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Selbstbewusstsein stären - aber wie?

H

Hutmacherin

Gast
Hallo liebe Community,

meine Selbstfindungs- und Verbesserungsphase geht in eine neue Runde. Alles Theoretische ist abgekaspert, ich bin nun drauf und dran mich an den praktischen Teil zu stürzen:
Mein Selbstbewusstsein verbessern.
Warum das überhaupt nötig ist, ist leicht gesagt: unglückliche Fehler in der Chemie meines Gehirns, die eine doch recht langwierige Depression auslöste, die derweilen endlich abzuklingen scheint, die eine Angststörung (Sozialphobie) mit sich brachte, gepaart mit den (un)typischen Problemen in dem Leben einer langsam erwachsen werdenden Frau.
Und da ich mich mittlerweile genug zu Tode analysiert, Strategien konzipiert, mich größtenteils mit unveränderlichen Dingen abgefunden und vor Freunden und Verwandten große Töne der Verbesserung geschwungen habe, wird es Zeit es auch tatsächlich in Angriff zu nehmen.
Und ich dachte da kommt ihr mir ganz gelegen. Mit all eurer Lebenserfahrung und alle dem, was euch noch besser macht, als mich jugendliche Halbstarke. (Ich hoffe euren Humor habt ihr noch nicht verloren?)
Nein, in aller Höflichkeit, vielleicht wäre ja der ein oder andere von euch so gütig, mir zu sagen, wie man sein Selbstbewusstsein, seine Disziplin und seine Willenskraft stären kann. Gerne leichte Tipps für die tägliche Anwendung, aber auch Dinge, die Zeit brauchen. Immerhin wird das hier ohnehin noch einmal einen Batzen Zeit beanspruchen und in dem will ich möglichst nichts unversucht lassen!

Ich danke euch schon einmal im Voraus. 🙂
 
Ich denke dass Disziplin durchaus etwas ist, was man lernen, sprich, sich langsam beibringen bzw. mit dem man sich anfreunden kann. Da du dich, wie du sagst, anscheinend bereits eine ganze Weile mit Theoriekram herumgeschlagen hast, ist dir sicher bekannt dass man viele Meilen zurücklegen kann, wenn man kontinuierlich einen Schritt nach dem anderen macht, also täglich routiniert seine vorgegebenen kleinen Ziele angeht und hoffentlich dann auch erreicht.

Ich denke auch nicht dass es unbedingt der Willenskraft bedarf um so etwas zu starten und durchzuziehen, vielmehr, dass es die Vorstellungskraft ist die dazu befähigt.

Und als Folge dessen, also des Erreichens dieser Ziele und der Bewusstwerdung der eigenen Möglichkeiten und Kompetenz, steigt bzw. entwickelt sich das Selbstbewusstsein doch dann mehr oder weniger automatisch, oder?
 
Ich danke dir für deine Antwort! 🙂

Ich denke auch nicht dass es unbedingt der Willenskraft bedarf um so etwas zu starten und durchzuziehen, vielmehr, dass es die Vorstellungskraft ist die dazu befähigt.

OK, vielleicht ist Willenskraft an dieser Stelle doch der falsche Ausdruck. Ich meine damit eher etwas, das wohl doch an Disziplin grenzt. Ich habe es bei meinen bisherigen Versuchen aus diesem Teufelskreis zu entfliehen immer wieder erlebt, dass mich die alten Verhaltensmuster wieder eingeholt haben. Es ist so viel einfacher die schlechten Gedanken, die sich, nett gesagt, mit weniger erfreulichen Dingen beschäftigen, einfach zuzulassen als sich vehement gegen sie zu wehren. An dieser Stelle ist es ja auch nötig sich seiner ganzen Gedanken, die man so hat, bewusst zu werden um zu analysieren, warum man gerade wieder nicht mehr möchte. Genau so ist es einfacher sich nachmittags einfach ins Bett zu legen und die Welt zu ignorieren, als sich ihr zu stellen und aktiv zu sein und seinen Verpflichtungen nachzugehen.
Eigentlich habe ich den Willen endlich wieder ein lebenswertes Leben zu führen, aber die Unfähigkeit meine schlechten Gewohnheiten auf die Dauer loszuwerden, hindert mich daran. Es ist also ein Ding zwischen Willenskraft und Disziplin...
Hast du an dieser Stelle vielleicht irgendeinen Tipp?
 
Ich danke dir für deine Antwort! 🙂

Ich bitte dir für deine Anerkennung. 🙂 😛

OK, vielleicht ist Willenskraft an dieser Stelle doch der falsche Ausdruck. Ich meine damit eher etwas, das wohl doch an Disziplin grenzt. Ich habe es bei meinen bisherigen Versuchen aus diesem Teufelskreis zu entfliehen immer wieder erlebt, dass mich die alten Verhaltensmuster wieder eingeholt haben. Es ist so viel einfacher die schlechten Gedanken, die sich, nett gesagt, mit weniger erfreulichen Dingen beschäftigen, einfach zuzulassen als sich vehement gegen sie zu wehren. An dieser Stelle ist es ja auch nötig sich seiner ganzen Gedanken, die man so hat, bewusst zu werden um zu analysieren, warum man gerade wieder nicht mehr möchte. Genau so ist es einfacher sich nachmittags einfach ins Bett zu legen und die Welt zu ignorieren, als sich ihr zu stellen und aktiv zu sein und seinen Verpflichtungen nachzugehen.
Eigentlich habe ich den Willen endlich wieder ein lebenswertes Leben zu führen, aber die Unfähigkeit meine schlechten Gewohnheiten auf die Dauer loszuwerden, hindert mich daran. Es ist also ein Ding zwischen Willenskraft und Disziplin... Hast du an dieser Stelle vielleicht irgendeinen Tipp?

Du sprichst von Vermeidungsverhalten? Sich lieber ins Bett zu knallen als rauszugehen, etwas zu unternehmen und aktiv zu leben? Wovor genau beabsichtigst du dich denn zu beschützen, also was versuchst du zu vermeiden, indem du Daheim bleibst? Ist da eine bestimmte, große Aufgabe die u. U. erfüllt werden möchte / sollte oder etwas anderes, was dir über den Weg laufen könnte? Oder ist es grundsätzliche Bequemlichkeit?

Wie gesagt, ich denke dass man Disziplin erlennen kann, genauso wie die Disziplin, sich um seine Gedanken zu kümmern bzw. zu pflegen. Du kennst Affirmationen? Wendest du sie an?

Grundsätzlich...Gewohnheiten sind ja nix schlechtes, der Unterschied ist eben ob wir die (nützliche) Gewohneit haben oder die (hemmende) Gewohnheit hat? Letzteres ist dann natürlich nix gut...wenn dir klar ist welchen Schaden deine Gewohnheiten anrichten, dann überleg dir doch mal auf der anderen Seite was optimalere Gewohneheiten dir nutzen könnten / würden und ob sich durch sie nicht automatisch so etwas wie Lust an der Verfolgung dieser neuen Gewohnheiten und damit Disziplin einstellen könnte (=motivierende Vorstellung). Bzw. um die schädliche Gewohnheit abzulegen, wovor will sie dich beschützen?

Liest sich etwas Zusammenhangslos, ich weiß... 😱
 
Hallo Hutmacherin,

in der Tat lebst du aus meiner Sicht sehr in der Theorie !

Daher solltest du jetzt in die Praxis kommen.

Hat du ein Ziel vor Augen ?
Damit kannst du "ins tun" kommen und daran wachsen/dein selbstbewusstsein stärken.

Beispiel:
Du willst einen Hut machen.

Dazu brauchst du Materialien, einen Plan und Werkzeuge.

Nun fang an...
Besorge dir bei einem/r Schneider/in einen Bauplan/Zuschnittmuster, etc.
Dort bekommst du Tipps, auf welche Kniffe du achten sollst, erste Mustervorstellungen, wie dein Hut aussehen soll, welche Werkzeuge du brauchst, etc.
Nun kannst du Materialien und Werkzeuge besorgen,
machst beim bearbeiten bestimmt Fehler, hast Ideen, wie du die ausbügeln kannst
und hinten kommt ein Hut heraus, den du alleine gemacht hast.

Jo...
der ist dann deiner,
deine eigene Handarbeit.

Das wird bestimmt dein Lieblingshut...
🙂

Somit wächst dein Selbstbewusstsein
🙂

Grüße Hajooo
 
Hey,
was kannst du so richtig gut? Arbeite an diesen Dingen, denn dann kannst du sagen: "Ich habe XY geschafft."
Am Besten vor einem Spiegel. Oder wenn dir etwas an deinem Körper super gefällt, dann sag dir: "Ich hab eine👎 schöne👎 XYZ."
Hab dank dem echt n super Selbstbewusstsein. 😉
LG
 

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