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Selbstmitidleidig und am zweifeln, überdrüssige Gedanken... schlechter limmerick

Was meinst du jetzt damit? 🤔 🤔
Ich denke sie meint wer arbeitet, hat keine Zeit für so einen Müll. Wie das z.B. Betreff. Auch wenn in anderem Worten verpackt. Das triggert zwar, vor allem mich gerade. Weil das BS ist, doch wer so heute noch denken will ok.

Ich kenne solche Leute mein Vater und großteil der Leute in handwerklichen Berufen reden so. Das hat auch was mit sehr traditionellem denken und dem Millieu dem man sich zugehörig fühlt zu tun. Arbeiterschicht denken.

In der Fertigung- und oder Dienstleistungsgewerbe darfst du das ja ggü. vielen nicht sagen. Doch ich sag es mal trotzdem, einige andere arbeiten auch dort. Ja auch in kaufmännischen Berufen. Manch eine/r kann es kaum glauben. Im Handwerk gibt es auch viele welche interessante mentale, weniger physisch anstrengende Hobbies ausüben.

Wenn es nach dieser Logik geht, darfst du niemals empathie, oder ein Gefühl von Litargie empfinden. Kulturellen nachgehen. Gibt geschickt genügend Werbung die auch diese Menschen in Ihren Glaubenssätze und dieses Zugehörigkeitsgefühl bestärkt und abzielt. Dann diese Schublade sich aus Arroganz und Eitelkeit gebildet hat, Hamdwerker-/innen das sind Macher. Alle anderem das sind Schwätzer.


Die Leute suchen immer ein Gefühl von Zugehörigkeit und Ihr mentale Zuflucht. Die tut uns auch einreden, wer arbeitet darf keine solchen Hobbys haben. Ich habe dafür keine Zeit, Lust, Möglichkeiten. Ich sage mal Eitel aus meiner Position, Schwachsinn. Natürlich ist das irgendwo ein Luxus, dpch selbst die Höhlenßenschen hatten Zeit dafür und die mussten gegen die Natur kämpfen.

Ob Kunst, Dichten, Psychologie, Philosophie, abstraktes denken was soll der Mist. Alles unnötig, das die größten Bauprojekte auf dieser einen unseren Erde diesem denken in der Welt darauf basieren naja... das geht für manche zu weit.
 
Wer viel zu tun hat, hat keine Zeit für Grübeln.
Mhm, klar... deswegem sind Sportler, Chefs von Kleinkonzernen nicht genau so wie die Facharbeiter von Depressionen betroffen. Quatsch mit Soße... Grübeln kann jeder, jederzeit. Das hat nix mit der körperlichen Arbeit die jemand ausübt zu tun.

Was du meinst ist mental anstrengende Arbeit, die einen beschäftigt hält auch auf dem Bau muss man den Kopf benutzen, rechnen können.

Ist auch nur eine Form von verdrängen, spätenstens im Burnout, Coolout und körperlichen Symtomen tut sich das wieder bei vielen äußern.

Chronische Rückenschmerzen... alles was chronische Krankheiten betrifft hat wohl größtenteils was mit Stress und einer mentalen Komponente zu tun.
 
Gefang in Eitelkeit, Trauer, Depression.

Du könntest das wirklich so sehen- so ist es auch. Das ist wie gefangen sein in solchen Regungen, weil die anderen Regungen verschlossen sind, weil diese von dir nicht gefunden werden.

Du hast gefühlte Mauern um dich herum. Hättest gern anders, aber irgendwie kommst du da nicht hin, weil das andere ( Lustig sein zb, oder Zufriedenheit spüren) zugeschüttet ist, verschollen, begraben.

Ich war einmal bei einem Lachyoga-Kurs. Da wird Lachen wieder geübt, bis man es kann, bis dieses Hirnareal wieder von den Synapsen gefunden ist, bis eine Brücke zum Lachen wieder hergestellt ist, bis diese Blockaden freigelegt sind, bis das Verschüttete wieder gefunden ist, bis die Tür zum Lachen wieder offen ist, bis eine Brücke zu diesem "Lachareal" wieder gebaut ist.

Das ist mehr wie interessant gewesen, ein richtiges Erkennen, ein im wahrsten Sinn des Wortes durchschlagender Erfolg war das.
Ich machte zuerst aus Neugierde mit, was passiert bei so einem Kurs, gehört habe ich schon öfter davon, also meldete ich mich an.
Ich kam mir so unlocker vor, so komisch, als angewiesen wurde, zu lachen- das klang alles andere als wie wirklich Lachen, das war so lächerlich, so blöd und wegen dem lachte ich auf einmal echt los, zack, der Weg war gefunden- so was von geschüttelt hat es uns alle, das war unendlich witzig- nachher, nachdem das gekünstelte übergegangen ist in richtig Lachen.

Weil das auch bei sonst allem gut funktioniert, würde ich jedem raten, die anfänglichen Hürden und Blockaden in Kauf zu nehmen, mit Nachdruck immer wieder nach dem greifen, was scheinbar unerreichbar ist- zb mit jemanden wirklich ernsthaft reden, ohne dass man abdriftet und umlenkt auf Ausweichgefühle.

Mach mal den Test, geh zb in Wut- hau auf ein Kissen ein, solange, bis du Wut spürst, bis dich echte Wut erfasst, bis du nicht mehr so tust als ob. So legst du den Weg frei auch zu den anderen Regungen, die im selben "Kämmerchen" lagern, wie offene Freude.

Bei dir wird ganz bestimmt viel Wut da sein, die dich lähmt. Lass diese mal raus, man könnte auch joggen gehen, oder einen Haufen Holz hacken- wichtig wäre, dass man mal nicht mehr zulässt, so eng zu spüren, so klein und gedeckelt, wichtig ist, sich zu befreien. Trau dich doch rauszugehen aus deinem Verließ.
 
Mhm, klar... deswegem sind Sportler, Chefs von Kleinkonzernen nicht genau so wie die Facharbeiter von Depressionen betroffen. Quatsch mit Soße... Grübeln kann jeder, jederzeit. Das hat nix mit der körperlichen Arbeit die jemand ausübt zu tun.

Ja, das sehe ich genauso. Arbeit ist kein Allheilmittel gegen Depressionen und psychische Krankheiten.

Natürlich ist es gut, wenn man versucht, sich zu beschäftigen, um die Gedanken auf andere Dinge zu lenken. Aber das geht nicht immer. Wenn es einem sehr schlecht geht, meistens sowieso nicht.

Wie können wir Dir helfen, TE? tut es Dir gut, hier zu schreiben?

Wenn Du Tagebuch schreiben möchtest, gibt es ja ein Unterforum, da könntest Du z.b. auch Kommentare ausschließen.
 
tut es Dir gut, hier zu schreiben?
keine Ahnung. Ich glaube es ist das beste, wenn ich erstmal mich beruhige, reflektiere. Ich denke schon das, es wohl helfen kann Online mit anderem, evtl. gleichgesinnten darüber zu schreiben. Sich auszutauschen. Vielleicht auch offline Journaling, Tagebuch zu führen. Nur ich verliere sehr oft die lust daran.

Nur manchmal höre ich diese frage viel zu oft, ich weiß gar nicht mehr was ich dazu sagen soll.
 
Ich denke schon das, es wohl helfen kann Online mit anderem, evtl. gleichgesinnten darüber zu schreiben. Sich auszutauschen. Vielleicht auch offline Journaling, Tagebuch zu führen. Nur ich verliere sehr oft die lust daran.

Leute, die so schreiben können wie du, die haben Talent zu schreiben, denen ist das in die Wiege gelegt, die sind dafür geschaffen und gebaut.
Dir fallen diese Begriffe einfach ein, ohne Mühe schreibst du sie nieder.

Bau diese Stärke halt weiter aus, wenn du sie schon hast.

Dann hört man heraus, dir wäre nach Gleich-gesinnt-en, die ähnlich ticken wie du und mit dir also harmonieren können, die ähnliche Sprache sprechen wie du. ( tiefsinniger, weniger Oberflächlich, gleich gescheit, gleich intelligent, wo man sich versteht).

Suchen wir nicht alle nach Erfüllung? Für mich ist Erfüllung dann gegeben, wenn ich "Artgerecht" lebe, also meiner Natur entsprechend hab, was ich brauch.

Jeder muss herausfinden, was ihm liegt, wo er sich richtig fühlt und was er wirklich braucht.

Oft sieht man das schon als Kind, welche Neigungen man hat. Was hast du geliebt in der Schule, als Kind, als Teenie? Worin warst du gut, wo weniger?
 
Wenn es mir nicht richtig geht, wenn ich zum Grübeln anfange, komische Befindlichkeiten spüre, dann ist das für mich nichts weiter als ein Zeichen, dass ich etwas anderes tun sollte, als das, was ich tu.
Das ist wie ein Signal, mir gehts schlecht so, so schmeckts mir nicht, ich brauch etwas anderes.

Meine Hausaufgabe ist, mich gesund zu halten. Wenns mich friert, muss ich dafür sorgen, dass mir wieder warm ist, wenn ich depressiv sein sollte, dann brauchts Gegenmaßnahmen. Das bedeutet, raus aus der Zone, wo man sich so fühlt, wo anders hingehen, etwas anderes tun, anders machen, also drauf hören und nicht ignorieren und weiter machen wie bisher.
 
@Hollunderzweig so hatte ein paar Tage zum Nachdenken. Artgerechte Leben, wie du es beschreibst, du grübeln kommst so zu behandeln. Ist schwierig da vor allem, bei Borderline an sich Reiz-, Impulsives verhalten gesteigert sind. Das kann sich positiv durch, haha Stimmungskanone ausdrücken, oder zu dem griff nach Suchtmitteln, fehlerhaften Verhaltensmustern.

Außerdem wirkt es halt genau wie das was ich ursprünglich beschrieben hatte dein Ratschlag in #42 Überlebensmodus. Ja klar, wenn es mich fröstelt nimmt man sich eine Decke.

Nur wodurch diese Instinkte, Impulse geleitet sind darum geht es doch mir, ich möchte nicht jeden Tag nur vor mich dahinleben mit dem Wunsch, hey damit schaffe ich es durch den Tag. Damit scheint das Leben nur ein einziger Urinstinkt und Überlebenskampf.

Wir sind ja auch keine Tiere. Heute mehr als früher sind wir externen Stressoren umso mehr ausgesetzt denen man nicht fliehen kann, selbst wenn man will.

Stau, Lärm, Gedrängel, Stress, Existenzängste, Zwangsänste, Neurosen...
das sind Dinge der modernen Psycjologie weil sie auch in der moderne erst hinterfragt, bekannt wurden durch unseren modernen Lebensstil.


Keine Ahnung Ihr habt mich zuletzt gefragt ob es sich richtig anfühlt hier zu schreiben.

In diesem moment eher, nicht da ich ansonsten denke ich Online Diskussionskämpfe ausführe. Ich habe keine lust das dieser Thread ewig lang wird. Möchte auch nicht bei allem immer gefühlt „Statement“ drauß machen.

Hollunderzweig du wiedersprichst dir mMn. in deinem letzten Beitrag stark. Vielleicht fällt dir das auch auf, doch so hoch wie du mich auf ein Podest stellst stehe ich gar nicht. Wir meiner Ansicht auf Augenhöhe zueinander.

Leider fühlte ich mich bis zum schreiben des Ursprungbeitrages hier sehr von einem solchen Beitrag persönlich angesprochen https://www.hilferuf.de/thema/ich-schaeme-mich-fuer-mein-leben-maennlich-26-versager.155301/

Ich glaube nicht das ich das bin ein Versager, auch wenn ich nicht wie der Schreiber hier offensichtlich meine Eigenschaften, Erfolge verdränge. Ich denke eher das ich gerade mit meinen ausgeteiltem Blatt nicht zurechtkomme. Mich in Kleinigkeiten verstricke. Ich wünsche mir Erfolge diejenigen die ich mir herbeisehne vor allem bei der Job Suche bleiben momentan aus und das wirkt sehr frustrierend auf mein Selbstbewusstsein aus vor allem, wenn man wie ich jetzt fast halbes Jahr arbeitslos ist. Vorher große Töne spuckte, das kriege ich bis dato alles hin. Auf einmal stand ich da. Das war halt so das erste mal in der Situation für mich mit dem Thema Arbeit, Beschäftigung. Ich will ja, doch ich will auch nicht ausgenutzt werden. Also einen gutem Job finden, mit nettem Umfeld.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wünsche mir Erfolge

Wenn du zb Krebs hättest, dann würdest du dir eher keine Gedanken über Erfolge machen, du würdest nur wieder gern gesund sein wollen, alles andere wäre dir unwichtig.

Wenn du besonders viel "Erfolg" hättest, würdest du dir womöglich wünschen, wieder viel mehr Zeit zu haben.

Kennst du die Geschichte vom Fischer? Google einmal die Parabel vom Fischer
 
Ich denke eher das ich gerade mit meinen ausgeteiltem Blatt nicht zurechtkomme.

Ich würde darin eine Herausforderung sehen- derzeit gibt es dieses Programm, was bietet es...??

Bei mir zb war vorgesehen, viel Geld einzuhamstern mit meinen Werken, die ich eigentlich sehr erfolgreich an den Mann bringe.
Derzeit aber bin ich davon abgelenkt und hab mich für heuer zum Fünften mal wieder verpflichtet, diesen Sommer wieder für etwa 12.- Euro die Stunde für einen Betrieb im Nationalpark Berghütten zu betreuen. Das ist so nett, das ist nicht arbeiten, das ist eher Vergnügen und extrem beglückend, rein vom Gebiet her, das koste ich jetzt voll aus.
Statt bei mir im Haus zu wohnen, wohne ich im Moment bei meinem vielgeliebten Kameraden, das wird auch ausgekostet, wir lassen uns nichts abgehen, genießen volle Bandbreite, was dieses Zusammensein zu bieten hat.
Mit allem, was so passiert, was gerade am Tisch liegt, lässt sich etwas daraus machen, das eine besondere Qualität hat, was einem echt viel bringen kann- das man nutzen kann für sich.

Vielleicht fehlt es dir rein nur an Genußfähigkeit und ein anderes Hinschauen.
 

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