Hallo
Hass ist ja an sich nur ein Gefühl. Gefühle kommen und gehen..es sei denn man haftet an und klammert sich dran und steigert sich rein.
Hier ein ganz gutes Modell:
http://www.eule2003.de/gbereich/g-Ethik/Eth12-1/plato-tug.pdf
tja und du entscheidest ob dich die Vernunft lenkt oder dieses Gefühl, der Selbsthass.
Das Seelenmodell ist universal, also jeder Mensch hat Vernunft, Gefühle (Affekte), Mut/Antrieb die Frage ist nur ob die Vernunft pennt und der Selbsthass mit dir durchgeht und dich in ne Depression runterreißt
Ich rate dir dich mal ne zeitlang coachen zu lassen von einer Art Seelentrainer...bzw Psychotherapeuten.
Sport ist übrigens auch ganz gutes Training um Frust und innere Aggression ab zu bauen.
Hier noch ein Hinweis auf psychologische Hintergründe zum Thema Selbstverletzung und Selbsthass:
http://www.hilferuf.de/forum/gewalt/111470-sich-selbst-verletzen-15.html
da steht auch was zum Thema sich selbst lieben um von anderen geliebt zu werden. Man kann nicht erwarten geliebt zu werden wenn man Liebe nicht annehmen kann...und man kann Liebe nicht annehmen wenn man sich selbst nicht liebt oder zumindest mag und mit sich im Frieden ist.
Hier kursieren ja so einige Mauersemantiken...mit denen sich einige selbst begraben..z.B mit Ausdrucksweisen wie: ich bin total im Eimer, für immer zerstört etc.
Finde ich albern so utopisch zu sein und negative Zukunftsprognosen zu machen.
An sich ist jeder Mensch innerlich im Kern stark und unkaputtbar....klar kriegt man manchmal einen auf den Latz und trägt im Leben Narben davon, klar ist das Leben ungerecht und einige müssen mehr Leid ertragen als andere..aber was bringt dann die Jammerei? Nüscht...da heißt es Ärmel aufkrempeln und Probleme und Seelenmüll aus seinem Leben fort räumen und klar Schiff oder klar Psyche für nen Neuanfang zu machen und dann Volldampf voraus.
Grad hierzulande hat man ja total viele Chancen und Möglichkeiten, kriegt überall Hilfe für umsonst etc...
Disziplin und sich selbst Grenzen zu setzen ist eine Grundbedingung für ein gutes und gesundes Leben. Was hier jedoch so an Undiszipliniertheit vorhanden ist ....
@nevermind23: bist du in Behandlung? Was tust du gegen deine derzeitige Undiszipliniertheit und in Bezug auf deine Kontrollverluste...vgl. deine Selbstbeschimpfungen etc.
Guck nicht auf das was grad fehlt sondern das was alles da ist....Depression ist zu 80 % Denksache....
Tipp: Stern Magazin Gesund leben Ausgabe, 5/10 über Ängste und Depressionen: LESEN, lernen und Wissen umsetzen!
Menschen wurden als die lernfähigsten Wesen dieses Planeten konzipiert..unsere Hirne sind wahre Wunderwerke...du hast eins davon und entweder du machst was draus oder nicht. Sieh zu dass du depressive Denkweisen abgewöhnst und an ihrer statt positive Denkweisen trainierst...damit du nach vorne gehst anstatt auf der Stelle zu treten.
Ich vermute du warst nicht umsonst zweimal in der Psychiatrie..du leidest an Depressionen das erkennt man recht leicht...natürlich verleugnen das viele, insbesondere wenn sie akut sind...das sollte dir klar sein. Ich hoffe du findest den Bogen noch raus und entwickelst dich. Ein erster Schritt wäre längerfristige KOmbitherapie, psychiatrisch-medikamentös + Psychotherapie. Viel Sport, gesunde Lebensweise, also diszipliniert dran arbeiten die Gesundheit wieder her zu stellen und für langfristig zu stabilisieren.
Hass ist nur ein Gefühl....ein starkes Gefühl ..unterm Strich sone Art Energiebündel....und wenn man das dann ein wenig umdreht und positiv nutzt für sich anstatt gegen sich....dann kommt man voran.
An sich kann man mit Gefühlen ganz gut umgehen....Gefühle kommen und gehen, sind flüchtig wie der Wind....man sollte sie ziehen lassen und fertig. Sich nicht so ernst und wichtig nehmen in der Hasspose..also nicht narzisstisch anhaften sondern eher auf das Wesentliche schauen..den inneren Kern, der vollkommen ruhig und klar ist in jedem Augenblick..auch wenn das ggf erkrankte und verwirrte Ich mit einer aus welchen Gründen auch immer konfusen Geühlswelt total rumbölkt und sich gebärdet wie toll....
Wie man den Draht dahin findet: viel Zenmeditation z.B...viel Sport machen...lernen los zu lassen, bei der Meditation, beim Sex oder Langlauf...jeder muss da seinen eigenen Weg finden.
Lass dich also nicht von Gefühlen ablenken...trainier mal Konzentration aufs Wesentliche..einfach Sein anstatt zu stark der Gefühlswelt verhaftet rum zu flattern.
Ordne dein Leben, kümmer dich um deine Gesundheit und alles wird gut...
😉
Vermeide Negativprognosen in Richtung Zukunft..lern erst mal fest im Hier und Jetzt zu LEBEN.
Dir rate ich da du akut klingst direkt zu Klinik...8 Wochen vollstationär und diesmal ernsthaft mitarbeiten...danach teilstationär und dann noch für einige Jahren ambulante Kombitherapie.
Tyra