Selbstmordgedanken

Giuseppe

Neues Mitglied
Hallo,

Es ist jetzt 4 Monate her, seit meine Frau an Krebs gestorben ist. Vor 5 Jahren haben wir auch unsere Zwillinge (mit 3 Monaten und 6 Monaten) verloren.

Mir geht allmälich die Kraft aus. Ich muss andauernd an meine Frau und an meine Kinder denken. Ich kann nicht mehr arbeiten und bin wie gelähmt. Ich dachte es würde besser werden, aber es wird von tag zu Tag schlimmer. meine Schuldgefühle und Selbstvorwürfe fressen mich auf.

Ich fühle mich so leer und alles ist sinnlos geworden.
Ich fühle eigentlich nichts mehr, mir ist alles gleichgültig.

Seit einigen Tagen habe ich nun auch Selbstmordgedanken.
Sie lassen mich einfach nicht mehr los. Ich vermisse meine Frau und meine Kinder. Ich möchte zu ihnen.

Jeden Tag kämpfe ich nun um nicht einen Fehler zu begehen.
Jeder Tag schmerzt und ist eine Qual.
Aber langsam verlässt mich die Kraft. Ich möchte nicht nochmals neu beginnen und mir ein neues Leben aufbauen. Ich war mit meinem alten sehr zufrieden. Dafür habe ich keine Kraft. Vielleicht sitze ich einfach die Zeit ab und schliesse mich Zuhause ein. Da draussen gibt es nichts mehr, das mich interessiert.

Ich hasse mich so sehr.
 

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tulpe

Sehr aktives Mitglied
Aber langsam verlässt mich die Kraft. Ich möchte nicht nochmals neu beginnen und mir ein neues Leben aufbauen. Ich war mit meinem alten sehr zufrieden. Dafür habe ich keine Kraft.

Es ist wirklich tragisch, was Dir passiert ist und ich kann Dein Leid wirklich verstehen :(, aber man hat immer mehr Kraft wie man vermutet!

Gehst Du denn zur Zeit zur Arbeit? Wenn ja, nehme eine Auszeit. Du brauchst Zeit für Dich, um das alles zu verarbeiten. Frage doch mal Deinen Hausarzt nach einer passenden "Kur" für Dich.

Irgendetwas muss passieren, irgendetwas was hilft, Deine Trauer zu verarbeiten! Bitte suche Dir Hilfe!

LG tulpi
 

Giuseppe

Neues Mitglied
hallo Tulpe,

Ja ich gehe momentan zur Arbeit. Mein Chef wird mich Ende Monat kündigen, falls meine Arbeitsleistung nicht besser wird (hatte ein Gespräch mit ihm). Ich habe den Job genau 4 Tage vor dem Tod meiner Frau begonnen. Er hat mich sogar davon abgehalten 3 Tage ganz bei Ihr zu sein und ich konnte sie deshalb nur am Abend besuchen.

Ich war schon einige Male beim Psychologen. Nur nützt mir dieses alberne Geschwafel nichts. Es prallt an mir ab. Was soll es an meiner Situation ändern? Die haben doch selber Etwas an der Waffel. Ausserdem hasse ich es, wenn ich über meine Selbstvorwürfe und Schuldgefühle reden möchte und man zuerst sogar meine kindheit aufrollt. Von der Zeit, die auf die Sekunde genau eingehalten wird gar nicht zu sprechen.
 

tulpe

Sehr aktives Mitglied
hallo Tulpe,

Ja ich gehe momentan zur Arbeit. Mein Chef wird mich Ende Monat kündigen, falls meine Arbeitsleistung nicht besser wird (hatte ein Gespräch mit ihm). Ich habe den Job genau 4 Tage vor dem Tod meiner Frau begonnen. Er hat mich sogar davon abgehalten 3 Tage ganz bei Ihr zu sein und ich konnte sie deshalb nur am Abend besuchen.

Ich war schon einige Male beim Psychologen. Nur nützt mir dieses alberne Geschwafel nichts. Es prallt an mir ab. Was soll es an meiner Situation ändern? Die haben doch selber Etwas an der Waffel. Ausserdem hasse ich es, wenn ich über meine Selbstvorwürfe und Schuldgefühle reden möchte und man zuerst sogar meine kindheit aufrollt. Von der Zeit, die auf die Sekunde genau eingehalten wird gar nicht zu sprechen.
hmm.....da hast Du wohl den falschen Psychologen! Informiere Dich doch mal im Internet, ob es in Deiner Nähe nicht Spezialisten dafür gibt. Ich hab schon öfters von speziellen Therapeuten gelesen, die nur für die Verarbeitung von Trauerfällen zuständig sind.

Deine Kindheit aufzurollen halte ich in diesem Falle auch für ziemlich schwachsinnig!

Falls Du keine Kraft "zum Suchen" hast, dann schreib mir doch ein PN, woher Du genau kommst. Dann stöbere ich mal ein bißchen das Internet durch.
 
F

fuchs

Gast
Hallo Giuseppe,


Erst einmal mein aufrichtiges Beileid.....Ich kann Deine Gedankengänge gut verstehen.....Aber warum fühlst Du dich schuldig?...

Und warum hasst Du dich ?Du kannst doch nichts dafür.Du hasst Dich ,das Du noch da bist ,Verzweifelst bei dem Gedanken......
Bitte gib nicht auf.....Such dir einen anderen Therapeuten oder eine Trauerbegleitung.Ich weiß das sagt man so leicht..Doch Du brauchst ganz dringend professionelle Hilfe.....

Ich wünsch Dir viel Kraft in dieser schweren Zeit.....Lg fuchs
 

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