• Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Seelenpein

  • Starter*in Starter*in Celeste28
  • Datum Start Datum Start
C

Celeste28

Gast
meine Seele ist gepeinigt , bekomme kaum Luft vor Schmerz über den Verlust meiner Freundin .(die Letzte)
Was ist zu tun ?
Wie gehe ich damit um ?
 

Hallo Celeste28,

schau mal hier: Seelenpein. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Liebe Seelenpein,

mein Beileid zum Tod Deiner letzten Freundin. Das ist sehr sehr traurig, und dass Du jetzt traurig und mit Pein aller Art reagierst, ist eine zu erwartende, "normale" Reaktion auf so ein mitnehmendes Ereignis.

Ich hoffe, Du bist nicht allein damit...hast wenigstens Familie, die Dir beistehen ( anwesend sein kann) ! Aber den Schmerz kann Dir keiner abnehmen. Es ist eine Art Abschiednehmen...braucht Zeit.
Bei uns in der Schweiz existieren in jeder grossen Stadt ( man kann da auch hinreisen..)"Selbsthilfegruppen". Man kann jederzeit einsteigen, und man fühlt sich gleich nicht mehr so allein..

Alles, alles Gute und viel Kraft das alles durchzustehen. So komisch das jetzt vielleicht klingt: wenn Du nicht das Unangenehme verdrängst, kannst Du es in "absehbarer" Zeit dann auch wieder loslassen..."frei" davon sein.
Trauern, mit allem was leider dazugehört, ist enorm wichtig. Judith
 
Danke Judith

mein schmerz ist auch verbunden mit streckenweisen selbstmitleid .
habe keine Familie . zwillingschwester , die in belgien in einer glaubensgemeischaft lebt + ich nicht wichtig bin . freunde sind alle jetzt verstorben .habe einen kleinen süßen Hund , der mein lebenselexier ist . einen sehr sehr kranken mann .
keine freundlichen nachbarn . +arbeiten kann ich nicht mehr .
+ das ich traurig bin wird sozial ausgenutzt .
wohne in der 6.etage + der boden kommt immer näher .
gruß celeste
 
Das wäre für deinen Mann aber sehr schlimm, wenn dir der Boden immer näher käme.
Warum sind denn ALLE deine Freunde tot? Und würdest du gerne neue finden?
Falls ja, schlage ich einen Club, Kurs oder Verein vor, wo man sich zwanglos trifft.
Ablenkung hilft auch, Trauer zu überwinden.
 
Hallo,

Dein Beitrag ist erschütternd, und ich würde Dir gerne helfen. Ich kann Dich gut verstehen, weil ich in einer ähnlichen Situation bin, nur nicht verheiratet, ganz allein bis auf meinen Hund. Wohnst Du in einer Großstadt. Da könntest Du sicher Hilfe in Trauergruppen oder auch bei sozialpsychiatrischen Diensten bekommen. Da ich auf dem Land lebe, habe ich hier diese Möglichkeiten zwar theoretisch , aber praktisch geht nichts. Ursprünglich komme ich aus der Stadt und habe selbst Menschen in scheinbar ausweglosen Situationen geholfen.
Inwiefern wirst Du ausgenutzt? Es ist gut anderen zu helfen, aber man darf dabei nicht "benutzt" werden. Da musst Du einfach härter sein.
Was meinst Du mit "der Boden kommt immer näher"? Mach keinen Mist. Ich denke auch immer daran. Aber dürfen wir unsere Hunde zurücklassen. Nein! Und eigentlich will man ja leben, weiß nur nicht wie. Und Du bist in einer "akuten" Situation, aus der ein Weg hinausführt.
Du kannst mir auch gerne eine pn schreiben. Einfach damit Du jemanden hast, an den Du Dich immer wenden kannst.

LG tukuna
 
Ja,Konnyblue für meinen Mann wär es schlimm . Ich kann Ihn + Topo nicht alleine lassen . Topo ist so unglaublich lebendig + niedlich ,das mich das etwas motiviert am Leben zu bleiben .
Ich lebe in Berlin in einem Haus mit 25 Parteien . Es sind 2-3 Leute , wo der Gedanke kommt ihnen gehört das Haus .
im wunderschönen Halensee - Wilmersdorf .habe die schönste Wohnung + die Leute mobben mich .stellen mein Fahrrad um beschuldigen mich Müll zum Fenster raus zu werfen ❓ + sehen ,ich bekomme keinen Besuch + somit habe ich keine Unterstützung .
Es kümmert sich eigentlich niemand um den anderen . Es wohnen auch nur ca. 15 Leute hier .

Ausgenutzt wurde mein med.wissen + in der Not kamen auch schon Leute zu mir . Inzwischen werde ich nicht mehr gegrüßt . Eine alte Frau 84 J sprüht Gift gegen mich + ein alter Mann 85J ist neidisch hinterhältig .

Ich bin bin so unendlich traurig + verzweifelt , weiß nicht was ich getan habe , um so bestraft zu werden . Meine beste Freundin hatte mir immer mit Rat + Mut zu Seite gestanden .jetzt kann ich mit niemanden mehr sprechen + es zerfrisst mich .
die traurige Celeste grüßt herzlich . ������

liebe Tukuna ,
danke für deine Zeilen .
werde auf dein Angebot zurückkommen . Vielen vielen Dank .
 
Liebe Celeste28,


entgegen der üblichen Meinung, dass Selbstmitleid schlecht sein soll ( keine Ahnung wieso), bitte ich Dich mit Dir selbst am allermeisten Mitleid zu haben. Dann hast Du in Dir selbst eine Freundin. Denn nur Du selbst verstehst, wie es war/ist all das Schwierige und die vielen Verlüste ( gerade bei einer Zwillingsschwester übler als sonstigen Geschwistern noch dazu !) durchzustehen. Und mit einem schwer kranken Mann zusammen zu leben. Und dann unter solch grässlichen Umständen, wie dem permanenten Mobbing im eigenen Heim, wo man sich doch geborgen fühlen sollen könnte ! Das sind echt ganz schwierige Zustände, die Du da zur Zeit aushälst. Da droht die Spirale dann schon immer mehr gegen unten zu gehen.

Deshalb brauchst Du jetzt trotz aller Traurigkeit ( ich weiss, eine Mordsleistung...aber geht nicht anders) so viel Kraft, dass Du Dir helfen lässt. Ich bin ziemlich sicher, dass es in Deiner Nähe Institutionen gibt, in denen einem bei Mobbing geholfen wird ( sie spriessen wie Pilze aus dem Boden..). Dann würde ich mich an die Vermieter wenden. Möglicherweise bekommst Du mit all den wirklich GUTEN Beispielen ( für Mobbing) einen anderen Wohnort. Fürchte, wenn es soweit ist, dass man in einer Mietswohnung GEMEINSAM von Mitmietern gemobbt wird, ist es schwierig, aus dieser Rolle rauszukommen, am selben Ort. Denn die anderen können, indem sie sich gegen Dich verschwören, für sich selbst eine Art Pseudo-Gemeinsamkeit bekommen. Traurig, aber wahr. Alles äusserst unsichere Menschen,
doch Du musst da weg !!!!

Wahrscheinlich gibt es auch noch andere Orte, wo Dir geholfen werden kann. Doch statt aufzugeben, denen die Oberfreude Deines Suizids auch noch zu gönnen, gilt es jetzt noch einmal alle Kraft zu sammeln und Dir helfen zu lassen. In der Regel geht dann die Spirale in die positive Richtung...aber von nichts kommt nichts. Ich weiss
wie es ist, wenn man am Boden ist. Es braucht spezielle Energie..lass Dir helfen wo es nur geht. Da fallen mir
noch die vielen "Selbsthilfegruppen" ein. Sie haben tausend Themen. Man kann aber dort auch ein Thema ( eben z.B. "Mobbing" vorschlagen, und dann eine eigene Gruppe bilden, falls nicht vorhanden. Man wird an solchen Orten freundlich beraten. Alles tun, um auch aus der Isolation herauszukommen. Hier zu schreiben war ein erster grosser Schritt ! Alles Gute wünsch ich Dir und eben vor allem Kraft, Kraft, Kraft, Judith
 
hallo , ich weiss , das Selbstmitleid , gut dosiert auch heilende Wirkung haben kann .
heute morgen wollte ich zum Friedhof mit dem Rad vor Tau + Tag ,um den Nachbarn nicht zu begegnen + prommt lauf ich den Blockwart in die Arme,
die schreibfehler kann ich anus dem Programm her nicht entfernen . sorry
 
Allen danke für die Zeilen hier .

Jetzt gehe ich gleich los + habe schon Magenschmerzen ,ob mein Rad noch da ist . es wurden schon 2 geklaut + ich niemanden begegne . Mein Mann schläft .

Täglich denke ich an Christiana + an die anderen Freunde die mich verlassen haben . der Boden ist mir entglitten .

Meine eigene Mutter + 2 Freunde haben sich entleibt + das scheint auch mein Weg zu werden . die Trauer schnürt mir die Luft ab . habe nächste Woche einen Termin bei einer Therapeutin für Seelennot .

liebe Grüße
die Celeste
 

Anzeige (6)

Thema gelesen (Total: 1) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.
      Oben