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Sehnsucht nach dem Reiten, trotz Angst + Unfähigkeit

Von daher denke ich nicht, dass ein Nur-Pflege-Pony viel bringen würde.

Ein Pferd ist aber auch kein Sportgerät, sondern auch nur ein Tier. Was ist denn schlimm daran, ein Pony "nur" zu pflegen? Willst du reiten um des reitens willen oder weil es dir Spaß macht, Zeit mit Pferden zu verbringen und du dich an ihnen erfreust?

Die Tatsache, dass du sie "unlogisch" findest und etwas Angst vor ihnen hast, lässt eher vermuten, dass dir so ein bisschen der Draht zu ihnen fehlt und du kein gutes Gespür für die Tiere hast. Das klingt nicht nach viel Spaß.
 
Ein Pferd ist aber auch kein Sportgerät, sondern auch nur ein Tier. Was ist denn schlimm daran, ein Pony "nur" zu pflegen? Willst du reiten um des reitens willen oder weil es dir Spaß macht, Zeit mit Pferden zu verbringen und du dich an ihnen erfreust?

Die Tatsache, dass du sie "unlogisch" findest und etwas Angst vor ihnen hast, lässt eher vermuten, dass dir so ein bisschen der Draht zu ihnen fehlt und du kein gutes Gespür für die Tiere hast. Das klingt nicht nach viel Spaß.

Sooooo viel Freizeit hab ich aber leider nun auch nicht... und ein Pflegepferd, bei dem ich alle 2 Tage Boxen misten etc. gehe, ist zeitlich nicht drin - ich arbeite Vollzeit, hab meinen Partner, 4 Katzen, Freunde, den doofen Haushalt... ein eigenes Pferd wäre da schon gar nicht mehr drin und ich behaupte inzwischen auch, dass meine Ehe vielleicht OHNE mein Pferd nicht in die Brüche gegangen wäre, weil ich diese Zeit von der gemeinsamen Zeit mit meinem Ex-Mann "abgeknipst" hab, was ich heute nicht mehr tun würde.

An sich wäre es für mich ideal, wie es eine Bekannte macht - einmal pro Woche nimmt sie an einem geführten 2-Stunden-Ausritt eines Reiterhofes teil. Sie hat nämlich auch nicht die Zeit für ein eigenes bzw. Pflegepferd.

Es gab schon Momente beim reiten, die toll und eben auch süchtig-machend waren - bei den Ausritten auf dem Islandhof, wenn wir in der Gruppe einen langen Waldweg hochgaloppiert sind oder wenn das Pony nach einigen Versuchen in einen taktklaren Tölt gesprungen ist... :herz:
 
Najaaa... Das Herz bricht mir davon jetzt nicht direkt. Es ist auch nicht so, dass ich permanent gedanklich um das Thema kreise.

Halt nur so eine leise Sehnsucht, wenn ich Reiter sehe.
 
Wenn du zur Zeit diese Sehnsucht hast und dich generell viel mit Tieren beschäftigst (anderer Faden von dir mit überfahrenen Tieren), dann kann das auch einfach ein Hinweis darauf sein, dass es mit Menschen gerade unrund läuft und du deinen Wunsch nach Harmonie und Zugehörigkeit über die Tiere kompensieren möchtest.
Kann das sein?
Dann wäre die Sehnsucht als Symbol zu verstehen und hätte gar nichts konkret mit dem Reiten zu tun.
 

ich glaube genau darin liegt eine gewisse lernaufgabe.
geht nicht nur um das reiten,sondern eher eben in den fähgkeiten,die man selbst ausbilden kann.also eher um persönliches erlernen...statt das reiten. reiten und das pferd sind dann nur die mittel zum zweck.
und am ende auch etwas tolles, wenn man auf solch ross sitzen bleibt und mit ihm geniessen kann 🙂


Dann wäre es gescheiter sich auf das zu konzentrieren, was man kann und wozu man talentiert ist.

Ich finde Norwegerpullover auch toll. Trotzdem käme ich nie auf die Idee einen stricken zu wollen. Ganz einfach, weil ich da kein Talent dazu habe.
 
Früher war ich auch viel mutiger als heute und konnte mich dadurch auch auf dem Pferd viel besser durchsetzen.

Irgendwie würde ich mit der Zeit wesentlich ängstlicher und ritt dann mal einen ponywallach, der im Gelände auf einmal vollkommen kopflos wurde und loslief. Ich wollte mich eigentlich dadurch retten, dass ich gezielt abspringe und ihn an den zügeln rumreiße. Weil von oben reagierte er auf keinerlei Hilfen mehr. Klappte nicht ganz so. Ich flog hin. Die Zügel bekam ich nicht zu greifen. Er blieb aber fünfzig Meter weiter endlich stehen. Seitdem bin ich im Gelände sehr vorsichtig.

Dann bin ich aber mein Pflegepferd im Gelände geritten. Und als ich merkte, ja sie reagiert auf jegliche Hilfen und sie lässt sich auch zurückhalten. Das war der schönste Moment für mich. Das mir ein Pferd das Vertrauen ins reiten wiedergibt.
also denke ich, dass diese geführten Ausritte wirklich eine gute Idee wären.

Bei mir ist es übrigens auch so, vom Boden aus traue ich mich an jedes Pferd. Auf unserem Hof bin immer ich diejenige, die die heiklen Situationen übernehmen muss und ich empfinde es immer als gute Übung für mein Selbstbewusstsein.
Oben brauche ich ne Weile. Problem ist, das Pferd merkt das dann ja auch sofort.
 

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