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Sexualleben eingeschlafen - Frau anregen, indem man es vor ihren Augen selbst macht

  • Starter*in Starter*in Begon22
  • Datum Start Datum Start
... finde es erschreckend in den Beiträgen lesen zu müssen das seine Frau hier als Opfer dargestellt wird.
Er hat einfach nur menschliche Bedürfnisse! auch Sie ist diese Partnerschaft eingegangen!
Eine Beziehung ist trotzdem kein gratis Sex-Tarif, den man immer beanspruchen kann, wenn man grad Lust hat. Auch so Sätze "Ich habe sie geheiratet in dem Glauben, dass es sexuell so bleibt wie es war"... Menschen funktionieren nun mal nicht immer so, wie andere das gerne hätten... auch sexuell nicht. Es gibt unzählige Gründe, warum Frauen keine Lust mehr verspüren... von körperlichen, bis psychischen oder hormonellen. Oder der Mann lässt sich nach der Ehe gehen, meint sich nicht mehr bemühen zu müssen in der Beziehung, die Romantik geht flöten... der Mann wird daurch einfach unsexy, oder, oder, oder... Gründe gibt es viele und Niemand muss sich für seine Sexlust rechtfertigen oder klare Begründungen abliefern, wenn man es oft selbst nicht mal so genau weiß, woran es liegt. Der Frau noch unterschwellig Schuldgefühle und Druck machen, weil zu einer Ehe gehört schließlich Sex (finde ich Schwachsinn, so eine Aussag. Sex ist keine Pflicht, weder in Beziehung noch Ehe), ist auch absolut ekelhaft.

Allein der Stress mit dem Hausbau usw. finde ich absolut ausreichend, dass man da Abends halt kaputt ist und kein Bock mehr hat. Entspannung scheint es in der Ehe grad wenig zu geben, Romantik scheint auch eher als lästig empfunden zu werden vom Mann... so wird das halt von beiden Seiten aus nix.

Wenn man halt damit nicht umgehen kann, dass nicht immer der Mensch 1 zu 1 so funktioniert, wie man ihn kennengelernt hat, dann muss man sich trennen. Das wäre für beide dann das beste.
 
Zuletzt bearbeitet:
OK, aber dann soll sie sich trennen, selbstverständlich soll und darf er sie zu nichts zwingen.
Aber eine Ehe ist nun mal im Allgemeinen eine Beziehung mit Sex.
Wenn sie das nicht will oder kann, muss entweder eine schlüssige Begründung her oder sie steigt aus der Beziehung aus, dann soll sie es aber klar kundtun.
Im umgekehrten Fall wird den Männern hier im Forum von verschiedenen Usern der Kopf abgebissen.
Wie groß sein Leidensdruck ist, kann man ja an seinem mehr als fragwürdigen Vorschlag sehen.
Und kommt jetzt nicht mit fremdgehen oder zu gewerblichen, das ist kein tragbarer Vorschlag.
Nein, wenn sie nicht will, dann will SIE nicht. Punkt!
 
In meinen Augen ist es, sich in einer festen Beziehung dem normalen und üblichen Wunsch nach Sex zu entziehen, ohne eine schlüssige Begründung abzugeben, eine Form von emotionellem Betrug.

Selbstverständlich hat jede Person das Recht dazu, aber nicht ohne es zu begründen oder zu erklären.
Bezogen auf dauernden Entzug des Sexes.

Ob die Ursache in der Person und dem Verhalten des TE liegt, ist dabei aus meiner Sicht irrelevant.
 
Und wenn man es selbst nicht begründen oder erklären kann? Irgendwie liest sich das hier immer so als müsste Frau ganz genau wissen, woher die Lustlosigkeit kommt. Das ist oft aber nicht so. Wenn der Mann plötzlich keinen mehr hoch bekommt ist es ihm sicher auch unangenehm, wenn dann dauernd nachgehakt wird woran es liegt und das er das zu erklären hat. Obwohl es oft eben irgendwelche körperlichen oder unterbewussten seelischen Ursachen sind, die man nicht sofort greifen kann. Nur weil man als Frau theoretisch - körperlich gesehen - immer kann, wird auch unbewusst gerne genau das erwartet. Aber wehe der Mann hat Erektionsprobleme, dann bitte Verständnis zeigen, denn er kann ja nichts dafür und weiß nicht woran es liegt und es wäre gemein wenn die Partnerin deswegen über Trennung nachdenkt.

Es regt mich auf, dass von Frauen erwartet wird es muss konkrete Gründe geben, die sie gefälligst auch benennen können müssen, weil sie körperlich halt immer können... Müssen doch nur die Beine breit machen, das kann doch nicht so schwer sein.

Wenn die Frau es selbst nicht weiß, woran es liegt, dann wird sich das auch nicht ändern, wenn man noch 100 mal nachfragt oder ihr mit emotionalem Betrug kommt.

Zumal sie doch meines Wissens schon gesagt hat, dass ihr halt der Alltag und das Leben mit allem drum und dran zu stressig ist und sie nicht zur Ruhe kommt. Reicht das nicht? Zu wenig und nicht legitim genug als Antwort? Bisschen Abhilfe schaffen in Form von Entspannung und Romantik, kommt vom Partner ja leider auch nur widerwillig und damit ist er genauso in der Mitschuld, dass das Feuer halt grad nicht mehr so lodert. Da hilft es auch nicht zu sagen "Aber vor der Ehe gab's auch immer Sex, ohne das ich dafür was tun musste"... In stressigen Zeiten funktionieren viele Menschen halt nicht mehr so einfach und niemand hat eine Garantie, dass immer alles so bleibt wie es war, sich darauf zu berufen, dass es früher doch auch ging, hilft keinem.
 
Ein Hausbau dauert aber eben auch recht lange und soweit ich gelesen hab, fing es seitdem auch an, dass es sexuell nicht mehr so lief, weil es einfach neben dem normalen Alltag, Job, usw. zu stressig ist noch mit dem Hausbau. Sie hat dem Partner schon gesagt, dass sie nicht abschalten kann und sich nicht fallen lassen kann und deswegen bei ihr auch keine Sexlust aufkommt. Aber irgendwie reicht das nicht als Begründung offenbar, wird weiter nachgebohrt, dass sie es gefälligst benennen soll, obwohl sie das doch schon getan hat? Was soll sie denn jetzt noch dazu sagen... sie wird sich auch schlecht dabei fühlen und unter Druck gesetzt, weil offenbar ihre Erklärung für die Unlust nicht ausreichend genug erscheint.

Es wurde dem TE schon geraten, dass er seine Frau mal etwas entlasten sollte und wieder mehr Entspannung und Romantik reinbringen... das wird aber auch eher als lästig empfunden, weil "vor der Ehe musste ich auch nicht so einen Aufwand betreiben für Sex"... da sollte man auch mal bei sich selbst ansetzen und sich hinterfragen, ob man nicht doch irgendwie mit Schuld hat, dass das Feuer erloschen ist... wird vermutlich nicht allein an der Frau liegen.
 
SIE braucht keine Erklärung für ihre Unlust zu finden, SIE soll endlich etwas dagegen tun! Wenn der Partner keinen hoch bekommt schickt sie ihn auch zum Arzt!
Hausbau und Familie gründen haben bereits tausende andere geschafft ohne dies als Vorwand für ein mangelndes Sexualleben zu nutzen!
 
Hausbau und Familie gründen haben bereits tausende andere geschafft ohne dies als Vorwand für ein mangelndes Sexualleben zu nutzen!
Nur das nicht jeder Mensch gleich ist und jeder Mensch auf Stress anders reagiert... es gibt auch Menschen die bekommen durch Überarbeitung ein Burnout und andere nicht. "Das haben schon tausend andere geschafft" ist daher ein schwaches Argument, da Menschen nun mal verschieden sind, schon was die psychische und physische und emotionale Stabilität angeht.

Und da hier schon von "Vorwand" gesprochen wird, zeigt das, wie wenig ernst das genommen wird und wie wenig der Frau geglaubt wird... sie stellt sich halt an. Genau deswegen sprechen manche Menschen gar nicht mehr darüber oder versuchen es gar nicht erst zu erklären, da es eh abgetan wird mit "andere schaffens doch auch".

Was soll die Frau dagegen tun, wenn ihr das nun mal alles zu viel wird mit Hausbau usw...? Halt abwarten bis der Hausbau fertig ist und wieder Ruhe einkehrt. Wenn der Partner diese Geduld und das Verständnis nicht hat, kann er ja gehen.
 
Nur das nicht jeder Mensch gleich ist und jeder Mensch auf Stress anders reagiert... es gibt auch Menschen die bekommen durch Überarbeitung ein Burnout und andere nicht. "Das haben schon tausend andere geschafft" ist daher ein schwaches Argument, da Menschen nun mal verschieden sind, schon was die psychische und physische und emotionale Stabilität angeht.

Und da hier schon von "Vorwand" gesprochen wird, zeigt das, wie wenig ernst das genommen wird und wie wenig der Frau geglaubt wird... sie stellt sich halt an.
Ja, da hast Du recht.
Allerdings sollte das nicht daran hindern, ein schachlich offenes Gespräch über die Unlust zu führen.
Daran hapert es aber bei der Ehefrau anscheinend gewaltig.
Gäbe es eine schlüssige, nachvollziehbare Erklärung, könnte er anders damit umgehen.
 

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