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Selbstmord überlebt---und jetzt!?

  • Starter*in Starter*in MarcfürFreundin
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MarcfürFreundin

Gast
Meine Freundin hat versucht , sich das Leben zu nehmen und ich habe es nicht gemerkt. Am morgen hat sie noch mit mir "Schluss" gemacht--- mich nach "Hause"geschickt--um alles vorzubereiten. Ich war S**** sauer--habe nicht gemerkt was sie vorhat(te). Ich wusste um Ihre grossen Probleme--dachte ich....
Am Abend habe ich dann von Ihr komische SMS bekommen--- ich war immernoch soooo sauer---das ich geantwortet habe und Ihr gesagt habe--wie sehr mich das verletzt. Zugegeben : es waren sehr unfaire mails von meiner Seite. Ich habe sie dann angerufen--sie wollte mir nicht sagen, dass sie tabletten und Alk genommen hatte. Irgendwann habe ich es aus Ihr rausbekommen... So schnell ich das auch runterschriebe ---es war die schlimmsten Sekunden meines Lebens! Ich träume jetzt noch davon! Ich habe dann die Polizei verständigt, die sie dann gerettet hat. Der Doc meinte ---halbe Stunde länger und die wäre tod. Die Frau, die ich gesucht und gefunden habe. Meine Traumfrau!!
Sind dann am Abend ins Krankenhaus gefahren und ich danke Gott dafür , dass sie lebt! dass ich sie ansehen darf, sie umarmen darf sie bei mir ist!!!
Oft denke ich noch daran, was wäre wenn sie es nicht geschafft hätte---dann hätte ich das Liebste in meinem Leben verloren! Sie hat gedacht ,sie tut mir damit einen Gefallen----wenn ich sie nicht mehr als Klette an mir habe... Aber sie hat keine Ahnung was sie mir bedeutet....
Ich will keine andere mehr auf dieser Welt, dass hat sie (hoffentlich) jetzt begriffen!!!
Wir waren heute bei einer Probe-Therapiestunde---sie will eine Therapie machen, worauf ich sau stolz bin!
Sie hat nun zwei Möglichkeiten--- entweder sie wird stationör behandelt--heisst sie wäre für die nächsten Wochen komplett sehr gut untergebracht---ODER ABER
Sie geht nur Tagsüber hin und darf am Abend wieder nach Hause.
Wir haben uns die Räumlichkeiten zusammen angesehen und es ist wirklich richtig toll--wie und was dort geboten/geholfen und gemacht wird.

Die Schwester/die Patienten und Ich ahben Ihr geraten doch eine stationöre Therapie zu machen. Sie will aber die andere variante, heisst Abends nach Hause. ich kann mir vorstellen, dass sie dort doch nie abschalten kann--nicht zu sich selber findet und vorallen NICHT MAL FÜR SICH IST!
Ich hoffe jemand hat von Euch efahrungen und könnte ein kurzes Statement dazu abgeben...

Meine Freundin sitzt übrigens neben mir , schaut sich meinen beitrag kommentarlos an. --grinzt gerade---

Danke für Eure Antwort(en)

Marc --stolz
 
Hallo ihr Glücklichen,

Die Schwester/die Patienten und Ich ahben Ihr geraten doch eine stationöre Therapie zu machen. Sie will aber die andere variante, heisst Abends nach Hause. ich kann mir vorstellen, dass sie dort doch nie abschalten kann--nicht zu sich selber findet und vorallen NICHT MAL FÜR SICH IST!
@Freundin vom Marc:
Da das Krankenhaus dich wieder gehen lassen hat, nehme ich an, dass die akuten Suizidpläne erstmal wieder auf Eis gelegt sind, hm?

@Marc:
Ich sehe keine Notwendigkeit, nicht nach dem Willen des Patienten zu gehen. Mag sein, dass eine stationäre Unterbringung den ein oder anderen Vorteil hätte, wenn sie das aber nicht von selbst möchte, überwiegen automatisch die Nachteile.
Wenn die Seele krank ist, dann ist immer der Patient selber der Experte, der am besten über die Krankheit Bescheid weiß. Das Gleiche sollte für Ziele und Wege einer optimalen Therapie gelten.
Ich denke mir, solche Sätze mit "Du musst...", "Du solltest...", "Du darfst nicht..." sagt sich deine Freundin schon selber viel zu oft...

Viele Grüße,
Jens
 
Hallo Marc und Freundin,

ich freu mich mit euch, dass ihr beide noch lebt.

Ich habe vor ca. 2 1/2 jahren eine stationäre Therapie gemacht. Für mich war es das Beste was mir damals "passieren" konnte. Ich konnte dort sehr gut abschalten von allem, was vorher um mich herum war. Es war dort in der Klinik wie eine kleine Welt für sich und trotzdem fühlte ich mich nie wie eingesperrt, da wir jeden Tag Ausgang hatten und auch am Wochenende raus konnten und aller zwei Wochen sogar mit Übernachtung.

Übrigens war ich zu der Zeit auch bzw immer noch suizidal und trotzdem hatte ich die bereits genannten Freiheiten.

Entscheide du, wie du es für richtig hälst.

Liebe Grüße und alle Gute für euch von Sabine
 
Ich gratuliere euch beiden, das ihr wohl auf seit.
Ich denke sie kann die situation am besten selber einschätzen mit Hilfe eines Fachkundigen, wenn es so genehmigt wird wie es sich wünscht, könnte man es so machen, probieren geht über studieren.
Sollte es so nichts werden kann man immer noch die andere Variante nehmen.
Ich drücke auf alle Fälle die Daumen dass es gut geht.
 
Danke für eure Postings!

Werde mich mal selber dazu äussern, aber letzte Woche war ich noch nicht wirklich soweit.

Die Gedanken sind auf`s Eis gelegt, ja. War ne ziemlich dumme Idee und meine Probleme lösen sich davon auch nicht. Mal abgesehen davon, dass ich ja nen Freund habe, der absolut hinter mir steht. Wollte das nur irgendwie nicht einsehen....

Habe seit ich aus dem Krankenhaus entlassen worden bin nur eine Nacht zu Hause bei meinen Eltern geschlafen. Seitdem bin ich bei der Familie meines Freundes, was mir auch sehr gut tut.

Habe mich über`s WE entschlossen, dich ganz in stationäre Behandlung zu gehen(woran ihr nicht ganz unschuldig seid...), aber ich kann erst mal nur als TK-Patientin aufgenommen werdem, da kein Platz frei ist.

Mittlerweile gefällt mir das garnicht mehr, da ich merke, dass mich jedes Telefonat mit meinen Eltern total runterzieht, ich aber zurück nach Hause muss, wenn ich nur in TK komme, da meine jetzigen Bezugspersonen nicht in unserer Stadt wohnen.

Vielleicht könnt ihr mir ja nen Tip geben, wie ich mit meiner Familie umgehen soll, ohne beiden Seiten das Leben schwer zu machen. Eigentlich will ich die nämlich garnicht sehen. Nicht, dass ich meine Familie nicht liebe, aber sie sind mit Hauptgrund für die jetzige Situation, sieht das aber nicht so. Ich will nur meine Ruhe haben und mich auf meine Therapie konzentrieren, die fühlen sich abgeschoben und vernachlässigt. Ideen??? Würde mir echt weiterhelfen!

Danke

Marcs Freundin
 
Hallo Kueken,

na das ist doch prima, dass es dir wieder ein kleines bisschen besser geht - freut mich 🙂

Wegen Tagesklinik als Ersatz für stationäre Behandlung... könntest du denn auch in ein anderes Krankenhaus gehen, wo noch stationäre Plätze frei sind? Wenn du nicht jeden Tag nach Hause musst, wäre es doch egal ob du in deiner Stadt bist oder nicht. Dein Freund und andere Bezugspersonen würden dich doch bestimmt auch dort regelmäßig besuchen kommen, auch wenn der Weg etwas weiter ist.

Ehrlich gesagt würde ich den Kontakt mit deiner Familie meiden, wenn dich das bloß wieder runterzieht... Ich weiß ja nicht, welche Notlösungen es noch gäbe. Vielleicht kannst du solange bei 'ner Freundin in deiner Stadt übernachten? Oder bei deinem Freund und er bringt dich hin und holt dich wieder ab jeden Tag?
Naja, ist alles nicht so optimal. Vielleicht hat noch jemand eine gute Idee??

Viele Grüße,
Jens
 
Hallo Jens!

Bin ganz froh in der KLinik unterzukommen, da ich ziemlich viele schlechte Erfahrungen mit Psychologen und Co gemacht habe. Die Leute da sind echt nett und ich vertarue denen. Dehalb würde ich schon gerne dahin gehen.

Habe auch schon darüber nachgedacht woanders unterzuschlüpfen, aber ich will nicht, dass es jeder weiß. Bei uns in der Stadt geht sowas nämlich rum wie ein Lauffeurer...

Bei der familie meines Freundes kann ich nicht bleiben, weil die Entfernung zu groß ist. Mein Freund ist auch or einem Monat berufsbedingt weggezogen. So habe ich die Wahl zwischen 20 und 300km Entfernung. Etwas schwierig, wenn man um halb acht da sein muss und man selber in der Zeit kein Auto fahren darf...

Klar würde ich den Kontakt im Moment am liebsten so lange meiden, wie ich selber nicht damit klarkomme, sonst wäre ich ja auch im Moment zu Hause. Aber das ist rein organisatorisch nicht möglich. Deshalb MUSS ich nen Weg finden damit zurecht zu kommen! Zuminudest so lange ich nicht stationär unterkomme.

Kueken
 
Hallo an alle die diese erde, die net mehr sehen wollen, mein eltere ruder war so weit wurde von eigenen kinder rechtzeitig gestopt, etzt ligt in der psücheatri wir schauen mit geschwister weiter.
 
Hallo an alle, es geht um mein elter Waldemar bei dem hats net geklapt sohn hat in erwisht lag mit dem messer auf dem boden, die schutzengel haben net zu gelasse das er geht, ja das leben ist schwer aber da mus man sich durchkämpfe. gruß an alle
 

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