Ich weiß nicht. Meint ihr, es ist tatsächlich so, dass es (zumindest in unsere Konsumgesellschaft) mehr junge Frauen gibt, die min. ein Sexspielzeug haben, als welche die keins haben? Vielleicht hab ich die alte Denke meiner Eltern und was sie mir vorgelebt haben im Kopf, dass Leute, die Sexspielzeug benutzen und damit rumprahlen Schlampen sind. Vielleicht passt ihr Weltbild und ihre Werte diesbezüglich nicht mehr in unsere heutige Zeit?!?
Tatsächlich ist das ein veraltetes Weltbild und aus meiner Sicht vor allem auch eine ordentliche Doppelmoral.
Menschen haben sich zu allen Zeiten aus Spaß an der Freude an ihren Genitalien herumgespielt.
Egal ob im alten Rom, im Mittelalter oder in der Neuzeit.
Das Sündengesabbel ist auch schon seit hunderten von Jahren im Umlauf - ich hab bis heute noch niemanden getroffen, der von Masturbation blind geworden oder dem die Hand abgefallen ist.
Natürlich gibt es heute mehr Sexspielzeug als vor 30 Jahren.
Das hat aus meiner Sicht nichts mit Konsumgesellschaft zu tun, sondern damit, dass Frauen erst in den letzten 10, 15 Jahren als Kundinnen des Erotikartikelmarktes entdeckt worden sind.
Pornos, "Erwachsenenvideotheken", Sexshops, Sexkinos, etc, etc. gibt es seit Jahrzehnten für Männer.
Und ganz langsam verbreitet sich die Erkenntnis, dass sich auch mit Sexspielzeugen für Frauen Geld verdienen lässt.
Warum sind Frauen, die Sextoys benutzen, Schlampen?
Und Männer, die in den Puff gehen und Pornos konsumieren "Lebemänner"?
Mehr Doppelmoral geht nicht.
Was ich in meinen vier Wänden treibe, ist meine Sache. Und was ich wem erzähle, ebenso.
Ich würd mir jetzt nicht unbedingt den neuesten Satisfyer von meinen Eltern unter den Weihnachtsbaum legen lassen.
Aber ob mich irgendjemand für eine "Schlampe" hält, weil ich Sexspiezeug im Schlafzimmer habe, interessiert mich einen feuchten Kehricht.
By the way: Der Satisfyer ist eine äußerst lohnende Investition
😉!