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sexuel-offene Frauen= schlampen

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Ich sehe das Wort "Schlampe" nicht als Schimpfwort. Was genau drückt es denn aus?

Guckstu Wikipedia:
"Schlampe im heutigen Deutsch hat zwei abwertende Bedeutungen. Es ist in der ursprünglicheren Bedeutung eine Bezeichnung für eine in tadelnswerter Weise unordentliche oder nachlässige Person. Schlampe ist weiterhin ein Schimpfwort für freizügig lebende oder promiske Frauen, wobei hierdurch implizit auch ein unehrenhafter Charakter unterstellt wird. Für Männer wird der Begriff seltener in seiner sexuellen Bedeutung und meist ironisierend benutzt. Mit 'Hurenbock' existiert zudem ein Begriff ähnlicher Bedeutung für Männer, der aber weitaus weniger geläufig ist."


Als "Schlampe" werden doch meist Frauen tituliert, die erfolgreich im Umgang mit Männern sind und ein ausgefülltes Sexualleben haben.

Definierst Du "erfolgreichen Umgang mit Männern" und "ein ausgefülltes Sexualleben" wirklich rein quantitativ, oder gibt es auch Qualitätsmerkmale?


Eine "Schlampe" ist somit eine von Neidern und Feiglingen gebrandmarkte Person, die zum Schutz des Egos der Versager gesellschaftlich abgestraft wird...

Eine 'Schlampe' ist eine Person, die Sex wie ein Konsumgut behandelt und damit für einen Lebensstil steht, der von Unverbindlichkeit und Beliebigkeit geprägt ist.

Es gibt eine Menge Menschen, die mögen so eine Einstellung nicht, sondern ziehen es vor, sich mit Leuten zu umgeben, auf die man sich verlassen kann und von denen sie nicht mal eben so benutzt und abgelegt werden, wie ein Austauschartikel.

Das hat viel damit zu tun, welche Bedeutung man dem Sex beimisst und wieviel man sich wert ist.
 
Es gibt eine Menge Menschen, die mögen so eine Einstellung nicht, sondern ziehen es vor, sich mit Leuten zu umgeben, auf die man sich verlassen kann und von denen sie nicht mal eben so benutzt und abgelegt werden, wie ein Austauschartikel.

Das hat viel damit zu tun, welche Bedeutung man dem Sex beimisst und wieviel man sich wert ist.
Sehe ich genauso, und eigentlich müsste es heißen: "Schlampen und Hurenböcke".

Von "Qualität", möchte ich jetzt nicht reden wollen, kann jeder sehen, wie er will, aber die Mehrheit ist grundsätzlich maßgebend im sozial-gesellschaftlichen Leben (leider, in diversen Bereichen), und das sind diese Menge Menschen, die du erwähnst, die zumindest noch den Ton angeben, und von daher bewerten, auf- und abwerten.

Realität...
 
Guckstu Wikipedia:
"Schlampe im heutigen Deutsch hat zwei abwertende Bedeutungen. Es ist in der ursprünglicheren Bedeutung eine Bezeichnung für eine in tadelnswerter Weise unordentliche oder nachlässige Person. Schlampe ist weiterhin ein Schimpfwort für freizügig lebende oder promiske Frauen, wobei hierdurch implizit auch ein unehrenhafter Charakter unterstellt wird. Für Männer wird der Begriff seltener in seiner sexuellen Bedeutung und meist ironisierend benutzt. Mit 'Hurenbock' existiert zudem ein Begriff ähnlicher Bedeutung für Männer, der aber weitaus weniger geläufig ist."

Das war eine rhetorische Frage... 🙄



Definierst Du "erfolgreichen Umgang mit Männern" und "ein ausgefülltes Sexualleben" wirklich rein quantitativ, oder gibt es auch Qualitätsmerkmale?

Was für "Qualitätsmerkmale" meinst du denn? Für mich bedeutet "erfolgreich im Umgang mit dem anderen Geschlecht" und "ausgefülltes Sexualleben", dass man, als Single wohlgemerkt, in regelmäßigen Abständen Sex hat und keine großen Schwierigkeiten hat, Sexualpartner kennenzulernen und zu halten, sei es als One Night Stand, "Fu** Buddy" oder Freundschaft plus...


Eine 'Schlampe' ist eine Person, die Sex wie ein Konsumgut behandelt und damit für einen Lebensstil steht, der von Unverbindlichkeit und Beliebigkeit geprägt ist.

Es gibt eine Menge Menschen, die mögen so eine Einstellung nicht, sondern ziehen es vor, sich mit Leuten zu umgeben, auf die man sich verlassen kann und von denen sie nicht mal eben so benutzt und abgelegt werden, wie ein Austauschartikel.

Das hat viel damit zu tun, welche Bedeutung man dem Sex beimisst und wieviel man sich wert ist.

Was hat denn Unverbindlichkeit mit "sich auf jemanden verlassen können" zu tun? Normalerweise läuft sexuelle Interaktion doch immer in beiderseitigem Einverständnis 🙄 Wenn du aber sagst, es hängt davon ab "welche Bedeutung man dem Sex beimisst und wieviel man sich wert ist", dann kommt das für mich so rüber, als ob du Sex nicht als ganz normales menschliches Bedürfnis betrachtest, sondern es als etwas besonderes auf ein Podest erhebst...
 
Für mich bedeutet "erfolgreich im Umgang mit dem anderen Geschlecht" und "ausgefülltes Sexualleben", dass man, als Single wohlgemerkt, in regelmäßigen Abständen Sex hat und keine großen Schwierigkeiten hat, Sexualpartner kennenzulernen und zu halten, sei es als One Night Stand, "Fu** Buddy" oder Freundschaft plus...

Sorry: Jeder kann sich Sex für ein paar Euro am nächsten Straßenstrich kaufen. Das ist nun wirklich keine Kunst, bzw. nichts, was ich als "Erfolg" sehen würde, denn es steht keine nennenswerte Leistung dahinter.

"Erfolg" kann man im Beruf haben, im Sport, oder anderen Lebensbereichen, wo man eine meßbare und nützliche Leistung erbringt. Aber "Erfolg" beim anderen Geschlecht? O.k., man kann Interesse oder gar Liebe heucheln, wo keine ist und sich damit die paar Kröten für die Sexdienstleistung sparen, obwohl letztere doch eigentlich die ehrlichere Variante wäre, solange es echt nur um Sex geht. Mit anderen Worten: Man kann jemand manipulieren bzw. arglistig täuschen und ihn so ins Bett kriegen, ja. Aber ist das wirklich ein "Erfolg", oder nicht eher eine Negativleistung in Sachen Verar...e, auf die man lieber nicht stolz sein sollte?

Und selbst wenn man erleben darf, dem "richtigen" Partner zu begegnen, mit dem man dann viele Jahre oder womöglich für immer zusammenbleibt: Ist das eine "Leistung", oder nicht einfach nur ein riesengroßes Glück, das man nun gegenüber der Außenwelt als "Erfolg" zu verkaufen sucht?

Selbst wenn es eine Leistung wäre - so ist sie niemals nur die eigene und gibt insofern auch keinen rechten Anlaß, sich dafür als großer Hecht aufzuspielen.


Was hat denn Unverbindlichkeit mit "sich auf jemanden verlassen können" zu tun?

Die wenigsten Menschen mögen nur ein Sexobjekt sein.

Dafür bedarf es der Fähigkeit, Sex um seiner selbst willen genießen zu können - selbst wenn einem sonnenklar ist, daß der Sexpartner einen nicht liebt, vielleicht nicht mal besonders mag.
Sowas gibt es und ich will das auch nicht bewerten, ist schließlich ein freies Land.
Aber die meisten Menschen wollen mehr und deshalb ist Verbindlichkeit für sie auch wichtig.

Nun ist es allerdings so, daß es wesentlich schwieriger wird, jemand ins Bett zu kriegen, wenn man offen und ehrlich ansagt, daß man nur am Sex interessiert ist, als wenn man zumindest offen läßt, ob sich nicht auch mehr daraus ergeben könnte.

Eben da kommt die Unverbindlichkeit ins Spiel...

Man spielt mit den latenten Erwartungen der Gegenseite. Zwar lügt man nicht, aber man rückt die eigene Erwartung auch nicht wirklich gerade, sondern läßt die Dinge laufen und wenn's langweilig wird, beruft man sich darauf, man habe schließlich nie was versprochen, bzw. dieses oder jenes gesagt...

Verstehst, wie ich meine?
 
Hallo zusammen!

wieso darf mann sich austoben und frauen werden auch noch 2012 als schlampe betitelt?

was reizt männer mehr, die süße nette unschuldige von nebenan, oder die durchaus offene frau, die weiß was wie will und es sich auch nimmt!


eure meinung bitte

Wenn man im Verlauf des Lebens mehrere Partner hatte, und dadurch auch etwas an Erfahrung gesammelt hat, ist das in meinen Augen nichts schlimmes.
Eine sehr gute Freundin von mir hatte sogar ne Affäre. In meinen Augen macht sie das noch lange nicht zu einer Schlampe, wieso auch?

Wenn der zwanghafte Drang besteht, jedes Wochenende nach der Party Nachts um 4 stockbesoffen mit irgendwem Sex zu haben, der es auch noch grade fertig bringt, sich untenrum frei zu machen während im Raum noch einer seinen Rausch ausschläft, dann steht für mich tatsächlich der Begriff "Schlampe", bzw. "Schlamperich" im Raum.
In meinen Augen gilt das nämlich für beide Geschlechter, und macht mir die Leute beiden Geschlechts unsympatisch. Das hat was mit dem Verlust von Selbstachtung zu tun.
Oder zum Beispiel, wenn sie in einen Typen "verliebt" ist und ihn das wissen lässt, erstmal aber mit drei seiner Freunde schläft, und sich dann wundert, wieso ihr Angebeteter sie nicht mehr ganz so toll findet.
Oder wenn er seine "Freundin" dreimal mit nem ONS betrügt, weil sie grad ne Woche im Urlaub ist, und deshalb nicht verfügbar ist.
 
Noch ein paar Ergänzungen, die mir grade durch den Kopf geistern:

Vielleicht besteht die Unterscheidung zwischen "sexuell offen" und Schlape(rich) darin, dass für offene Menschen der Sex dennoch was Persönliches bleibt, auch wenn er außerhalb einer Beziehung stattfindet und ist der Sex unpersönlich, wird man zunehmend zur Schlampe / zum Schlamperich...?

Sowieso sei erwähnt, dass das alles nur zeitlich begrenzt ist. Wenn sich ne Frau durch die Weltgeschichte vögelt, und irgendwann einsieht, dass es ihr nichts bringt und ihre Verhaltensmuster ändert, kann man sie nicht mehr als Schlampe titulieren, selbst wenn sie dann bereits einiges an Erfahrung gesammelt haben dürfte...
 
Warum Frauen auch eher als Schlampe bezeichnet werden als Männer als "Schlamperich" (oder wie man das eben bezeichnet 😉) liegt glaub ich auch daran, daß Frauen es viel einfacher haben, Sex zu haben als Männer.

Man nehme mal an eine Frau stellt sich mit einem Schild "Ich will jetzt Sex" auf die Strasse... Was würde passieren? Die Männer würden Schlange stehen. Wie würde es aussehen wenn ein Mann sich mit so einem Schild auf die Strasse stellen würde? Wohl gar nichts. Er würde wohl als perverses Schwein beschimpft werden. Und das ganz unabhängig vom Grad der Attraktivität von der Frau oder vom Mann.
 
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