musst Du Dich bei der Kontrolle gar nicht wundern, dass sie Dir nichts erzählt.

Wichtiger wäre hier doch, sie ernst zu nehmen. Hast Du denn mit ihr überhaupt selbst gesprochen? Davon schreibst Du nichts. Auch die Aktion mit den Eltern des Jungen finde ich ziemlich daneben, sorry. Du kannst nicht den Kontakt für Dein Kind abbrechen. Steht Dir nicht zu und geht sowieso in die Hose, dann trifft sie ihn eben heimlich und Du kriegst gar nichts mehr mit.

Besser wäre es doch, ihre Wünsche zu erfragen, sich ein Stück einzulassen. Dann kann man auch über Sexualität sprechen und sie wird sicher Deine Ängste verstehen. Vielleicht könntet Ihr auf dem Weg vereinbaren, wie sie damit umgeht.

Und sprich nicht so schlecht über den Jungen, das ist der sicherste Weg, sie in seine Arme zu treiben, vor allem, wenn sie sich unverstanden fühlt. Und vielleicht ist er ja auch gar nicht so übel 😕
 
tatsächlich sind viele 13 jährige schon sexuell aktiv, das war sogar in meiner jugend schon so (90er jahre).

ich kann trotzdem verstehen, dass du "beunruhigst" bist. dir aber irgendwelche selbstvorwürfe oder ähnliches zu machen ist doch blödsinn. letztendlich ist das verhalten deiner tochter fast schon normal zu nennen. gut möglich, dass sie ihr erstes mal längst hinter sich hat.

wenn sie in dieser hinsicht nicht vertrauensvoll mit dir geredet hat, dann deshalb, weil sie möglicherweise nicht auf verständnis zu stossen hoffte. dann machen es die kids eben heimlich.

Dankeschön für die Antwort. Dass sie ihr erstes Mal hinter sich hat, glaube ich nicht, da sie mir bis vor kurzem alles erzählt hat, auf eine Mädchenschule geht🙂 und so eigentlich nur "normale Kontakte" hatte, in ihrer gemischten Pfadfindergruppe und so...liebe grüße
 
Hallo Girasole,

ich denke, du hast nur eine Chance - zeig deiner Tochter, dass du ihr vertraust. Setz dich mit ihr zusammen, rede über Verhütung/Schutz, sag ihr, dass du dich für sie freust, und dass es in Ordnung ist, dass sie ihre ersten Erfahrungen macht. Und dass du immer für sie da bist, auch wenn sie traurig sein sollte oder Probleme hat.

Versetz dich in deine eigene Jugend - da ist man doch nur zu den Eltern gegangen, wenn man wusste, sie bringen einem Verständnis entgegen. Wie die Anderen schon geschrieben haben - Einmischungen und Verbote bringen deine Tochter nur dazu, es heimlich zu tun und sich gegen dich aufzulehnen. Auch wenn es dir sehr schwer fällt - vertrau ihr und lass sie ihre eigenen Erfahrungen machen.

Ich selbst hab auch mit 13 angefangen, sexuell aktiv zu werden. Auch mit einem Jungen, den meine Eltern mir absolut ausreden wollten. Ich hab ihn mir nicht ausreden lassen und letztendlich hatten wir dann erst mit 17 das erste Mal "richtigen" Sex, obwohl wir schon jahrelang an uns "rumgespielt" haben. Du hast schon Recht - durch das Smartphone hat sich viel verändert, dadurch ist Vieles schneller geworden. Was sich nicht grundlegend verändert hat, sind die Mechanismen in Eltern-Kind-Beziehungen. Aktion = Reaktion, und du hast es in der Hand, wie du agierst. Ich wünsche euch alles Gute!
 
Deine Beunruhigung verstehe ich zwar, aber auch Dein Kind.

Ich finde, Du solltest ein Stück loslassen, akzeptieren, dass Dein Kind eben so langsam kein Kind mehr ist und eigene Wege geht.

Vor allem würde ich mit der Schnüffelei aufhören und lieber eine vernünftige Jugendschutzsoftware installieren. Chatverläufe gehen Dich gar nichts an. Eigentlich musst Du Dich bei der Kontrolle gar nicht wundern, dass sie Dir nichts erzählt.

Wichtiger wäre hier doch, sie ernst zu nehmen. Hast Du denn mit ihr überhaupt selbst gesprochen? Davon schreibst Du nichts. Auch die Aktion mit den Eltern des Jungen finde ich ziemlich daneben, sorry. Du kannst nicht den Kontakt für Dein Kind abbrechen. Steht Dir nicht zu und geht sowieso in die Hose, dann trifft sie ihn eben heimlich und Du kriegst gar nichts mehr mit.

Besser wäre es doch, ihre Wünsche zu erfragen, sich ein Stück einzulassen. Dann kann man auch über Sexualität sprechen und sie wird sicher Deine Ängste verstehen. Vielleicht könntet Ihr auf dem Weg vereinbaren, wie sie damit umgeht.

Und sprich nicht so schlecht über den Jungen, das ist der sicherste Weg, sie in seine Arme zu treiben, vor allem, wenn sie sich unverstanden fühlt. Und vielleicht ist er ja auch gar nicht so übel 😕

Vielen Dank für Deine Antwort. "Normalerweise" schnüffel ich ja nicht. Gesprochen habe ich mit ihr, werde es auch weiter versuchen, derzeit nicht so einfach, ich bin sehr ververletzt, nicht so wegen der Sache an sich, sondern weil sie lügt/betrügt (obwohl das sicher auch stückweit normal ist in dem Alter), sie hat von Geburt an viele Freiheiten gehabt, wir haben halt feste Handyregelnutzungszeiten, weil sie sonst wie alle ihren Tag am Handy verbringen würde, und abends sagte sie, sie sei müde, legte dann eine Umleitung über den Pc und nutzte das Handy weiter...anstatt mich ggf. zu fragen oder mit mir zu reden...Den Jungen kennen wir ja schon viele Jahre, die ganze Grundschulzeit, er ist von der Schule geflogen usw., es ist wirklich ein Halodrie, ich meine nicht seinen Charakter an sich, sondern sein Verhalten. Als Erziehungsberechtigte kann ich ja Kontakt verbieten, wenn er dem Kind schadet, sie selbst würde den Umgang doch nicht abbrechen. Ich lasse los, akzeptiere, dass sie auf dem Weg ist , eine Frau zu werden. Natürlich ist es auch ein Stückweit schmerzhaft. Das ist o.k.
 
Hallo,

ich kann abelut verstehen das man da sorgen hat. Allerdings ist deine Tochter in der Pubertät und da ist es ganz normal das sie auch Intersse an solches zeigt.

Du sagst du vertraust ihr nicht und Kontolierst sie. Ich denke das kann dazu führen das sie dir auch nicht vertraut und nicht mit dir spricht.

Bei so starken Verboten und dieser Kontrolle wird es oft noch Interssanter für Jugendliche. In ihrem alter ist sie in der Endwicklungsphase sich von den Elter abzugrenzen. Diese Verbote könnten deshalb auch dazu führen das sie es heimlich macht.

Viel besser wäre es doch wenn ihr euch zusammen setzt und versucht miteinander zu sprechen. Wichtig ist ihr nicht gleich Vorwürfe zu machen oder den satz zu benutzen das du bei ihr versagt hast. Das würde dazu führen das sie dir noch weniger Vertraut und eure Beziehung untereinander könnte noch mehr drunter Leiden.

Sag ihr das du dich sorgst. Erkläre ihr deine Sorgen. Sag ihr das du dir sorgen machst und du dich einmischt weil du sie kontaktieren willst, sondern weil du sie lieb hast und nicht willst das ihr weh getan wird. Sag ihr deine Befürchtungen. Such vielleicht auch gemeinsam nach Lösungen.

Es ist gut wenn man als Eltern präsent ist, aber vertrauen von Kind ist auch wichtig. Das Kind muss wissen auch wenn es mal misst baut sind die Eltern im Zweifel immer für einen da.
 
Hallo,
rede mit Deiner Tochter über Verhütung und biete ihr, falls sie es möchte,
den Besuch beim Frauenarzt an.
Du hast keine andere Wahl. Versäume das nicht.

Das sind nun sehr unruhige Zeiten ihrer Selbstverwirklichung, die nun auf Dich
als Mutter zukommen.
Vertraue ihr weiterhin und biete ihr Deine Hilfe an.

Ihr in dieser Situation destruktiv zu begegnen, bringt nichts und könnte dazu
führen, daß sie sich noch stärker zu ihm hingezogen fühlt.

Nun nichts im Verhütungsbereich zu unternehmen, ist sehr riskant.

Biete ihr bei dem Gespräch über Verhütung Kondome an oder hinterlege diese
an einen Platz, zu dem auch sie Zugriff hat.
Es ist sehr wertvoll, daß sie in dieser jetzigen Lebensphase Deine Unterstützung
bekommt.

Es ist gut, daß da das alles weißt und handeln kannst.

Du weißt, daß dieser Jugendliche ihr nicht guttut, da Du ihn kennst.

Ich wünsch Dir eine ruhige Zeit ihrer Selbstverwirklichung.
Sei Dir Deiner Verantwortung als Mutter bewußt und stelle Dich nicht gegen
diese Entwicklungsschritte Deiner Tochter.
Sie ist nicht mehr das kleine Mädchen.

alles Liebe
flower
 
hallöchen,

ich habe gestern noch etwas vergessen, was mir persönlich immer sehr wichtig ist.

In unregelmäßigen Abständen kontrolliere ich Pc und Handy wegen meiner Erziehungsverantwortung

diese verantwortung hast du imo absolut nicht. im gegenteil, ich bin der meinung, dass es sehr wichtig ist, dass kinder frühzeitig lernen, dass sie privatsphäre haben, die auch von den eltern nicht missachtet wird, z.b. dass man nicht einfach ins kinderzimmer geht ohne zu fragen, um dort rumzusuchen oder ähnliches, oder eben auch nicht einfach die geräte kontrolliert. ich weiss, dass viele eltern dies anders sehen und es für völlig normal erachten, und manche davon sind sogar der meinung, dass ein kind gar keine privatsphäre braucht (dies unterstelle ich dir nicht, den eindruck machst du nicht).

soweit ich weiss sind sämtliche experten auf diesem thema auch meiner meinung. kontrolle von geräten oder durchsuchen des zimmers zerstört vertrauen und spricht gerade dafür, dass eben kein vertrauen da ist - sonst müssste man ja gar nicht "heimlich" kontrollieren. wenn überhaupt sollten diese "kontrollen" gemeinsam stattfinden, und niemals hinter dem rücken des kindes.

was deine tochter angeht : wenn sie so fleissig da mit diesem anderen jungen schreibt, auch "versautere" dinge, dann kannst du davon ausgehen, dass sie schon erfahrung hat. vielleicht nicht bis zum äussersten. sonst würde sie da eher nicht so mitmachen, und eher unerfahren und gehemmt sein!

ich wünsche dir viel glück darin, diese situation bestmöglich zu überstehen.
 
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