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Seltsames Arbeitsumfeld ?!

G

Gast

Gast
Ist sowas normal und wirklich fair? Stellt euch folgende Ausgangssituation aus:
Ihr seid ein Arbeitnehmer, der jeden Abend bis 20.00 Uhr im Büro ist und auch noch samstags ins Büro kommt.
Ein weiterer Kollege arbeitet normal ohne groß Überstunden zu machen, aber er arbeitet wenigstens und zeigt sich kooperativ. Dann habt ihr 3 weitere "Teammitglieder", die gar nichts machen. Eure Kollegen sind in der Arbeitszeit eigentlich nur damit beschäftigt sich die Fingernägel zu lackieren oder mit dem Smartphone rumzudaddeln. Pünktlich um 15.00 Uhr machen sie Feierabend. Der Chef sagt dazu nichts. Ihr ackert wie ein Tier und reißt natürlich mehr als die Kollegen. Euer Chef bemerkt, dass ihr mehr leistet und alles schluckt. Eure Kollegen jammern rum aufgrund der angeblichen Arbeitsbelastung, die sie haben. Euer Chef verdonnert euch zum Dank dann noch dazu den Kollegen zuzuarbeiten und diese zu unterstützen. In der Praxis macht ihr defacto also noch zusätzlich den Job eurer Kollegen mit. Ihr habt die ganze Arbeit am Hals, eure Kollegen können eure Arbeitsergebnisse als eigene Leistung verkaufen und müssen nur noch absahnen, was ihr komplett erarbeitet habt. Vom Chef kommen dann nur so Sprüche, dass man das Wohl des Unternehmens sehen muss usw. Das finde ich nicht fair, dass ich meine Arbeit nicht als meine Leistung zählt. Ist es fair, dass ich meine Leistung nicht als meine Leistung anrechnen darf und sie anderen Leuten zur Verfügung stellen muss?
Zusätzlich habt ihr noch das Monopol für lästige Zusatzaufgaben, die allgemein so anfallen. Eure Kollegen bekommen nie Zusatzaufgaben auf Auge gedrückt. Kurioserweise haben eure Kollegen mehr Gehalt. Und als Höhepunkt sind eure Kollegen dann auch sehr oft damit beschäftigt nach der Nadel im Heuhaufen zu suchen und sie nutzen jede Gelegendheit um euch und anderen Kollegen, der halbwegs normal arbeitet, in die Pfanne zu hauen und bei jedem noch so kleinen Flüchtigskeitsfehler zu denunzieren. Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Findet ihr so ein Arbeitsumfeld fair? Ist es so unverständlich, dass ich keine Lust habe für solche Leute die ganze Arbeit zu machen, die dann meine Arbeitsleistung als eigene Leistung verkaufen können?
 

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Callejon

Mitglied
Ich frage mich gerade warum du das alles freiwillig machst?

Lass doch auch um 15 Uhr den Hammer fallen anstatt bis 20 Uhr im Büro zu sitzen?!

Beim Lesen hab ich durchgehend mit dem Kopf geschüttelt und mich gefragt was mit dir nicht stimmt. Sorry, aber du übertreibst total mit deiner Arbeitswut.

Wenn es in deiner Firma so lässig zugeht, dann freu dich darüber und pass dich an, oder such dir was anderes.
 
R

Rabenfeder

Gast
Ich würde auch deutlich früher Feierabend machen, wenn mein Arbeitseinsatz nicht gewürdigt würde, die Kollegen sich auf meine Kosten auf die faule Haut legen und die Vorgesetzten mir Zusatzarbeit aufs Auge drücken, weil ich immer länger da bin als alle anderen.

Also, ich würde auch so nicht dauerhaft und ohne Not jeden Tag fünf Überstunden kloppen, wenn ich nicht gerade meinen absoluten Traumjob, die tollsten Kollegen der Welt und kein Zuhause hätte... davon mal ab.
 
G

Gast

Gast
Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Findet ihr so ein Arbeitsumfeld fair? Ist es so unverständlich, dass ich keine Lust habe für solche Leute die ganze Arbeit zu machen, die dann meine Arbeitsleistung als eigene Leistung verkaufen können?
Natürlich ist das NICHT fair! Und natürlich ist es verständlich, daß Du darauf keine Lust hast.

Aber: Du läßt es mit Dir machen. Das solltest Du ändern.

Ich würde mich nach einem anderen Job umsehen, ich hätte auf das gesamte Umfeld keine Lust. Allerdings dauert sowas eben auch seine Zeit.
 
B

Bohemia

Gast
Ist sowas normal und wirklich fair? Stellt euch folgende Ausgangssituation aus:
Ihr seid ein Arbeitnehmer, der jeden Abend bis 20.00 Uhr im Büro ist und auch noch samstags ins Büro kommt.
Ein weiterer Kollege arbeitet normal ohne groß Überstunden zu machen, aber er arbeitet wenigstens und zeigt sich kooperativ. Dann habt ihr 3 weitere "Teammitglieder", die gar nichts machen. Eure Kollegen sind in der Arbeitszeit eigentlich nur damit beschäftigt sich die Fingernägel zu lackieren oder mit dem Smartphone rumzudaddeln. Pünktlich um 15.00 Uhr machen sie Feierabend. Der Chef sagt dazu nichts. Ihr ackert wie ein Tier und reißt natürlich mehr als die Kollegen. Euer Chef bemerkt, dass ihr mehr leistet und alles schluckt. Eure Kollegen jammern rum aufgrund der angeblichen Arbeitsbelastung, die sie haben. Euer Chef verdonnert euch zum Dank dann noch dazu den Kollegen zuzuarbeiten und diese zu unterstützen. In der Praxis macht ihr defacto also noch zusätzlich den Job eurer Kollegen mit. Ihr habt die ganze Arbeit am Hals, eure Kollegen können eure Arbeitsergebnisse als eigene Leistung verkaufen und müssen nur noch absahnen, was ihr komplett erarbeitet habt. Vom Chef kommen dann nur so Sprüche, dass man das Wohl des Unternehmens sehen muss usw. Das finde ich nicht fair, dass ich meine Arbeit nicht als meine Leistung zählt. Ist es fair, dass ich meine Leistung nicht als meine Leistung anrechnen darf und sie anderen Leuten zur Verfügung stellen muss?
Zusätzlich habt ihr noch das Monopol für lästige Zusatzaufgaben, die allgemein so anfallen. Eure Kollegen bekommen nie Zusatzaufgaben auf Auge gedrückt. Kurioserweise haben eure Kollegen mehr Gehalt. Und als Höhepunkt sind eure Kollegen dann auch sehr oft damit beschäftigt nach der Nadel im Heuhaufen zu suchen und sie nutzen jede Gelegendheit um euch und anderen Kollegen, der halbwegs normal arbeitet, in die Pfanne zu hauen und bei jedem noch so kleinen Flüchtigskeitsfehler zu denunzieren. Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Findet ihr so ein Arbeitsumfeld fair? Ist es so unverständlich, dass ich keine Lust habe für solche Leute die ganze Arbeit zu machen, die dann meine Arbeitsleistung als eigene Leistung verkaufen können?
Ist das noch immer so? Zu meiner Zeit war's auch so, kenne ich, was du schreibst. Einmal hatte ich einen Chef, der war sehr gut, aber ich war da nur für paar Monate im Einsatz, der hat mir mitgeteilt, wie unfähr er es fand, dass eine Kollegin die zuhause blieb, deren Arbeit ich machte, auf einer Versammlung die Lorbeeren dafür kassierte, während ich zu der Zeit ja nur kurzfristig dort arbeitete und keine Anerkennung bekam, aber gut, dass der Chef mir das mitteilte. Er hat mir für die kurze Zeit ein sagenhaftes Zeugnis ausgestellt, bzw. durfte ich mir selber schreiben, weil ich dort Sekretärin war und PR Arbeit für die andere, die ich nie zu Gesicht bekam, da sie aus irgend einem Grund von zuhause aus arbeitete.... ja nun, ich habe das alles gestemmt, sie hat gar nichts dazu beigetragen. Jedenfalls hab ich dann einen Job an einer Hochschule im Büro bekommen, wo die Chefsekretärin mich raus mobbte, weil sie sich gut mit der Chefin verstand und die gemeinsame Sache machten. Ich hatte keine Beweise, also, wurde ich krank und ja. Das war's. Und solche Situationen hatte ich vorher schon kennen gelernt, wo in anderen Firmen die Arbeit machte und die anderen Damen zusammen gluckten. Hab dann gekündigt, egal wie's weiter ging. Es gab auch ein paar gute Firmen, wo ich war. Aber meist nur auf Einsatz für "kranke" Kollegen.
 

Darknessgirl

Aktives Mitglied
Wie ist es mit einem klärenden Gespräch aller Kollegen und dem Chef?

Vielleicht müssen mal alle Arbeitsschritte wirklich erfasst und neu verteilt werden.

Wenn der Chef das ablehnt, dann hilft nur, Bewerbungen zu schreiben.
 
G

Gast

Gast
Das ist doch die Steilvorlage für ein erfolgreiches Gehaltsgespräch. Mach einen Termin, leg deine Leistungen dar und verkauf ihm das als eine Lohnenswerte investition.

Auf keinen Fall solltest du bei Gehaltsgesprächen jedoch vergleiche zu den Gehältern deiner Kollegen ziehen oder gar über die Kollegen herziehen. Immer sachlich bleiben. Wenn du natürlich ein Stellenangebot in der Hinterhand hast, ist das der Jackpot, denn dann bist du entgültig am längeren Hebel und der Chef muss liefern.
 

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