Hallo,
ich bin 35, habe eigentlich von außen betrachtet ein tolles Leben. Ich habe eine schöne große Wohnung, einen Job in dem ich Anerkennung bekomme, und der mir früher auch Freude gemacht hat, eine 13jährige Tochter, Freunde und eine gute Beziehung zu meinem Ex-Mann. Dennoch ist mein Leben leer und freudlos seit mein Hund weg ist.
Eigentlich wollte ich nach dem Tod meiner Katze vor 5 Jahren (ich hatte sie 20 Jahre) kein neues Haustier mehr, doch meine Tochter hat die letzten 3 Jahre sehr auf mich eingeredet, und Ende letzten Jahres habe ich ihr dann den Wunsch auch erfüllt. Obwohl ich eigentlich nie ein Hundetyp war, hatte ich mich sofort in diesen einen Hund verliebt. Als ich ihn das erste Mal sah, dachte ich nur, er ist der wundervollste Hund den ich jemals gesehen habe. Knapp 1 Monat später zog er dann bei uns ein.
Die Freude war riesig, ich liebte ihn vom ersten Tag an, auch als sich dann herausstellte, dass er wohl sehr krank war und seine Behandlung unmengen an Zeit, Geld und Nerven gekostet hat, hat mir das nie was ausgemacht. Ich tat alles für ihn, ging mit ihm jede Woche mindestens einmal zum Tierarzt, lies jede mögliche Untersuchung machen, kaufte jedes Diätfutter von dem der Tierarzt meinte es könnte eventuell helfen, ging jeden Tag mindestens 3h Gassi (Harnabsatzprobleme). Es war stressig, ich war immer müde, weil er zu den Absatzproblemen auch dauernt Harndrang hatte, manchmal mitten in der Nacht in die Klinik musste, weil er einfach nicht mehr urinieren konnte (Blasensteine).
Nun nach unzähligen, Untersuchungen, Tabletten, Blasenspülungen usw. ist er wieder gesund geworden, da sich endlich heraus stellte, dass er schwere Stoffwechselstörungen hat und mit den richtigen Tabletten doch normal leben kann. Vorher dachte man lange, es war das bisherige Futter, wie halt so oft.
Nun es hätte alle wundervoll sein können, er hatte einen Hundetrainer, eine Hundepension die er liebte und wo er viele Hundekumpels hatte (dort war er während ich gearbeitet habe, musste ich viel nachdem ich ihn 4 Monate lang gepflegt habe und nur sporadisch arbeitete).
Aber leider war da meine Tochter, die den Hund gar nicht mehr so toll fand als sie erfuhr, dass er krank ist. Ich habe mit ihr geredet, ihr erklärt dass es nur eine kurze Weile ist, wie bei Menschen auch, dass ich mich jetzt viel um ihn kümmern muss, aber dass es auch wieder anders wird. Es hat nichts genützt, erst gab es dauernd Streit weil sie nicht ein einziges Mal am Tag mit ihm Gassi wollte, dann fing sie an, Essen auf dem Boden liegen zu lassen von dem sie wusste, dass es für den Hund gefährlich ist.
Ich habe mit ihr geredet, sie bestraft, ihr Vater hat mit ihr geredet, aber es wurde von Monat zu Monat schlimmer. Die Angriffe auf den Hund wurden immer gezielter (genau vor seinem Lieblingsplatz), sie ignorierte ihn nur noch, Gassi lassen konnte ich sie nicht mehr allein weil der Hund dann nur noch Angst hatte, irgendwann bin ich dann nur noch mit ihm allein gegangen.
Ich habe versucht einen Kinderpsychologen zu finden, aber es war alles voll, und auch jetzt noch steht sie auf Wartelisten. Auf meine Frage, was ich denn in der Zwischenzeit machen soll, sagte man nur, dann soll ich halt mit ihr in die Notfallambulanz wenn was schlimmes passiert.
Auch als der Hund gesund war wurde es nicht besser, sie zeigte ihm nie dass sie ihn mag und nutzte jede Gelegenheit um zu versuchen ihm was anzutun. Ich brachte ihn dann immer in die Hundepension bevor sie kam, lies ihn auch dort übernachten, damit sie ja keinen Kontakt haben. Doch dann brach er sich dort das Bein, und konnte deshalb nicht mehr hin (kein Kontakt zu anderen Hunden wegen erhöhter Bewegungsfreude).
Ich versuchte wirklich immer ihn so gut vor ihr zu beschützen wie ich konnte, dennoch hat sie es wieder geschafft ihn in ernsthafte Gefahr zu bringen. Ich brachte sie dann zu ihrem Vater und versuchte alles um so schnell es geht ein neues daheim für ihn zu finden, hatte ich schon länger versucht, weil so viele Aufenthalte in der Pension ja keine Dauerlösung sind auch wenn er da glücklich war, war es ja kein Zuhause Ersatz.
Ich fand schlussendlich ein gutes Daheim, er scheint dort glücklich und ihm geht es gut, ABER ich komme mit dem Verlust einfach nicht klar. Es sind jetzt schon fast 2 Monate, ich habe regelmässigen Kontakt mit den neuen Besitzern, dennoch weine ich fast jeden Tag, denke ich nur an ihn. Meine Arbeit kommt mir sinnlos vor, andere Menschen interessieren mich nicht mehr, ich kann mich an nichts freuen, will nur immer alleine sein und mache mir furchtbare Vorwürfe vielleicht doch das Falsche getan zu haben, aber hier wäre er ja nicht sicher gewesen. Ich weiß einfach nicht wie ich ohne ihn weiter leben kann. Bevor ich ihn hatte war ich nur allein, jetzt fühle ich mich furchtbar einsam.
Ach ja, vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass meine Mutter immer meine Haustiere getötet hat als ich ein Kind war (nur weil sie sauer war wegen irgendwas), die Katze hatte als einzige überlebt, was es nicht leichter für mich macht, da ich mir ja auch früher immer vorwerfen musste meine Tiere nicht beschützen zu können, und jetzt beim Hund auch.
Was soll ich nur tun um mein Leben wieder in den Griff zu bekommen?
ich bin 35, habe eigentlich von außen betrachtet ein tolles Leben. Ich habe eine schöne große Wohnung, einen Job in dem ich Anerkennung bekomme, und der mir früher auch Freude gemacht hat, eine 13jährige Tochter, Freunde und eine gute Beziehung zu meinem Ex-Mann. Dennoch ist mein Leben leer und freudlos seit mein Hund weg ist.
Eigentlich wollte ich nach dem Tod meiner Katze vor 5 Jahren (ich hatte sie 20 Jahre) kein neues Haustier mehr, doch meine Tochter hat die letzten 3 Jahre sehr auf mich eingeredet, und Ende letzten Jahres habe ich ihr dann den Wunsch auch erfüllt. Obwohl ich eigentlich nie ein Hundetyp war, hatte ich mich sofort in diesen einen Hund verliebt. Als ich ihn das erste Mal sah, dachte ich nur, er ist der wundervollste Hund den ich jemals gesehen habe. Knapp 1 Monat später zog er dann bei uns ein.
Die Freude war riesig, ich liebte ihn vom ersten Tag an, auch als sich dann herausstellte, dass er wohl sehr krank war und seine Behandlung unmengen an Zeit, Geld und Nerven gekostet hat, hat mir das nie was ausgemacht. Ich tat alles für ihn, ging mit ihm jede Woche mindestens einmal zum Tierarzt, lies jede mögliche Untersuchung machen, kaufte jedes Diätfutter von dem der Tierarzt meinte es könnte eventuell helfen, ging jeden Tag mindestens 3h Gassi (Harnabsatzprobleme). Es war stressig, ich war immer müde, weil er zu den Absatzproblemen auch dauernt Harndrang hatte, manchmal mitten in der Nacht in die Klinik musste, weil er einfach nicht mehr urinieren konnte (Blasensteine).
Nun nach unzähligen, Untersuchungen, Tabletten, Blasenspülungen usw. ist er wieder gesund geworden, da sich endlich heraus stellte, dass er schwere Stoffwechselstörungen hat und mit den richtigen Tabletten doch normal leben kann. Vorher dachte man lange, es war das bisherige Futter, wie halt so oft.
Nun es hätte alle wundervoll sein können, er hatte einen Hundetrainer, eine Hundepension die er liebte und wo er viele Hundekumpels hatte (dort war er während ich gearbeitet habe, musste ich viel nachdem ich ihn 4 Monate lang gepflegt habe und nur sporadisch arbeitete).
Aber leider war da meine Tochter, die den Hund gar nicht mehr so toll fand als sie erfuhr, dass er krank ist. Ich habe mit ihr geredet, ihr erklärt dass es nur eine kurze Weile ist, wie bei Menschen auch, dass ich mich jetzt viel um ihn kümmern muss, aber dass es auch wieder anders wird. Es hat nichts genützt, erst gab es dauernd Streit weil sie nicht ein einziges Mal am Tag mit ihm Gassi wollte, dann fing sie an, Essen auf dem Boden liegen zu lassen von dem sie wusste, dass es für den Hund gefährlich ist.
Ich habe mit ihr geredet, sie bestraft, ihr Vater hat mit ihr geredet, aber es wurde von Monat zu Monat schlimmer. Die Angriffe auf den Hund wurden immer gezielter (genau vor seinem Lieblingsplatz), sie ignorierte ihn nur noch, Gassi lassen konnte ich sie nicht mehr allein weil der Hund dann nur noch Angst hatte, irgendwann bin ich dann nur noch mit ihm allein gegangen.
Ich habe versucht einen Kinderpsychologen zu finden, aber es war alles voll, und auch jetzt noch steht sie auf Wartelisten. Auf meine Frage, was ich denn in der Zwischenzeit machen soll, sagte man nur, dann soll ich halt mit ihr in die Notfallambulanz wenn was schlimmes passiert.
Auch als der Hund gesund war wurde es nicht besser, sie zeigte ihm nie dass sie ihn mag und nutzte jede Gelegenheit um zu versuchen ihm was anzutun. Ich brachte ihn dann immer in die Hundepension bevor sie kam, lies ihn auch dort übernachten, damit sie ja keinen Kontakt haben. Doch dann brach er sich dort das Bein, und konnte deshalb nicht mehr hin (kein Kontakt zu anderen Hunden wegen erhöhter Bewegungsfreude).
Ich versuchte wirklich immer ihn so gut vor ihr zu beschützen wie ich konnte, dennoch hat sie es wieder geschafft ihn in ernsthafte Gefahr zu bringen. Ich brachte sie dann zu ihrem Vater und versuchte alles um so schnell es geht ein neues daheim für ihn zu finden, hatte ich schon länger versucht, weil so viele Aufenthalte in der Pension ja keine Dauerlösung sind auch wenn er da glücklich war, war es ja kein Zuhause Ersatz.
Ich fand schlussendlich ein gutes Daheim, er scheint dort glücklich und ihm geht es gut, ABER ich komme mit dem Verlust einfach nicht klar. Es sind jetzt schon fast 2 Monate, ich habe regelmässigen Kontakt mit den neuen Besitzern, dennoch weine ich fast jeden Tag, denke ich nur an ihn. Meine Arbeit kommt mir sinnlos vor, andere Menschen interessieren mich nicht mehr, ich kann mich an nichts freuen, will nur immer alleine sein und mache mir furchtbare Vorwürfe vielleicht doch das Falsche getan zu haben, aber hier wäre er ja nicht sicher gewesen. Ich weiß einfach nicht wie ich ohne ihn weiter leben kann. Bevor ich ihn hatte war ich nur allein, jetzt fühle ich mich furchtbar einsam.
Ach ja, vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass meine Mutter immer meine Haustiere getötet hat als ich ein Kind war (nur weil sie sauer war wegen irgendwas), die Katze hatte als einzige überlebt, was es nicht leichter für mich macht, da ich mir ja auch früher immer vorwerfen musste meine Tiere nicht beschützen zu können, und jetzt beim Hund auch.
Was soll ich nur tun um mein Leben wieder in den Griff zu bekommen?