sapphyr
Aktives Mitglied
Ich kann mich "eigentlich" glücklich schätzen.
Habe eine liebe Familie, einen Verlobten, einen Job und ein paar gute Freunde, die ich leider nicht so oft sehe. Der Grund dafür liegt nicht nur aber auch in meinem Arbeitspensum.
Ein Freund liegt mir besonders am Herzen. Wir kennen uns seit über 15 Jahren und haben schon viel miteinander erlebt - schöne Zeiten (Affäre inklusive) aber auch weniger erfreuliche Dinge.
Vor ca. zwei Jahren hatten wir uns voneinander entfernt. Zu dem Zeitpunkt ging es weder mir (Todesfall in der Familie) noch ihm (Scheitern seiner Ehe) gut, was zu Empfindlichkeiten und in der Folge zu einem temporären Bruch geführt hat.
Ein paar Monate später haben wir uns wieder angenähert, Missverständnisse ausgeräumt und langsam Vertrauen aufgebaut. Seit dem schreiben und sehen wir uns sehr regelmäßig. Ich hatte in der schweren Zeit nach der Trennung immer ein offenes Ohr für ihn, wusste so ziemlich alles aus seinem Leben - Frauengeschichten, Ups and Downs, Seelenleben.
Wir zogen alle paar Wochen einen Abend um die Häuser und er bekräftigte häufig, wie dankbar er ist, mich als "große Schwester" in seinem Leben zu haben und dass er mich sehr lieb hätte.
Seit ein paar Wochen ist das anders: Von sich aus meldet er sich kaum noch, erzählt mir viel weniger - und wenn ich wegen telefonieren/treffen anfrage, komme ich mir fast vor wie ein Bittsteller. Dabei gibt es aktuell einige Themen, die ich gerne mit ihm besprechen würde.
Eine neue Partnerin hat er nicht, ist aber schwer auf der Suche und hat diverse Affären.
Auf meine Nachfrage, was denn los sei kam gestern:
Er investiere momentan viel Zeit in die Suche nach einer Beziehung, da sei es nicht so hilfreich, mit mir etwas zu unternehmen. Außerdem hätten wir doch regelmäßigen SMS-Kontakt. Wenn ich ihn gerne sehen möchte, muss ich halt fragen.
Ich fühle mich dadurch vor den Kopf gestoßen. Jetzt scheine ich nicht mehr die "große Schwester" zu sein, sondern ein weiblicher Klotz am Bein, denn mit männlichen Freunden ist weggehen noch drin.
Per Chat klären wollte ich das nicht, aber darüber reden sollten wir auf jeden Fall. Mich belastet die Situation sehr und ich würde ihn gerne besser verstehen.
Habe eine liebe Familie, einen Verlobten, einen Job und ein paar gute Freunde, die ich leider nicht so oft sehe. Der Grund dafür liegt nicht nur aber auch in meinem Arbeitspensum.
Ein Freund liegt mir besonders am Herzen. Wir kennen uns seit über 15 Jahren und haben schon viel miteinander erlebt - schöne Zeiten (Affäre inklusive) aber auch weniger erfreuliche Dinge.
Vor ca. zwei Jahren hatten wir uns voneinander entfernt. Zu dem Zeitpunkt ging es weder mir (Todesfall in der Familie) noch ihm (Scheitern seiner Ehe) gut, was zu Empfindlichkeiten und in der Folge zu einem temporären Bruch geführt hat.
Ein paar Monate später haben wir uns wieder angenähert, Missverständnisse ausgeräumt und langsam Vertrauen aufgebaut. Seit dem schreiben und sehen wir uns sehr regelmäßig. Ich hatte in der schweren Zeit nach der Trennung immer ein offenes Ohr für ihn, wusste so ziemlich alles aus seinem Leben - Frauengeschichten, Ups and Downs, Seelenleben.
Wir zogen alle paar Wochen einen Abend um die Häuser und er bekräftigte häufig, wie dankbar er ist, mich als "große Schwester" in seinem Leben zu haben und dass er mich sehr lieb hätte.
Seit ein paar Wochen ist das anders: Von sich aus meldet er sich kaum noch, erzählt mir viel weniger - und wenn ich wegen telefonieren/treffen anfrage, komme ich mir fast vor wie ein Bittsteller. Dabei gibt es aktuell einige Themen, die ich gerne mit ihm besprechen würde.
Eine neue Partnerin hat er nicht, ist aber schwer auf der Suche und hat diverse Affären.
Auf meine Nachfrage, was denn los sei kam gestern:
Er investiere momentan viel Zeit in die Suche nach einer Beziehung, da sei es nicht so hilfreich, mit mir etwas zu unternehmen. Außerdem hätten wir doch regelmäßigen SMS-Kontakt. Wenn ich ihn gerne sehen möchte, muss ich halt fragen.
Ich fühle mich dadurch vor den Kopf gestoßen. Jetzt scheine ich nicht mehr die "große Schwester" zu sein, sondern ein weiblicher Klotz am Bein, denn mit männlichen Freunden ist weggehen noch drin.
Per Chat klären wollte ich das nicht, aber darüber reden sollten wir auf jeden Fall. Mich belastet die Situation sehr und ich würde ihn gerne besser verstehen.