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Seit Umzug Leben in Scherben

Wie reagiert dein Partner denn auf deine Probleme seit dem Umzug?
Habt Ihr Euch beide für diese neue Wohnung entschieden, oder hast Du nur halbherzig zugestimmt? War die Beziehung vorher wirklich intakt?
Was denkst du persönlich, was dir helfen könnte?
Einen Rückzug zum Vater sehe ich als Flucht. Das würde ich raten, wenn dein Partner der Grund für deine Probleme wäre. Wenn Ihr aber wirklich schon fünf Jahre glücklich (!?) zusammengewohnt habt, scheint es daran ja nicht zu liegen. Was für mich da nicht zusammenpasst ist jedoch, dass dein Freund sich wohl lieber von dir trennen würde, anstatt dein Problem ernst zu nehmen.
Ich wollte die Wohnung sogar etwas mehr als er. Am liebsten hätte ich eine Wohnung in der Innenstadt der Großstadt, aber dort haben wir nur Absagen erhalten, weshalb wir eine Stadt weiter weggezogen sind. Ich glaube, in meiner alten Umgebung würde es mir besser gehen.

Mein Freund würde in einem Jahr mit mir umziehen, bis dahin möchte er dass ich meine Depression in den Griff bekomme. Zum umziehen muss ich natürlich auch wieder arbeiten.
 
A

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Re: Seit Umzug Leben in Scherben
Für mich gehst Du da so eine Art Ausweichstrategie.
Wenn Menschen psychische oder körperliche Gewalt ertragen müssen, dann sind die dazu geneigt, sich trotzdem wohl fühlen zu wollen.
Oftmals ist es dann der Fall, das diese Menschen sich definitiv mehr an andere Dinge binden , als an die die wegfallen, weil die der Gewalt die erfahren wird unterliegen.

Beispiel - Unfall Verletzung man kann nix dafür , Bein gebrochen. Nun sitzt man da hat Schmerzen und unterliegt der Gewalt ein kaputtes Bein zu haben, man geht nicht so oft raus , bleibt 6 Wochen eher ruhig und schaut viel TV .......dann darf man wieder laufen .....und eigentlich ,weil man ja lange nicht gelaufen ist, würde man sich auf das Laufen freuen und das tut man auch und siehe da es funktioniert, man läuft wieder man freut sich .....aber was ist das ...

grade hat man erst mal 200 Schritte gemacht und grade ist die Zeit wo eigentlich die lustige Blödelserie läuft , wo man die Seele bei baumeln lässt, da hat man dieses Gefühl ....und denkt , wie wäre es jetzt auf dem Sofa mit ein paar Chips , die Serie gucken......

dann relativiert man und stellt fest - ey 6 Wochen rumgesessen 5 Kilo zugelegt, ne Du lauf Du mal besser weiter oder man wird dicker weil man anders relativiert - das Auf dem Sofa TV gucken hat ja nur 6 Wochen gedauert, eigentlich könnte ich das noch mal 6 Wochen machen , so toll war das ......

oder das Kind wird Zuhause geprügelt und immer, wenn es sich im Garten auf die Schaukel setzt, weil die Mamma grade "Männerbesuch" hat "kompensiert" es die gewaltsame Falschbehandlung.
Die Bindung ans Schaukeln wird dann etwas existenzielles ...sie wird sehr stark.

Baut nun einer die Schaukel ab - wird das Kind an dem Tag ausrasten oder großen Druck aufbauen bzw. haben und die Sicherung brennt durch ...

Du bist jetzt umgezogen, hast aber ja eine sehr starke Bindung an Deine alte Wohnung.
Würdest Du also wieder in der alten Wohnung wohnen, wäre Dir klar - Keine Panik - kein Weinen- Keine Not - Keine Depressionen ?
Das widerspräche der Tatsache , das Du schon mehrere Jahre Therapie machst.

War denn der jetzige Umzug so etwas wie das Du Dich aus einem sicheren Umfeld bewegt hast, so das Gefühl das Du jetzt etwas ertragen musst ( gewaltsam ) was Du vorher nicht musstest ?

Na und Dein Partner - der nimmt Dein Weinen und Deine Panik und das alles eher in Kauf , als den Kompromiss wieder in das alte Umfeld zu ziehen und trennt sich dann - wenn Du aus Selbstschutz gehst ?
Hm- ich denke -ich wäre schon gegangen , gut, aber ich hab ja auch keine Depressionen.
 
Wie reagiert dein Partner denn auf deine Probleme seit dem Umzug?
Habt Ihr Euch beide für diese neue Wohnung entschieden, oder hast Du nur halbherzig zugestimmt? War die Beziehung vorher wirklich intakt?
Was denkst du persönlich, was dir helfen könnte?
Einen Rückzug zum Vater sehe ich als Flucht. Das würde ich raten, wenn dein Partner der Grund für deine Probleme wäre. Wenn Ihr aber wirklich schon fünf Jahre glücklich (!?) zusammengewohnt habt, scheint es daran ja nicht zu liegen. Was für mich da nicht zusammenpasst ist jedoch, dass dein Freund sich wohl lieber von dir trennen würde, anstatt dein Problem ernst zu nehmen.

Wie reagiert dein Partner denn auf deine Probleme seit dem Umzug?
Habt Ihr Euch beide für diese neue Wohnung entschieden, oder hast Du nur halbherzig zugestimmt? War die Beziehung vorher wirklich intakt?
Was denkst du persönlich, was dir helfen könnte?
Einen Rückzug zum Vater sehe ich als Flucht. Das würde ich raten, wenn dein Partner der Grund für deine Probleme wäre. Wenn Ihr aber wirklich schon fünf Jahre glücklich (!?) zusammengewohnt habt, scheint es daran ja nicht zu liegen. Was für mich da nicht zusammenpasst ist jedoch, dass dein Freund sich wohl lieber von dir trennen würde, anstatt dein Problem ernst zu nehmen.
Danke für deinen Beitrag. Mein Partner zeigt Mitgefühl, wirkt aber auch hin und wieder davon genervt, dass es mir noch nicht besser geht. Er sagt ich bin halt depressiv und das hat nichts mit der Wohnung zu tun, weshalb er von Umzug bzw meinem potentiellen Auszug auch nichts hält. Er sagt lediglich, dass wenn es mir in einem Jahr immer noch nicht besser geht - dann können wir umziehen. Allerdings muss ich fürs umziehen arbeiten gehen, da er allein keine Wohnung bekommt. Und das möchte ich ja auch - die Frage ist nur ob ich das schaffe neben meinen psychischen Symptomen.
In unserer Beziehung gab es bzw gibt es definitiv Probleme. Allerdings war es die längste und stabilste Beziehung die ich jemals hatte weshalb ich vermutlich so daran hänge. Trennung bei Auszug deshalb, weil er sagt ich gebe dann unser gemeinsames Leben auf und kämpfe nicht.

Zu den restlichen Fragen:
Ich habe auch in der alten Wohnung hin und wieder geweint wenn mir der Alltag zu viel wurde. Und um ehrlich zu sein mochte ich die Wohnung nicht mal, ich mochte die Lage, aber die Wohnung an sich war nicht schön, klein, renovierungsbedürftig. Ich wollte in die neue Wohnung. Die Lage war für mich nicht optimal, aber ich dachte mir solange die Großstadt in 15 min erreichbar ist, bin ich zufrieden. Pustekuchen. Ich vermisse die Innenstadtlage so sehr. Ich kann kaum durch die Innenstadt fahren ohne dass mir alles weh tut.

So oder so: ich fühle mich undankbar, ich meine immerhin habe ich eine schöne Wohnung gefunden und dann halte ich es dort nicht aus und muss notfalls zu meinem Vater zurückziehen für eine Weile, verliere meine Beziehung?
 

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