Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Seltsames Verhältnis zu meiner Mutter

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 131377
  • Datum Start Datum Start
Ich habe sowas noch nie gesagt, und so auch noch nie gefühlt, aber ich glaube, wäre ich du würde ich diese Frau meiden. Was furchtbar wäre, weil es ja die Mutter ist. Aber ihr seid euch so fremd und deine Mama ist absolut instabil. Ich will das böse Wort nicht sagen, aber es liest sich übel.
Ich denke, im Kontakt mit ihr, so zu sie wirklich ist, wirst du immer psychisch leiden. Ein Kontakt mit ihre ist fast sowas wie Selbstverletzung für dich. Und ich denke, genau das spürst du auch. Du willst es nicht!
Es geht dir schlecht mit ihr. Du willst da nicht hin. Es ist eine ständige innere Verkrampfung.

Hast aber ein irgendwie geartetes schlechtes Gewissen, weil es ja die Mutter ist und die Konventionen auch Kontakt gebieten.

Im Fall deiner Geschichte würde ich tatsächlich sagen, zieh dich da so gut raus, wie es geht.
Das Recht hast du.
 
Schwierig.

Grundsätzlich würde ich jedem empfehlen, zuerst an sich selbst zu arbeiten. An der eigenen Stabilität.
Vieles ist in der Vergangenheit schief gelaufen. Bei mir ebenso. Nun ist es jedoch sehr einfach, zu sagen, ich konnte nichts dafür... jemand anderes war dafür verantwortlich. Im Prinzip macht das beinahe jeder: Einen Sündenbock suchen - für die eigene Instabilität. Das ändert aber überhaupt gar nichts an der eigenen persönlichen Freiheit bzw. Empfindungsfähigkeit.
Bei einer Depression zum Beispiel fühlt man sich leer und antriebslos. Alles fällt so unglaublich schwer.
Die Wirklichkeit einer Depression spürt man in der Regel aber nur dann, wenn man allein für sich ist und sich nicht ablenkt oder in irgendwelche Abenteuer stürzt. Viele Menschen haben daher richtig Probleme mit dem Allein-Sein.
Am gefährlichsten ist es meines Erachtens, diese "Innere Leere" mit dem Leben einer anderen Person zu füllen. Weil man abhängig wird. Die Basis einer solchen Beziehung ist dann Angst. Angst macht Stress. Stress führt zu Ungeduld, Streit, Wut und ungerechten Schuldzuweisungen. Man kann dem anderen nicht vertrauen. Und vor allem anderen fallen die Dinge des Alltags noch immer schwer, wenn man etwas ganz allein bewerkstelligen muss.
Also: Wer bin ich selbst? Was empfinde ich selbst? Wie entspanne ich, lasse los und fühle mich frei?
Innere Leere füllt man also mit eigenen Empfindungen. Empfindungen an sich sind frei.
Mein persönliches Lieblingsbeispiel dafür ist das Atmen. Dabei muss ich nicht draußen aktiv "rumrammeln". Kann inaktiv sein. Sitzend oder liegend. Den Fluss der Atemluft kann ich dann spüren.
Auch Wärme kann ich dann dabei in mir empfinden. Das eigene Körpergewicht. Den Geschmack, den ich gerade im Mund habe. Vieles andere.
Und vor allem empfinde ich dabei eines: Ruhe. Frieden.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
M Schlechtes Verhältnis zu Eltern Familie 17
S Schlechtes Verhältnis zum Vater Familie 12
K Beziehung meiner Enkeltrochter Familie 21

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben