Anna_Friederike
Neues Mitglied
@Ballooon: Beim Zen geht es ncht darum, sich an den Strand zu setzen, sondern die Wellen als das zu erkennen, was sie sind – nämlich „nur Wellen“, also z.B. „die eigene Wahrnehmung einer halbnackten Frau PLUS die eigene Reaktion“ darauf, was dann insgesamt als individuelle Illusion erkannt wird. Also nach dem Moto, „der Beobachter, das Beobachtete und die Beobachtung sind eins“.
Der eine sieht die halbnackte Frau, hat eine „Trieb“-Reaktion darauf sowie noch innere Wut auf den eigenen Trieb, was zusammen genommen das individuelle illusorische Erleben dieser Person ergibt.
Eine andere Person (ich habe nämlich mal meinen Freund ausgefragt, was er da so empfindet, wenn er die Situation „halbnackte Frau“ erlebt), könnte sein, halbnackte Frau, Freude, Lustempfinden, Wohlempfinden, Zufriedenheit mit der Welt, so wie sie gerade ist.
Es gibt also viele mögliche Wellen. Beim Zen geht es darum, in den Wellen zu schwimmen, sie zu erkennen und z.B. über sich selbst zu lachen, dass man die Welle schon wieder als irgendetwas anderes wahrgenommen hat (es aber dann gottseidank erkannt hat).
Deinen Beitrag über Angst finde ich übrigens super! So habe ich es auch beim Zen gelehrt bekommen – genau dieses Vorgehen macht Sinn und nützt demjenigen, der es anwendet.
@Marcello: Du scheibst „es wird sich nur ncoh vermehrt“... Also das stimmt einfach nicht. Das ist eine Verallgemeinerung und macht es dir nicht leichter, auch das Schöne und Gute in der Welt zu sehen. Die Welt bringt uns Vielfalt. Es wird sich vermehrt und da sicherlich auch unverantwortlich UND es wird sich auch nicht vermehrt oder mit Verantwortung.
Ansonsten, danke für den sehr guten Beitrag.
Der eine sieht die halbnackte Frau, hat eine „Trieb“-Reaktion darauf sowie noch innere Wut auf den eigenen Trieb, was zusammen genommen das individuelle illusorische Erleben dieser Person ergibt.
Eine andere Person (ich habe nämlich mal meinen Freund ausgefragt, was er da so empfindet, wenn er die Situation „halbnackte Frau“ erlebt), könnte sein, halbnackte Frau, Freude, Lustempfinden, Wohlempfinden, Zufriedenheit mit der Welt, so wie sie gerade ist.
Es gibt also viele mögliche Wellen. Beim Zen geht es darum, in den Wellen zu schwimmen, sie zu erkennen und z.B. über sich selbst zu lachen, dass man die Welle schon wieder als irgendetwas anderes wahrgenommen hat (es aber dann gottseidank erkannt hat).
Deinen Beitrag über Angst finde ich übrigens super! So habe ich es auch beim Zen gelehrt bekommen – genau dieses Vorgehen macht Sinn und nützt demjenigen, der es anwendet.
@Marcello: Du scheibst „es wird sich nur ncoh vermehrt“... Also das stimmt einfach nicht. Das ist eine Verallgemeinerung und macht es dir nicht leichter, auch das Schöne und Gute in der Welt zu sehen. Die Welt bringt uns Vielfalt. Es wird sich vermehrt und da sicherlich auch unverantwortlich UND es wird sich auch nicht vermehrt oder mit Verantwortung.
Ansonsten, danke für den sehr guten Beitrag.