In der Bibel, AT, mußte das gar nicht erklärt oder ausgebreitet werden, weil es neben der niedergeschriebenen Bibel ja auch noch allgemeine jüdische Gepflogenheiten gab, die gelebt und nicht niedergeschrieben wurden. Damals wäre es niemand in den Sinn zu kommen, Pergament oder Papyrus für ordinäre Lebensbeschreibungen ordinärer Leute und ihrer Alltagsregeln zu verschwenden. Der Eingangspost, in dem das mit den von den Familien sehr frühzeitig (Pubertät des Mädchens) organisierten Verlobungen und baldiger Verehelichung beschrieben steht, samt "finanzieller" Wichtigkeit der Jungfräulichkeit des Mädchens, hat eigentlich schon alles gesagt. Vorehelicher Sex lief einfach nicht, zumindest nicht für den weiblichen Part, Basta, die möglichst frühe Verheiratung sollte dafür sorgen, daß für derartige Flausen gar nicht genug Zeit blieb, ab erster Monatsblutung war ein Mädel heiratsfähig. Damals meistens so um das 13./14. Lebensjahr, manche sogar früher.