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Sexualität durch Pornos verstellt und Unsicherheiten

Und ich weiß auch, was du vermutlich denken könntest @Altpapierbündeli :
"Wenn ich mit dem exzessiven Pornokonsum aufhöre, wer sagt mir denn, dass ich es danach dann überhaupt auch gut finden würde, normale Sexualität (auch erstmal mit mir selbst) ohne eben solche künstlichen Anreize wie Porno zu erleben? "

Das findest du aber wirklich nur raus, wenn du es tatsächlich angehst, den Konsum zu reduzieren.

Auch das ist eine gute Frage die du einem Sexualtherapeuten stellen könntest finde ich.

Ansonsten finde ich, der Ansatz, eine zeitlang sexuell enthaltsam zu leben ist schon gut.

Denn dann wird bei dir bestimmt auch wieder die Lust geweckt, Sex auf natürliche Art und weise, völlig frei von realitätsfremden Inzest-Phantasien bspw. haben zu wollen.
Und dann ist es vielleicht so, dass du irgendwann keine Pornos mehr "brauchst".

Lass doch deiner Libido mal die Chance, sich zu erholen, wenn du verstehst was ich meine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ich weiß auch, was du vermutlich denken könntest @Altpapierbündeli :
"Wenn ich mit dem exzessiven Pornokonsum aufhöre, wer sagt mir denn, dass ich es danach dann überhaupt auch gut finden würde, normale Sexualität (auch erstmal mit mir selbst) ohne eben solche künstlichen Anreize wie Porno zu erleben? "

Das findest du aber wirklich nur raus, wenn du es tatsächlich angehst, den Konsum zu reduzieren.

Auch das ist eine gute Frage die du einem Sexualtherapeuten stellen könntest finde ich.

Ansonsten finde ich, der Ansatz, eine zeitlang sexuell enthaltsam zu leben ist schon gut.

Denn dann wird bei dir bestimmt auch wieder die Lust geweckt, Sex auf natürliche Art und weise, völlig frei von realitätsfremden Inzest-Phantasien bspw. haben zu wollen.
Und dann ist es vielleicht so, dass du irgendwann keine Pornos mehr "brauchst".

Lass doch deiner Libido mal die Chance, sich zu erholen, wenn du verstehst was ich meine.
Alles klar. Ich schaue mal ob ich so einen Therapeuten finden kann.
Ansonsten hast du recht mit der Pause. Ich denke, dass es wieder Zeit für Noporn wird.
Ich wünschte nur, dass es ein Mittel gäbe um die sexuelle Komponente meines Körpers komplette auszuschalten.
 
Hey,

ich glaube, du hast recht, dass die Angst vor Bindung hier eine große Rolle spielt. Aber manchmal braucht man auch einfach mal einen Neustart, eine neue Perspektive. Vielleicht wäre es gut, eine jüngere Partnerin oder einen Partner zu finden, jemanden, der unvoreingenommen an die Sache herangeht. Und ganz ehrlich, manchmal kann ein kleiner "Love Booster" wie Viagra wirklich helfen, die Dinge ins Rollen zu bringen. Es gibt mir persönlich Sicherheit und lässt mich entspannter an die Sache herangehen. Schau doch mal bei diesem Anbieter vorbei, da habe ich gute Erfahrungen gemacht.

Manchmal muss man sich einfach trauen, neue Wege zu gehen und sich selbst die Chance geben, etwas anderes zu erleben. Es lohnt sich, diesen Schritt zu wagen.

Alles Gute!
 
Lieber TE, ich denke dass dein Problem tiefer geht, aber nichts mit Perversionen zu tun hat, sondern eher mit einem Defizit an nonverbaler Liebe und nicht pornographischer Körperlichkeit.

Pornos sind Schrott. Punkt. Affige Filmchen mit trivial blöder Pseudohandlung, furchtbaren - oft bizarr entstellten - Darstellern, und gedreht aus den falschen Motiven heraus, nämlich Geld zu verdienen.

Da wundert es doch nicht, dass solche Filme nicht die emotionale Lücke in deinem Leben schließen können, die dadurch hervorgerufen wird, dass Du viele Erfahrungen vermisst, die andere Menschen gemacht haben. Und eben weil dir diese Filme auch keine Freude bereiten, da hast du verzweifelt nach immer stärkeren Reizen gesucht, in der irrigen Annahme, dass du damit eine Sehnsucht stillen kannst.

Ich könnte mir vorstellen, dass Du eben gerade doch ganz normale Zuneigung, Sexualität und Liebe abseits der bizarren Pornowelt vermisst. und mit dem Konsum dieser Filme diese Sehnsucht kompensierst, aber aufgrund deiner Kindheitserfahrungen eben diese meidest.

Die Bindungsangst beweist, dass Du noch vieles therapeutisch aufarbeiten solltest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist doch vollkommen okay.
Mein Mann schaut auch seit vielen Jahren Pornos und wir sind glücklich damit.
Er kann es sich dazu machen und hat sein Vergnügen.
So sind wir alle glücklich.
 
Mir geht es ganz ähnlich wie dem TE. Ich bin 33 Jahre alt und kenne sexuelle Handlungen nur aus Pornos. Es hat eine Zeit gegeben, in der ich gemerkt habe, dass mir diese Filme schaden und dafür sorgen, dass ich mich innerlich leer fühle. Seit ich meinen Konsum allerdings heruntergeschraubt habe, geht es mir um einiges besser damit. 1-2 mal die Woche genügt mir.

Hin und wieder folgen auch mal längere Pausen, in denen ich mich für 14 Tage von solchen Seiten fern halte. Dadurch empfinde ich beim Schauen wieder mehr Freude und habe sogar das Gefühl, dass mir diese Filme etwas geben. Ich bin ganz ehrlich: Manchmal gucke ich Pornos, damit ich mir danach sagen kann, dass ich keine Freundin brauche in meinem Leben.

Als ich 12 war, wurde mich mal mehr oder weniger dazu genötigt, ein Mädchen zu küssen, das für mich eher der Kumpel-Typ war. So nah bin ich danach nie wieder einer Frau gewesen.

Mit den Jahren habe ich dann die Hoffnungen verloren. Einst habe ich von einer glücklichen Beziehung und eigenen Kindern geträumt. Den Kinderwunsch habe ich mittlerweile nicht mehr. Und an die Liebe glaube ich nicht. Das ist für mich etwas Unverständliches / Ungreifbares. Derartiges habe ich nie in einer solchen Intensität für jemanden empfunden. Die Menschen schwärmen immer so von diesen Gefühlen, doch mir ist das alles fremd und es wirkt irgendwie auch etwas unglaubwürdig. Ich kann mir schlicht und ergreifend nicht vorstellen, dass so etwas tatsächlich existieren soll.

Trotz des schwindenden Interesses verspüre ich zuweilen schon diese Sehnsucht nach einem anderen Menschen. Da ich vom Typ her schon ein bisschen schwierig bin, gehe ich mal nicht davon aus, dass eine langfristige Beziehung im Bereich des Möglichen liegt. Aber vielleicht für ein paar Wochen? Zumindest hätten wir dann Zeit, um einige Dinge auszuprobieren. So könnte ich wenigstens ein Gespür dafür bekommen, wie es sein könnte. Womöglich gefällt es mir dann am Ende gar nicht. Wenn ich merke, dass es sich eigentlich gar nicht lohnt, könnte ich mich nämlich von dem Gedanken verabschieden, dass ich etwas verpasst habe. Leider kommt mir eben dieser Gedanke hin und wieder.
 
Ich finde es normal das deine Vorlieben sich auch in Bereich pornos weiterentwickeln. Phantasien sind erlaubt, auch bei Inzest. Ich habe auch damals mir softpornos angefangen, und schaue mir heute ganz andere Sachen an. Darunter auch Hentai. Bei mir ist es auch viel die Neugier
 
Ich nutze ja auch Pornos, achte aber streng darauf, dass keine Sucht entsteht und sie nicht mein restliches Leben bestimmen. Das halte ich für wichtig. Und auch mal (als Mann) ab und längere Zeit auf Orgasmen verzichten. Dann ist das Verlangen gleich viel intensiver und die Vorfreude darauf viel größer.
Jedenfalls: Mit Pornos kann man Dinge eleben, die man innerhalb der Paarbebeziehung nie erleben könnte, weil der Partner nicht möchte oder kann.
 
Ich finde es normal das deine Vorlieben sich auch in Bereich pornos weiterentwickeln. Phantasien sind erlaubt, auch bei Inzest. Ich habe auch damals mir softpornos angefangen, und schaue mir heute ganz andere Sachen an. Darunter auch Hentai. Bei mir ist es auch viel die Neugier
Liebe Winterblume,
zunächst einmal herzlich willkommen im HR.
Du schreibst sehr eifrig und ausschließlich im Bereich "Sexualität" und betonst Offenheit und Freizügigkeit. Dazu hast du ein Foto deiner selbst im Avatar.
Das ist nicht besonders...schlau.
Ich würde das Bild austauschen. Du machst dich so sehr verletzlich und aufspürbar.
 

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