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Sexualleben eingeschlafen - Frau anregen, indem man es vor ihren Augen selbst macht

  • Starter*in Starter*in Begon22
  • Datum Start Datum Start
Naja...wenn keine Bereitschaft da ist dem Partner auch mal ohne Hintergedanken was Gutes zu tun, bleibt halt nur SB.
Selbst schuld, mehr kann man dazu echt nicht mehr sagen.
Ich bin der Meinung, es reicht, wenn ich neben Vollzeitjob, Baustelle, mich mit um die Kinder zu kümmern ( z.B. ihnen. in Abwechslung mit meiner Frau sie abends mit Vorlesen und ins Bett bringe, mit ihnen Spiele, auch mal Hausaufgaben kontrolliere, mit ihnen zum Schwimmen fahre), auch im Haushalt mitzuhelfen (Staubsaugen, Waschen, Spülen, Rasen mähen mal als Beispiele). Wir teilen uns da schon halbe/halbe unser Pensum im Alltag ein würde ich behaupten.

Darüber hinaus geben wir uns gegenseitig als Partner den nötigen Freiraum, auch mal was alleine jeder für sich was mit Freunden zu unternehmen. Das fällt in meinen Augen auch z.B. auch unter "dem Partner was Gutes tun ohne Hintergedanken."

Muss es dann wirklich auch noch jede Woche zusätzlich eine Blume für Sie sein? Oder ein romantisches Essen oder ein Spa-Besuch am WE als "Extra" oben drauf? (Wie gut, das Oma und Opa in der Nähe sind. Könnte man ja die Kinder mal eben abgeben). Was machen denn die Eltern, die diese Möglichkeit nicht haben eigentlich? Jedes mal für teuer Geld einen Babysitter beauftragen?

Und es ist ja nicht so, dass es innerhalb des letzten Monats z.B. keine Blume für Sie gab. Die habe ich gern mit meiner kleinen Tochter für Sie mitgebracht. Auch gibt's fast jeden Tag die liebevollle Umarmung mit Kuss, manchmal Zungenkuss, auch mal eine Nackenmassage. Alles schon ausprobiert. Es reicht halt nicht.

Und ich als Mann verlange diesen "Zusatz" doch auch nicht. Darüber hinaus wüßte ich auch nicht, was für mich z.B. das Gegenstück für die "Blume" sein sollte.

Ich werd da also mit leben müssen, dass es wohl beim überwiegenden Teil der Frauen so ist, dass Sie erst runterkommen und entspannen müssen, um Sex zu haben und ich halt zu den Männern gehöre, bei denen es eben umgekehrt ist, dass Sie Sex bräuchten, um runterzukommen und entspannen zu können.
Frauen wollen jeden Tag neu erobert werden. Dann springt für den Mann vielleicht irgendwann auch Sex bei raus. Damit kann ich wohl nicht umgehen.

Zumindest lese ich das jetzt so aus dem Großteil der Beiträge so heraus und leite davon ab, dass es schon so sein wird.

Ich denke, vielmehr gibt's dazu auch nicht mehr zu schreiben.
 
Frauen wollen jeden Tag neu erobert werden. Dann springt für den Mann vielleicht irgendwann auch Sex bei raus. Damit kann ich wohl nicht umgehen.
Nein, "neu erobert" trifft es nicht. Die Basis muss stimmen, man muss in dieselbe Richtung gehen. Ob das bei euch so ist, könnt ihr nur selbst wissen.
dass es wohl beim überwiegenden Teil der Frauen so ist, dass Sie erst runterkommen und entspannen müssen, um Sex zu haben
Ja, ist so, drum nimm es nicht so persönlich.

Hausbau ist für viele Paare eine echte Bewährungsprobe. Seid ihr da harmonisch unterwegs oder gibt es dauernd Stress?
 
Und es ist ja nicht so, dass es innerhalb des letzten Monats z.B. keine Blume für Sie gab. Die habe ich gern mit meiner kleinen Tochter für Sie mitgebracht. Auch gibt's fast jeden Tag die liebevollle Umarmung mit Kuss, manchmal Zungenkuss, auch mal eine Nackenmassage. Alles schon ausprobiert. Es reicht halt nicht.

Und ich als Mann verlange diesen "Zusatz" doch auch nicht. Darüber hinaus wüßte ich auch nicht, was für mich z.B. das Gegenstück für die "Blume" sein sollte.

Es geht doch nicht darum, dass sie von dir irgendwelche Extrawürste verlangen würde.

Das mit der Blume habe ich als Beispiel geschrieben, weil das, was du von eurem Alltag berichtest, so wahnsinnig stressig klingt.

Und im Alltag lebt man sich als Paar leicht auseinander. Das passiert einfach, wenn man nicht bewusst gegensteuert.

So viel zu tun, zu erledigen, als Team abzuarbeiten.

Da ist es so leicht zu vergessen, warum man ein Team geworden ist.

Alles, was ich gemeint habe, ist : Pass auf, damit euch das nicht passiert...

Ob das nun wirklich mal eine Blume ist, die du besorgst oder sie, oder eine Lieblingszeitschrift oder ein Postit Zettel mit einer Nachricht drauf im Familienorganisationskalender... Darauf kommt es nicht an... Es muss auch weder viel Zeit, Mühe oder Aufwand erfordern.

Der Gedanke zählt.

Es geht doch dabei nicht darum, deine Arbeit zu vermehren oder ihre.

So, wie du schreibst, hatte ich nur den Eindruck, dass ihr in Gefahr seid im Alltagstrott was ganz wichtiges zu vergessen.

Wenn es nicht so ist, ist es doch gut.
 
Ich bin der Meinung, es reicht, wenn ich neben Vollzeitjob, Baustelle, mich mit um die Kinder zu kümmern ( z.B. ihnen. in Abwechslung mit meiner Frau sie abends mit Vorlesen und ins Bett bringe, mit ihnen Spiele, auch mal Hausaufgaben kontrolliere, mit ihnen zum Schwimmen fahre), auch im Haushalt mitzuhelfen (Staubsaugen, Waschen, Spülen, Rasen mähen mal als Beispiele). Wir teilen uns da schon halbe/halbe unser Pensum im Alltag ein würde ich behaupten.

Wieviele Stunden arbeitet denn Deine Frau?

Und bei diesen Aufmerksamkeiten finde ich auch, dass man es nicht übertreiben sollte.
Zudem scheint immer noch die Erwartungshaltung zu bestehen, dass der Mann der Frau diese Aufmerksamkeiten zu machen hat.
Und umgekehrt? Was macht die Frau für den Mann?
 
3) weil 2) und 3) nicht funktionieren bleibt mir halt nur die sexuelle Enthaltsamkeit und auf stressfteiere Zeiten zu hoffen..Bzw. in der stressigen Zeit SB zu betreiben. Da muss ich wenigstens nicht viel "Auszeiten" und "Romantik" einplanen. In stressigen Zeiten ein romantisches Essen zu zweit klappt ja doch nicht.

Jetzt mal fernab von der Sex-Thematik finde ich so eine Haltung gefährlich. Immerhin sind das ein paar Jahre, bis Haus fertig und Kinder groß.

Die wenigsten Paare stürzen sich dann mit Begeisterung aufeinander, weil ja jetzt Zeit und Raum dafür. Viele stellen eher fest, dass sie sich in den jahren völlig aus den Augen verloren haben.

Daher ist es wichtig, dass man sich trotzdem noch als Paar begreift und Paarzeit miteinander verbringt. Denn sonst seid Ihr einfach zwei Manager des Unternehmens Familie.
 
Puh, ich finde auch schwierig, wie sich der Thread hier entwickelt hat. Ich kann absolut nachvollziehen, dass fehlender Sex zum Problem wird und Leidensdruck verursacht, aber die Erwartungshaltung dahinter klingt ziemlich krass. Hausbau, Job, kleine Kinder... Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich da auch keinen Kopf mehr für Sex hätte. Das ist blöd, das versteh ich, und ich fände eigentlich auch gut, offen darüber zu sprechen... Aber sprechen fände ich mit einem Partner mit so einer Haltung auch schwierig, da hätte ich evtl. eher das Bedürfnis, mich vor noch mehr Druck zu schützen und das Thema abzublocken. Druck nehme ich nämlich ziemlich doll wahr, wenn ich hier so lese...


Ich finde übrigens als Frau auch schön, meinem Freund Blumen mitzubringen oder überhaupt durch kleine Gesten zu zeigen, wie gern ich ihn habe. Ich finde überhaupt nicht, dass das nur vom Mann ausgehen muss. Und genauso sollte auch für beide Seiten Verständnis da sein: Verständnis, dass es blöd ist, dass Sex fehlt, aber auch Verständnis, dass es Phasen gibt, in denen 0,0 Interesse an gemeinsamer Sexualität da ist. Und für die Zukunft vielleicht darauf achten, dass nicht zu viele Projekte auf einmal umgesetzt werden.
 
Und genauso sollte auch für beide Seiten Verständnis da sein: Verständnis, dass es blöd ist, dass Sex fehlt, aber auch Verständnis, dass es Phasen gibt, in denen 0,0 Interesse an gemeinsamer Sexualität da ist. Und für die Zukunft vielleicht darauf achten, dass nicht zu viele Projekte auf einmal umgesetzt werden.

Ich behaupte mal, dass in den wenigsten langfristigen Beziehungen das sexuelle Verlangen beider Partner immer relativ gleich gross ist.
Da braucht es schon oft Verständnis und Geduld, da gebe ich Dir recht.

Es ist sicher okay, wenn es MAL Phasen gibt, in denen der Partner 0,0 Interesse hat.
Das darf aber nicht zum Dauerzustand werden.

Ansonsten ist das Leben aber leider oft nicht planbar.
Krankheiten, Todesfälle, pflegebedürftige Eltern passieren unerwartet.
Und wenn das immer sofort dazu führt, dass ihr Kopf nicht frei ist, dann sehe ich die Zukunftsprognose hier leider nicht allzu positv
 
Ich hab das Gefühl, oft fehlt einfach das Verständnis, auch bei Dir, Begon.

Darum: redet! Wirklich offen (u das sehe ich als einzige Lösung!).

Wenn ich mich da rein fühlen möchte, höre ich nur Druck. Der Lustkiller schlechthin.

Ich habe wirklich gern Sex u war selbst von mir überrascht, wie ich ich auf Dauer auf so eine Erwartungshaltung reagiere. Hatte ich vorher nie so erlebt.

Für mich ist klar, dass (mangelnde/schlechte) Sexualität meist nur die Spitze des Eisberges ist, an der sich vieles manifestiert, was auch außerhalb nicht stimmig ist. Also nur ein Gradmesser der Beziehung sozusagen.

Für mich wars teilweise äußerer Stress. Ich war dann Pendlerin, 10 Std arbeiten, 4-5 Std Fahrt, abends noch Teile Haushalt, während mein Partner schon 2 o 3 Std auf dem Sofa lag u mich motzend empfing.
Um seine Tochter (meine geliebte Stieftochter) hat er sich auch nicht gekümmert, das war mein Part. Das hat mich schlimm gesorgt, tat mir immer unendlich weh.
Mit mir ist er auch nicht netter gewesen.

Das gesamte Paket war einfach nichts, um Lust auf diesen Mann wieder zu bekommen.

Ein Blümchen ist toll o mal iwas, um mir seine Wertschätzung zu zeigen. Kann auch ein Schraubendreher sein, da ich eher pragmatisch bin.

Es kam nichts. Gar nichts! Eher nur Gemotze.
Auch über die die mangelnde Sexualität.
Das hab ich für mich tatsächlich nicht für möglich gehalten, aber ich ich hatte dauerhaft null mehr Lust auf diesen Mann.

Sex war eher der Marker, aber nicht das Problem ansich. Das lag tiefer. Hat er nicht verstanden, kann man doch unabhängig zur Triebabfuhr praktizieren....

Ich hab, weil ich die furchtbaren Situationen mit meiner Tochter nicht aushalten konnte, sogar Sex mit ihm gehabt, damit er entspannter war.
Total gruselig.
 

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